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Warum muss man im Flugzeug eigentlich den Flugmodus aktivieren?

Beatrice Bode
Adobe Stock/torjrtrx

Das Flugpersonal fordert Passagiere vor einem Flug in der Regel dazu auf, den Flugmodus von elektronische Geräten wie Smartphones zu aktivieren. Doch warum ist das eigentlich notwenig? Die Hintergründe. 

„Bitte vergewissern Sie sich, dass elektronische Geräte wie Smartphones oder Tablets ausgeschaltet sind oder sich im Flugmodus befinden“: Nach dieser Ansage weiß jeder Flugreisende: Gleich geht es los. Doch während sich die meisten an die Anweisung des Flugpersonals halten, gibt es auch einige, die nicht drauf reagieren.

Doch die Frage bleibt: Warum ist es wichtig, den Flugmodus auf mobilen Geräten zu aktivieren? Einige Passagiere vermuten, dass die Geräte die Bordelektronik stören und das Flugzeug potenziell abstürzen könnte. Die gute Nachricht: Ganz so schlimm wären die Folgen nicht. Trotzdem gibt es gute Gründe, sich an die Vorschriften zu halten.

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Deshalb solltest du im Flugzeug den Flugmodus aktivieren

Wer seine Mobilgeräte in den Flugmodus schaltet, trennt damit alle drahtlosen Kommunikationsschnittstellen. Der Zugriff auf die Mobilfunknetze wird unterbunden und damit auch die Verbindung zu WLAN, Bluetooth und NFC. Das heißt, dass man zwar weiterhin Musik hören und Filme anschauen kann, allerdings nur, wenn diese vorher heruntergeladen wurden.

Sind Laptop, Smartphone, Smartwatch oder Tablet offline, können sie auch keine Signale mehr aussenden. Im Flugzeug ist das wichtig, damit die Kommunikation der Piloten nicht unterbrochen wird. Denn wenn mobile Geräte nicht im Flugmodus sind, können sie im schlimmsten Fall für Störgeräusche sorgen. Das lässt sich mit den Tönen vergleichen, die Lautsprecher produzieren, wenn es zu einer Rückkopplung mit einem Handy oder ähnlichem kommt.

Das Flugpersonal kann dann potenziell wichtige Funksignale nicht mehr verstehen. Außerdem können die Störgeräusche für Ablenkung sorgen. Damit Piloten ungestört manövrieren und somit letztendlich auch die Passagiere sicher reisen können, ist es sicherer, den Flugmodus zu aktivieren.

Moderne Geräte sind mittlerweile sicherer

Wer nun dem nächsten Flug voller Panik entgegensieht, dem sei gesagt, dass sich die Situation in den vergangenen Jahren erheblich gebessert hat. Denn dank der modernen Technik gilt es eher als unwahrscheinlich, dass ein Handy oder Smartphone heutzutage noch die Funksignale stören.

Bis vor einigen Jahren war auch die Nutzung von Bluetooth im Flugzeug untersagt. Mittlerweile sind diese Regelungen aber gelockert geworden. Komplett ausschließen lassen sich mögliche Komplikationen durch Signalstörungen allerdings nicht. Deshalb solltenNutzer vorerst auch weiterhin auf das Flugpersonal hören und den Flugmodus aktivieren.

Flugmodus auf unter iOS oder Android aktivieren

Auf dem iPhone aktivierst du den Flugmodus, indem du von der oberen rechten Bildschirmecke nach unten wischst. So öffnest du das Kontrollzentrum. Nun tippst du auf das Flugzeugsymbol. Alternativ kannst du den Flugmodus auch in den Einstellungen aktivieren.

Auf Android-Geräten wischst du vom oberen Bildschirmrand nach unten, um die Schnelleinstellungen zu öffnen. Tippe auf das Flugzeugsymbol, um den Flugmodus zu aktivieren. Je nach Gerät kann die Position des Symbols leicht variieren.

Bei iPads funktioniert die Aktivierung ähnlich wie beim iPhone: Öffne das Kontrollzentrum und tippe auf das Flugzeugsymbol. Bei Android-Tablets ziehst du wieder die Schnelleinstellungen nach unten und aktivierst den Flugmodus über das entsprechende Symbol.

Übrigens: Viele Airlines bieten mittlerweile auch die Nutzung von kostenpflichtigem WLAN an. Passagiere müssen über den Wolken also nicht zwangsläufig auf eine Internetverbindung verzichten.

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Beatrice ist Multi-Media-Profi. Ihr Studium der Kommunikations - und Medienwissenschaften führte sie über Umwege zum Regionalsender Leipzig Fernsehen, wo sie als CvD, Moderatorin und VJ ihre TV-Karriere begann. Mittlerweile hat sie allerdings ihre Sachen gepackt und reist von Land zu Land. Von unterwegs schreibt sie als Autorin für BASIC thinking.