Windcatcher, Windkraft, Windenergie, Offshore

Windcatcher: In Norwegen entsteht die erste schwimmende Windturbinenwand

Maria Gramsch
Wind Catching Systems

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Windkraftanlagen im Meer sind heutzutage keine Seltenheit mehr. Doch in Norwegen soll mit dem Windcatcher nun die erste schwimmende Wand aus Windturbinen entstehen.

Im Jahr 2010 ist die erste Offshore-Windanlage in Deutschland ans Netz gegangen. Seither haben sich die Technologie und die Leistungsfähigkeit dieser Anlagen verbessert. So lag die Leistung deutscher Offshore-Windenergieanlagen Ende 2024 bei rund 9,2 Gigawatt.

Diese Leistung soll in den kommenden Jahren aber noch deutlich ausgebaut werden. Denn laut einer Gesetzesnovelle aus dem Jahr 2023 will Deutschland bis zum Jahr 2030 schon 30 Gigawatt Leistung aus Offshore-Windkraft gewinnen. Bis zum Jahr 2035 sollen es dann schon 50 Gigawatt sein, 2045 sogar 70 Gigawatt.

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Für die Einhaltung dieser Ziele könnten auch neue Technologien wie der Windcatcher aus Norwegen eingesetzt werden. Die modulare Windturbinenwand wird vor Bergen in Norwegen nun getestet werden.

Windcatcher erzeugt Strom mit zahlreichen Rotoren

Der Windcatcher stammt von der norwegischen Firma Wind Catching Systems. Bei der modularen Anlage handelt es sich um ein Gerüst, das mit zahlreichen kleineren Windrädern ausgestattet ist. Dieses Gerüst wiederum befindet sich auf einer schwimmenden Plattform, die im Meeresboden verankert ist.

Da es sich um eine Modulare Bauweise handelt, ist die jeweilige Größe der Anlage variabel. Jedes einzelne verbaute Windrad kommt dabei auf eine Leistung von einem Megawatt.

Die norwegische Förderagentur Enova, die den Bau des Windcatcher-Prototypen unterstützt, erhofft sich von dieser Bauweise unter anderem Kostensenkungen bei der Wartung. Auch eine bessere Raumausnutzung in der Offshore-Windkraft könne so erzeugt werden, erklärt der Enova-Projektverantwortliche Oskar Gärdeman.

Wenn das Projekt erfolgreich ist, könnte die kostengünstige Technologie dazu beitragen, die Entwicklung der Offshore-Windenergie zu beschleunigen.

Gärdeman geht außerdem davon aus, dass der Windcatcher zu einer schnelleren und kostengünstigeren Entwicklung von schwimmenden Offshore-Winkraftanlagen beitragen kann.

So soll das Pilotprojekt vor Bergen aussehen

Für das Pilotprojekt vor dem norwegischen Bergen wird das Unternehmen Wind Catching Systems 40 Turbinen verbauen. Insgesamt ist der Windcatcher also mit einer installierten Gesamtleistung von 40 Megawatt ausgestattet.

Jährlich soll die Anlage so geschätzt 99 Gigawattstunden Energie produzieren. Das Projekt soll im Jahr 2029 fertiggestellt werden.

Die norwegische Regierung fördert das Projekt mit 1,2 Milliarden Norwegischen Krone, umgerechnet also rund 103 Millionen Euro. Bis zum Jahr 2040 Offshore-Flächen bereitstellen, damit hier insgesamt rund 30 Gigawatt Windenergie erzeugt werden können.

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Maria ist freie Journalistin und technische Mitarbeiterin an der Universität Leipzig. Seit 2021 arbeitet sie als freie Autorin für BASIC thinking. Maria lebt und paddelt in Leipzig und arbeitet hier unter anderem für die Leipziger Produktionsfirma schmidtFilm. Sie hat einen Bachelor in BWL von der DHBW Karlsruhe und einen Master in Journalistik von der Universität Leipzig.