Skype wird eingestellt abgeschaltet Abschaltung Aus Microsoft

Microsoft schaltet Skype ab – das musst du als Nutzer wissen

Fabian Peters
Microsoft

Im Mai 2025 wird Skype eingestellt. Der Videotelefonie-Dienst hatte zuletzt zahlreiche Nutzer verloren. Mutterkonzern Microsoft rät Nutzern einen Umstieg auf Microsoft Teams, wenn sie ihre Kontakte und Chats behalten wollen. Die Hintergründe. 

Microsoft wird den Betrieb seines Videotelefonie-Dienstes Skype einstellen. Das kündigte das Unternehmen in einer offiziellen Mitteilung an. Demnach wird Skype ab Mai 2025 nicht mehr verfügbar sein. Nutzer, die ihre Chats und Kontakte behalten wollen, können sich künftig mit ihren bisherigen Konto bei Teams anmelden.

Warum wird Skype eingestellt?

Microsoft will laut eigenen Angaben sein kostenloses Kommunikationsangebot für Privatnutzer optimieren. Die Skype-Abschaltung sei eine logische Konsequenz, um sich an Kundenbedürfnisse anpassen zu können – so die offizielle Begründung. Stattdessen will sich das Unternehmen künftig die kostenlose Version seiner Kommunikationsplattform Microsoft Teams konzentrieren.

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Während der Übergangszeit bis zur Abschaltung sollen Gruppenchats weiterhin intakt bleiben. Innerhalb eines Zeitfensters von 60 Tage sollen Skype-Nutzer zudem auch über Teams kontaktiert werden können. Jeff Teper, Chef des Onlinedienstes Microsoft 365 erklärte dem US-Sender CNBC dazu:

Wir haben viel von Skype gelernt, (…) während wir Teams über die vergangenen sieben bis acht Jahre weiterentwickelt haben. Aber wir hatten das Gefühl, dass es nun an der Zeit ist (…) und wir schneller mehr Innovationen liefern können, indem wir uns auf Teams konzentrieren.

Microsoft Teams: Kein Festnetz oder mobilen Anrufe möglich

Skype wurde im Jahr 2003 von dem dänischen Unternehmer Janus Friis und dem schwedischen Unternehmer Niklas Zennström in Luxemburg gegründet. Der Dienst war damals einer der erste, der es einer Breiten Masse kostenlose Sprach- und Videoanrufe über das Internet ermöglichte. Da die Telefonkosten damals noch deutlich höher waren, war Skype vor allem für die Kommunikation ins Ausland beliebt.

Im Jahr 2011 kaufte Microsoft das Unternehmen für rund 8,5 Milliarden US-Dollar und integrierte Skype in sein Betriebssystem Windows sowie seine Bürosoftware Microsoft Office. Zu seinen Hochzeiten hatte der Videotelefonie-Dienst mehrere Hundert Millionen Nutzer monatlich. Trotz der Microsoft-Übernahme konnte sich Skype dennoch nicht als führende Kommunikationsplattform etablieren.

Stattdessen liefen Konkurrenzangebot wie Zoom, Google Meet aber auch Teams dem Dienst nach und nach den Rang ab. Die Doppelstrategie von Microsoft erschien dabei mit der Zeit immer fragwürdiger. Nun hat das Unternehmen mit der Abschaltung von Skype die Reißleine gezogen.

Der Dienst wird zwar gewissermaßen in Microsoft Team integriert. Allerdings wird eine beliebte Skype-Funktion künftig fehlen. Denn Microsoft stellt die Unterstützung von Gesprächen ins Handy- und Festnetz ein. Das Unternehmen erklärte gegenüber The Verge, dass der Telefondienst mittlerweile nicht mehr relevant sei, da die Kosten für Handytarife deutlich günstiger sind als früher.

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Fabian Peters ist seit Januar 2022 Chefredakteur von BASIC thinking. Zuvor war er als Redakteur und freier Autor tätig. Er studierte Germanistik & Politikwissenschaft an der Universität Kassel (Bachelor) und Medienwissenschaften an der Humboldt-Universität zu Berlin (Master).