Just the Browser Tool Werbung KI Erweiterung

Just the Browser: Mit diesem Tool kannst du KI und Werbung ausblenden

Felix Baumann
Bild: Unsplash / Zulfugar Karimov

Die meisten Webbrowser überladen ihre Oberflächen zunehmend mit Funktionen, die viele Nutzer nerven. Das Projekt „Just the Browser“ verspricht eine technische Lösung, die KI-Inhalte, Shopping-Funktion und Werbung verbannt. 

Hinter dem Projekt Just the Browser steckt der US-Journalist und Programmierer Corbin Davenport. Sein Tool ermöglicht es, Webbrowser ohne KI-Funktionen, die Cursor okkupieren oder im Hintergrund Tabs umschichten. Davenport veröffentlichte deshalb spezifische Gruppenrichtlinien für drei große Browser, zusammen mit einer ausführlichen Dokumentation.

Die technische Basis bilden sogenannte Bordmittel, weshalb du keine zusätzlichen Plug-ins installierst oder den Quellcode der Programme anrühren musst. Da die Software im Kern unverändert bleibt, erhalten die Browser weiterhin alle wichtigen Sicherheitsupdates. In der Regel reaktivieren diese automatischen Updates die unerwünschten Funktionen auch nicht eigenständig.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück 50€ Amazon-Guthaben gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Just the Browser installieren

Zur Installation kopierst du einen einfachen Befehl in das Befehlsterminal deines Computers, wählst den gewünschten Browser aus und bestätigst den Vorgang. Mit demselben Shell-Befehl entfernst du die installierten Richtlinien bei Bedarf wieder oder stellst den Originalzustand wieder her. Nach der Anwendung zeigen Browser wie Edge oder Firefox einen Hinweis an, dass eine Organisation die Software verwaltet.

Diese Organisation bist jedoch du selbst als Nutzer von „Just the Browser“. Die Skripte unterstützen Windows-Systeme in allen gängigen Konfigurationen. Für Linux-Anwender deckt das Tool bisher Distributionen wie Debian, Ubuntu, Fedora und OpenSUSE ab.

So ist es etwa möglich, den Firefox-Browser innerhalb weniger Sekunden erfolgreich von KI-Ballast und Werbung zu befreien. Bei dem Vorgang sind kaum manuelle Schritte notwendig. Das spart Zeit. Wichtig ist, dass das Skript dabei sowohl die Standardinstanz als auch mögliche parallel installierte Versionen des Browsers verändert.

Einschränkungen bei mobilen Browsern

Gleichzeitig solltest du beachten, dass bei einer späteren Rückgängigmachung der Richtlinien unter Umständen einige manuell vorgenommene Einstellungen verschwinden. Normale Browserupdates sollten die gesetzten Richtlinien im Alltag nicht tangieren. Falls Browser-Herausgeber jedoch grundlegende Änderungen vornehmen, die bestehende Richtlinien stören, musst du das Skript eventuell neu ausführen.

Aber es gibt auch Einschränkungen. Wenn du etwa KI-Komponenten deaktivierst, dann verlierst du in Firefox gleichzeitig die interne Übersetzungsfunktion. Während die Unterstützung für Google Chrome unter Linux spezifisch noch in Arbeit ist, steht eine mobile Lösung für Android aktuell gar nicht zur Verfügung. Im Gegensatz dazu listet das GitHub-Repository iOS bereits für eine mögliche Ausweitung der Funktionen auf.

Per Flatpak installierte Browser unter Linux unterstützt das Projekt derzeit ebenfalls noch nicht. Da das Projekt unter der MIT-Lizenz steht, darf die Community es frei weiterverbreiten und kommerziell nutzen. Das Ziel bleibt dabei immer ein Browser, der schlichtweg nur ein Browser ist.

Auch interessant:

Du möchtest nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 smarte Leser bekommen jeden Tag UPDATE, unser Tech-Briefing mit den wichtigsten News des Tages – und sichern sich damit ihren Vorsprung. Hier kannst du dich kostenlos anmelden.

STELLENANZEIGEN
Openstack Engineer (m/f/d)
CompuGroup Medical SE & Co. KGaA in Koblenz
Mitarbeiter*in (m/w/d) IT-Systemadministratio...
Ruhr-Universität Bochum in Bochum
E-Commerce / Marketing Manager/in (m/w/d)
MESSOTRON GmbH & Co. KG in Seeheim-Jugenheim
Online Social Media Marketing Manager (m/w/d)
Twain Technology GmbH in Berlin
Marketing Manager (m/w/d) – B2B | Content &am...
comvaHRo GmbH in Grasbrunn
Werkstudent/in Online Marketing (m/w/d)
retrofit GmbH in Nufringen
Digital Marketing Manager*in (w/m/d)
TÜV Rheinland Group in Köln
Marketing Manager (w/m/d) Schwerpunkt Online ...
Horváth in Frankfurt, Hamburg, München, Stuttgart
Teile diesen Artikel
Felix Baumann ist seit März 2022 Redakteur bei BASIC thinking. Bereits vorher schrieb er 4 Jahre für den Online-Blog Mobilegeeks, der 2022 in BASIC thinking aufging. Nebenher arbeitet Felix in einem IT-Unternehmen und beschäftigt sich daher nicht nur beim Schreiben mit zukunftsfähigen Technologien.
Keine Kommentare