Das FlexiSpot PortaGo soll mehr Bewegung in den Arbeitsalltag bringen, ohne das Homeoffice dauerhaft in ein Fitnessstudio zu verwandeln. Dafür kombiniert das Walking Pad einen bürstenlosen Motor mit einer 180-Grad-Klapptechnik und einer bis zu 6 km/h schnellen Lauffläche. Wir zeigen dir in unserem ausführlichen Test, wie gut das Konzept funktioniert, wie sich das PortaGo einrichten lässt und welche Vor- und Nachteile es im Alltag hat.
Viele Menschen verbringen einen großen Teil ihres Arbeitstages im Sitzen. Ein höhenverstellbarer Schreibtisch kann zwar für Abwechslung sorgen, mehr Schritte entstehen dadurch aber noch nicht. Genau an diesem Punkt setzt das FlexiSpot PortaGo an. Das kompakte Laufband passt unter einen Stehschreibtisch und ermöglicht es, während Meetings, Telefonaten oder einfachen Büroaufgaben langsam zu gehen.
Das Besondere: Nach der Nutzung lässt sich das Walking Pad in der Mitte zusammenklappen. Damit richtet sich das PortaGo vor allem an Menschen, die wenig Platz haben und ihr Laufband nicht dauerhaft im Wohn- oder Arbeitszimmer stehen lassen möchten. Doch wie gut funktioniert das im Alltag?
Was ist das FlexiSpot PortaGo?
Das FlexiSpot PortaGo ist ein klappbares Walking Pad für das Homeoffice und den privaten Gebrauch. Anders als ein klassisches Laufband besitzt es weder einen Handlauf noch eine große Bedienkonsole. Das Gerät ist deshalb deutlich flacher und kann direkt unter einem höhenverstellbaren Schreibtisch platziert werden.
Der Geschwindigkeitsbereich liegt zwischen 1 und 6 km/h. Damit eignet sich das PortaGo für langsames Gehen während der Arbeit sowie für zügige Walking-Einheiten. Als richtiges Laufband zum Joggen ist es dagegen nicht konzipiert. Dafür fällt die Lauffläche mit 100 Zentimetern Länge zu kurz aus – insbesondere für größere Menschen und lange Laufschritte.
Die wichtigsten technischen Daten im Überblick:
- Geschwindigkeit: 1 bis 6 km/h
- Lauffläche: 100 mal 41 Zentimeter
- Motor: bürstenlos, 550 Watt
- Maximale Belastung: 120 Kilogramm
- Gewicht: rund 18,5 Kilogramm
- Lautstärke laut Hersteller: weniger als 55 Dezibel
- Steuerung: Fernbedienung
- Klappmechanismus: 180 Grad
- Gefaltete Höhe: rund 14,5 Zentimeter
- Gefalteter Platzbedarf: etwa 0,3 Quadratmeter
Design und Verarbeitung: wohnraumfreundlich statt Fitnessstudio
Optisch wirkt das FlexiSpot PortaGo vergleichsweise zurückhaltend. Die seitlichen Elemente in Holzoptik heben das Modell von vielen Walking Pads ab, die überwiegend aus schwarzem oder grauem Kunststoff bestehen. Dadurch fügt sich das Gerät besser in ein Wohn- oder Arbeitszimmer ein.
Der Rahmen vermittelt einen stabilen Eindruck. Auch der Klappmechanismus wirkt solide und lässt sich ohne großen Kraftaufwand bedienen. Ein kleines Detail fällt allerdings negativ auf: Im zusammengeklappten Zustand wird das PortaGo mit einem Klettband gesichert. Das funktioniert zuverlässig, wirkt im Vergleich zum restlichen Design aber etwas improvisiert.
Mit rund 18,5 Kilogramm ist das Walking Pad außerdem nicht wirklich leicht. Häufiges Tragen über Treppen dürfte auf Dauer anstrengend werden. Auf einer Ebene lässt es sich dank integrierter Transportrollen jedoch relativ bequem verschieben.
FlexiSpot PortaGo einrichten: aufklappen und loslaufen
Die Einrichtung ist erfreulich unkompliziert. Eine aufwendige Montage entfällt. Nach dem Auspacken wird das PortaGo vollständig aufgeklappt und auf einem ebenen Untergrund positioniert. Anschließend verbindet man das Stromkabel mit einer Steckdose und schaltet das Gerät ein.
Die Steuerung erfolgt über die mitgelieferte Fernbedienung. Darüber lässt sich das Walking Pad starten und stoppen. Außerdem kann man die Geschwindigkeit in Schritten von 0,5 km/h verändern und zwischen den angezeigten Werten wechseln. Direkttasten für 2 und 4 km/h erleichtern den schnellen Einstieg.
Das integrierte Display zeigt Geschwindigkeit, Zeit, Distanz und einen errechneten Kalorienverbrauch an. Die Werte wechseln automatisch. Eine Smartphone-App oder eine direkte Verbindung zu Apple Health, Google Fit und anderen Fitness-Plattformen gibt es nicht.
Vor der ersten längeren Einheit empfiehlt es sich, bei niedriger Geschwindigkeit zu beginnen. Für die Arbeit am Schreibtisch sind 1 bis 2 km/h ein sinnvoller Einstieg. Wer sich an die Bewegung gewöhnt hat, kann das Tempo langsam erhöhen. Beim Tippen oder Lesen dürften sich viele Nutzer bei ungefähr 2 bis 3 km/h einpendeln.
Wie funktioniert das FlexiSpot PortaGo im Alltag?
Der bürstenlose Motor bewegt den Laufgurt mit bis zu 6 km/h. Das ist schnell genug für zügiges Gehen, aber noch kein vollwertiges Lauftempo. Für den Einsatz unter dem Schreibtisch ist das sinnvoll: Bei hohen Geschwindigkeiten lassen sich Maus und Tastatur ohnehin kaum noch präzise bedienen.
Besonders gut funktioniert das Walking Pad bei Videokonferenzen, Telefonaten, beim Lesen oder bei einfachen Recherchen. Auch kürzere E-Mails lassen sich nach etwas Eingewöhnung schreiben. Sobald eine Aufgabe jedoch viel Präzision verlangt, stößt das Konzept an natürliche Grenzen. Umfangreiche Texte, Bildbearbeitung oder Layoutarbeiten sind während des Gehens deutlich schwieriger.
Die 41 Zentimeter breite Lauffläche bietet ausreichend Platz und vermittelt ein sicheres Laufgefühl. Die Länge von 100 Zentimetern reicht für normales Gehen aus. Bei größeren Menschen kann sie bei höherem Tempo allerdings knapp werden. Da das PortaGo keinen Handlauf besitzt, sollten Nutzer insbesondere am Anfang nicht zu schnell starten.
An der Faltstelle ist ein leichter Übergang im Laufgurt spürbar. Mit Sportschuhen fällt dieser kaum ins Gewicht. Beim Gehen ohne Schuhe kann der Knick dagegen störend sein. Für längere Einheiten sind Schuhe deshalb die bessere Wahl.
Lautstärke: leise, aber nicht lautlos
FlexiSpot gibt für das PortaGo eine Lautstärke von weniger als 55 Dezibel an. Der bürstenlose Motor arbeitet tatsächlich vergleichsweise ruhig. Vollkommen lautlos ist das Walking Pad aber nicht. Neben dem Motor entstehen Geräusche durch den Laufgurt und die Schritte des Nutzers.
Bei einem Videoanruf dürften moderne Systeme zur Geräuschunterdrückung einen großen Teil davon herausfiltern. In hellhörigen Wohnungen können sich die Trittgeräusche jedoch auf den Boden und angrenzende Räume übertragen. Eine geeignete Schutz- oder Dämmmatte kann Vibrationen reduzieren und gleichzeitig den Boden schonen.
Klappmechanismus: die größte Stärke des PortaGo
Der wichtigste Vorteil des FlexiSpot PortaGo ist seine 180-Grad-Klapptechnik. Nach der Nutzung lässt sich die Lauffläche in der Mitte zusammenfalten. Das Walking Pad benötigt dann nur noch etwa 0,3 Quadratmeter Stellfläche und ist rund 14,5 Zentimeter hoch.
Je nach verfügbarem Platz kann man das Gerät unter ein Bett oder Sofa schieben oder aufrecht an einer Wand abstellen. Vor dem senkrechten Verstauen sollte es sicher fixiert werden, damit es nicht umkippt. Die integrierten Rollen machen das Verschieben deutlich einfacher. Gerade in kleinen Wohnungen ist das ein echter Mehrwert gegenüber starren Walking Pads.
Sicherheit, Laufzeit und Pflege
Eine automatische Stoppfunktion hält das Laufband an, wenn sich für ungefähr zehn Sekunden niemand auf der Lauffläche befindet. Das ist praktisch, wenn man spontan ans Telefon oder zur Tür muss. Gleichzeitig kann die Funktion auslösen, wenn man zu lange regungslos auf dem Band steht.
Laut Hersteller sollte das PortaGo nicht länger als 100 Minuten am Stück betrieben werden. Danach ist eine Pause von etwa 20 Minuten vorgesehen, damit das Gerät abkühlen kann. Für normale Walking-Einheiten im Homeoffice ist diese Begrenzung meist unproblematisch. Wer mehrere Stunden ohne Unterbrechung gehen möchte, sollte sie jedoch berücksichtigen.
Wie bei anderen Laufbändern muss auch beim PortaGo der Laufgurt regelmäßig kontrolliert, gereinigt und bei Bedarf geschmiert werden. Staub und Schmutz sollten insbesondere im Bereich des Klappmechanismus entfernt werden. Läuft der Gurt nicht mehr mittig, muss er entsprechend der Bedienungsanleitung nachjustiert werden.
Die Vorteile des FlexiSpot PortaGo
Das PortaGo überzeugt vor allem durch seine unkomplizierte Handhabung und den geringen Platzbedarf. Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:
- lässt sich in der Mitte vollständig zusammenklappen
- benötigt gefaltet nur wenig Stellfläche
- ohne Montage schnell einsatzbereit
- solide und wohnraumfreundliche Verarbeitung
- ausreichend breite Lauffläche
- Geschwindigkeit in 0,5-km/h-Schritten einstellbar
- vergleichsweise ruhiger, bürstenloser Motor
- Transportrollen erleichtern das Verschieben
- maximale Belastung von bis zu 120 Kilogramm
- automatische Stoppfunktion bei Inaktivität
Die Nachteile des FlexiSpot PortaGo
Ganz ohne Kompromisse kommt das klappbare Walking Pad nicht aus. Folgende Punkte können im Alltag stören:
- mit rund 18,5 Kilogramm nur bedingt tragbar
- keine App und keine direkte Anbindung an Fitness-Plattformen
- Steuerung ausschließlich über die Fernbedienung
- Faltstelle beim Barfußgehen spürbar
- Lauffläche für große Menschen bei hohem Tempo relativ kurz
- nicht zum richtigen Joggen geeignet
- Trittgeräusche können sich auf den Boden übertragen
- nach 100 Minuten ist eine Abkühlpause vorgesehen
- Klettband zur Sicherung wirkt wenig hochwertig
Was kostet das FlexiSpot PortaGo?
Die unverbindliche Preisempfehlung für das FlexiSpot PortaGo liegt bei 299,99 Euro. Da der Hersteller regelmäßig Rabattaktionen und Gutscheincodes anbietet, kann der tatsächliche Verkaufspreis niedriger ausfallen.
Damit gehört das PortaGo nicht zu den günstigsten Walking Pads auf dem Markt. Der Aufpreis fließt vor allem in den Klappmechanismus, die solide Konstruktion und das wohnraumfreundliche Design. Wer ausreichend Platz hat und kein faltbares Modell benötigt, findet günstigere Alternativen. In kleinen Wohnungen kann die kompakte Aufbewahrung den höheren Preis jedoch rechtfertigen.
Und weil FlexiSpot gerade sein 10-jähriges Jubiläum feiert, wird auch ordentlich aufgetischt: Große Rabatte auf viele Produkte! Außerdem hat jede Bestellung im August die Chance auf ein 10.000-Euro-Golden-Ticket. Und das ist noch nicht alles: 50 % Cashback, 12 % Rabatt auf alles und viele weitere Aktionen!
Für wen lohnt sich das FlexiSpot PortaGo?
Das Walking Pad eignet sich besonders für Menschen, die:
- im Homeoffice viele Stunden am Schreibtisch verbringen,
- einen höhenverstellbaren Schreibtisch besitzen,
- während Meetings oder Routineaufgaben mehr Schritte sammeln möchten,
- wenig Platz für ein dauerhaft aufgebautes Laufband haben,
- hauptsächlich gehen und nicht joggen wollen,
- Wert auf eine einfache Bedienung legen.
Weniger geeignet ist das PortaGo für ambitioniertes Lauftraining, besonders große Schritte bei hohem Tempo oder Nutzer, die ihre Trainingsdaten automatisch mit einer Fitness-App synchronisieren möchten.
Fazit: Kompaktes Walking Pad mit klarer Ausrichtung
Das FlexiSpot PortaGo macht vor allem eine Sache richtig: Es senkt die Hürde, im Arbeitsalltag mehr zu gehen. Das Walking Pad ist innerhalb weniger Sekunden einsatzbereit, lässt sich einfach bedienen und nach der Nutzung platzsparend zusammenklappen. Die breite Lauffläche, der ruhige Motor und die solide Verarbeitung hinterlassen einen positiven Eindruck.
Die größte Stärke ist eindeutig der Klappmechanismus. Wer in einer kleinen Wohnung arbeitet und ein starres Laufband nicht dauerhaft unterbringen kann, erhält damit eine praktische Lösung. Gleichzeitig müssen Käufer mit einigen Einschränkungen leben. Das PortaGo ist relativ schwer, bietet keine App-Anbindung und ersetzt aufgrund der kurzen Lauffläche kein klassisches Laufband.
Für Meetings, Telefonate, Recherche und andere weniger präzise Tätigkeiten ist das FlexiSpot PortaGo jedoch eine überzeugende Ergänzung zum höhenverstellbaren Schreibtisch. Wer bewusst ein Walking Pad zum Gehen sucht und wenig Stauraum hat, findet hier ein durchdachtes Gesamtpaket.








