Flexispot C7 Morpher Test

FlexiSpot C7 Morpher im Test: Wie gut ist der ergonomische Bürostuhl mit Fußstütze?

Christina Widner
Bild: FlexiSpot

Der FlexiSpot C7 Morpher ist ein ergonomischer Bürostuhl, der sich besonders flexibel an unterschiedliche Körpergrößen und Sitzpositionen anpassen lässt. Dafür kombiniert er eine dynamische Rückenlehne mit einer aufblasbaren Lordosenstütze, einer verstellbaren Kopfstütze, drehbaren Armlehnen und einer optionalen Fußstütze. Wir haben die Variante mit Netzgewebe auf der Sitzfläche getestet und zeigen dir, wie gut der Premium-Bürostuhl im Arbeitsalltag wirklich ist.

Wer täglich viele Stunden vor dem Schreibtisch verbringt, kennt das Problem: Selbst eine zunächst bequeme Sitzposition kann mit der Zeit unangenehm werden. Der Rücken wird müde, die Schultern verspannen und irgendwann beginnt man, auf dem Stuhl hin und her zu rutschen. Ein ergonomischer Bürostuhl sollte deshalb nicht nur bequem sein, sondern verschiedene Haltungen unterstützen und Bewegung zulassen.

Genau hier setzt der FlexiSpot C7 Morpher an. Sein Name ist Programm: Zahlreiche Bauteile lassen sich verstellen oder folgen den Bewegungen des Körpers. Der Stuhl soll sich dadurch nicht nur für klassische Büroarbeit eignen, sondern auch für das Homeoffice, längere Gaming-Sessions und kurze Erholungspausen. Mit einem regulären Preis von rund 800 Euro zählt er allerdings zur Premiumklasse. In unserem Test klären wir deshalb auch die Frage, ob die Ausstattung den hohen Preis rechtfertigt.

Was ist der FlexiSpot C7 Morpher?

Der FlexiSpot C7 Morpher ist ein ergonomischer Bürostuhl mit dynamischem Rückensystem. Im Mittelpunkt steht die sogenannte DynaFollow-Technologie. Sie soll dafür sorgen, dass die Rückenlehne den Bewegungen des Oberkörpers folgt und dabei möglichst durchgehend Kontakt zum Rücken hält.

Hinzu kommen eine separat gelagerte und aufblasbare Lordosenstütze für den unteren Rücken sowie zahlreiche Einstellungsmöglichkeiten. Unter anderem lassen sich Sitzhöhe, Sitztiefe, Rückenlehne, Kopfstütze, Armlehnen und Neigungswiderstand anpassen. Die von uns getestete Variante verfügt außerdem über eine ausklappbare Fußstütze und luftdurchlässiges Netzgewebe auf Sitzfläche und Rückenlehne.

FlexiSpot empfiehlt den C7 Morpher für Personen mit einer Körpergröße zwischen etwa 1,60 und 1,95 Metern. Die maximale Belastbarkeit liegt bei 163 Kilogramm. Mit einer Sitzbreite von rund 53 Zentimetern fällt die Sitzfläche großzügig aus. Die Sitzhöhe lässt sich ungefähr zwischen 45 und 54 Zentimetern einstellen, während sich die Sitztiefe je nach Körpergröße und Beinlänge verschieben lässt.

FlexiSpot C7 Morpher: Die wichtigsten Daten im Überblick

  • Modell: FlexiSpot C7 Morpher
  • Produkttyp: Ergonomischer Bürostuhl
  • Material: Netzgewebe, Kunststoff, Metall und Aluminium
  • Sitzbreite: circa 53 Zentimeter
  • Sitztiefe: circa 43,5 bis 48 Zentimeter
  • Sitzhöhe: circa 45 bis 54 Zentimeter
  • Maximale Belastbarkeit: 163 Kilogramm
  • Empfohlene Körpergröße: circa 1,60 bis 1,95 Meter
  • Rückenlehne: dynamisch, höhen- und neigungsverstellbar
  • Lordosenstütze: flexibel und aufblasbar
  • Armlehnen: höhenverstellbar, verschiebbar und drehbar
  • Kopfstütze: höhen- und neigungsverstellbar
  • Fußstütze: optional, ausklappbar
  • Preis: regulär 799 Euro ohne beziehungsweise 829 Euro mit Fußstütze

Design und Verarbeitung: Futuristisch, aber ziemlich groß

Optisch wirkt der FlexiSpot C7 Morpher modern und technisch. Vor allem die geteilte Konstruktion der Rückenlehne, die beweglichen Armlehnen und die sichtbare Mechanik verleihen ihm einen futuristischen Look. Das Design passt gut in ein modernes Büro oder Gaming-Zimmer, wirkt in einem kleinen Homeoffice aber durchaus dominant.

Denn kompakt ist der C7 Morpher nicht. Die breite Rückenlehne, die Kopfstütze, das große Fußkreuz und die vielen beweglichen Elemente benötigen entsprechend Platz. Wer den Stuhl unter einen Schreibtisch schieben möchte, sollte außerdem die Höhe und Breite der Armlehnen berücksichtigen.

Bei der Verarbeitung gibt es wenig zu beanstanden. Die Konstruktion wirkt stabil und die einzelnen Komponenten sitzen fest. Auch bei Bewegungen oder beim Zurücklehnen vermittelt der Stuhl einen robusten Eindruck. Das Netzgewebe ist straff gespannt und gibt kontrolliert nach, ohne dass die Sitzfläche durchhängt.

Die vielen Gelenke und beweglichen Bauteile sorgen allerdings dafür, dass der C7 Morpher optisch unruhiger wirkt als ein klassischer Bürostuhl. Das ist letztlich Geschmackssache. Wer ein besonders schlichtes Modell sucht, dürfte mit dem Design weniger glücklich werden.

Aufbau: Wie richtet man den FlexiSpot C7 Morpher ein?

Der FlexiSpot C7 Morpher wird zerlegt geliefert. Da der Stuhl und seine Komponenten zusammen ein stattliches Gewicht auf die Waage bringen, empfiehlt es sich, die Pakete zu zweit zu transportieren. Das gilt besonders dann, wenn Treppen oder längere Wege bis zum Arbeitsplatz zu bewältigen sind.

Der Aufbau ist grundsätzlich unkompliziert und benötigt nur wenig Zeit. Zunächst werden Rollen und Gasdruckfeder am Fußkreuz montiert. Anschließend kommen Sitzmechanik, Rückenlehne und Armlehnen an die Reihe. Zum Schluss werden Ober- und Unterteil zusammengesetzt und die Kopfstütze befestigt.

Die Bauteile sind sauber verarbeitet und die Schrauben lassen sich ordentlich einsetzen. Dennoch ist eine zweite Person hilfreich, wenn Sitzfläche und Rückenlehne miteinander verbunden werden. Das benötigte Werkzeug und eine bebilderte Anleitung gehören zum Lieferumfang.

Nach der Montage sollte man sich einige Minuten Zeit für die individuelle Einrichtung nehmen. Dabei empfiehlt sich folgende Reihenfolge:

  1. Sitzhöhe einstellen: Die Füße sollten vollständig auf dem Boden stehen. Ober- und Unterschenkel bilden idealerweise mindestens einen rechten Winkel.
  2. Sitztiefe anpassen: Zwischen Kniekehle und Sitzkante sollten ungefähr zwei bis vier Finger Platz bleiben.
  3. Rückenlehne positionieren: Die Lehne sollte den Rücken stützen, ohne die Schultern nach vorn zu drücken.
  4. Lordosenstütze abstimmen: Der Druck im unteren Rücken sollte spürbar, aber nicht unangenehm sein.
  5. Armlehnen einstellen: Die Unterarme liegen locker auf, während die Schultern entspannt bleiben.
  6. Kopfstütze ausrichten: Sie sollte eher den Nacken als den Hinterkopf stützen.
  7. Neigungswiderstand wählen: Die Rückenlehne sollte kontrolliert nachgeben und sich ohne Kraftaufwand bewegen lassen.

Die zahlreichen Optionen können anfangs etwas überfordern. Hat man jedoch eine passende Grundeinstellung gefunden, sind im Alltag nur noch kleine Korrekturen nötig.

Wie funktioniert die dynamische Rückenlehne?

Das Herzstück des FlexiSpot C7 Morpher ist die dynamische Rückenlehne. Statt den Oberkörper in einer starren Position festzuhalten, folgt sie den Bewegungen beim Vor- und Zurücklehnen. Dadurch bleibt die Unterstützung auch dann erhalten, wenn man die Haltung wechselt.

Die Rückenlehne lässt sich in vier Höhenstufen verstellen. Das ist wichtig, da die Lordosenstütze nur dann richtig arbeiten kann, wenn sie an der passenden Stelle des unteren Rückens sitzt. Zusätzlich kann sich die Lehne deutlich nach hinten neigen. Der maximale Winkel liegt bei rund 143 Grad. Damit eignet sich der C7 Morpher nicht nur zum Arbeiten, sondern auch zum Lesen, Videoschauen oder für eine kurze Pause.

Der Widerstand der Wippmechanik lässt sich an das eigene Körpergewicht und das gewünschte Sitzgefühl anpassen. Ist er zu hoch eingestellt, muss man sich aktiv gegen die Lehne drücken. Ist er zu niedrig, kippt der Stuhl zu leicht nach hinten. Die richtige Balance ist daher entscheidend.

Im Alltag fällt positiv auf, dass die Bewegungen gleichmäßig ablaufen. Der Stuhl animiert zum Wechsel zwischen aufrechter und zurückgelehnter Haltung. Genau diese regelmäßigen Positionswechsel sind sinnvoll, denn auch die vermeintlich perfekte Sitzhaltung wird auf Dauer unbequem, wenn man starr in ihr verharrt.

Aufblasbare Lordosenstütze: Mehr als nur eine Spielerei

Eine Besonderheit des FlexiSpot C7 Morpher ist die aufblasbare Lordosenstütze. Über eine kleine Pumpe lässt sich ihr Volumen verändern. So kann man selbst bestimmen, wie deutlich die Stütze gegen den unteren Rücken drückt.

Das Prinzip wirkt zunächst ungewöhnlich, erweist sich im Test aber als praktisch. Menschen mit stärker ausgeprägtem Hohlkreuz können mehr Unterstützung einstellen. Wer Druck im Lendenbereich schnell als unangenehm empfindet, lässt entsprechend Luft ab. Durch die flexible Lagerung bewegt sich das Element außerdem mit dem Rücken mit.

Bis die passende Einstellung gefunden ist, kann etwas Feinarbeit notwendig sein. Zu viel Luft erzeugt einen punktuellen Druck, der auf Dauer stört. Zu wenig Luft reduziert dagegen die Stützwirkung. In der richtigen Einstellung gehört die Lordosenstütze jedoch zu den größten Stärken des C7 Morpher. Sie gibt Halt, ohne den unteren Rücken komplett zu fixieren.

Netzgewebe auf Sitz und Rücken: Angenehm luftig

FlexiSpot bietet den C7 Morpher je nach Ausführung mit unterschiedlichen Sitzmaterialien an. Unsere Testvariante verfügt sowohl auf der Rückenlehne als auch auf der Sitzfläche über Netzgewebe. Das hat vor allem bei höheren Temperaturen Vorteile: Luft kann zirkulieren und Wärme staut sich deutlich weniger als bei einem dicken Stoff- oder Kunstlederpolster.

Das Mesh ist straff und verteilt das Körpergewicht gleichmäßig. Dadurch sitzt man stabil, ohne tief einzusinken. Gleichzeitig passt sich die Fläche ausreichend an. Wer sehr weiche, stark gepolsterte Sitzflächen bevorzugt, könnte das Netzgewebe zunächst als etwas fest empfinden. Für lange Arbeitstage ist die eher straffe Abstimmung jedoch sinnvoll, da sie eine stabile Sitzposition unterstützt.

Ein weiterer Vorteil ist die Pflege. Staub und kleinere Verschmutzungen lassen sich mit einem Tuch oder Staubsauger relativ einfach entfernen. Allerdings können sich Krümel in den Zwischenräumen des Gewebes festsetzen. Scharfkantige Gegenstände und Kleidung mit auffälligen Nieten sollte man ebenfalls vom Mesh fernhalten.

Armlehnen und Kopfstütze: Sehr flexibel, aber nicht perfekt

Die Armlehnen des FlexiSpot C7 Morpher lassen sich in der Höhe verstellen, nach vorn und hinten verschieben sowie drehen. Dadurch funktionieren sie bei verschiedenen Tätigkeiten: beim Tippen, beim Bedienen einer Maus, beim Lesen und beim Zurücklehnen.

Besonders praktisch ist der große Rotationsbereich. Die Auflagen können so ausgerichtet werden, dass sie die Unterarme auch in ungewöhnlicheren Sitzpositionen stützen. Gleichzeitig haben die vielen beweglichen Achsen einen Nachteil: Die Armlehnen können sich bei einem kräftigen Stoß unbeabsichtigt verstellen. Eine etwas stärkere Rasterung wäre hier wünschenswert.

Auch die Kopfstütze bietet einen großen Einstellbereich. Sie lässt sich in der Höhe und im Winkel anpassen und funktioniert sowohl beim aufrechten Sitzen als auch in einer weit zurückgelehnten Position. Die korrekte Einstellung ist wichtig: Liegt die Stütze zu hoch, schiebt sie den Kopf nach vorn. Richtig positioniert entlastet sie dagegen den Nacken, vor allem während kurzer Pausen.

Fußstütze im Test: Praktisch für Pausen, aber kein Muss

Die Fußstütze ist das auffälligste Extra unserer Testvariante. Sie befindet sich unterhalb der Sitzfläche und wird bei Bedarf nach vorn ausgezogen beziehungsweise ausgeklappt. Anschließend kann man die Beine darauf ablegen und die Rückenlehne weit nach hinten neigen.

Beim normalen Arbeiten spielt die Fußstütze kaum eine Rolle. Ihre Stärke zeigt sie in Pausen oder bei Tätigkeiten, für die man weder Tastatur noch Maus benötigt. Wer zwischendurch einen Text liest, telefoniert oder ein Video anschaut, kann die Beine bequem hochlegen. In Kombination mit der Kopfstütze und der starken Neigung entsteht fast eine Liegeposition.

Vollwertigen Halt für die gesamten Beine bietet die vergleichsweise kompakte Ablage allerdings nicht. Je nach Körpergröße liegen eher die Unterschenkel oder Fersen auf. Sehr große Personen dürften sie deshalb weniger komfortabel finden. Unter der Sitzfläche beansprucht die Konstruktion außerdem Platz und kann je nach Sitzposition mit den Beinen in Kontakt kommen.

Unterm Strich ist die Fußstütze ein angenehmes Komfort-Extra, aber kein zwingender Bestandteil eines ergonomischen Arbeitsplatzes. Da der Aufpreis im Verhältnis zum Gesamtpreis überschaubar ist, lohnt sie sich vor allem für alle, die den Stuhl regelmäßig zum Entspannen nutzen möchten.

FlexiSpot C7 Morpher im Arbeitsalltag

Im Arbeitsalltag überzeugt der C7 Morpher vor allem durch seine Anpassbarkeit. Sitzhöhe und Sitztiefe decken einen großen Bereich ab. Rückenlehne, Kopfstütze, Lordosenstütze und Armlehnen lassen sich so kombinieren, dass sowohl eine konzentrierte Arbeitshaltung als auch eine entspannte Position möglich ist.

Das Netzgewebe verhindert einen Wärmestau und bleibt auch bei längerem Sitzen angenehm. Gleichzeitig unterstützt die straffe Sitzfläche eine stabile Haltung. Die dynamische Rückenlehne macht Positionswechsel leicht und hält den Kontakt zum Rücken besser als eine starre Konstruktion.

Der Funktionsumfang hat jedoch auch eine Kehrseite. Nicht alle Bedienelemente sind aus jeder Position sofort erreichbar. Außerdem braucht es etwas Geduld, um die vielen Einstellungen aufeinander abzustimmen. Ein Bürostuhl, auf den man sich setzt und den man anschließend nie wieder anfasst, ist der C7 Morpher nicht. Sein Potenzial entfaltet er erst, wenn man die Funktionen tatsächlich nutzt.

Auch seine Größe sollte man nicht unterschätzen. Der Stuhl eignet sich eher für einen festen Arbeitsplatz mit ausreichend Bewegungsfläche als für eine kleine Schreibtischecke im Schlafzimmer.

Vorteile und Nachteile des FlexiSpot C7 Morpher

Vorteile

  • sehr viele individuelle Einstellungsmöglichkeiten
  • dynamische Rückenlehne unterstützt unterschiedliche Sitzpositionen
  • wirkungsvolle, aufblasbare Lordosenstütze
  • atmungsaktives Netzgewebe auf Sitzfläche und Rückenlehne
  • hohe maximale Belastbarkeit von 163 Kilogramm
  • großzügige und verschiebbare Sitzfläche
  • flexible Armlehnen und Kopfstütze
  • stabile und hochwertige Verarbeitung
  • weit nach hinten neigbare Rückenlehne
  • optionale Fußstütze für Pausen und Entspannung

Nachteile

  • hoher Anschaffungspreis
  • großer Platzbedarf und wuchtige Optik
  • Aufbau ist aufgrund von Größe und Gewicht allein etwas umständlich
  • viele Einstellungen benötigen anfangs Zeit
  • Armlehnen können sich relativ leicht unbeabsichtigt verstellen
  • Hebel sind nicht aus jeder Sitzposition optimal erreichbar
  • Fußstütze bietet großen Personen nur begrenzte Auflagefläche
  • straffes Netzgewebe ist nicht für Fans besonders weicher Sitzflächen geeignet

Was kostet der FlexiSpot C7 Morpher?

Der reguläre Preis des FlexiSpot C7 Morpher liegt beim Hersteller bei rund 799 Euro. Für die Version mit integrierter Fußstütze werden regulär etwa 829 Euro fällig. Damit bewegt sich der Stuhl klar im oberen Preissegment.

FlexiSpot bietet seine Produkte allerdings regelmäßig im Rahmen von Rabattaktionen günstiger an. Der tatsächliche Verkaufspreis kann deshalb deutlich schwanken.

Und weil FlexiSpot gerade sein 10-jähriges Jubiläum feiert, wird auch ordentlich aufgetischt: Große Rabatte auf den E7 Pro und den C7 Morpher! Außerdem hat jede Bestellung im August die Chance auf ein 10.000-Euro-Golden-Ticket. Und das ist noch nicht alles: 50 % Cashback, 12 % Rabatt auf alles und viele weitere Aktionen!

Für wen eignet sich der FlexiSpot C7 Morpher?

Der FlexiSpot C7 Morpher eignet sich besonders für Menschen, die:

  • täglich mehrere Stunden im Büro oder Homeoffice sitzen,
  • häufig zwischen verschiedenen Sitzpositionen wechseln,
  • eine individuell einstellbare Unterstützung für den unteren Rücken suchen,
  • auf einer gepolsterten Sitzfläche schnell ins Schwitzen geraten,
  • einen robusten Stuhl mit hoher Belastbarkeit benötigen,
  • Arbeit, Gaming und Entspannung an einem Platz kombinieren,
  • ausreichend Raum für einen großen Bürostuhl haben.

Weniger geeignet ist der C7 Morpher für Personen, die einen günstigen, kompakten oder besonders schlichten Bürostuhl suchen. Auch wer sehr weich sitzen möchte und kaum Interesse an manuellen Einstellungen hat, findet wahrscheinlich passendere Alternativen.

Fazit: FlexiSpot C7 Morpher im Test

Der FlexiSpot C7 Morpher macht seinem Namen alle Ehre. Kaum ein Element bleibt starr: Rückenlehne, Lordosenstütze, Sitzfläche, Kopfstütze und Armlehnen lassen sich an unterschiedliche Körpergrößen und Sitzgewohnheiten anpassen. Besonders die dynamische Rückenlehne und die aufblasbare Lordosenstütze erweisen sich im Alltag als sinnvoll. Sie unterstützen den Rücken, ohne eine einzige Haltung zu erzwingen.

Auch das Netzgewebe überzeugt. Es ist luftdurchlässig, stabil und gerade an warmen Tagen angenehmer als eine dick gepolsterte Sitzfläche. Die optionale Fußstütze ist vor allem für Pausen interessant. Für die eigentliche Büroarbeit ist sie nicht notwendig, macht die weit zurückgelehnte Position aber deutlich komfortabler.

Kritik gibt es vor allem für den hohen Preis, den großen Platzbedarf und die teilweise etwas leichtgängigen Armlehnen. Außerdem benötigt die Einrichtung Zeit. Wer die zahlreichen Möglichkeiten nicht nutzt, zahlt für Funktionen, die im Alltag keinen Mehrwert bieten.

Wer jedoch viele Stunden am Schreibtisch verbringt, Wert auf dynamisches Sitzen legt und einen besonders anpassbaren Bürostuhl sucht, erhält mit dem FlexiSpot C7 Morpher ein hochwertiges Gesamtpaket. Die Variante mit Netzsitz ist vor allem für Nutzer interessant, die eine straffe Unterstützung und gute Luftzirkulation bevorzugen. Die Fußstütze bleibt ein optionales Komfortmerkmal – angenehm, aber kein Muss.

Zum FlexiSpot C7 Morpher

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Christina Widner ist Service-Redakteurin bei BASIC thinking und BASIC thinking International.
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