Claude Grundkurs für Anfänger Einsteiger

Claude Anleitung für Einsteiger: Diese Funktionen musst du kennen

Tobias Gillen

Die meisten Menschen nutzen Claude wie einen Google-Ersatz. Dabei kann die KI deutlich mehr: Mit Chat, Cowork, Artefakten, Skills und passenden Modellen lässt sich Claude gezielt an den eigenen Arbeitsalltag anpassen. Darum geht es in unserem neuesten Video. Abonniere jetzt den YouTube-Kanal von BASIC thinking, um kein weiteres Video zu verpassen.

Claude lieber als Desktop-App statt nur im Browser nutzen

Bevor du mit Claude loslegst, solltest du die Desktop-App ausprobieren. Sie bietet einen schnelleren Zugriff und ist außerdem wichtig, weil einige der Funktionen nur in der App verfügbar sind.

Praktisch ist auch ein Schnellzugriff über die Einstellungen. In unserem Fall öffnet sich das Chatfenster, wenn die Option-Taste zweimal gedrückt wird. So kannst du Claude direkt aus anderen Anwendungen heraus aufrufen, ohne erst den Browser oder die App manuell öffnen zu müssen.

UPDATE Newsletter BASIC thinking

Du willst nicht abgehängt werden, wenn es um KI, Green Tech und die Tech-Themen von Morgen geht? Über 12.000 Vordenker bekommen jeden Tag die wichtigsten News direkt in die Inbox und sichern sich ihren Vorsprung.

Nur für kurze Zeit: Anmelden und mit etwas Glück Apple AirPods gewinnen!

Mit deiner Anmeldung bestätigst du unsere Datenschutzerklärung. Beim Gewinnspiel gelten die AGB.

Chat, Cowork, Artefakte und Claude Code im Überblick

Die Benutzeroberfläche von Claude lässt sich grob in zwei Bereiche unterteilen: den normalen Chat mit der integrierten Cowork-Funktion sowie den separaten Code-Bereich. Im Chat stellst du Fragen und erhältst Antworten – ähnlich wie bei anderen KI-Tools. Dieser Bereich eignet sich vor allem für schnelle Recherchen, Ideen oder kurze Informationen.

Cowork ist für Aufgaben gedacht, bei denen Claude eigenständig und in mehreren Schritten arbeitet. Wenn du es erlaubst, kann Claude dabei auch auf Ordner auf deinem Rechner zugreifen. Du könntest beispielsweise deinen Rechnungsordner analysieren und die Dokumente nach Monaten sortieren lassen. Die Aufgabe läuft anschließend im Hintergrund weiter, während du an etwas anderem arbeitest.

Innerhalb von Cowork kannst du außerdem mit Artefakten arbeiten. Dabei handelt es sich um kleine Tools oder Apps, die in einer eigenen Übersicht gespeichert werden und bestimmte Arbeitsschritte erleichtern oder automatisieren. Ein Beispiel dafür ist ein Budgetrechner, der sich mit einigen Prompts erstellen lässt.

Claude Code ist dagegen deutlich stärker auf die Softwareentwicklung ausgerichtet. Der Bereich kann unter anderem als Programmierassistent dienen, der mit Git arbeitet, Tests ausführt oder beim Bau von Websites hilft. Für alltägliche Aufgaben sind in der Regel zunächst Chat und Cowork die wichtigeren Funktionen.

Skills, geplante Aufgaben, Konnektoren und Plugins

Claude wird besonders leistungsfähig, wenn du die zusätzlichen Erweiterungen passend zu deinen Aufgaben einsetzt. Dazu gehören geplante Aufgaben, Skills, Konnektoren und Plugins. Du musst nicht alles gleichzeitig einrichten. Sinnvoller ist es, mit den Funktionen zu starten, die ein konkretes Problem in deinem Arbeitsalltag lösen.

Mit geplanten Aufgaben kann Claude zu festgelegten Zeiten automatisch arbeiten – auch dann, wenn du gerade nicht am Rechner sitzt. So lassen sich beispielsweise Informationen für den Arbeitsbeginn vorbereiten oder regelmäßige Zusammenfassungen erstellen.

Skills sind Anleitungspakete, mit denen Claude bestimmte Aufgaben nach einem festen Muster erledigt. Sie sind vor allem hilfreich, wenn du wiederkehrende Abläufe nicht jedes Mal aufs Neue erklären möchtest. Du kannst vorhandene Skills installieren oder eigene Skills erstellen.

Konnektoren verbinden Claude mit anderen Werkzeugen, die du bereits nutzt. Dazu können beispielsweise Google Drive, Gmail, Canva, Notion oder Slack gehören. Wenn ein bestimmtes Tool nicht direkt im Verzeichnis verfügbar ist, kann eine Anbindung unter Umständen über einen MCP-Server möglich sein. MCP steht für Model Context Protocol und funktioniert vereinfacht gesagt wie ein standardisierter Anschluss für KI-Anwendungen.

Plugins sind fertige Komplettpakete für bestimmte Aufgaben oder Branchen. Sie können beispielsweise mehrere Skills bündeln und dadurch einen umfangreicheren Arbeitsablauf abbilden.

4 Tipps, um Claude-Credits zu sparen

Das richtige Claude-Modell für jede Aufgabe auswählen

Claude bietet mehrere Modelle für unterschiedliche Anforderungen. Vereinfacht gesagt gibt es ein schnelles und günstiges Modell für einfache Aufgaben, ein Modell für alltägliche Anwendungen und ein besonders leistungsfähiges Modell für komplexe Aufgaben.

Zusätzlich kannst du festlegen, wie viel Aufwand in eine Antwort fließen soll. Viele wählen dabei automatisch das stärkste Modell und den höchsten Aufwand. Das kann jedoch unnötig Credits verbrauchen und dazu führen, dass du schneller an Nutzungslimits stößt.

Für eine kurze Antwort auf eine E-Mail brauchst du in der Regel kein besonders starkes Modell. Bei einer komplexen Datenanalyse kann ein leistungsfähigeres Modell dagegen sinnvoll sein. Entscheidend ist, das Modell an die jeweilige Aufgabe anzupassen, statt grundsätzlich die maximale Leistung zu wählen.

Mit klaren Prompts Credits und Zeit sparen

Je genauer du Claude erklärst, was du brauchst, desto seltener musst du nachbessern oder Rückfragen beantworten. Ein guter Prompt enthält einen klaren Kontext, eine eindeutige Aufgabe und – wenn nötig – ein gewünschtes Ausgabeformat.

Statt allgemein zu fragen: „Wo kann ich monatlich Geld sparen?“, könntest du deine Einnahmen und Fixkosten nennen und Claude um eine tabellarische Übersicht bitten. So weiß Claude besser, welche Informationen berücksichtigt werden sollen und wie das Ergebnis aussehen soll.

Prompts sollten dabei so kurz wie möglich, aber so ausführlich wie nötig sein. Ein schwammiger Auftrag führt häufig zu Rückfragen. Diese kosten nicht nur Zeit, sondern können auch zusätzliche Credits verbrauchen.

Alte Chats nicht unnötig lange weiterführen

Auch die Länge eines Chatverlaufs kann eine Rolle spielen. Je länger ein Chat wird, desto mehr Kontext muss Claude bei neuen Nachrichten berücksichtigen. Das kann den Verbrauch erhöhen und die Arbeit mit dem Chat unübersichtlicher machen.

Wenn ein neues Thema beginnt, ist ein neuer Chat deshalb oft die bessere Wahl. So bleibt der relevante Kontext übersichtlich und Claude muss nicht bei jeder Antwort den gesamten bisherigen Verlauf berücksichtigen.

Die Anweisungen für Claude richtig einsetzen

In den Einstellungen kannst du hinterlegen, wer du bist, was du machst und welche Art von Antworten du bevorzugst. Claude bezeichnet diesen Bereich als „Anweisungen für Claude“. Die Informationen stehen dann von Beginn an zur Verfügung und müssen nicht in jedem neuen Chat erneut erklärt werden.

Diese Anweisungen können dir Zeit sparen und dazu beitragen, dass Claude schneller passende Antworten liefert. Es lohnt sich daher, einmal die wichtigsten Einstellungen durchzugehen und Claude an die eigenen Anforderungen anzupassen.

Claude ist also deutlich mehr als ein Chatfenster für einzelne Fragen. Wenn du Chat, Cowork, Artefakte, Skills, Konnektoren und Modelle gezielt einsetzt, kannst du die KI Schritt für Schritt an deinen Arbeitsalltag anpassen. Der beste Einstieg ist nicht, alle Funktionen sofort auszuprobieren, sondern zunächst die wiederkehrenden Aufgaben zu identifizieren, bei denen Claude dich konkret unterstützen kann.

Unser Zins-Tipp

Eröffne jetzt dein kostenloses Myntro Festgeld und erhalte 3,3 Prozent Zinsen auf dein Geld – und das garantiert für 12 Monate!


Jetzt Zinsen sichern

Anzeige

Abonniere jetzt den YouTube-Kanal von BASIC thinking, um kein weiteres Video zu verpassen.

Google lässt dich jetzt selbst bestimmen, welche Quellen du in der Suche häufiger siehst. Mit zwei schnellen Klicks kannst du BASIC thinking kostenlos als bevorzugte Quelle hinzufügen und damit unabhängigen Tech-Journalismus unterstützen. Vielen Dank!

STELLENANZEIGEN
Business Development Manager – Data &am...
itmX GmbH in Pforzheim
Social Media & Community Manager (m/w/d)
WBB Work Box GmbH in Berlin
Senior Consultant Digital Marketing & Med...
Instaffo GmbH in München
Content & Event Manager (m/w/d)
Rico Design GmbH & Co. KG in Paderborn
Senior Digital Marketing Manager (m/w/d)
Staatliche Porzellan-Manufaktur Meissen GmbH in Meißen
Praktikant*in Content Creation & Social M...
Mercedes-Benz AG in Sindelfingen
Marketing Manager (m/w/d) …Wachse mit uns!
beckconsult Beratungsgesellschaft für Tele... in Dülmen
Expert Employer Branding & Personalmarket...
Leadec Management Central Europe ... in Stuttgart, L...
Teile diesen Artikel
Folgen
Tobias Gillen ist Geschäftsführer der BASIC thinking GmbH und damit verantwortlich für BASIC thinking und BASIC thinking International. Seit 2017 leitet er zudem die Medienmarke FINANZENTDECKER.de.
Keine Kommentare