These, warum Tagging leichter als Kategorisieren ist

Robert Basic

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sehr feiner Denkansatz zur Erklärung, warum Tagging so schnell populär geworden ist und wie sich Tagging zu Katgeorisieren verhält (die Unterschiede zu erklären fällt allen bisher recht schwer).

Rashmi Sinha in A Cognitive Analysis of Tagging:

We come back to the question that we started with – why is tagging simpler. In my opinion, tagging eliminates the decision – (choosing the right category), and takes away the analysis-paralysis stage for most people. (Note that some people might still freeze up in deciding between different tags, or figuring out ways to optimize future findability. These are valid concerns that tagging systems can address better than they do now)…. To conclude, the beauty of tagging is that it taps into an existing cognitive process without adding add much cognitive cost. At the cognitive level, people already make local, conceptual observations. Tagging decouples these conceptual observations from concerns about the overall categorical scheme.

Ich kann das nur bestätigen: Mit Kategorien tue ich mir immer recht schwer. So zB beim Mailing. In welchen Ordner schiebe ich die Mail? Finde ich die Mail auch wieder? Welche Ordnerstruktur passt? Wird sich ein Kollege damit zurechtfinden, wenn er in meinen Postkorb hineinschaut? Beim Tagging habe ich das Problem nicht mehr: Ich kann assoziativ die Stichworte ablegen, die mir passend zum Thema einfallen. Und in der Tat: Die Tagcloud hier verhilft mir mittlerweile besser als die Kategorien, Themen wiederzufinden.

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Interessant ist auch die These btw, warum Kategorien im digitalen Zeitalter den Usern häufig Probleme bereiten:

First, there is less cultural consensus around items we categorize in the digital domain. Categorization is often based on cultural knowledge. For example, over the years we learn the cultural consensus regarding the boundary between wolf and dog, couch and chair, fruit and vegetable. With digital objects, there is less cultural knowledge about the categories – in fact, one purpose that tagging serves is transmitting cultural knowledge about our constantly evolving digital lives. (This is an interesting topic in itself and deserves a whole other essay).

Der Autor macht die Problematik der Kategorisierung und das Einsparen eines Schrittes beim Tagging an Hand zwei Grafiken deutlich:
Tagging Prozess
Tagging-Prozess

Kategorisierungsprozess
Kategorisierungs-Prozess

via SWR

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.