Sonstiges

Online-Werbekuchen Insourcing?

alle freuen sich, dass die Werbeausgaben im Netz steigen. Und sich damit die Verdienstmöglichkeiten für entsprechende Webseitenanbieter aufhellen sollten. Na ja, es gibt einen leichten Gegentrend, der womöglich dazu führt, dass Unternehmen vermehrt auf ihre eigene Webpräsenz setzen, statt lediglich ihr Werbebudget von zB Print auf fremde Webseiten zu verlagern.

Nicht nur, dass Corporate Websites, wenn sie gut gemacht sind, an Traffic zunehmen und damit weniger Traffic über andere Websites reinschaufeln müssen, sondern:
„Visitors to [corporate and brand] websites have a much higher propensity to recommend products,“ said Pete Blackshaw, chief marketing officer of Nielsen Buzzmetrics, whose research shows more than 40% of people who give a brand e-mail feedback are likely to recommend it to others.

Wenn die Firmen zunehmend Blut geleckt haben, könnte es zu einem weniger starken Anstieg der Werbeausgaben im Netz führen als gedacht. Lets see.

siehe mehr dazu auf Advertising Age: Marketers‘ Websites Outdraw Those of Major Media Players

via Hugo on Media

Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

5 Kommentare

  • da glaube ich nicht dran. unternehmen werden nicht um andere websites kommen. mag sein, dass die ihre seite gut in den sumas platzieren können, aber eine große reichweite werden die damit nicht erreichen.

  • Hm, paar Anmerkungen:
    – Klar solange die Leute wissen, wer du bist, wie du heißt, was du verkaufst — finden sie deinen Website auch so.
    – Alle anderen ‚Erstbesucher‘ musste dir schon „kaufen“. NUR durch ‚coolen Content‘ (wie auch immer der aussieht: produktnah oder zielgruppennah) wird das nicht gehen, auch nicht NUR duch WOM (nein, nicht die Msuikdingskette :=) )
    – Suchmaschinenwerbung ging dieses Jahr durch die Decke; ich halte es für unwahrscheinlich, dass der von dir beschriebene effekt so schnell greift um diesen Trend abzuflachen
    – Ein Herr von einem groooßen Versandhause sagte in Offenbach (web 2 Kongress, Oktober) beim Essen zu mir: „Jeder Online (für Werbung) eingesetzt Euro bringt mehr als die offline eingesetzten. – Gut, mag sein, dass die beste Werbung ne coole Site ist – oder Widgets oder –.
    – Guck dir die Relation von ;ediennutzungszeit Print und Online an; und dann die zugehörigen Werbebudgets. D.h. wenn NUR das auszugleichen wäre (siehe aber auch 1 Punkt früher) würden die Onlinewerbebudgets steigen.
    – wir reden im Dez 2007. sind die Budgets gegenüber 2006 gefallen, schuld ich dir n Bier. Oder nen Amselfelder.

  • Die Hersteller sollten erst einmal die grundlegenden Infos präsentieren. Selbst bei kleinen Firmenauftritten vermisse ich Öffnungszeiten, Standorte, Anfartsskizzen usw. . Ich will Treiber für meine uralt Grafikkarte finden und nicht mit tollen Gutscheinaktionen bombardiert werden. Was bringt einem die schönste Flash-Seite, wenn ich keine nützlichen Infos zu den Produkten finde? Wie sagt Dr.Oetker so gerne…Qualität ist das beste Rezept und somit wohl auch die beste Werbung 😉

  • Ich filtere jeden Tag mehrfach Webseiten und Nachrichten der 60-70 grössten weltweiten IT Service Provider aus. Superreiche und mächtige Unternehmen, die grundsätzlich immer alles besser wissen. Grausam. Grausam. Da fehlt einfach jedwedes Basiswissen über Webpräsenz und Contentangebot. Man kann da nur staunen.

    Schamlos wie ich bin (Achtung: Eigenwerbung!) … Neulich hatte ich dazu sogar eine interessante Auswertung aus den USA gefunden (Siehe dort das PDF am Ende) – Webprofis mögen ihre Schlüsse daraus ziehen.

  • […] hatte doch vor einigen Tagen über die zunehmend erfolgreiche Webseiten insb. von Consumer-Unternehmen wie zB Procter&Gamble geschrieben. Dass dieser Effekte dazu führen könnte, dass der Online-Werbekuchen bedingt durch das Insourcing von Besuchern geringer als gedacht ausfallen könnte, wenn die Unternehmen lernen, direkt die User zu erreichen statt wie bisher über alle möglichen, fremden Online-Kanäle. […]