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	<title>Kommentare zu: demokratische Markenf&#252;hrung: der GAU f&#252;r Unternehmen?</title>
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		<title>Von: Markus Hübner</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2007/01/28/demokratische-markenfuehrung-der-gau-fuer-unternehmen/comment-page-1/#comment-233993</link>
		<dc:creator>Markus Hübner</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Jan 2007 08:47:30 +0000</pubDate>
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		<description>Eines meiner Lieblingsthemen! :)
Der gro&#223;e Unterschied besteht vor allem auch im Wechsel vom einstigen linearen Kommunikationsverhalten zu einem dynamischen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich ein Ablauf entwickelt wie etwa die R&amp;D Abteilung entwickelt ein neues Produkt, das anschlie&#223;end vom Produktmanagement / Produktmarketing markttauglich aufbereitet wird. Die Leute in der Unternehmenskommunikation / im externen Marketing basteln daraus mehrfach mit allen Abteilungen gegengecheckte und korrigierte PR-Mitteilungen und Werbebotschaften.

Dann wird das ganze in den Markt eingekippt. Eben so wie man selbst das eigene Produkt bzw. die eigene Marke gerne sieht bzw. vom Markt verstanden werden m&#246;chte.

Responsem&#246;glichkeiten und Dialog waren so gut wie nicht vorhanden. Auch mu&#223;te man sich nicht dem Problem der &quot;kognitiven Dissonanz&quot; stellen. Wenn man also werblich traumhaft sch&#246;n klingende Slogans und Produkteigenschaften propagierte (Markeneigenschaften) die in der Praxis dann
&#252;berhaupt nicht anzutreffen sind, teilweise sogar genau im Gegenteil.

Dass nun der Kommunikationsumbruch und das Consumer Empowerment g&#228;nzlich neue M&#246;glichkeiten der Kundeninteraktion und Dialogm&#246;glichkeiten ergibt, ist f&#252;r alle Anh&#228;nger des linearen Modells nat&#252;rlich fast schon ein Horrorszenario :)
Obwohl auch schon mehrfach dar&#252;ber geschrieben wurde (zB &quot;Brand Hijack - http://www.amazon.de/Brand-Hijack-Marketing-Without/dp/1591840783/sr=1-1/qid=1170059578/ ) scheint es dennoch f&#252;r viele Unternehmen einiges an Anstrengung zu brauchen um sich der neuen Herangehensweise der Markenf&#252;hrung zu stellen.

Um das mal abzuschlie&#223;en m&#246;cht ich sagen: Markenf&#252;hrung war noch nie so komplex und vielschichtig wie heute, aber auch gleichzeit hat sie noch nie so viel Potential und M&#246;glichkeiten mitgebracht.</description>
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<p>Eines meiner Lieblingsthemen! :)<br />
Der gro&#223;e Unterschied besteht vor allem auch im Wechsel vom einstigen linearen Kommunikationsverhalten zu einem dynamischen. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich ein Ablauf entwickelt wie etwa die R&amp;D Abteilung entwickelt ein neues Produkt, das anschlie&#223;end vom Produktmanagement / Produktmarketing markttauglich aufbereitet wird. Die Leute in der Unternehmenskommunikation / im externen Marketing basteln daraus mehrfach mit allen Abteilungen gegengecheckte und korrigierte PR-Mitteilungen und Werbebotschaften.</p>
<p>Dann wird das ganze in den Markt eingekippt. Eben so wie man selbst das eigene Produkt bzw. die eigene Marke gerne sieht bzw. vom Markt verstanden werden m&#246;chte.</p>
<p>Responsem&#246;glichkeiten und Dialog waren so gut wie nicht vorhanden. Auch mu&#223;te man sich nicht dem Problem der &#8220;kognitiven Dissonanz&#8221; stellen. Wenn man also werblich traumhaft sch&#246;n klingende Slogans und Produkteigenschaften propagierte (Markeneigenschaften) die in der Praxis dann<br />
&#252;berhaupt nicht anzutreffen sind, teilweise sogar genau im Gegenteil.</p>
<p>Dass nun der Kommunikationsumbruch und das Consumer Empowerment g&#228;nzlich neue M&#246;glichkeiten der Kundeninteraktion und Dialogm&#246;glichkeiten ergibt, ist f&#252;r alle Anh&#228;nger des linearen Modells nat&#252;rlich fast schon ein Horrorszenario :)<br />
Obwohl auch schon mehrfach dar&#252;ber geschrieben wurde (zB &#8220;Brand Hijack &#8211; <a href="http://www.amazon.de/Brand-Hijack-Marketing-Without/dp/1591840783/sr=1-1/qid=1170059578/" rel="nofollow">http://www.amazon.de/Brand-Hij.....170059578/</a> ) scheint es dennoch f&#252;r viele Unternehmen einiges an Anstrengung zu brauchen um sich der neuen Herangehensweise der Markenf&#252;hrung zu stellen.</p>
<p>Um das mal abzuschlie&#223;en m&#246;cht ich sagen: Markenf&#252;hrung war noch nie so komplex und vielschichtig wie heute, aber auch gleichzeit hat sie noch nie so viel Potential und M&#246;glichkeiten mitgebracht.</p>
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		<title>Von: Andreas.</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2007/01/28/demokratische-markenfuehrung-der-gau-fuer-unternehmen/comment-page-1/#comment-233067</link>
		<dc:creator>Andreas.</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 28 Jan 2007 20:08:58 +0000</pubDate>
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		<description>Ich glaube, der wichtige Satz steht gleich am Anfang &quot;User Generated Content darf keine konsequente Markenpolitik ersetzen.&quot;

Wenn ein Unternehmen denkt, User Generated Content  kann Marketing und Markenf&#252;hrung &lt;strong&gt;ersetzen&lt;/strong&gt;&quot;, dann spielt es ohnehin nicht in der Klasse der ernstzunehmenden Unternehmen mit.

&quot;User Generated Spots&quot; und dergleichen ist f&#252;r mich ohnehin sehr nah an dem, was man fr&#252;her word-of-mouth (Mundpropaganda) nannte und kann daher auch nur Teil des Marketingmix sein. Mundpropaganda 2.0 eben ;-).</description>
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<p>Ich glaube, der wichtige Satz steht gleich am Anfang &#8220;User Generated Content darf keine konsequente Markenpolitik ersetzen.&#8221;</p>
<p>Wenn ein Unternehmen denkt, User Generated Content  kann Marketing und Markenf&#252;hrung <strong>ersetzen</strong>&#8220;, dann spielt es ohnehin nicht in der Klasse der ernstzunehmenden Unternehmen mit.</p>
<p>&#8220;User Generated Spots&#8221; und dergleichen ist f&#252;r mich ohnehin sehr nah an dem, was man fr&#252;her word-of-mouth (Mundpropaganda) nannte und kann daher auch nur Teil des Marketingmix sein. Mundpropaganda 2.0 eben ;-).</p>
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