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Geldblog

Thema: Blogging, 19.02.2008

da schnappt sich jemand Geldnoten, bemalt/bekritztelt diese und stellt die Fotos davon aufs De-Noted Blog. Ob sowas in D möglich wäre? Wohl kaum, irgendein bierernster, gesetzestreuer Bürger würde wohl das Bundesbanksondereinsatzkommando rufen:)

Update: Laut Kommentaren macht die/der das nicht selbst, sondern zeigt lediglich bereits bekritzelte Banknoten.

Update2: Auf Dauer wird man wohl nicht damit sonderlich glücklich werden, wenn man auf seine Geldnoten seine URL schreibt. Habe gerade tel. mit der Bundesbankstelle für Falschgeld und beschädigtes Geld gesprochen. Grundsätzlich könne man mit dem Geld machen, was man will. Allerdings kann es dazu führen, dass das Geld wertlos wird, eine Erstattung der Noten abgelehnt wird. Das passiert umso eher je offensichtlicher einer zB seine URL auf Geldnoten regelmäßig kritzelt, um damit Werbung zu betreiben. Es könnte dann sein, dass man für die Kosten aufkommen muss, die der Zentralbank durch das aus dem Verkehr ziehen und dem Ersatz entstanden sind. Theoretisch. Denn, um überhaupt einen Werbeeffekt zu haben, muss man schon einige Scheine bemalen. Da lohnt sich das nicht so wirklich:)

via Werbeblogger

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20 Kommentare zu “ Geldblog ”

  1. #1 geheim schrieb

    In DE ist sowas kaum möglich, da Banken beschriftete Geldscheine sofort aussortieren und schreddern. Man kann zwar problemlos auf Geldscheinen rummalen wie man will, aber sobald das Geld in die Finger einer Bank gerät, war’s das.

  2. #2 Viktor [www] schrieb

    Das Blog ist der Brüller. Wahnsinn! Echt!

    ….Es ist Kunst.
    ……….

  3. #3 SEO Praxis Blog » Guerilla-Marketing mit Geldscheinen [www] schrieb

    [...] bei Robert las ich gerade von jemanden der Geldscheine bemalt und Bilder davon online stellt. Das ganze [...]

  4. #4 Jörg Friedrich [www] schrieb

    Der bemalt die nicht selbst, er zeigt Banknoten, die andere bemalt und beschriftet haben und die er in die Hände bekam. Schade, dass #1 recht hat, was wäre das für eine Chance, mit anderen Botschaften auszutauschen!

  5. #5 Robert Basic [www] schrieb

    danke:)

  6. #6 matze [www] schrieb

    Für das, dass er die nicht selbst bemalt, bekommt er aber ordentlich viele Scheine in die Hände.
    Ich glaub ich hab noch nie so einen Schein gesehen. Liegt’s daran, dass die in Deutschland alle sofort wegkommen?

  7. #7 Sky schrieb

    Ich habe da mal irgendwas gelesen, dass das Beschädigen und Zerstören von Geld in D “geahndet” wird. Warum weiss ich nicht mehr genau, die Wikipedia wird hier vermutlich erläutern können.
    In anderen Ländern geht sowas aber, da kann man dann z.B. als Tourie ein Geldstück in einen Automaten werfen und der presst daraus ein Souvenir.

  8. #8 Armin [www] schrieb

    Nicht nur in Deutschland ist das problematisch, auch in Grossbritannien, wie doch dort im Blog steht. Das kann rein theoretisch sogar teuer werden, weshalb das Blog wohl auch anonym (soweit ich sehen kann) betrieben wird.

  9. #9 Jörg Friedrich [www] schrieb

    Das mit dem Souvenier-Pressen gibt es in Deutschlands Touristen-Hochburgen auch, jedenfalls gab es das noch vor 10 Jahren, als meine Kinder noch so klein waren, dass sie jeden dieser Automaten entdeckten. Man musste 2 kleine Geldstücke einwerfen und bekam ein zerquetschtes wieder.

  10. #10 Viktor [www] schrieb

    Das ist richtig. Die Zerstörung von Geld stellt mW eine Ordnungswidrigkeit dar.

  11. #11 Michael [www] schrieb

    @ Viktor
    Nein, das ist falsch! Mit deinem Geld, kannst du machen was du willst. Aber bevor du es nun verbrennst, schicke es lieber mir.

    Siehe auch:
    http://www.zeit.de/2003/40/Stimmts_40
    http://www.phpbb.de/viewtopic.php?p=931704#931704

    @ Jörg Friedrich

    Ja, auf Rügen habe ich 2007 so ein Teil gesehen. In HH steht imho eines bei den Landungsbrücken.

  12. #12 Viktor [www] schrieb

    Wenn Mutter Google nicht wäre ;-)
    Es stimmt sogar wirklich. Geld ist wohl eine Quittung der Bundesbank für eine Geldmenge ;-)
    Roberts Blog scheint wohl nicht nur Kaffeehaus zu sein, sondern hat auch einen Bildungsauftrag ;-)

  13. #13 Michael [www] schrieb

    So soll es doch sein! Ich erlag vorher aber auch diesem Irrglauben. ;)

    Nur macht das Geld verbrennen nun keinen Spaß mehr. :D

  14. #14 Sebastian schrieb

    Irgendwie erinnert mich das an http://www.wheresgeorge.com/. Die Typen stempeln 1-Dollarscheine massenweise und jeder kann tracken wo die Scheine derzeit sind.
    Edit: Derzeit 122,940,369 Scheine mit URL bedruckt :-)

  15. #15 Paolo Pinkel [www] schrieb

    Ich schreibe meine url auch gern auf Geldscheine (Link. Verboten ist das nicht, aber es stimmt wohl, wie ein Vorredner schon anmerkte, daß diese Geldscheine nicht lange im Umlauf bleiben.

  16. #16 Sky schrieb

    “Ich schreibe meine url auch gern auf Geldscheine…”

    Und dann auch noch als Paolo Pinkel auftreten, LOL.
    (BTW – Friedman trat als Paolo Pinkas auf.)

  17. #17 Manni [www] schrieb

    Aber ne lustige Idee ist es auf jeden Fall ;-)

  18. #18 Michael schrieb

    Hier eine Interessante Möglichkeit, ehrlich Geld zu verdienen und das hier hat nichts mit übertriebenen 500€-am-Tag-Versprechungen oder irgendwelchen Casino-Tricks zu tun.

    http://www.geld-und-gewinnen.de/?refid=12306

  19. #19 Markus [www] schrieb

    Witzige Idee. Der oben angegebene Link funktioniert allerdings nicht mehr. Und wenn die Bundesbank dann sämtliche Scheine entschädigt haben möchte kann es zusätzlich noch recht teuer werden.

  20. #20 Christoph Simon [www] schrieb

    Hallo,

    ich finde die Idee mit der Website auf den Geldscheinen schon sehr cool. Das ist aus meiner Sicht Werbung in Zeiten von Web 3.0

    Gruß,
    Christoph


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