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	<title>Kommentare zu: der Untergang milit&#228;risch organisierter Unternehmen?</title>
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	<description>To Boldly Blog, What No Man Has Blogged Before</description>
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		<item>
		<title>Von: Susanne Sperber-Pflaumer</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/28/der-untergang-militaerisch-organisierter-unternehmen/comment-page-1/#comment-818936</link>
		<dc:creator>Susanne Sperber-Pflaumer</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 29 Mar 2008 19:08:47 +0000</pubDate>
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		<description>Am Ende l&#228;uft es doch auch in Unternehmen darauf hinaus, dass Menschen Verantwortung &#252;bernehmen m&#252;ssen. Das gilt f&#252;r die Manager und alle anderen im Unternehmen genauso, wie f&#252;r Kunden oder Aktion&#228;re. Verantwortung braucht Mut. „Unm&#252;ndigkeit ist das Unverm&#246;gen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unm&#252;ndigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschlie&#223;ung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ hat Kant gesagt. Und: „Es ist so bequem, unm&#252;ndig zu sein.“ Ohne aufgekl&#228;rte Manager und Mitarbeiter wird es die Technologie nicht richten.</description>
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<p>Am Ende l&#228;uft es doch auch in Unternehmen darauf hinaus, dass Menschen Verantwortung &#252;bernehmen m&#252;ssen. Das gilt f&#252;r die Manager und alle anderen im Unternehmen genauso, wie f&#252;r Kunden oder Aktion&#228;re. Verantwortung braucht Mut. „Unm&#252;ndigkeit ist das Unverm&#246;gen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unm&#252;ndigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschlie&#223;ung und des Mutes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Sapere aude! Habe Mut dich deines eigenen Verstandes zu bedienen!“ hat Kant gesagt. Und: „Es ist so bequem, unm&#252;ndig zu sein.“ Ohne aufgekl&#228;rte Manager und Mitarbeiter wird es die Technologie nicht richten.</p>
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	<item>
		<title>Von: schilke</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/28/der-untergang-militaerisch-organisierter-unternehmen/comment-page-1/#comment-818892</link>
		<dc:creator>schilke</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 22:53:45 +0000</pubDate>
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		<description>@ #9 ja, die Patriarchen gibt es noch. Neben Einzelf&#228;llen vom H&#246;rensagen kann ich das f&#252;r die Bekleidungsbranche in unserem Land definitiv best&#228;tigen (eine gute Handvoll der gr&#246;&#223;ten Bekleidungsunternehmen, die meistens auch Global Player sind, stehen noch unter dem Pantoffel...)

@ #11 ich stelle mir Unternehmen ja vor allem so vor, wie ich sie selbst erlebe und erlebt habe. Beispiel: bei einem sozial engagierten Arbeitgeber (Ehefrau P&#228;dagogin, umweltbewu&#223;t, vollbiologische Ern&#228;hrung, Birkenstock fester Bestandteil des Chef-Outfits, auch als Unternehmer noch Gewerkschaftsmitglied, so der Typ &quot;Du-da-m&#252;ssen-wir-aber-mal-dr&#252;ber-reden-du&quot;) wurden per Zufall Belege &#252;ber die Teilnahme an Workshops gefunden, die im Normalfall von Leuten besucht werden, die sich hauptberuflich mit psychologischer Kriegsf&#252;hrung besch&#228;ftigen (kein &quot;H&#246;rensagen&quot;, die beteiligten Personen sind dem Kommentator pers&#246;nlich bestens bekannt...)

Insofern hast du recht mit der Einstufung von Unternehmen auf der Menschlichkeitsskala, bist aber nicht ganz allein mit deinem Wissen ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>@ #9 ja, die Patriarchen gibt es noch. Neben Einzelf&#228;llen vom H&#246;rensagen kann ich das f&#252;r die Bekleidungsbranche in unserem Land definitiv best&#228;tigen (eine gute Handvoll der gr&#246;&#223;ten Bekleidungsunternehmen, die meistens auch Global Player sind, stehen noch unter dem Pantoffel&#8230;)</p>
<p>@ #11 ich stelle mir Unternehmen ja vor allem so vor, wie ich sie selbst erlebe und erlebt habe. Beispiel: bei einem sozial engagierten Arbeitgeber (Ehefrau P&#228;dagogin, umweltbewu&#223;t, vollbiologische Ern&#228;hrung, Birkenstock fester Bestandteil des Chef-Outfits, auch als Unternehmer noch Gewerkschaftsmitglied, so der Typ &#8220;Du-da-m&#252;ssen-wir-aber-mal-dr&#252;ber-reden-du&#8221;) wurden per Zufall Belege &#252;ber die Teilnahme an Workshops gefunden, die im Normalfall von Leuten besucht werden, die sich hauptberuflich mit psychologischer Kriegsf&#252;hrung besch&#228;ftigen (kein &#8220;H&#246;rensagen&#8221;, die beteiligten Personen sind dem Kommentator pers&#246;nlich bestens bekannt&#8230;)</p>
<p>Insofern hast du recht mit der Einstufung von Unternehmen auf der Menschlichkeitsskala, bist aber nicht ganz allein mit deinem Wissen ;)</p>
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	<item>
		<title>Von: Frank Hamm</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/28/der-untergang-militaerisch-organisierter-unternehmen/comment-page-1/#comment-818869</link>
		<dc:creator>Frank Hamm</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 18:11:14 +0000</pubDate>
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		<description>@Thomas Ich war ein paar Jahre bei der Bw und hatte durch Auftragstaktik teilweise wesentlich mehr Freiheiten als in der sog. &quot;freien&quot; Wirtschaft. 

Entscheidend ist immer, welche K&#246;pfe man &#252;ber, unter und neben sich hat und wie eine Philosophie tats&#228;chlich gelebt wird. In meiner Bundeswehrzeit hat die &lt;a href=&quot;http://de.wikipedia.org/wiki/Innere_F%C3%BChrung&quot;&gt;Innere F&#252;hrung&lt;/a&gt; sogar meistens funktioniert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>@Thomas Ich war ein paar Jahre bei der Bw und hatte durch Auftragstaktik teilweise wesentlich mehr Freiheiten als in der sog. &#8220;freien&#8221; Wirtschaft. </p>
<p>Entscheidend ist immer, welche K&#246;pfe man &#252;ber, unter und neben sich hat und wie eine Philosophie tats&#228;chlich gelebt wird. In meiner Bundeswehrzeit hat die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Innere_F%C3%BChrung">Innere F&#252;hrung</a> sogar meistens funktioniert.</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas Wiegold</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/28/der-untergang-militaerisch-organisierter-unternehmen/comment-page-1/#comment-818864</link>
		<dc:creator>Thomas Wiegold</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 17:05:10 +0000</pubDate>
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		<description>Hm, die Vorstellung von &quot;Milit&#228;risch gef&#252;hrt&quot;, die hier zum Ausdruck kommen, sind ja interessant...

Ich sag&#039; mal: Das Milit&#228;r ist weniger schlimm als ihr euch das vorstellt (nein, ich bin kein Soldat, habe aber viel mit dem Laden zu tun). So was wie Auftragstaktik w&#228;re da ein interessantes Stichwort (im &#220;brigen auch f&#252;r eine Unternehmensphilosophie).

Und Unternehmen sind schlimmer als ihr euch das vorstellt...</description>
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<p>Hm, die Vorstellung von &#8220;Milit&#228;risch gef&#252;hrt&#8221;, die hier zum Ausdruck kommen, sind ja interessant&#8230;</p>
<p>Ich sag&#8217; mal: Das Milit&#228;r ist weniger schlimm als ihr euch das vorstellt (nein, ich bin kein Soldat, habe aber viel mit dem Laden zu tun). So was wie Auftragstaktik w&#228;re da ein interessantes Stichwort (im &#220;brigen auch f&#252;r eine Unternehmensphilosophie).</p>
<p>Und Unternehmen sind schlimmer als ihr euch das vorstellt&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Cem</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/28/der-untergang-militaerisch-organisierter-unternehmen/comment-page-1/#comment-818848</link>
		<dc:creator>Cem</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 14:36:01 +0000</pubDate>
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		<description>PS: Gute kreative und verantwortungsbewusste K&#246;pfe sind rar. Sehr rar. Ob oben, in der Mitte oder im Glied...</description>
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<p>PS: Gute kreative und verantwortungsbewusste K&#246;pfe sind rar. Sehr rar. Ob oben, in der Mitte oder im Glied&#8230;</p>
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	<item>
		<title>Von: Frank Hamm</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/28/der-untergang-militaerisch-organisierter-unternehmen/comment-page-1/#comment-818838</link>
		<dc:creator>Frank Hamm</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 13:10:55 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Durch diese Position greift Frank R&#246;bers direkt das &quot;traditionelle Middlemanagement&quot; an, das oftmals allein in der Vermittlung zwischen Fachabteilungen und strategischer Unternehmensf&#252;hrung agiert, mit der Gefahr zu manipulieren, bzw. zu verz&#246;gern.&quot; (aus Dieters Artikel)

Das passt genau zu Deinem Bildnis von der Betonschicht in der Mitte, die ihre &quot;Pfr&#252;nde&quot; verteidigen will. Sie ist die Problemzone, wenn es um den Schwenk von hierarchieorientierter hin zu rollenbasierter F&#252;hrung geht, d.h. jeder kann verschiedene Rollen aus&#252;ben. In einer ist er F&#252;hrungskraft (besser: Koordinator), in der anderen ist er &quot;nur&quot; Macher - das flie&#223;t st&#228;ndig je nach Aufgabe (auch selbst ermittelter Aufgabe).

Aber dies fordert jeden und auch seine Verantwortung deutlich mehr heraus. Per Order Mufti l&#228;sst sich das nicht durchziehen. 

Andererseits ist eine stark autokratisch oder militaristisch gef&#252;hrte Organisation nicht per se schlecht, es h&#228;ngt dann aber total von dem Kopf der Organisation ab, der totalit&#228;r sein kann oder auch hilflos der Betonschicht gegen&#252;ber. Und gef&#228;hrliche K&#246;pfe hatten wir in der Vergangenheit auch einige...

Bei Kapitalunternehmen, besonders AGs, fehlt auch oft den K&#246;pfen das n&#246;tige Herzblut, mit dem sie an dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern h&#228;ngen. So sehr Patriarchen grausam sein konnten (gibt es sie noch?) - sie hatten manchmal doch etwas, das heute den meisten sogenannten Verantwortlichen fehlt: Verantwortung, langfristiges Denken und Loyalit&#228;t ihrer Mitarbeiterfamilie gegen&#252;ber.</description>
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<p>&#8220;Durch diese Position greift Frank R&#246;bers direkt das &#8220;traditionelle Middlemanagement&#8221; an, das oftmals allein in der Vermittlung zwischen Fachabteilungen und strategischer Unternehmensf&#252;hrung agiert, mit der Gefahr zu manipulieren, bzw. zu verz&#246;gern.&#8221; (aus Dieters Artikel)</p>
<p>Das passt genau zu Deinem Bildnis von der Betonschicht in der Mitte, die ihre &#8220;Pfr&#252;nde&#8221; verteidigen will. Sie ist die Problemzone, wenn es um den Schwenk von hierarchieorientierter hin zu rollenbasierter F&#252;hrung geht, d.h. jeder kann verschiedene Rollen aus&#252;ben. In einer ist er F&#252;hrungskraft (besser: Koordinator), in der anderen ist er &#8220;nur&#8221; Macher &#8211; das flie&#223;t st&#228;ndig je nach Aufgabe (auch selbst ermittelter Aufgabe).</p>
<p>Aber dies fordert jeden und auch seine Verantwortung deutlich mehr heraus. Per Order Mufti l&#228;sst sich das nicht durchziehen. </p>
<p>Andererseits ist eine stark autokratisch oder militaristisch gef&#252;hrte Organisation nicht per se schlecht, es h&#228;ngt dann aber total von dem Kopf der Organisation ab, der totalit&#228;r sein kann oder auch hilflos der Betonschicht gegen&#252;ber. Und gef&#228;hrliche K&#246;pfe hatten wir in der Vergangenheit auch einige&#8230;</p>
<p>Bei Kapitalunternehmen, besonders AGs, fehlt auch oft den K&#246;pfen das n&#246;tige Herzblut, mit dem sie an dem Unternehmen und seinen Mitarbeitern h&#228;ngen. So sehr Patriarchen grausam sein konnten (gibt es sie noch?) &#8211; sie hatten manchmal doch etwas, das heute den meisten sogenannten Verantwortlichen fehlt: Verantwortung, langfristiges Denken und Loyalit&#228;t ihrer Mitarbeiterfamilie gegen&#252;ber.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Unternehmen sind ein Team Play &#171; Sprechblase</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/28/der-untergang-militaerisch-organisierter-unternehmen/comment-page-1/#comment-818820</link>
		<dc:creator>Unternehmen sind ein Team Play &#171; Sprechblase</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 11:15:38 +0000</pubDate>
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		<description>[...] sind ein Team&#160;Play 28. M&#228;rz 2008   Robert Basic philosophiert &#252;ber straff milit&#228;risch organisierte Unternehmen. Meine rhetorische Gegenfrage war, ob er sich [...]</description>
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<p>[...] sind ein Team&nbsp;Play 28. M&auml;rz 2008   Robert Basic philosophiert &#252;ber straff milit&#228;risch organisierte Unternehmen. Meine rhetorische Gegenfrage war, ob er sich [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Will Sagen</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/28/der-untergang-militaerisch-organisierter-unternehmen/comment-page-1/#comment-818812</link>
		<dc:creator>Will Sagen</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 10:22:10 +0000</pubDate>
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		<description>Interessant wird&#039;s &#252;brigens, wenn die Leitung eines diktatorisch gef&#252;hrten Unternehmens vers&#228;umt, sich beizeiten nach einem Nachfolger umzusehen. Da kann man nur fr&#252;hzeitig das Weite suchen ;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Interessant wird&#8217;s &#252;brigens, wenn die Leitung eines diktatorisch gef&#252;hrten Unternehmens vers&#228;umt, sich beizeiten nach einem Nachfolger umzusehen. Da kann man nur fr&#252;hzeitig das Weite suchen ;)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Karrierebibel</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/28/der-untergang-militaerisch-organisierter-unternehmen/comment-page-1/#comment-818810</link>
		<dc:creator>Karrierebibel</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 10:18:38 +0000</pubDate>
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		<description>Ich habe vor &#252;ber 10 Jahren mal einen Artikel im deutschen !Forbes geschrieben, der Unternehmen zeigte, die alte Strukturen v&#246;llig neu dachten: die Mitarbeiter legten ihre Geh&#228;lter (in gewissen Grenzen) selber fest, die Hierarchien wechselten mit jedem neuen Projekt, ... einige von denen machen das heute nicht mehr, von anderen hat man nichts mehr geh&#246;rt. ich fand das modell damals sehr spannend. viele leser auch. aber es hat sich offenbar nicht durchgesetzt. der markt hat entschieden, w&#252;rde der klassiker sagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Ich habe vor &#252;ber 10 Jahren mal einen Artikel im deutschen !Forbes geschrieben, der Unternehmen zeigte, die alte Strukturen v&#246;llig neu dachten: die Mitarbeiter legten ihre Geh&#228;lter (in gewissen Grenzen) selber fest, die Hierarchien wechselten mit jedem neuen Projekt, &#8230; einige von denen machen das heute nicht mehr, von anderen hat man nichts mehr geh&#246;rt. ich fand das modell damals sehr spannend. viele leser auch. aber es hat sich offenbar nicht durchgesetzt. der markt hat entschieden, w&#252;rde der klassiker sagen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: schilke</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/28/der-untergang-militaerisch-organisierter-unternehmen/comment-page-1/#comment-818800</link>
		<dc:creator>schilke</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 09:49:35 +0000</pubDate>
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		<description>Das ist eine sehr spannende Frage, die ich mir schon seit Jahrzehnten immer wieder neu stelle. Cluetrain hat gro&#223;e Hoffnungen geweckt, die ich pers&#246;nlich im globalen Kontext allerdings nicht mal ansatzweise erf&#252;llt sehe.

Von BWL/VWL habe ich ja &#252;berhaupt keine Ahnung. Deswegen klingt es m&#246;glicherweise ein wenig laienhaft, wenn ich sage: der verst&#228;rkte Wandel hin zur Unternehmensgr&#252;ndung und -erweiterung mit Fremdkapital ist keine Hilfe - er trennt die Kunden- und Mitarbeiterinteressen noch viel deutlicher von denen des Unternehmens. Ich finde, da&#223; man das gerade in letzter Zeit immer immer st&#228;rker wahrnimmt. Das einzige, da&#223; sich m.E. ver&#228;ndert hat, ist die Selbstdarstellung der Unternehmen (pers&#246;nlich, sozial, unb&#252;rokratisch, verantwortungsvoll), die aber immer weiter von der Realit&#228;t (Heuschrecken) differiert.

Die einzig interessante Frage - oder vielleicht eh&#039; die einzige Frage: wie lange lassen die Menschen das mit sich machen? Schlie&#223;lich kann man auch den Trend zu mehr Individualit&#228;t und mehr (Lebens-)qualit&#228;t nicht ganz leugnen.

Da&#223; Unternehmen, die aus diesem Schema ausbrechen, m&#246;glicherweise deutlich erfolgreicher sind, als der Rest, l&#228;&#223;t sich m.E. leider nur schwer beurteilen, da diejenigen, die mir dazu spontan einfallen, eh&#039; personifizierte Erfolgsgeschichten sind - Google, Camper Shoes, ...
Schwer zu sagen, ob die nun erfolgreich sind, *weil* sie anders sind, oder ob sie es sich schlicht *leisten k&#246;nnen*, anders zu sein, weil sie erfolgreich sind...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Das ist eine sehr spannende Frage, die ich mir schon seit Jahrzehnten immer wieder neu stelle. Cluetrain hat gro&#223;e Hoffnungen geweckt, die ich pers&#246;nlich im globalen Kontext allerdings nicht mal ansatzweise erf&#252;llt sehe.</p>
<p>Von BWL/VWL habe ich ja &#252;berhaupt keine Ahnung. Deswegen klingt es m&#246;glicherweise ein wenig laienhaft, wenn ich sage: der verst&#228;rkte Wandel hin zur Unternehmensgr&#252;ndung und -erweiterung mit Fremdkapital ist keine Hilfe &#8211; er trennt die Kunden- und Mitarbeiterinteressen noch viel deutlicher von denen des Unternehmens. Ich finde, da&#223; man das gerade in letzter Zeit immer immer st&#228;rker wahrnimmt. Das einzige, da&#223; sich m.E. ver&#228;ndert hat, ist die Selbstdarstellung der Unternehmen (pers&#246;nlich, sozial, unb&#252;rokratisch, verantwortungsvoll), die aber immer weiter von der Realit&#228;t (Heuschrecken) differiert.</p>
<p>Die einzig interessante Frage &#8211; oder vielleicht eh&#8217; die einzige Frage: wie lange lassen die Menschen das mit sich machen? Schlie&#223;lich kann man auch den Trend zu mehr Individualit&#228;t und mehr (Lebens-)qualit&#228;t nicht ganz leugnen.</p>
<p>Da&#223; Unternehmen, die aus diesem Schema ausbrechen, m&#246;glicherweise deutlich erfolgreicher sind, als der Rest, l&#228;&#223;t sich m.E. leider nur schwer beurteilen, da diejenigen, die mir dazu spontan einfallen, eh&#8217; personifizierte Erfolgsgeschichten sind &#8211; Google, Camper Shoes, &#8230;<br />
Schwer zu sagen, ob die nun erfolgreich sind, *weil* sie anders sind, oder ob sie es sich schlicht *leisten k&#246;nnen*, anders zu sein, weil sie erfolgreich sind&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Basic</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/28/der-untergang-militaerisch-organisierter-unternehmen/comment-page-1/#comment-818797</link>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 09:43:51 +0000</pubDate>
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		<description>thx;)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>thx;)</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: satyasingh</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/28/der-untergang-militaerisch-organisierter-unternehmen/comment-page-1/#comment-818795</link>
		<dc:creator>satyasingh</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 09:40:43 +0000</pubDate>
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		<description>Ich beobachte derzeit eher den umgekehrten Weg. 

Ich sach ma: Wir in Deutschland haben vielerorts noch eine gewisse Basisdemokratie, wo zumindest ein kleiner Gestaltungsspielraum in den unteren Ebenen vorhanden ist. Und wenn die Herren Abteilungsleiter, Bereichsleiter, Standortf&#252;rsten merken, dass da was gegen den Strich geht, k&#246;nnen sie die ganze Organisation l&#228;hmen.

Nach und nach aber wird das anglo-amerikanische Modell eingef&#252;hrt. Ein einziger CEO sagt, was zu tun ist. Und genau so mu&#223; es gemacht werden. Und zwar sehr schnell, denn das n&#228;chste Quartalsende naht. Da wird nicht lange geflunkert und diskutiert. Machen und Ruhe da. Guck dir die alte Deutsche Bank und ihren CEO (Chef Exekutor) mit dem Executive Commitee an. Die anderen Vorst&#228;nde machen Personal, Stab, IT und so Ged&#246;ns. Ein einziger bestimmt aber was wirklich l&#228;uft.

Die selbstorganisierende Modell (selbstlernende Organisationen wie Ameisenstaaten) entdeckt man gerade. Spannend was da abl&#228;uft. Mich w&#252;rde das mal in einer gro&#223;en Organisation interessieren. Ein mittelst&#228;ndisches Unternehmen mit 500 bis 2000 Mitarbeiter w&#228;re schon spannend genug. Synaxon hat 130 Mitarbeiter. Eine Gr&#246;&#223;e, bei der es interessant wird, die Entwicklung weiter zu beobachten.

In virtuellen Projektteams sind ebenfalls solche neuen Ans&#228;tze zu beobachten. Ich glaube, es wird noch einige zahlreiche Jahre brauchen, bis die unumdenkbare Generation unsereiner die Parkb&#228;nke anw&#228;rmt und unsere Kinder das umsetzen. Mittel- bis langfristig werden gut vernetzte kleinere Einheiten wesentlich flexibler handeln und die alten Organisationen ausbremsen. Dein Mozilla-Beispiel zeigt das bereits.

Noch ein Augenzwinker aus der Ecke Deutschpolizei: In Stein gemeiselt, kommt das von den Meisen, die meiseln (also: singen)? Oder wollt es gemei&#223;elt hei&#223;en, weil der Steinmetz mit dem Mei&#223;el es unwiderbringlich in den Stein reinh&#228;mmerte - mei&#223;elte?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Ich beobachte derzeit eher den umgekehrten Weg. </p>
<p>Ich sach ma: Wir in Deutschland haben vielerorts noch eine gewisse Basisdemokratie, wo zumindest ein kleiner Gestaltungsspielraum in den unteren Ebenen vorhanden ist. Und wenn die Herren Abteilungsleiter, Bereichsleiter, Standortf&#252;rsten merken, dass da was gegen den Strich geht, k&#246;nnen sie die ganze Organisation l&#228;hmen.</p>
<p>Nach und nach aber wird das anglo-amerikanische Modell eingef&#252;hrt. Ein einziger CEO sagt, was zu tun ist. Und genau so mu&#223; es gemacht werden. Und zwar sehr schnell, denn das n&#228;chste Quartalsende naht. Da wird nicht lange geflunkert und diskutiert. Machen und Ruhe da. Guck dir die alte Deutsche Bank und ihren CEO (Chef Exekutor) mit dem Executive Commitee an. Die anderen Vorst&#228;nde machen Personal, Stab, IT und so Ged&#246;ns. Ein einziger bestimmt aber was wirklich l&#228;uft.</p>
<p>Die selbstorganisierende Modell (selbstlernende Organisationen wie Ameisenstaaten) entdeckt man gerade. Spannend was da abl&#228;uft. Mich w&#252;rde das mal in einer gro&#223;en Organisation interessieren. Ein mittelst&#228;ndisches Unternehmen mit 500 bis 2000 Mitarbeiter w&#228;re schon spannend genug. Synaxon hat 130 Mitarbeiter. Eine Gr&#246;&#223;e, bei der es interessant wird, die Entwicklung weiter zu beobachten.</p>
<p>In virtuellen Projektteams sind ebenfalls solche neuen Ans&#228;tze zu beobachten. Ich glaube, es wird noch einige zahlreiche Jahre brauchen, bis die unumdenkbare Generation unsereiner die Parkb&#228;nke anw&#228;rmt und unsere Kinder das umsetzen. Mittel- bis langfristig werden gut vernetzte kleinere Einheiten wesentlich flexibler handeln und die alten Organisationen ausbremsen. Dein Mozilla-Beispiel zeigt das bereits.</p>
<p>Noch ein Augenzwinker aus der Ecke Deutschpolizei: In Stein gemeiselt, kommt das von den Meisen, die meiseln (also: singen)? Oder wollt es gemei&#223;elt hei&#223;en, weil der Steinmetz mit dem Mei&#223;el es unwiderbringlich in den Stein reinh&#228;mmerte &#8211; mei&#223;elte?</p>
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		<title>Von: Robert Basic</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/28/der-untergang-militaerisch-organisierter-unternehmen/comment-page-1/#comment-818794</link>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 09:28:58 +0000</pubDate>
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		<description>es gibt Menschen, die gelenkt werden wollen, das kann ich mir gut vorstellen:=)</description>
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<p>es gibt Menschen, die gelenkt werden wollen, das kann ich mir gut vorstellen:=)</p>
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		<title>Von: Cem</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/03/28/der-untergang-militaerisch-organisierter-unternehmen/comment-page-1/#comment-818793</link>
		<dc:creator>Cem</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 28 Mar 2008 09:20:44 +0000</pubDate>
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		<description>Gegenfrage, Robert: Gibt es gute Diktaturen? Was meinst du? :-)</description>
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<p>Gegenfrage, Robert: Gibt es gute Diktaturen? Was meinst du? :-)</p>
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