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	<title>Kommentare zu: fazzen oder bloggen?</title>
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	<description>To Boldly Blog, What No Man Has Blogged Before</description>
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		<title>Von: Corporate Publishing Lounge &#187; Sinnliche Welt&#187; Hrg. 4iMEDIA Corporate Publishing &#187; Agentur, Verlag &#38; Redaktion &#187; Kundenmagazine, Gesch&#228;ftsberichte, Kundenzeitschriften</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-821588</link>
		<dc:creator>Corporate Publishing Lounge &#187; Sinnliche Welt&#187; Hrg. 4iMEDIA Corporate Publishing &#187; Agentur, Verlag &#38; Redaktion &#187; Kundenmagazine, Gesch&#228;ftsberichte, Kundenzeitschriften</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 23 Apr 2008 16:57:51 +0000</pubDate>
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		<description>[...] ja, die Gr&#246;&#223;e eines Magazins oder einer Zeitung ist Geschmackssache und soll daher nicht weiter vertieft werden, obwohl - bei acht Seiten – aber [...]</description>
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<p>[...] ja, die Gr&#246;&#223;e eines Magazins oder einer Zeitung ist Geschmackssache und soll daher nicht weiter vertieft werden, obwohl &#8211; bei acht Seiten – aber [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: medien-gerecht &#187; Blog Archiv &#187; Journalisten&#38; Blogger aufgepasst: Denken vor dem Posten</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-820320</link>
		<dc:creator>medien-gerecht &#187; Blog Archiv &#187; Journalisten&#38; Blogger aufgepasst: Denken vor dem Posten</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 15:14:15 +0000</pubDate>
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		<description>[...] und verbreiten die Falschmeldung. Da fragt man sich zurecht, ob die klassischen Medien nicht doch ausgedient haben.    Tags &#187; ARD, Blogger, EU, Medien, ZDF &#171;  Autor: Meister Datum: Donnerstag, 10. [...]</description>
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<p>[...] und verbreiten die Falschmeldung. Da fragt man sich zurecht, ob die klassischen Medien nicht doch ausgedient haben.    Tags &raquo; ARD, Blogger, EU, Medien, ZDF &laquo;  Autor: Meister Datum: Donnerstag, 10. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: Robert Basic</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-820187</link>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 19:51:12 +0000</pubDate>
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		<description>keine Frage, dass die FAZ herausragt. Hoffentlich bleibt das so und es lohnt sich auch weiterhin f&#252;r die. Erosionsdr&#252;cke gibts ja leider nicht gerade wenige im Pressebereich.</description>
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<p>keine Frage, dass die FAZ herausragt. Hoffentlich bleibt das so und es lohnt sich auch weiterhin f&#252;r die. Erosionsdr&#252;cke gibts ja leider nicht gerade wenige im Pressebereich.</p>
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	<item>
		<title>Von: LeserEins</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-820186</link>
		<dc:creator>LeserEins</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 19:49:24 +0000</pubDate>
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		<description>Allerdings - bin quasi vom Fach und kenne das nur zu gut. Das erwarte ich aber auch nicht von der FAZ. Meine Daumenregel: je technischer ein Thema, desto eher suche im Web. 
Wenn ich lese, was Leute wie du oder Dion Almaer (http://www.ajaxian.com) t&#228;glich an qualitativ hochwertigem Blog von sich geben, da bleibt einer FAZ nur noch Metakommentieren bei Gro&#223;themen. Aber das machen sie halt verdammt gut.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Allerdings &#8211; bin quasi vom Fach und kenne das nur zu gut. Das erwarte ich aber auch nicht von der FAZ. Meine Daumenregel: je technischer ein Thema, desto eher suche im Web.<br />
Wenn ich lese, was Leute wie du oder Dion Almaer (<a href="http://www.ajaxian.com" >http://www.ajaxian.com</a>) t&#228;glich an qualitativ hochwertigem Blog von sich geben, da bleibt einer FAZ nur noch Metakommentieren bei Gro&#223;themen. Aber das machen sie halt verdammt gut.</p>
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	<item>
		<title>Von: Robert Basic</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-820180</link>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 19:37:32 +0000</pubDate>
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		<description>Haptik ist superwichtig, stimmt.

Was aber das Suchen und Nutzen von Infoquellen angeht, kann ich Dir nur im IT BEreich sagen, dass kein Print mehr wirklich mitkommt. NAhezu alles steht Monate vorher im Web, bis es ins Print kommt, ist das vom letzten Jahrtausend sozusagen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Haptik ist superwichtig, stimmt.</p>
<p>Was aber das Suchen und Nutzen von Infoquellen angeht, kann ich Dir nur im IT BEreich sagen, dass kein Print mehr wirklich mitkommt. NAhezu alles steht Monate vorher im Web, bis es ins Print kommt, ist das vom letzten Jahrtausend sozusagen.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: LeserEins</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-820179</link>
		<dc:creator>LeserEins</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 19:36:17 +0000</pubDate>
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		<description>Die Angst der FAZ / der Journalisten kann man doch nachvollziehen, oder? Aber diese Infosuppe im Web als das Non-Plus-Ultra anzusehen, halte ich auch f&#252;r hochkritisch. 

Leitmedium hin oder her: Offline Nachrichten in Form einer Zeitung, v.a. in einer Qualit&#228;t der FAZ (ja, ich bin Abonnent), werden noch lange einen Markt haben. Zumal man schnell verl&#228;ssliche, pr&#228;zise Infos f&#252;r einen Gesamt&#252;berblick bekommt. Das Blogmeer mit seiner Masse an Infoschnipseln im Web ist prima - wenn man Zeit hat; Zeit zum Suchen, Bewerten und Schl&#252;sse ziehen. Wenn nicht (und speziell wenn man mal offline ist / sein will), freut man sich &#252;ber Zeitungen. 

Und eins werden Blogs so schnell nicht hinbekommen: das haptische Erlebnis von knisterndem Papier mit Druckerschw&#228;rze ;-) - wenn man mal im Offline Fall bleibt.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Die Angst der FAZ / der Journalisten kann man doch nachvollziehen, oder? Aber diese Infosuppe im Web als das Non-Plus-Ultra anzusehen, halte ich auch f&#252;r hochkritisch. </p>
<p>Leitmedium hin oder her: Offline Nachrichten in Form einer Zeitung, v.a. in einer Qualit&#228;t der FAZ (ja, ich bin Abonnent), werden noch lange einen Markt haben. Zumal man schnell verl&#228;ssliche, pr&#228;zise Infos f&#252;r einen Gesamt&#252;berblick bekommt. Das Blogmeer mit seiner Masse an Infoschnipseln im Web ist prima &#8211; wenn man Zeit hat; Zeit zum Suchen, Bewerten und Schl&#252;sse ziehen. Wenn nicht (und speziell wenn man mal offline ist / sein will), freut man sich &#252;ber Zeitungen. </p>
<p>Und eins werden Blogs so schnell nicht hinbekommen: das haptische Erlebnis von knisterndem Papier mit Druckerschw&#228;rze ;-) &#8211; wenn man mal im Offline Fall bleibt.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: re:publica 08 - vom vergessen und erinnern &#171; betterplace.org de</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-820068</link>
		<dc:creator>re:publica 08 - vom vergessen und erinnern &#171; betterplace.org de</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 09:54:57 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Fazzen oder bloggen - mehr zur Qualit&#228;tsdebatte gibt&#8217;s zum Beispiel auf Robert Basics Blog. [...]</description>
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<p>[...] Fazzen oder bloggen &#8211; mehr zur Qualit&#228;tsdebatte gibt&#8217;s zum Beispiel auf Robert Basics Blog. [...]</p>
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	<item>
		<title>Von: picard und das&#8230; &#187; Unbekante Vorbilder</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-820032</link>
		<dc:creator>picard und das&#8230; &#187; Unbekante Vorbilder</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 09 Apr 2008 06:23:12 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Jeder von uns ist wichtig, jeder einzelne, wie sagte gester Robert noch so sch&#246;n. Ich bin ein einziges Teil einer Summe, die derma&#223;en gro&#223; ist, dass die FAZ wiederum nur als ein einziges Teil dieser Summe erscheint. Wenn man so will, sind die FAZ und ich (stellvertretend f&#252;r die anderen Netzuser) genauso wichtig und bedeutend. Ich wei&#223;, das f&#228;llt schwer, sich vorzustellen, aber rundet mal eine 0,000001 und eine 0,00000001 auf, da kommt nahezu das Gleiche raus:) Und wie soll ich nun der FAZ schonend beibringen, dass das, was sie t&#228;glich schreibt, mir nicht wichtiger ist, als Blogger, Chatter, Twitterer, Forenuser und Social Networker absondern?&#8230;weiter lesen [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>[...] Jeder von uns ist wichtig, jeder einzelne, wie sagte gester Robert noch so sch&#246;n. Ich bin ein einziges Teil einer Summe, die derma&#223;en gro&#223; ist, dass die FAZ wiederum nur als ein einziges Teil dieser Summe erscheint. Wenn man so will, sind die FAZ und ich (stellvertretend f&#252;r die anderen Netzuser) genauso wichtig und bedeutend. Ich wei&#223;, das f&#228;llt schwer, sich vorzustellen, aber rundet mal eine 0,000001 und eine 0,00000001 auf, da kommt nahezu das Gleiche raus:) Und wie soll ich nun der FAZ schonend beibringen, dass das, was sie t&#228;glich schreibt, mir nicht wichtiger ist, als Blogger, Chatter, Twitterer, Forenuser und Social Networker absondern?&#8230;weiter lesen [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: betterplace.org</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819962</link>
		<dc:creator>betterplace.org</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 18:52:55 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Fazzen oder bloggen - mehr zur Qualit&#228;tsdebatte gibt&#8217;s zum Beispiel auf Robert Basics Blog. [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>[...] Fazzen oder bloggen &#8211; mehr zur Qualit&#228;tsdebatte gibt&#8217;s zum Beispiel auf Robert Basics Blog. [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Johannes Moskaliuk</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819914</link>
		<dc:creator>Johannes Moskaliuk</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 16:43:34 +0000</pubDate>
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		<description>Twitter mag ein ideales Konferenzwerkzeug sein,  wenn es drum geht mit zubekommen, wo gerade wer sich zu was Gedanken macht und wie es ihm damit geht. Dieses &quot;always social online&quot; bringt sicher mit sich, gut dar&#252;ber informiert zu sein, was in der Twitter-Community l&#228;uft und damit einen Vorsprung zu haben vor denen, die es nicht sind. Aber ich bin mir fast sicher: Irgendwann wird es zum Privileg, sich nicht ohne Zeitverlust auf dem Laufenden halten zu m&#252;ssen, und die eigene Befindlichkeit nicht mit der ganzen Welt teilen zu m&#252;ssen. Twittern greift zu sehr in den eigenen Arbeitsprozess, erfordet das st&#228;ndige &quot;dranbleiben&quot; und &quot;mitmachen&quot;, und das wird irgendwann jedem Webworker zu stressig.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Twitter mag ein ideales Konferenzwerkzeug sein,  wenn es drum geht mit zubekommen, wo gerade wer sich zu was Gedanken macht und wie es ihm damit geht. Dieses &#8220;always social online&#8221; bringt sicher mit sich, gut dar&#252;ber informiert zu sein, was in der Twitter-Community l&#228;uft und damit einen Vorsprung zu haben vor denen, die es nicht sind. Aber ich bin mir fast sicher: Irgendwann wird es zum Privileg, sich nicht ohne Zeitverlust auf dem Laufenden halten zu m&#252;ssen, und die eigene Befindlichkeit nicht mit der ganzen Welt teilen zu m&#252;ssen. Twittern greift zu sehr in den eigenen Arbeitsprozess, erfordet das st&#228;ndige &#8220;dranbleiben&#8221; und &#8220;mitmachen&#8221;, und das wird irgendwann jedem Webworker zu stressig.</p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: picard</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819874</link>
		<dc:creator>picard</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 14:12:24 +0000</pubDate>
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		<description>die medien haben nur angst vor der masse deren meinung, das war doch schon immer so.

ich kenne da ein paar geschichtliche punkt z.b um Hitler rum, der wusste auch uns zu beeinflusse und unterdr&#252;cken.

aber werden die medien oder jornalisten uns unterdr&#252;cken?
&lt;b&gt;NEIN &lt;/b&gt;</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>die medien haben nur angst vor der masse deren meinung, das war doch schon immer so.</p>
<p>ich kenne da ein paar geschichtliche punkt z.b um Hitler rum, der wusste auch uns zu beeinflusse und unterdr&#252;cken.</p>
<p>aber werden die medien oder jornalisten uns unterdr&#252;cken?<br />
<b>NEIN </b></p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: lokalreporter</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819839</link>
		<dc:creator>lokalreporter</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 11:46:30 +0000</pubDate>
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		<description>bloggen ist ein eigenst&#228;ndiges kultur-tool -&gt; ich blogge mit allem was mir heilig ist, mit abstand, herz, stil und chuzpe. 
dass sich menschen schnell bedroht f&#252;hlen, ist immanent, egal, als was sie sich bezeichnen, welche identit&#228;t sie w&#228;hlen. die besten perspektiven sind die mit herz und 360°</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>bloggen ist ein eigenst&#228;ndiges kultur-tool -&gt; ich blogge mit allem was mir heilig ist, mit abstand, herz, stil und chuzpe.<br />
dass sich menschen schnell bedroht f&#252;hlen, ist immanent, egal, als was sie sich bezeichnen, welche identit&#228;t sie w&#228;hlen. die besten perspektiven sind die mit herz und 360°</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: willsagen.de &#187; Bloggen vs. Journalismus: Gähn&#8230;</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819805</link>
		<dc:creator>willsagen.de &#187; Bloggen vs. Journalismus: Gähn&#8230;</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 07:17:53 +0000</pubDate>
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		<description>[...] davon, ob nun Bloggen etwas mit Journalismus zu tun hat. Robert Basic besch&#228;ftigt sich z. B. mit fazzen oder bloggen. Auch Zeitungen besch&#228;ftigen sich damit, was wiederum Blogs, hier z. B. Spreeblick, anspornt, [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>[...] davon, ob nun Bloggen etwas mit Journalismus zu tun hat. Robert Basic besch&#228;ftigt sich z. B. mit fazzen oder bloggen. Auch Zeitungen besch&#228;ftigen sich damit, was wiederum Blogs, hier z. B. Spreeblick, anspornt, [...]</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Thomas Kurbjuhn</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819794</link>
		<dc:creator>Thomas Kurbjuhn</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 08 Apr 2008 01:33:41 +0000</pubDate>
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		<description>&quot; Offizielle&quot; Leitmedien wird es auch in ferner Zukunft geben. Die Menschen sehnen sich nach Autorit&#228;t, die Illusion einer &quot; wirklichen&quot; Wahrheit ist seelisch &#252;berlebenswichtig. Nat&#252;rlich k&#246;nnen auch Privatpersonen wie Blogger diese Funktion zeitweilig erf&#252;llen, eine Institution mit bezahlten Mitarbeitern ist hier aber zuverl&#228;ssiger und funktioniert unabh&#228;ngig vom Individuum. 
Die Bedeutung der &quot;offiziellen&quot; Leitmedien allerdings wird geringer werden, und das ist erfreulich, denn so, durch die Mitmachmedien, verst&#228;rkt sich das demokratische Verhalten in uns.Im Moment z.B. zeigt sich das gar nicht mal so sehr bei der Internetthematik, f&#252;r die dieses Blog eine Art privates Leitmedium ist. Sondern bei der Islamkritik,die fast ausschlie&#223;lich durch bekannte und weniger bekannte Blogger sowie Einzelpersonen ( Wilders), die sich des Mitmachwebs bedienen,getragen wird.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>&#8221; Offizielle&#8221; Leitmedien wird es auch in ferner Zukunft geben. Die Menschen sehnen sich nach Autorit&#228;t, die Illusion einer &#8221; wirklichen&#8221; Wahrheit ist seelisch &#252;berlebenswichtig. Nat&#252;rlich k&#246;nnen auch Privatpersonen wie Blogger diese Funktion zeitweilig erf&#252;llen, eine Institution mit bezahlten Mitarbeitern ist hier aber zuverl&#228;ssiger und funktioniert unabh&#228;ngig vom Individuum.<br />
Die Bedeutung der &#8220;offiziellen&#8221; Leitmedien allerdings wird geringer werden, und das ist erfreulich, denn so, durch die Mitmachmedien, verst&#228;rkt sich das demokratische Verhalten in uns.Im Moment z.B. zeigt sich das gar nicht mal so sehr bei der Internetthematik, f&#252;r die dieses Blog eine Art privates Leitmedium ist. Sondern bei der Islamkritik,die fast ausschlie&#223;lich durch bekannte und weniger bekannte Blogger sowie Einzelpersonen ( Wilders), die sich des Mitmachwebs bedienen,getragen wird.</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Peggy</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819787</link>
		<dc:creator>Peggy</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 22:44:37 +0000</pubDate>
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		<description>Was die &quot;heillos fragmentierten &#214;ffentlichkeiten&quot; angeht: 
Das Internet bietet jedem, der einen Zugang dazu hat, die M&#246;glichkeit, Content zu generieren - ohne einer vorgegebenen Rahmung, einem Format im inhaltlichen Sinne, gerecht werden zu m&#252;ssen. Jeder kann sich seinen Rahmen selbst schaffen. Wenn man das auf user generated content bezieht, wird klar (zumindest mir), dass diese Rahmen relativ klein abgesteckt sind. Einzelne k&#246;nnen, schon allein aus Kapazit&#228;tsgr&#252;nden, nicht das leisten, was die klassischen Massenmedien in ihrer Breite abdecken. Man wird als Einzelner kaum den Informations- und Themen- Umfang einer Tageszeitung oder eines TV-Kanals abdecken k&#246;nnen. 

Doch zur&#252;ck zu den selbst gew&#228;hlten Rahmen (zum Beispiel durch Themenwahl eines Blogs). Content zu bestimmten Themen interessiert nicht jeden. Das schafft zum Beispiel Teil&#246;ffentlichkeiten. Und diese sind dann auch noch heillos fragmentiert: z.B. eine Menge von 500 Menschen, die sich auf Blogs zum Thema PR rumtreibt. 3 von denen lesen ab und an in Blogs &#252;ber Kochen. 270 lesen ab und an die Nachrichten bei SPON (aber alle mit unterschiedlicher Nutzungsfrequenz und -dauer).  2 der 3, die in Blogs &#252;ber Kochen lesen, bestellen ihren Wein im Internet und sind &#252;ber einen Link auf die neue Online-Pr&#228;senz eines Gourmet-Magazins gestossen. 93 der 500 Menschen schauen Nachrichten im Fernsehen. 68 die Tagesschau, 12 heute, und eine Schnittmenge von 8  beides. Internet machts m&#246;glich. 18 der SPON-Leser waren schon einmal bei der taz auf der Website. 5 davon  haben den feed vom klimal&#252;gendetektor abonniert. 2 von denen sind Mitglied bei Xing. Wieder einer auch bei Facebook. Bei Bebo hat sich noch keiner angemeldet. Aber 7 der SPON-Leser, die bei der taz auf der Seite waren, sind bei LinkedIn.. Das k&#246;nnte man endlos fortf&#252;hren. Einfach, weil es so viel Content und Nutzungsm&#246;glichkeiten im Internet gibt. Also ein heilloses Durcheinander. 

Man kann die User nur noch schwer kategorisieren. Und wenn man es versucht, nach welchen &#039;Eigenschaften&#039; w&#252;rde das Sinn machen?
&#220;ber Verbreitungsraum, Anzahl, Zielgruppen etc. der klassischen Medien, die einfach auf Knopfdruck erreichbar sind, kann man sich mit viel M&#252;he und Geld einen &#220;berblick verschaffen. Im Internet wird das schon schwieriger... 

Was die Meinungsbildung angeht: 
Die findet sicher auch im Internet statt. Wenn mich ein Thema interessiert, dann &#039;recherchiere&#039; ich im Internet. Auf das Thema aufmerksam werde ich h&#228;ufig durch die Massenmedien. Aber eben nicht ausschliesslich. Ich denke, dass es die klassischen Massenmedien weiter geben wird, die umfassend und qualitativ hochwertig informieren (soweit das eben geht). Ob sich das Ganze mehr ins Internet verlagert? Sicherlich. Die Online-Angebote von Verlagen werden sicher bedeutsamer werden. Vielleicht gibt es in ein paar Jahren keine Papier-Zeitung mehr, sondern nur noch die Online-Version zum selbst ausdrucken (wenn man m&#246;chte). </description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Was die &#8220;heillos fragmentierten &#214;ffentlichkeiten&#8221; angeht:<br />
Das Internet bietet jedem, der einen Zugang dazu hat, die M&#246;glichkeit, Content zu generieren &#8211; ohne einer vorgegebenen Rahmung, einem Format im inhaltlichen Sinne, gerecht werden zu m&#252;ssen. Jeder kann sich seinen Rahmen selbst schaffen. Wenn man das auf user generated content bezieht, wird klar (zumindest mir), dass diese Rahmen relativ klein abgesteckt sind. Einzelne k&#246;nnen, schon allein aus Kapazit&#228;tsgr&#252;nden, nicht das leisten, was die klassischen Massenmedien in ihrer Breite abdecken. Man wird als Einzelner kaum den Informations- und Themen- Umfang einer Tageszeitung oder eines TV-Kanals abdecken k&#246;nnen. </p>
<p>Doch zur&#252;ck zu den selbst gew&#228;hlten Rahmen (zum Beispiel durch Themenwahl eines Blogs). Content zu bestimmten Themen interessiert nicht jeden. Das schafft zum Beispiel Teil&#246;ffentlichkeiten. Und diese sind dann auch noch heillos fragmentiert: z.B. eine Menge von 500 Menschen, die sich auf Blogs zum Thema PR rumtreibt. 3 von denen lesen ab und an in Blogs &#252;ber Kochen. 270 lesen ab und an die Nachrichten bei SPON (aber alle mit unterschiedlicher Nutzungsfrequenz und -dauer).  2 der 3, die in Blogs &#252;ber Kochen lesen, bestellen ihren Wein im Internet und sind &#252;ber einen Link auf die neue Online-Pr&#228;senz eines Gourmet-Magazins gestossen. 93 der 500 Menschen schauen Nachrichten im Fernsehen. 68 die Tagesschau, 12 heute, und eine Schnittmenge von 8  beides. Internet machts m&#246;glich. 18 der SPON-Leser waren schon einmal bei der taz auf der Website. 5 davon  haben den feed vom klimal&#252;gendetektor abonniert. 2 von denen sind Mitglied bei Xing. Wieder einer auch bei Facebook. Bei Bebo hat sich noch keiner angemeldet. Aber 7 der SPON-Leser, die bei der taz auf der Seite waren, sind bei LinkedIn.. Das k&#246;nnte man endlos fortf&#252;hren. Einfach, weil es so viel Content und Nutzungsm&#246;glichkeiten im Internet gibt. Also ein heilloses Durcheinander. </p>
<p>Man kann die User nur noch schwer kategorisieren. Und wenn man es versucht, nach welchen &#8216;Eigenschaften&#8217; w&#252;rde das Sinn machen?<br />
&#220;ber Verbreitungsraum, Anzahl, Zielgruppen etc. der klassischen Medien, die einfach auf Knopfdruck erreichbar sind, kann man sich mit viel M&#252;he und Geld einen &#220;berblick verschaffen. Im Internet wird das schon schwieriger&#8230; </p>
<p>Was die Meinungsbildung angeht:<br />
Die findet sicher auch im Internet statt. Wenn mich ein Thema interessiert, dann &#8216;recherchiere&#8217; ich im Internet. Auf das Thema aufmerksam werde ich h&#228;ufig durch die Massenmedien. Aber eben nicht ausschliesslich. Ich denke, dass es die klassischen Massenmedien weiter geben wird, die umfassend und qualitativ hochwertig informieren (soweit das eben geht). Ob sich das Ganze mehr ins Internet verlagert? Sicherlich. Die Online-Angebote von Verlagen werden sicher bedeutsamer werden. Vielleicht gibt es in ein paar Jahren keine Papier-Zeitung mehr, sondern nur noch die Online-Version zum selbst ausdrucken (wenn man m&#246;chte).</p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Meister</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819785</link>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 22:18:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/#comment-819785</guid>
		<description>Wie denkt ein Blogger? Aus Sicht eines Bloggers.

Ich habe den Artikel in der FAZ gelesen. Die Analyse der re.publica hat mich zum Schmunzeln gebracht (siehe Kommentar von neulich). Aber die Frage wer wen &#252;berlebt ist doch eigentlich wirklich l&#228;cherlich. Das ist Sandkastenf&#246;rmchenklauerei.

Dabei spielen beide weder im gleichen Sandkasten noch mit den gleichen F&#246;rmchen. Der Vorteil von Bloggern (bzw. Usegroup-Usern, Forenfetischisten etc) ist sicherlich, dass sie weltweit sehr gut vernetzt sind und daher viele und auch gute Kontakte kn&#252;pfen k&#246;nnen. Sie sind quasi &quot;Nah am Menschen&quot; *grusel*. Und wie Birma und Tibet zeigen, scheint bloggen in solchen L&#228;ndern auch eine M&#246;glichkeit zu sein, zT an der Meinungszensur vorbei zu agieren. Die Vernetzung durch Blogs bzw. Web 2.0 f&#252;hrt sicherlich auch dazu, das gesellschaftspolitische bzw. aktuelle Themen aufgefangen werden und intensiv diskutiert werden. Aber immer untereinander.

Das ist der Unterschied zum Journalisten. Abgesehen davon, dass der Journalist schneller und besser &#252;ber Ereignisse informiert ist, er hat auch ein ganz anderes Potential (und auch Antrieb) um bestimmte Themen zu recherchieren. Und das tut er ja nun letztlich nicht nur weil ihn das Thema gerade interessiert, sondern f&#252;r seine Zeitung. Abgesehen von (wenigen?) Leserbriefen existiert auch keinerlei Interaktion mit der Leserschaft.

Es wird also die &quot;klassischen Medien&quot; als solche lange weitergeben. Auch Blogs wird es geben, aber ein entweder oder ist das wirklich nicht. Allein auch weil ein Gro&#223;teil der Menschheit nicht jeden Tag zig Blogs zur Meinungsbildung konsumieren kann. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Wie denkt ein Blogger? Aus Sicht eines Bloggers.</p>
<p>Ich habe den Artikel in der FAZ gelesen. Die Analyse der re.publica hat mich zum Schmunzeln gebracht (siehe Kommentar von neulich). Aber die Frage wer wen &#252;berlebt ist doch eigentlich wirklich l&#228;cherlich. Das ist Sandkastenf&#246;rmchenklauerei.</p>
<p>Dabei spielen beide weder im gleichen Sandkasten noch mit den gleichen F&#246;rmchen. Der Vorteil von Bloggern (bzw. Usegroup-Usern, Forenfetischisten etc) ist sicherlich, dass sie weltweit sehr gut vernetzt sind und daher viele und auch gute Kontakte kn&#252;pfen k&#246;nnen. Sie sind quasi &#8220;Nah am Menschen&#8221; *grusel*. Und wie Birma und Tibet zeigen, scheint bloggen in solchen L&#228;ndern auch eine M&#246;glichkeit zu sein, zT an der Meinungszensur vorbei zu agieren. Die Vernetzung durch Blogs bzw. Web 2.0 f&#252;hrt sicherlich auch dazu, das gesellschaftspolitische bzw. aktuelle Themen aufgefangen werden und intensiv diskutiert werden. Aber immer untereinander.</p>
<p>Das ist der Unterschied zum Journalisten. Abgesehen davon, dass der Journalist schneller und besser &#252;ber Ereignisse informiert ist, er hat auch ein ganz anderes Potential (und auch Antrieb) um bestimmte Themen zu recherchieren. Und das tut er ja nun letztlich nicht nur weil ihn das Thema gerade interessiert, sondern f&#252;r seine Zeitung. Abgesehen von (wenigen?) Leserbriefen existiert auch keinerlei Interaktion mit der Leserschaft.</p>
<p>Es wird also die &#8220;klassischen Medien&#8221; als solche lange weitergeben. Auch Blogs wird es geben, aber ein entweder oder ist das wirklich nicht. Allein auch weil ein Gro&#223;teil der Menschheit nicht jeden Tag zig Blogs zur Meinungsbildung konsumieren kann. ;-)</p>
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	<item>
		<title>Von: whistler</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819782</link>
		<dc:creator>whistler</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 21:53:27 +0000</pubDate>
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		<description>In einer wirklichen Demokratie sollte die Willensbildung eigentlich von unten nach oben erfolgen und nicht wie in einer von &#246;konomischen und politischen Zw&#228;ngen/Einflussnahmen gelenkten Medien&quot;demokratie&quot; von oben nach unten. Ersteres bringt wohl zwangsl&#228;ufig auch eine Fragmentierung mit sich aber so sind die Menschen nun einmal und Fragmentierung bedeutet dann ja vielleicht auch offener Diskurs und Sieg des &#252;berzeugensten Arguments. Sch&#246;n w&#228;re es jedenfalls.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>In einer wirklichen Demokratie sollte die Willensbildung eigentlich von unten nach oben erfolgen und nicht wie in einer von &#246;konomischen und politischen Zw&#228;ngen/Einflussnahmen gelenkten Medien&#8221;demokratie&#8221; von oben nach unten. Ersteres bringt wohl zwangsl&#228;ufig auch eine Fragmentierung mit sich aber so sind die Menschen nun einmal und Fragmentierung bedeutet dann ja vielleicht auch offener Diskurs und Sieg des &#252;berzeugensten Arguments. Sch&#246;n w&#228;re es jedenfalls.</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: unkultur</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819771</link>
		<dc:creator>unkultur</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 20:31:22 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;heillos fragmentierten &#214;ffentlichkeiten&quot; (comment #6) - wie das? Die Bloggosph&#228;re bringt doch genauso wie etablierte Medien ihre Stars, Eliten und Meinungsmachern und -macherinnen hervor. Bisher holten sich Menschen ihre Meinung von den x-tausend Formaten am Kiosk sowie Radio und TV ab und in Zukunft von verschiedenen Medienformaten und Medienmachern online. Wo ist da jetzt die Fragmentierung?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>&#8220;heillos fragmentierten &#214;ffentlichkeiten&#8221; (comment #6) &#8211; wie das? Die Bloggosph&#228;re bringt doch genauso wie etablierte Medien ihre Stars, Eliten und Meinungsmachern und -macherinnen hervor. Bisher holten sich Menschen ihre Meinung von den x-tausend Formaten am Kiosk sowie Radio und TV ab und in Zukunft von verschiedenen Medienformaten und Medienmachern online. Wo ist da jetzt die Fragmentierung?</p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: JollyJ</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819770</link>
		<dc:creator>JollyJ</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 19:59:25 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/#comment-819770</guid>
		<description>@ eric: In seinem Werk &quot;Phaedrus&quot; lehnt Platon die Niederschrift  von Gedanken (in Kontrast zum Sprechen) vehement ab. Durch das Schreiben ginge die F&#228;higkeit verloren, die K&#246;rpersprache anderer Menschen zu lesen, Vertr&#228;ge w&#252;rden nicht mehr als bindend angesehen, weil sie nicht zwangsl&#228;ufig von Angesicht zu Angesicht vereinbart worden w&#228;ren und ausserdem verl&#246;re der Mensch (!), wenn er den alles aufschreibt, seine F&#228;higkeit, sich zu erinnern.
Unklar bleibt nach alledem, warum er alles den aufgeschrieben hat.

Jedenfalls lehrt uns das zweierlei: 
1. Du befindet dich mit deiner Skepsis in guter Gesellschaft...;-)
2. Die Furcht ist meist gr&#246;&#223;er als das Monster.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>@ eric: In seinem Werk &#8220;Phaedrus&#8221; lehnt Platon die Niederschrift  von Gedanken (in Kontrast zum Sprechen) vehement ab. Durch das Schreiben ginge die F&#228;higkeit verloren, die K&#246;rpersprache anderer Menschen zu lesen, Vertr&#228;ge w&#252;rden nicht mehr als bindend angesehen, weil sie nicht zwangsl&#228;ufig von Angesicht zu Angesicht vereinbart worden w&#228;ren und ausserdem verl&#246;re der Mensch (!), wenn er den alles aufschreibt, seine F&#228;higkeit, sich zu erinnern.<br />
Unklar bleibt nach alledem, warum er alles den aufgeschrieben hat.</p>
<p>Jedenfalls lehrt uns das zweierlei:<br />
1. Du befindet dich mit deiner Skepsis in guter Gesellschaft&#8230;;-)<br />
2. Die Furcht ist meist gr&#246;&#223;er als das Monster.</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: eric</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819752</link>
		<dc:creator>eric</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 16:40:38 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/#comment-819752</guid>
		<description>@robert: Das ist mit Sicherheit sinnvoll - eine Arbeitsteilung und die Leser, die User oder sonstwer lassen sich das nach Gusto aggregieren. Jeder kann sich das dort holen, wo er gerne m&#246;chte. 

Und ich teile auch deine Einsch&#228;tzung, dass es &quot;die gro&#223;en Medien&quot; auch weiterhin geben wird. Allerdings - und jetzt komme ich echt old fashioned r&#252;ber - ist schon eine Niveauverschiebung zu merken. Bei der Tageszeitung hatten wir damals immer wieder Anrufe von Lesern die sich tats&#228;chlich &#252;ber kleine Schreifehler derart aufgeregt haben, dass sie zum Telefon gegriffen haben und mit Abbestellung der Zeitung gedroht haben. Das ist nat&#252;rlich albern. Aber es zwingt die &quot;Schaffenden&quot; zur Gr&#252;ndlichkeit und Genauigkeit. Und das ist schon wichtig. Und das vermisse ich (auch immer wieder bei mir selber) schon ein wenig. Wenn ich wenig Zeit und viele Informationen habe, muss ich mich auf deren Richtigkeit verlassen k&#246;nnen. Und diese ist von der Zuverl&#228;ssigkeit des Schreibers abh&#228;ngig. Blogger sind sicher nicht unzuverl&#228;ssiger als x-beliebige Journalisten. Aber sie haben weniger &quot;Apparat&quot; um sich herum (andere Kollegen zum Gegenlesen, Archive, erfahrene Lehrer, Dokumentation u.s.w.) 

Und, noch ein Gedanke: Die Zahl und die M&#246;glichkeiten der Medien steigen. Vom Politik-Magazin &#252;ber Castingshows hin zu reinen Witz-Blogs. Die Zeit, die wir daf&#252;r haben, steigt aber nicht im gleichen Ma&#223;e. Deshalb bef&#252;rchte ich schon, dass die Zeit, die man fr&#252;her mit &quot;langweiligen&quot; aber m&#246;glicherweise bildenden Medien verbracht hat, durch reine Zeittotschlagmedien verdr&#228;ngt wird. Nicht komplett - aber zu einem guten Prozentsatz. Und da stellt sich die Frage: Wie wirkt das auf uns, auf unsere Kinder und deren Kinder? Keine Ahnung, wir werden es sehen. 

Keine Angst: Das klingt d&#252;sterer als ich das denke. Denn in der Regel werden solche Auswirkungen immer deutlich &#252;bersch&#228;tzt. Aber arg gespannt bin ich trotzdem...

eric

P.s. So lange die Kommentatoren dein Captcha ausrechnen k&#246;nnen, ist ja alles gut ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>@robert: Das ist mit Sicherheit sinnvoll &#8211; eine Arbeitsteilung und die Leser, die User oder sonstwer lassen sich das nach Gusto aggregieren. Jeder kann sich das dort holen, wo er gerne m&#246;chte. </p>
<p>Und ich teile auch deine Einsch&#228;tzung, dass es &#8220;die gro&#223;en Medien&#8221; auch weiterhin geben wird. Allerdings &#8211; und jetzt komme ich echt old fashioned r&#252;ber &#8211; ist schon eine Niveauverschiebung zu merken. Bei der Tageszeitung hatten wir damals immer wieder Anrufe von Lesern die sich tats&#228;chlich &#252;ber kleine Schreifehler derart aufgeregt haben, dass sie zum Telefon gegriffen haben und mit Abbestellung der Zeitung gedroht haben. Das ist nat&#252;rlich albern. Aber es zwingt die &#8220;Schaffenden&#8221; zur Gr&#252;ndlichkeit und Genauigkeit. Und das ist schon wichtig. Und das vermisse ich (auch immer wieder bei mir selber) schon ein wenig. Wenn ich wenig Zeit und viele Informationen habe, muss ich mich auf deren Richtigkeit verlassen k&#246;nnen. Und diese ist von der Zuverl&#228;ssigkeit des Schreibers abh&#228;ngig. Blogger sind sicher nicht unzuverl&#228;ssiger als x-beliebige Journalisten. Aber sie haben weniger &#8220;Apparat&#8221; um sich herum (andere Kollegen zum Gegenlesen, Archive, erfahrene Lehrer, Dokumentation u.s.w.) </p>
<p>Und, noch ein Gedanke: Die Zahl und die M&#246;glichkeiten der Medien steigen. Vom Politik-Magazin &#252;ber Castingshows hin zu reinen Witz-Blogs. Die Zeit, die wir daf&#252;r haben, steigt aber nicht im gleichen Ma&#223;e. Deshalb bef&#252;rchte ich schon, dass die Zeit, die man fr&#252;her mit &#8220;langweiligen&#8221; aber m&#246;glicherweise bildenden Medien verbracht hat, durch reine Zeittotschlagmedien verdr&#228;ngt wird. Nicht komplett &#8211; aber zu einem guten Prozentsatz. Und da stellt sich die Frage: Wie wirkt das auf uns, auf unsere Kinder und deren Kinder? Keine Ahnung, wir werden es sehen. </p>
<p>Keine Angst: Das klingt d&#252;sterer als ich das denke. Denn in der Regel werden solche Auswirkungen immer deutlich &#252;bersch&#228;tzt. Aber arg gespannt bin ich trotzdem&#8230;</p>
<p>eric</p>
<p>P.s. So lange die Kommentatoren dein Captcha ausrechnen k&#246;nnen, ist ja alles gut ;-)</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc &#124; Wissenswerkstatt</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819748</link>
		<dc:creator>Marc &#124; Wissenswerkstatt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 16:03:16 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/#comment-819748</guid>
		<description>@Robert, Comment #5:

&lt;blockquote&gt;Und, f&#252;r die gro&#223;en Nachrichten wird es weiterhin TV und die Tagespresse geben.&lt;/blockquote&gt;

So sicher sollte man sich dessen nicht sein. Die Frage ist, von welchen Zeitr&#228;umen wir reden. In 5 Jahren sicher, aber ob wir in 20 Jahren nach Tageszeitungen haben?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>@Robert, Comment #5:</p>
<blockquote><p>Und, f&#252;r die gro&#223;en Nachrichten wird es weiterhin TV und die Tagespresse geben.</p></blockquote>
<p>So sicher sollte man sich dessen nicht sein. Die Frage ist, von welchen Zeitr&#228;umen wir reden. In 5 Jahren sicher, aber ob wir in 20 Jahren nach Tageszeitungen haben?</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Marc &#124; Wissenswerkstatt</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819747</link>
		<dc:creator>Marc &#124; Wissenswerkstatt</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 16:01:07 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/#comment-819747</guid>
		<description>Wenn von irgendwoher wieder der Irrelevanzvorwurf ert&#246;nt, dann werde ich diesen Artikel verlinken. Wundersch&#246;ner Einblick in Deine Blog-Philosophie, die vom kleinteiligen, zwischenmenschlichen Kommunikationsaustausch lebt. Da ist es egal, ob 5 oder 5.000 Menschen mitlesen. 

Ich unterschreibe einerseits Deinen Standpunkt in dieser Sache, andererseits macht man es sich dann vermutlich doch zu leicht, wenn man die Bedeutung der &quot;klassischen&quot; Massenmedien auf diese Weise relativiert. Thomas Wiegold (Comment #1) hat schon recht damit, da&#223; der Journalismus eine wichtige Rolle spielt - allerdings wird diese Bedeutung weiterhin sinken. 

Welche Probleme aus dem Verschwinden der einstigen Gatekeeper und Meinungsmacher resultieren, was passiert, wenn wir es mit heillos fragmentierten &#214;ffentlichkeiten zu tun haben, werden wir erst in einigen Jahren merken...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Wenn von irgendwoher wieder der Irrelevanzvorwurf ert&#246;nt, dann werde ich diesen Artikel verlinken. Wundersch&#246;ner Einblick in Deine Blog-Philosophie, die vom kleinteiligen, zwischenmenschlichen Kommunikationsaustausch lebt. Da ist es egal, ob 5 oder 5.000 Menschen mitlesen. </p>
<p>Ich unterschreibe einerseits Deinen Standpunkt in dieser Sache, andererseits macht man es sich dann vermutlich doch zu leicht, wenn man die Bedeutung der &#8220;klassischen&#8221; Massenmedien auf diese Weise relativiert. Thomas Wiegold (Comment #1) hat schon recht damit, da&#223; der Journalismus eine wichtige Rolle spielt &#8211; allerdings wird diese Bedeutung weiterhin sinken. </p>
<p>Welche Probleme aus dem Verschwinden der einstigen Gatekeeper und Meinungsmacher resultieren, was passiert, wenn wir es mit heillos fragmentierten &#214;ffentlichkeiten zu tun haben, werden wir erst in einigen Jahren merken&#8230;</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robert Basic</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819746</link>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 15:55:59 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/#comment-819746</guid>
		<description>ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir aufgrund unserer Bauweise Leitmedien nicht haben werden. Techrcunch ist ein Web 2.0 Leitmedium, andere -die Etablierten- haben da nahezu den Zug verpasst imho. Ebenso ein Robert Scoble. F&#252;r ein bestimmtes Publikum. Und, f&#252;r die gro&#223;en Nachrichten wird es weiterhin TV und die Tagespresse geben. Warum nicht, ist doch v&#246;llig ok. Das, was wir im Netz machen, ist eine rein gesellschaftliche Entwicklung auf einer v&#246;llig anderen Ebene imho, die ich als noch viel spannender empfinde, ohne aber das zu negieren, was bereits da ist. 

Die Ber&#252;hrungspunkte in kommerzieller Hinsicht sind im Grunde genommen nur da, wo ein Techrcunch aufploppt. Indirekte Effekte entstehen zus&#228;tzlich dort, wo einzelne Privatpersonen zu derma&#223;en anerkannten Experten werden, dass man in Teilen auf die News/Reportagen in den Medien verzichten kann. Und es kann einen weiteren, indirekten Effekt geben f&#252;r die Marke eines Medienunternehmens als solches, was aber mit einem Leitmedium per se nicht wirklich zu tun hat: Das Aggregieren &#252;ber eigene Toosl bedeutet, dass man Sport von X bekommt, IT von Y, Politik von Z usw. Es kann also sein, dass der Full Service Newsprovider da nicht mehr klarkommt bzw. einen Teil seiner Bedeutung verliert.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass wir aufgrund unserer Bauweise Leitmedien nicht haben werden. Techrcunch ist ein Web 2.0 Leitmedium, andere -die Etablierten- haben da nahezu den Zug verpasst imho. Ebenso ein Robert Scoble. F&#252;r ein bestimmtes Publikum. Und, f&#252;r die gro&#223;en Nachrichten wird es weiterhin TV und die Tagespresse geben. Warum nicht, ist doch v&#246;llig ok. Das, was wir im Netz machen, ist eine rein gesellschaftliche Entwicklung auf einer v&#246;llig anderen Ebene imho, die ich als noch viel spannender empfinde, ohne aber das zu negieren, was bereits da ist. </p>
<p>Die Ber&#252;hrungspunkte in kommerzieller Hinsicht sind im Grunde genommen nur da, wo ein Techrcunch aufploppt. Indirekte Effekte entstehen zus&#228;tzlich dort, wo einzelne Privatpersonen zu derma&#223;en anerkannten Experten werden, dass man in Teilen auf die News/Reportagen in den Medien verzichten kann. Und es kann einen weiteren, indirekten Effekt geben f&#252;r die Marke eines Medienunternehmens als solches, was aber mit einem Leitmedium per se nicht wirklich zu tun hat: Das Aggregieren &#252;ber eigene Toosl bedeutet, dass man Sport von X bekommt, IT von Y, Politik von Z usw. Es kann also sein, dass der Full Service Newsprovider da nicht mehr klarkommt bzw. einen Teil seiner Bedeutung verliert.</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: eric</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819745</link>
		<dc:creator>eric</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 15:50:35 +0000</pubDate>
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		<description>Selbstverst&#228;ndlich schnackeln wir Menschen halt vor uns hin - und das ist auch gut und sch&#246;n. Aber irgendwie habe ich Angst davor, dass wir so etwas wie &quot;Leitmedien&quot; verlieren werden, die uns geradezu zwingen uns auch mal aus unserer kleinen Berater-, Blogger-, Dachdecker-, Eisenbahnfan-Welt heraus zu denken. Es ist nun mal f&#252;r das Fortkommen von allem (und damit auch von dir, mir und Erna M&#252;ller) viel wichtiger, ob es zu bewaffneten Konflikten irgenwoe kommt - oder ob ein neuer H0-Eisenbahntriebwagen erschienen ist oder ober Herr Sowieso twittert, das sein Magen heute nicht in Ordnung ist. 
Es gibt - meiner Ansicht nach - auch so etwas wie &quot;Verantwortung&quot; f&#252;r Medien. Und diese besteht nicht nur darin zu unterhalten sondern auch zu ...oooops .... &quot;bilden&quot;. Mein Sohn erkennt mit zugebundenen Augen alle M&#228;dels von der Casting-Show - aber er liest auch mal T.C. Boyle und hat sich den letzten Harry Potter auf englisch reingepfiffen. Und wenn er die S&#252;ddeutsche bei uns rumliegen sieht, kann er damit auch etwas anfangen. Das passt f&#252;r mich.
Was ich damit sagen will? Beides ist gut - nur anders. Aber leider muss ich auch sagen, dass die Welt wie ich sie sehe eher auf die Blogosph&#228;re als auf journalistische Medien verzichten k&#246;nnte. Denn wenn niemand mehr zumindest den Versuch starten w&#252;rde, unabh&#228;ngig und mit journalistischem Handwerk ausgestattet &#252;ber diese Welt zu berichten, ja dann...

gru&#223; eric</description>
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<p>Selbstverst&#228;ndlich schnackeln wir Menschen halt vor uns hin &#8211; und das ist auch gut und sch&#246;n. Aber irgendwie habe ich Angst davor, dass wir so etwas wie &#8220;Leitmedien&#8221; verlieren werden, die uns geradezu zwingen uns auch mal aus unserer kleinen Berater-, Blogger-, Dachdecker-, Eisenbahnfan-Welt heraus zu denken. Es ist nun mal f&#252;r das Fortkommen von allem (und damit auch von dir, mir und Erna M&#252;ller) viel wichtiger, ob es zu bewaffneten Konflikten irgenwoe kommt &#8211; oder ob ein neuer H0-Eisenbahntriebwagen erschienen ist oder ober Herr Sowieso twittert, das sein Magen heute nicht in Ordnung ist.<br />
Es gibt &#8211; meiner Ansicht nach &#8211; auch so etwas wie &#8220;Verantwortung&#8221; f&#252;r Medien. Und diese besteht nicht nur darin zu unterhalten sondern auch zu &#8230;oooops &#8230;. &#8220;bilden&#8221;. Mein Sohn erkennt mit zugebundenen Augen alle M&#228;dels von der Casting-Show &#8211; aber er liest auch mal T.C. Boyle und hat sich den letzten Harry Potter auf englisch reingepfiffen. Und wenn er die S&#252;ddeutsche bei uns rumliegen sieht, kann er damit auch etwas anfangen. Das passt f&#252;r mich.<br />
Was ich damit sagen will? Beides ist gut &#8211; nur anders. Aber leider muss ich auch sagen, dass die Welt wie ich sie sehe eher auf die Blogosph&#228;re als auf journalistische Medien verzichten k&#246;nnte. Denn wenn niemand mehr zumindest den Versuch starten w&#252;rde, unabh&#228;ngig und mit journalistischem Handwerk ausgestattet &#252;ber diese Welt zu berichten, ja dann&#8230;</p>
<p>gru&#223; eric</p>
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	<item>
		<title>Von: Markus</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819744</link>
		<dc:creator>Markus</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 15:48:26 +0000</pubDate>
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		<description>Das Statement h&#228;tte ich gerne auf einem Podium geh&#246;rt. Basic schreibt Geschichte! :) Sehr gut geschrieben. Bringt&#039;s genau auf den Punkt!</description>
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<p>Das Statement h&#228;tte ich gerne auf einem Podium geh&#246;rt. Basic schreibt Geschichte! :) Sehr gut geschrieben. Bringt&#8217;s genau auf den Punkt!</p>
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		<title>Von: Robert Basic</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819742</link>
		<dc:creator>Robert Basic</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 15:15:47 +0000</pubDate>
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		<description>genau das habe ich auch gesagt:) Es gibt kein Gegeneinander, das sind auch Miteinander;) Was diese Quantit&#228;tsgeschichte angeht: Klaro, erreicht eine ARD mehr zugleich als 1 Blog. Nur stinken die eben gegen 10 Mio Blogs v&#246;llig ab. Quantit&#228;tstheorie ist schon ein ziemlich m&#252;hseliges Relativieren:))</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>genau das habe ich auch gesagt:) Es gibt kein Gegeneinander, das sind auch Miteinander;) Was diese Quantit&#228;tsgeschichte angeht: Klaro, erreicht eine ARD mehr zugleich als 1 Blog. Nur stinken die eben gegen 10 Mio Blogs v&#246;llig ab. Quantit&#228;tstheorie ist schon ein ziemlich m&#252;hseliges Relativieren:))</p>
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	<item>
		<title>Von: Thomas Wiegold</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/comment-page-1/#comment-819741</link>
		<dc:creator>Thomas Wiegold</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 07 Apr 2008 15:13:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ach, seufz. Nat&#252;rlich denke ich als Journalist wie ein solcher (auch wenn ich blogge). Und dennoch ist mir nicht klar, warum beide (!) Seiten sich permanent gegenseitig vorhalten m&#252;ssen, dass sie undwichtig sind...

Ehe mich meine larmoyante journalistische Grundhaltung davontr&#228;gt, nur ein Punkt:

&lt;i&gt; Das t&#228;gliche Miteinander besteht doch aber nicht nur aus den Gro&#223;meldungen, dass irgendeine Vorstandfuzzi Steuern hinterzogen hat und die USA sich mit Russland hinsichtlich des Kalten Krieges einig sind (was ja nicht gerade unwichtig ist). Das t&#228;gliche Miteinander besteht in dem, was uns gerade mal eben juckt, so banal das auch einem Gro&#223;meldungsproduzenten erscheinen mag.  &lt;/i&gt;

Ist ja ok. Das Dumme ist: wenn jemand &#252;ber den Kinofilm xyz schreibt, der ihm gefallen hat, kostet das au&#223;er der Kinokarte und der Zeit zum Schreiben eigentlich nichts. So unwichtige Dinge wie Gipfeltreffen in Sotschi oder Krisen irgendwo in der Welt zu covern, kostet dagegen richtig Geld (und die Vorstellung, dass man den Verlauf des Irak-Kriegs doch ganz gut von Bloggern beschreiben lassen k&#246;nnte, empfinde ich als Zynismus). Also kurz: auch die so nett als &lt;i&gt;nicht gerae unwichtig&lt;/i&gt; bezeichneten Nachrichten m&#252;ssen irgendwo herkommen. Und haben f&#252;r mehr Menschen eine Relevanz als die jeweilige zwischenmenschliche Kommunikation. Allein quantitativ.

(So, jetzt ducken und den Sturm abwarten.)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Ach, seufz. Nat&#252;rlich denke ich als Journalist wie ein solcher (auch wenn ich blogge). Und dennoch ist mir nicht klar, warum beide (!) Seiten sich permanent gegenseitig vorhalten m&#252;ssen, dass sie undwichtig sind&#8230;</p>
<p>Ehe mich meine larmoyante journalistische Grundhaltung davontr&#228;gt, nur ein Punkt:</p>
<p><i> Das t&#228;gliche Miteinander besteht doch aber nicht nur aus den Gro&#223;meldungen, dass irgendeine Vorstandfuzzi Steuern hinterzogen hat und die USA sich mit Russland hinsichtlich des Kalten Krieges einig sind (was ja nicht gerade unwichtig ist). Das t&#228;gliche Miteinander besteht in dem, was uns gerade mal eben juckt, so banal das auch einem Gro&#223;meldungsproduzenten erscheinen mag.  </i></p>
<p>Ist ja ok. Das Dumme ist: wenn jemand &#252;ber den Kinofilm xyz schreibt, der ihm gefallen hat, kostet das au&#223;er der Kinokarte und der Zeit zum Schreiben eigentlich nichts. So unwichtige Dinge wie Gipfeltreffen in Sotschi oder Krisen irgendwo in der Welt zu covern, kostet dagegen richtig Geld (und die Vorstellung, dass man den Verlauf des Irak-Kriegs doch ganz gut von Bloggern beschreiben lassen k&#246;nnte, empfinde ich als Zynismus). Also kurz: auch die so nett als <i>nicht gerae unwichtig</i> bezeichneten Nachrichten m&#252;ssen irgendwo herkommen. Und haben f&#252;r mehr Menschen eine Relevanz als die jeweilige zwischenmenschliche Kommunikation. Allein quantitativ.</p>
<p>(So, jetzt ducken und den Sturm abwarten.)</p>
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