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	<title>Kommentare zu: SPD, die Soldateska und das Netz</title>
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		<title>Von: 15 Minuten Ruhm für Phillip Geldmacher - Vermerke</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/comment-page-1/#comment-880179</link>
		<dc:creator>15 Minuten Ruhm für Phillip Geldmacher - Vermerke</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 01 Oct 2009 19:16:19 +0000</pubDate>
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		<description>[...] dass sowas die Runde macht und genau dieses absehbare Grundrauschen w&#228;re ein Grund f&#252;r mich gewesen, [...]</description>
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<p>[...] dass sowas die Runde macht und genau dieses absehbare Grundrauschen w&#228;re ein Grund f&#252;r mich gewesen, [...]</p>
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		<title>Von: Jürgen Klinger</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/comment-page-1/#comment-859357</link>
		<dc:creator>Jürgen Klinger</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 01 Mar 2009 18:03:13 +0000</pubDate>
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		<description>Der Marionettenspieler
Aus der Deckung heraus ab und zu am richtigen Faden ziehen, bis alle Figuren am richtigen Platz stehen — bei Johannes Kahrs (SPD) hat diese Kunst ganz neue Dimensionen erreicht. Die Genossen gucken paralysiert zu. Was ist da eigentlich los?

Text: Christopher J. Peter

Ein nussbrauner Tisch vor roten Wanden. Sechs Jugendliche l&#252;mmeln sich auf hellen Holzst&#252;hlen und wirken etwas verloren in dem 40 Quadratmeter gro&#223;en Raum im Burgertreff Stellingen. Die Neugr&#252;ndung einer linken Juso-Gruppe steht an, die erste seit Jahren. Da st&#252;rmen zwanzig weitere Jungsozialisten unter dem Banner ihres Hamburg-Chefs Daniel llkhanipour die Versammlung und verlangen lautstark Stimmrecht. Das sch&#252;chtert ein.
„Ich will hier w&#228;hlen. Ich bin hier wahlberechtigt&quot;. t&#246;nte Ilkhanipour laut Protokoll. Das ist falsch, da er bereits Mandatstr&#228;ger in Harvestehude ist und genau deshalb nicht in Stellingen w&#228;hlen kann. „Kommunismus pur. Schlimmer als zu SED-Zeiten*, p&#246;belt Ilkhanipour, eine Louis-Vuitton-Umh&#228;ngetasche baumelt &#252;ber der Schulter. in seinem Hemd steckt ein seidenes Anstecktuch. Nach tumultartigen Szenen wird die Wahl abgebrochen. Noch auf dem Parkplatz vor dem B&#252;rgertreff h&#252;pft er laut schreiend auf und ab und br&#252;llt _Stellinger sind Wahlbetr&#252;ger.&#039;
***
Eine Problemanalyse der Hamburg-SPD ist ohne Kahrs nicht moglich.
***
Der fragw&#252;rdige Auftritt des neuen Bundestagskandidaten der SPD Eimsb&#252;ttel ist gerade einmal ein halbes Jahr alt Streit und Fl&#252;gelk&#228;mpfe geh&#246;ren in die Politik wie Sand in die W&#252;ste. Doch in Hamburg scheinen einzelne K&#246;rner das Machtgetriebe der Sozialdemokraten dauerhaft zu blockieren. Statt die schwarz-gr&#252;ne Landesregierung vorzuf&#252;hren, betreiben die Sozialdemokraten ihre seit Jahrzehnten gepflegte Lieblingsbesch&#228;ftigung - die Selbstzerfleischung - in einer noch nie da gewesenen Qualit&#228;t
So auch erst vor wenigen Monaten bei der Suche nach den Kandidaten zur Bundestagswahl 2009. Als einer der f&#252;hrenden Vertreter der bundesweiten SPD-Linken und profilierter Au&#223;enpolitiker vertritt Niels Annen seit 2005 den Wahlkreis Hamburg-Eimsb&#252;ttel als direkt gew&#228;hlter Kandidat im Bundestag. Im Herbst kam die b&#246;se &#220;berraschung. Mit hauchd&#252;nner Mehrheit von 45:44 setzte sich Ilkhanipour gegen Annen durch 

Durch einen „generalstabsm&#228;&#223;igen“ Auftritt von angekarrten Jusomitgliedern“ habe der Juso-Chef Ilkhanipour in den Distrikten seine Truppen zu Delegierten gemacht, ohne dass offensichtlich war, dass er selbst Kandidat sein w&#252;rde, kritisiert nicht nur der inzwischen zur&#252;ckgetretene Kreis-Chef Jan P&#246;rksen. Erst als er seine Mehrheit gefestigt hatte, gab Ilkhanipour sine Kandidatur bekannt.
Man k&#246;nnte den Konflikt glatt als nickelige Lokalposse abtun, w&#228;ren nicht zentrale Figuren der F&#252;hrungsebene der Bundes-SPD zentrale Akteure in dem Politdrama. 
Auf der einen Seite der jetzt abservierte prominente Partei-Linke Niels Annen. Auf der anderen Seite Johannes Khars. Der begnadete Strippenzieher, Sohn einer Bremer Senatorenfamilie, ist nicht nur Chef der SPD in Hamburg-Mitte, sondern ob seiner brachialen Art auch als Sprecher des Seeheimer Kreises, des rechten SPD-Fl&#252;gels, im Bundestag gef&#252;rchtet.
Eine Problemanalyse der Sozialdemokratie an der Elbe ist ohne Kahrs nicht m&#246;glich. Die meisten Jusos sind auf seine Linie eingeschworen. Wer Karriere machen will pariert. Der 46j&#228;hrige Reserveoffizier mit zackigem Kurzhaarschnitt und einem Talent zum Organisieren von Mehrheiten gilt als heimlicher Marionettenspieler hinter vielen parteiinternen Konflikten. Ihm wird vorgeworfen, schleichend die &#220;bernahme des Hamburger Landesverbandes vorzubereiten. Ein Instrument soll dabei der gerade erst 27 Jahre alte Ilkhanipour sein, der ein Jahr f&#252;r ihn gearbeitet hat. 
Selbst die ehemaligen SPD-B&#252;rgermeister Ortwin Runde und Henning Voscherau sprechen von „Hinterlist“ und „Betrug“ und davon, dass es Johannes Kahrs zuzutrauen sei, im Hintergrund die F&#228;den gezogen zu haben. F&#252;r die B&#252;rgerschaftsabgeordnete Carola Ensslen ist der Vorgang dann auch „der H&#246;hepunkt einer gezielten Unterwanderungsstrategie, die mit den Jusos begonnen habe und nun die Partei ergreift.“

Der qualitative Unterschied zu den Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte besteht in einem Machtanspruch. der etablierte Grenzen ignoriert. Galt zwischen den Parteifl&#252;geln bisher das Motto: „Ihr habt euren Kahrs, wir unseren Annen“, entwickelt sich aus dem urspr&#252;nglichen Geben und Nehmen ein Alles oder Nichts. Dass nun ausgerechnet mit Ilkhanipour ein langj&#228;hriger Kahrs-Z&#246;gling den Wahlkreis Eimsb&#252;ttel &#252;bernimmt, bringt die seit Jahrzehnten eingespielte und respektierte Links-Rechts-Arithmetik in Hamburgs SPD gewaltig durcheinander.
Spricht man mit Leuten aus dem Kreisvorstand Eimsb&#252;ttel und anderen Parteioberen, so schwingt Angst mit. Ein banges Zittern der Politiker darum, wer der n&#228;chste sein konnte, die Furcht davor, mit seinem Namen offen gegen Johannes Kahrs vorzugehen, gepaart mit immer neuen Schreckensgeschichten &#252;ber die angebliche F&#228;higkeit des Verbindungsstudenten, innerparteiliche Gegner m&#252;rbe zu machen Die Sorge ist nicht ganz aus der Luft gegriffen.
**
Telefonterror als Mittel der politischen Auseinandersetzung?
***
„Ich krieg dich, du Schlampe!“ Monatelange n&#228;chtliche Drohanrufe dieser Art brachten 1992 die linke Juso-Landesvorsitzende Silke Dose regelm&#228;&#223;ig um den Schlaf. Von der Polizei lie&#223; sie eine Fangschaltung legen Sie vermutete einen Stalker. Irrtum. Den Ermittlern ging ihr lieber Parteifreund Johannes Kahrs ins Netz.

Daraufhin forderten &#252;ber 50 hochkar&#228;tige Hamburger Sozialdemokraten Kahrs auf, von „s&#228;mtlichen &#196;mtern und Mandaten“ zur&#252;ckzutreten und „zu pr&#252;fen, ob er einen weiteren Verbleib in der SPD (..) f&#252;r sinnvoll h&#228;lt&#039;. Er hielt es und &#252;berstand die Telefon-Aff&#228;re nahezu unbeschadet.

Das Gerichtsverfahren, f&#252;r das Kahrs den sp&#228;teren B&#252;rgermeister Ole von Reust (CDU) als Anwalt nahm, wurde gegen eine Bu&#223;e von 800 Mark eingestellt Der Rechtsausleger der SPD gilt als Mann der harten Bandagen. der kein Mittel im politischen Machtkampf scheut Auch den Vorwurf, eine Juso-Wahl in Bremen manipuliert zu haben. konnte Kahrs nicht entkr&#228;ften - der Urnengang musste wiederholt werden.
Nach einem Bericht der Zeitschrift BISS speichert er im Computer angeblich sogar die politische Gesinnung von SPD-Mitgliedern. Eine Augenzeugin: „Linke bekommen ein Sternchen, Rechte bleiben sauber.&#039; Ausgehend von seiner Machtbasis. den auf ihn eingeschworenen Jusos im Bezirk Mitte. bereitete Kahrs unbeirrt St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck seine weitere Karriere vor.
Gerade erst 34 Jahre alt, entriss der gewiefte Taktiker dem renommierten Inken Au&#223;enpolitiker Freimut Duve 1998 das Bundestagsmandat Die Parallele zum aktuellen Fall Ilkhanipours ist frappierend. Ebenso wie sein Z&#246;gling(Ilkhanipour) gab Kahrs seine Kandidatur erst kurz vor der parteiinternen Wahl bekannt, als er sich durch seine Jusos schon die Mehrzahl der Delegiertenstimmen gesichert hatte.
Als Kahrs 2002 Kreis-Chef von Mitte wurde, trat er in die Fu&#223;stapfen von Bausenator Eugen Wagner, seinem politischen Mentor. Doch w&#228;hrend Wagner, der jahrzehntelang Wortf&#252;hrers des rechten SPD- Lagers war, auf den Ausgleich und Absprachen setzte, hatte Kahrs weitergehende Ziele
** *
Feindliche &#220;bernahme traditionell linker Kreisverb&#228;nde
***
„Bereits 2003 haben die Kahrs-Anh&#228;nger erste Jusogruppen bei uns in Eimsbuttel ubernommen“, so ein Mitglied des dortigen Kreisvorstandes, das ungenannt bleiben m&#246;chte. W&#228;hrend in ganz Hamburg immer mehr Jusos des sogenannten rechten Lagers zuerst die Jugendorganisation &#252;bernahmen und anschie&#223;end nach politischen &#196;mtern in der Partei strebten, schob Eimsb&#252;ttel dem &#220;bernahmeversuch erst einmal den Riegel vor. Mit einer Verzweiflungsstrategie
„Da wir nicht genug Nachwuchs mobilisieren konnten, l&#246;sten wir einfach unsere Jusogruppen auf“, so das Kreisvorstandsmitglied. „Neugr&#252;ndungen konnten so durch die Distrikte &#252;berwacht werden“ Nach zwei Jahren musste diese politische Vogel-Strau&#223;-Taktik aufgegeben werden Inzwischen sind alle Jusogruppen in Eimsb&#252;ttel und fast alle in Hamburg mit Gefolgsleuten des m&#228;chtigen Mitte-Mannes besetzt. Die rechte Revolution bei der Jusos erfasst inzwischen die ganze (Hamburger) Partei. Bereits im Fr&#252;hjahr 2008 konnte nur mit Not die &#220;bernahme der f&#252;r die Macht im Kreis entscheidenden Schl&#252;sseldistrikte Eimsb&#252;ttel Nord und S&#252;d sowie Schneisen verhindert werden.
Eine tektonische Machtverschiebung in der Hamburger SPD zu Gunsten von Johannes Kahrs scheint nur eine Frage der- Zeit. „Bereits jetzt sind einzelne Distrikte in Wandsbek und Nord in der Hand von Kahrs-J&#252;ngern, ebenso weite Teile des SPD-Landesverbandes“ erl&#228;utert das Kreis-Vorstandsmitglied. Dass sich der bisher eher farblos agierende SPD-Landeschef Ingo glatt f&#252;r Ilkhanipour und gegen die m&#246;gliche Wahl eines dritten Kandidaten ausgesprochen habe, sei f&#252;r viele nur ein weiteres Zeichen daf&#252;r, unter welch immensem Druck der Landeschef aus dem Kreis Wandsbek bereits jetzt stehe.
***
Junge Mitglieder werden zur Loyalit&#228;t erzogen
***
Das erfolgreiche Anwerbender Jusos folgt dabei immer dem gleichen Muster. Junge Mitglieder werden mit „kostemlosen Saufen, gemeinsamen Busfahrten nach Berlin und der Aussicht auf eine Praktikantenstelle, ein Mandat oder einen Job im Karrierenetzwerk von Kahrs zur Loyalit&#228;t erzogen. Das System Kahrs ist auf Wachstum ausgelegt Die W&#228;hrung f&#252;r den eigenen Aufstieg ist das eigene Anwerben weiterer Mitglieder - &#228;hnlich einem klassischen Schneeballsystem, das expandieren muss, um sich am Leben zu erhalten. Dieser Grundkonflikt der Hamburger Sozialdemokratie ist also weniger inhaltlicher Art sondern vielmehr an Mandaten und Macht festzumachen. „Langfristige Kompromisse innerhalb der SPD werden dadurch zwangsl&#228;ufig unm&#246;glich“, hei&#223;t es nicht nur aus Eimsb&#252;ttel „Spitzenfunktion&#228;re von Kahrs arbeiten nur solange vern&#252;nftig mit, bis sie heimlich eine Mehrheit akkumuliert haben und alle anderen aus den &#196;mtern dr&#228;ngen. Das hat schon beinahe etwas von politischen Schl&#228;fern, die auf ihre Aktivierung warten.
Als Ressource f&#252;r diese aufwendige Form der eher orientalisch anmutenden Form des Neopatrimonalismus in der Hamburger SPD dienen dem leidenschaftlichen Reserveoffizier seine lukrativen Kontakte in die R&#252;stungswirtschaft. Die Hamburger Morgenpost berichtete, dass Firmen wie „Krauss-Maffei Wegmann“ und „Rheinmetall“ 2004 und 2005 rund 100.000 Euro f&#252;r die Wahlk&#228;mpfe der Machtmaschine Kahrs zur Verf&#252;gung stell(t)en.
***
Wie rund 1000 Briefwahlzettel aus einer Urne in der Parteizentrale verschwinden?
***
Pikant: Beide Firmen entwickeln den Sch&#252;tzenpanzer Puma, f&#252;r den die Projektsumme von zun&#228;chst zwei auf derzeit drei Milliarden Euro erh&#246;ht wurde. Kahrs ist seit dieser Legislaturperiode mit allen Parlamentsangelegenheiten f&#252;r das Projekt federf&#252;hrende befasst. Als sich der damalige Landesvorsitzende Mathias Petersen f&#252;r eine sch&#228;rfere &#220;berwachung der R&#252;stungsspenden aussprach und mit weiteren politischen Vorst&#246;&#223;en wie einer einsehbaren Datei f&#252;r Sexualstraft&#228;ter politisch ins Aus schoss, wurde er auf Betreiben seiner innerparteilichen Gegner entmachtet. Eine der Schl&#252;sselfiguren: Johannes Kahrs, der mit durchsetzte, dass sich Petersen einer Mitgliederbefragung stellen musste.
Die Ouvert&#252;re zu einem Skandal, der bundesweite Wellen schlug: Bei der Wahl kam es zum Stimmenklau. Rund 1000 Briefwahlzettel verschwanden aus einer Urne in der Parteizentrale. Obwohl der damalige Landesvorsitzende Mathias Petersen auch ohne die fehlenden Stimmen die Mitgliederbefragung haushoch gewonnen h&#228;tte, wurde er nicht Spitzenkandidat. Der Diebstahl ist bis heute nicht gekl&#228;rt.

© SZENE HAMBURG &#124; FEBRUAR 2009</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p><span class='eg-image' style='float:right; margin-left:10px; margin-bottom:5px; display:block; width:40px' ><img alt='' src='http://0.gravatar.com/avatar/4bde33d89978057eb929136082785892?s=40&amp;d=http%3A%2F%2Fwww.basicthinking.de%2Fblog%2Fupload%2Fblindspot.gif%3Fs%3D40&amp;r=G' class='avatar avatar-40 photo' height='40' width='40' /></span>Der Marionettenspieler<br />
Aus der Deckung heraus ab und zu am richtigen Faden ziehen, bis alle Figuren am richtigen Platz stehen — bei Johannes Kahrs (SPD) hat diese Kunst ganz neue Dimensionen erreicht. Die Genossen gucken paralysiert zu. Was ist da eigentlich los?</p>
<p>Text: Christopher J. Peter</p>
<p>Ein nussbrauner Tisch vor roten Wanden. Sechs Jugendliche l&#252;mmeln sich auf hellen Holzst&#252;hlen und wirken etwas verloren in dem 40 Quadratmeter gro&#223;en Raum im Burgertreff Stellingen. Die Neugr&#252;ndung einer linken Juso-Gruppe steht an, die erste seit Jahren. Da st&#252;rmen zwanzig weitere Jungsozialisten unter dem Banner ihres Hamburg-Chefs Daniel llkhanipour die Versammlung und verlangen lautstark Stimmrecht. Das sch&#252;chtert ein.<br />
„Ich will hier w&#228;hlen. Ich bin hier wahlberechtigt&#8221;. t&#246;nte Ilkhanipour laut Protokoll. Das ist falsch, da er bereits Mandatstr&#228;ger in Harvestehude ist und genau deshalb nicht in Stellingen w&#228;hlen kann. „Kommunismus pur. Schlimmer als zu SED-Zeiten*, p&#246;belt Ilkhanipour, eine Louis-Vuitton-Umh&#228;ngetasche baumelt &#252;ber der Schulter. in seinem Hemd steckt ein seidenes Anstecktuch. Nach tumultartigen Szenen wird die Wahl abgebrochen. Noch auf dem Parkplatz vor dem B&#252;rgertreff h&#252;pft er laut schreiend auf und ab und br&#252;llt _Stellinger sind Wahlbetr&#252;ger.&#8217;<br />
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Eine Problemanalyse der Hamburg-SPD ist ohne Kahrs nicht moglich.<br />
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Der fragw&#252;rdige Auftritt des neuen Bundestagskandidaten der SPD Eimsb&#252;ttel ist gerade einmal ein halbes Jahr alt Streit und Fl&#252;gelk&#228;mpfe geh&#246;ren in die Politik wie Sand in die W&#252;ste. Doch in Hamburg scheinen einzelne K&#246;rner das Machtgetriebe der Sozialdemokraten dauerhaft zu blockieren. Statt die schwarz-gr&#252;ne Landesregierung vorzuf&#252;hren, betreiben die Sozialdemokraten ihre seit Jahrzehnten gepflegte Lieblingsbesch&#228;ftigung &#8211; die Selbstzerfleischung &#8211; in einer noch nie da gewesenen Qualit&#228;t<br />
So auch erst vor wenigen Monaten bei der Suche nach den Kandidaten zur Bundestagswahl 2009. Als einer der f&#252;hrenden Vertreter der bundesweiten SPD-Linken und profilierter Au&#223;enpolitiker vertritt Niels Annen seit 2005 den Wahlkreis Hamburg-Eimsb&#252;ttel als direkt gew&#228;hlter Kandidat im Bundestag. Im Herbst kam die b&#246;se &#220;berraschung. Mit hauchd&#252;nner Mehrheit von 45:44 setzte sich Ilkhanipour gegen Annen durch </p>
<p>Durch einen „generalstabsm&#228;&#223;igen“ Auftritt von angekarrten Jusomitgliedern“ habe der Juso-Chef Ilkhanipour in den Distrikten seine Truppen zu Delegierten gemacht, ohne dass offensichtlich war, dass er selbst Kandidat sein w&#252;rde, kritisiert nicht nur der inzwischen zur&#252;ckgetretene Kreis-Chef Jan P&#246;rksen. Erst als er seine Mehrheit gefestigt hatte, gab Ilkhanipour sine Kandidatur bekannt.<br />
Man k&#246;nnte den Konflikt glatt als nickelige Lokalposse abtun, w&#228;ren nicht zentrale Figuren der F&#252;hrungsebene der Bundes-SPD zentrale Akteure in dem Politdrama.<br />
Auf der einen Seite der jetzt abservierte prominente Partei-Linke Niels Annen. Auf der anderen Seite Johannes Khars. Der begnadete Strippenzieher, Sohn einer Bremer Senatorenfamilie, ist nicht nur Chef der SPD in Hamburg-Mitte, sondern ob seiner brachialen Art auch als Sprecher des Seeheimer Kreises, des rechten SPD-Fl&#252;gels, im Bundestag gef&#252;rchtet.<br />
Eine Problemanalyse der Sozialdemokratie an der Elbe ist ohne Kahrs nicht m&#246;glich. Die meisten Jusos sind auf seine Linie eingeschworen. Wer Karriere machen will pariert. Der 46j&#228;hrige Reserveoffizier mit zackigem Kurzhaarschnitt und einem Talent zum Organisieren von Mehrheiten gilt als heimlicher Marionettenspieler hinter vielen parteiinternen Konflikten. Ihm wird vorgeworfen, schleichend die &#220;bernahme des Hamburger Landesverbandes vorzubereiten. Ein Instrument soll dabei der gerade erst 27 Jahre alte Ilkhanipour sein, der ein Jahr f&#252;r ihn gearbeitet hat.<br />
Selbst die ehemaligen SPD-B&#252;rgermeister Ortwin Runde und Henning Voscherau sprechen von „Hinterlist“ und „Betrug“ und davon, dass es Johannes Kahrs zuzutrauen sei, im Hintergrund die F&#228;den gezogen zu haben. F&#252;r die B&#252;rgerschaftsabgeordnete Carola Ensslen ist der Vorgang dann auch „der H&#246;hepunkt einer gezielten Unterwanderungsstrategie, die mit den Jusos begonnen habe und nun die Partei ergreift.“</p>
<p>Der qualitative Unterschied zu den Auseinandersetzungen der letzten Jahrzehnte besteht in einem Machtanspruch. der etablierte Grenzen ignoriert. Galt zwischen den Parteifl&#252;geln bisher das Motto: „Ihr habt euren Kahrs, wir unseren Annen“, entwickelt sich aus dem urspr&#252;nglichen Geben und Nehmen ein Alles oder Nichts. Dass nun ausgerechnet mit Ilkhanipour ein langj&#228;hriger Kahrs-Z&#246;gling den Wahlkreis Eimsb&#252;ttel &#252;bernimmt, bringt die seit Jahrzehnten eingespielte und respektierte Links-Rechts-Arithmetik in Hamburgs SPD gewaltig durcheinander.<br />
Spricht man mit Leuten aus dem Kreisvorstand Eimsb&#252;ttel und anderen Parteioberen, so schwingt Angst mit. Ein banges Zittern der Politiker darum, wer der n&#228;chste sein konnte, die Furcht davor, mit seinem Namen offen gegen Johannes Kahrs vorzugehen, gepaart mit immer neuen Schreckensgeschichten &#252;ber die angebliche F&#228;higkeit des Verbindungsstudenten, innerparteiliche Gegner m&#252;rbe zu machen Die Sorge ist nicht ganz aus der Luft gegriffen.<br />
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Telefonterror als Mittel der politischen Auseinandersetzung?<br />
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„Ich krieg dich, du Schlampe!“ Monatelange n&#228;chtliche Drohanrufe dieser Art brachten 1992 die linke Juso-Landesvorsitzende Silke Dose regelm&#228;&#223;ig um den Schlaf. Von der Polizei lie&#223; sie eine Fangschaltung legen Sie vermutete einen Stalker. Irrtum. Den Ermittlern ging ihr lieber Parteifreund Johannes Kahrs ins Netz.</p>
<p>Daraufhin forderten &#252;ber 50 hochkar&#228;tige Hamburger Sozialdemokraten Kahrs auf, von „s&#228;mtlichen &#196;mtern und Mandaten“ zur&#252;ckzutreten und „zu pr&#252;fen, ob er einen weiteren Verbleib in der SPD (..) f&#252;r sinnvoll h&#228;lt&#8217;. Er hielt es und &#252;berstand die Telefon-Aff&#228;re nahezu unbeschadet.</p>
<p>Das Gerichtsverfahren, f&#252;r das Kahrs den sp&#228;teren B&#252;rgermeister Ole von Reust (CDU) als Anwalt nahm, wurde gegen eine Bu&#223;e von 800 Mark eingestellt Der Rechtsausleger der SPD gilt als Mann der harten Bandagen. der kein Mittel im politischen Machtkampf scheut Auch den Vorwurf, eine Juso-Wahl in Bremen manipuliert zu haben. konnte Kahrs nicht entkr&#228;ften &#8211; der Urnengang musste wiederholt werden.<br />
Nach einem Bericht der Zeitschrift BISS speichert er im Computer angeblich sogar die politische Gesinnung von SPD-Mitgliedern. Eine Augenzeugin: „Linke bekommen ein Sternchen, Rechte bleiben sauber.&#8217; Ausgehend von seiner Machtbasis. den auf ihn eingeschworenen Jusos im Bezirk Mitte. bereitete Kahrs unbeirrt St&#252;ck f&#252;r St&#252;ck seine weitere Karriere vor.<br />
Gerade erst 34 Jahre alt, entriss der gewiefte Taktiker dem renommierten Inken Au&#223;enpolitiker Freimut Duve 1998 das Bundestagsmandat Die Parallele zum aktuellen Fall Ilkhanipours ist frappierend. Ebenso wie sein Z&#246;gling(Ilkhanipour) gab Kahrs seine Kandidatur erst kurz vor der parteiinternen Wahl bekannt, als er sich durch seine Jusos schon die Mehrzahl der Delegiertenstimmen gesichert hatte.<br />
Als Kahrs 2002 Kreis-Chef von Mitte wurde, trat er in die Fu&#223;stapfen von Bausenator Eugen Wagner, seinem politischen Mentor. Doch w&#228;hrend Wagner, der jahrzehntelang Wortf&#252;hrers des rechten SPD- Lagers war, auf den Ausgleich und Absprachen setzte, hatte Kahrs weitergehende Ziele<br />
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Feindliche &#220;bernahme traditionell linker Kreisverb&#228;nde<br />
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„Bereits 2003 haben die Kahrs-Anh&#228;nger erste Jusogruppen bei uns in Eimsbuttel ubernommen“, so ein Mitglied des dortigen Kreisvorstandes, das ungenannt bleiben m&#246;chte. W&#228;hrend in ganz Hamburg immer mehr Jusos des sogenannten rechten Lagers zuerst die Jugendorganisation &#252;bernahmen und anschie&#223;end nach politischen &#196;mtern in der Partei strebten, schob Eimsb&#252;ttel dem &#220;bernahmeversuch erst einmal den Riegel vor. Mit einer Verzweiflungsstrategie<br />
„Da wir nicht genug Nachwuchs mobilisieren konnten, l&#246;sten wir einfach unsere Jusogruppen auf“, so das Kreisvorstandsmitglied. „Neugr&#252;ndungen konnten so durch die Distrikte &#252;berwacht werden“ Nach zwei Jahren musste diese politische Vogel-Strau&#223;-Taktik aufgegeben werden Inzwischen sind alle Jusogruppen in Eimsb&#252;ttel und fast alle in Hamburg mit Gefolgsleuten des m&#228;chtigen Mitte-Mannes besetzt. Die rechte Revolution bei der Jusos erfasst inzwischen die ganze (Hamburger) Partei. Bereits im Fr&#252;hjahr 2008 konnte nur mit Not die &#220;bernahme der f&#252;r die Macht im Kreis entscheidenden Schl&#252;sseldistrikte Eimsb&#252;ttel Nord und S&#252;d sowie Schneisen verhindert werden.<br />
Eine tektonische Machtverschiebung in der Hamburger SPD zu Gunsten von Johannes Kahrs scheint nur eine Frage der- Zeit. „Bereits jetzt sind einzelne Distrikte in Wandsbek und Nord in der Hand von Kahrs-J&#252;ngern, ebenso weite Teile des SPD-Landesverbandes“ erl&#228;utert das Kreis-Vorstandsmitglied. Dass sich der bisher eher farblos agierende SPD-Landeschef Ingo glatt f&#252;r Ilkhanipour und gegen die m&#246;gliche Wahl eines dritten Kandidaten ausgesprochen habe, sei f&#252;r viele nur ein weiteres Zeichen daf&#252;r, unter welch immensem Druck der Landeschef aus dem Kreis Wandsbek bereits jetzt stehe.<br />
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Junge Mitglieder werden zur Loyalit&#228;t erzogen<br />
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Das erfolgreiche Anwerbender Jusos folgt dabei immer dem gleichen Muster. Junge Mitglieder werden mit „kostemlosen Saufen, gemeinsamen Busfahrten nach Berlin und der Aussicht auf eine Praktikantenstelle, ein Mandat oder einen Job im Karrierenetzwerk von Kahrs zur Loyalit&#228;t erzogen. Das System Kahrs ist auf Wachstum ausgelegt Die W&#228;hrung f&#252;r den eigenen Aufstieg ist das eigene Anwerben weiterer Mitglieder &#8211; &#228;hnlich einem klassischen Schneeballsystem, das expandieren muss, um sich am Leben zu erhalten. Dieser Grundkonflikt der Hamburger Sozialdemokratie ist also weniger inhaltlicher Art sondern vielmehr an Mandaten und Macht festzumachen. „Langfristige Kompromisse innerhalb der SPD werden dadurch zwangsl&#228;ufig unm&#246;glich“, hei&#223;t es nicht nur aus Eimsb&#252;ttel „Spitzenfunktion&#228;re von Kahrs arbeiten nur solange vern&#252;nftig mit, bis sie heimlich eine Mehrheit akkumuliert haben und alle anderen aus den &#196;mtern dr&#228;ngen. Das hat schon beinahe etwas von politischen Schl&#228;fern, die auf ihre Aktivierung warten.<br />
Als Ressource f&#252;r diese aufwendige Form der eher orientalisch anmutenden Form des Neopatrimonalismus in der Hamburger SPD dienen dem leidenschaftlichen Reserveoffizier seine lukrativen Kontakte in die R&#252;stungswirtschaft. Die Hamburger Morgenpost berichtete, dass Firmen wie „Krauss-Maffei Wegmann“ und „Rheinmetall“ 2004 und 2005 rund 100.000 Euro f&#252;r die Wahlk&#228;mpfe der Machtmaschine Kahrs zur Verf&#252;gung stell(t)en.<br />
***<br />
Wie rund 1000 Briefwahlzettel aus einer Urne in der Parteizentrale verschwinden?<br />
***<br />
Pikant: Beide Firmen entwickeln den Sch&#252;tzenpanzer Puma, f&#252;r den die Projektsumme von zun&#228;chst zwei auf derzeit drei Milliarden Euro erh&#246;ht wurde. Kahrs ist seit dieser Legislaturperiode mit allen Parlamentsangelegenheiten f&#252;r das Projekt federf&#252;hrende befasst. Als sich der damalige Landesvorsitzende Mathias Petersen f&#252;r eine sch&#228;rfere &#220;berwachung der R&#252;stungsspenden aussprach und mit weiteren politischen Vorst&#246;&#223;en wie einer einsehbaren Datei f&#252;r Sexualstraft&#228;ter politisch ins Aus schoss, wurde er auf Betreiben seiner innerparteilichen Gegner entmachtet. Eine der Schl&#252;sselfiguren: Johannes Kahrs, der mit durchsetzte, dass sich Petersen einer Mitgliederbefragung stellen musste.<br />
Die Ouvert&#252;re zu einem Skandal, der bundesweite Wellen schlug: Bei der Wahl kam es zum Stimmenklau. Rund 1000 Briefwahlzettel verschwanden aus einer Urne in der Parteizentrale. Obwohl der damalige Landesvorsitzende Mathias Petersen auch ohne die fehlenden Stimmen die Mitgliederbefragung haushoch gewonnen h&#228;tte, wurde er nicht Spitzenkandidat. Der Diebstahl ist bis heute nicht gekl&#228;rt.</p>
<p>© SZENE HAMBURG | FEBRUAR 2009</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Dennis</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/comment-page-1/#comment-839499</link>
		<dc:creator>Dennis</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 29 Sep 2008 10:50:19 +0000</pubDate>
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		<description>Ich blogge &#252;berwiegend kritisch &#252;ber meine Partei und habe bisher (trotz einer gewissen parteiinternen Strahlkraft) keine Zensurversuche meiner Gr&#252;nlinge wahrnehmen k&#246;nnen. Selbiges gilt auch f&#252;r s&#228;mtliche mir bekannte Gr&#252;nblogger, angefangen bei der Zeitrafferin bis runter zu den kleinen Blogs der Gr&#252;nen Jugend.
#19
Die SPD eine Programmpartei? Demn&#228;chst wieder?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Ich blogge &#252;berwiegend kritisch &#252;ber meine Partei und habe bisher (trotz einer gewissen parteiinternen Strahlkraft) keine Zensurversuche meiner Gr&#252;nlinge wahrnehmen k&#246;nnen. Selbiges gilt auch f&#252;r s&#228;mtliche mir bekannte Gr&#252;nblogger, angefangen bei der Zeitrafferin bis runter zu den kleinen Blogs der Gr&#252;nen Jugend.<br />
#19<br />
Die SPD eine Programmpartei? Demn&#228;chst wieder?</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Franz</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/comment-page-1/#comment-838763</link>
		<dc:creator>Franz</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 22 Sep 2008 15:13:25 +0000</pubDate>
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		<description>@ #2: schau doch mal hier vorbei. Das ist ganz neu:
http://www.polixea-profile.de
Das ist nat&#252;rlich eines von diversen Experimenten zum Thema, das insgesamt in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt.
Richtig peinlich wirds dann hier:
http://www.team-beckstein-08.de/

Bis zur Bundestagswahl wirds sich aber meiner Meinung nach noch Einiges tun. Wir d&#252;rfen gespannt sein und hoffen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>@ #2: schau doch mal hier vorbei. Das ist ganz neu:<br />
<a href="http://www.polixea-profile.de" rel="nofollow">http://www.polixea-profile.de</a><br />
Das ist nat&#252;rlich eines von diversen Experimenten zum Thema, das insgesamt in Deutschland noch in den Kinderschuhen steckt.<br />
Richtig peinlich wirds dann hier:<br />
<a href="http://www.team-beckstein-08.de/" rel="nofollow">http://www.team-beckstein-08.de/</a></p>
<p>Bis zur Bundestagswahl wirds sich aber meiner Meinung nach noch Einiges tun. Wir d&#252;rfen gespannt sein und hoffen&#8230;</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Politikblogger - ein Überblick at Robin Haseler</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/comment-page-1/#comment-831233</link>
		<dc:creator>Politikblogger - ein Überblick at Robin Haseler</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 24 Jul 2008 07:10:20 +0000</pubDate>
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		<description>[...] http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/ http://blog.nrwspd.de/2008/07/18/diskutieren-nicht-abschalten/ http://wolfwitte.de/?p=239 http://wolfwitte.de/?p=238 http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/18/meinespdnet-ii/ [...]</description>
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<p>[...] <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/" rel="nofollow">http://www.basicthinking.de/bl.....-das-netz/</a> <a href="http://blog.nrwspd.de/2008/07/18/diskutieren-nicht-abschalten/" rel="nofollow">http://blog.nrwspd.de/2008/07/.....bschalten/</a> <a href="http://wolfwitte.de/?p=239" rel="nofollow">http://wolfwitte.de/?p=239</a> <a href="http://wolfwitte.de/?p=238" rel="nofollow">http://wolfwitte.de/?p=238</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/18/meinespdnet-ii/" rel="nofollow">http://www.basicthinking.de/bl.....spdnet-ii/</a> [...]</p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Blogschau - Die Woche im Rückblick III</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/comment-page-1/#comment-830995</link>
		<dc:creator>Blogschau - Die Woche im Rückblick III</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 22 Jul 2008 14:31:25 +0000</pubDate>
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		<description>[...] SPD-Plattform, die Beck-kritische Beitr&#228;ge (eines Juso Mitgliedes!) von der Webseite tilgte. Robert Basic fragt sich in der Folge, ob die deutsche Politik &#252;berhaupt reif ist f&#252;r das Netz und [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>[...] SPD-Plattform, die Beck-kritische Beitr&#228;ge (eines Juso Mitgliedes!) von der Webseite tilgte. Robert Basic fragt sich in der Folge, ob die deutsche Politik &#252;berhaupt reif ist f&#252;r das Netz und [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: 15 Minuten Ruhm für Phillip Geldmacher : reichelS.ORG</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/comment-page-1/#comment-830739</link>
		<dc:creator>15 Minuten Ruhm für Phillip Geldmacher : reichelS.ORG</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 21 Jul 2008 14:34:04 +0000</pubDate>
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		<description>[...] dass sowas die Runde macht und genau dieses absehbare Grundrauschen w&#228;re ein Grund f&#252;r mich gewesen, [...]</description>
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<p>[...] dass sowas die Runde macht und genau dieses absehbare Grundrauschen w&#228;re ein Grund f&#252;r mich gewesen, [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Basic Thinking Blog &#124; meineSPD.net II</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/comment-page-1/#comment-830586</link>
		<dc:creator>Basic Thinking Blog &#124; meineSPD.net II</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 19:36:49 +0000</pubDate>
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		<description>[...] zum ersten Artikel &#252;ber die L&#246;schung eines Forums auf meineSPD.net (einem Social Network der SPD, das von [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>[...] zum ersten Artikel &#252;ber die L&#246;schung eines Forums auf meineSPD.net (einem Social Network der SPD, das von [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Blog von Wolf &#187; Sind Parteien Social Networks?</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/comment-page-1/#comment-830574</link>
		<dc:creator>Blog von Wolf &#187; Sind Parteien Social Networks?</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 16:41:01 +0000</pubDate>
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		<description>[...] *ist* ein soziales Netzwerk und das seit ca. 145 Jahren.  So formulierte es Arne Klempert in einem Kommentar bei Robert Basic. Der Gedanke liegt verbl&#252;ffend nahe, aber ist er tragf&#228;hig? Und: Kann man mit [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>[...] *ist* ein soziales Netzwerk und das seit ca. 145 Jahren.  So formulierte es Arne Klempert in einem Kommentar bei Robert Basic. Der Gedanke liegt verbl&#252;ffend nahe, aber ist er tragf&#228;hig? Und: Kann man mit [...]</p>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Weblog der NRWSPD</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/comment-page-1/#comment-830558</link>
		<dc:creator>Weblog der NRWSPD</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 18 Jul 2008 14:25:43 +0000</pubDate>
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		<description>[...] Vorgang wird mittlerweile auch in der Blog-Szene rege diskutiert, etwa bei Robert Basic, Wolf Witte.   Merle um 16:03 Keine Kommentare &#124; Permalink &#124; Trackback URL   ﻿   Mein Kommentar   [...]</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>[...] Vorgang wird mittlerweile auch in der Blog-Szene rege diskutiert, etwa bei Robert Basic, Wolf Witte.   Merle um 16:03 Keine Kommentare | Permalink | Trackback URL   ﻿   Mein Kommentar   [...]</p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sascha</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/comment-page-1/#comment-830500</link>
		<dc:creator>Sascha</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 14:47:44 +0000</pubDate>
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		<description>Ich denke Partein und Verb&#228;nde, Vereine haben ein Problem. Sie tauschen demokratische Prozesse und Strukturen gegen Parteidisziplin. 

D.h. man w&#228;hlt Personen, Strategien und Ziel und danach setzt man das was da raus gekommen ist um. 

Parteidisziplin schwindet nun ja schon seit Jahren, mit dem Ergebnis, dass kein vern&#252;nftiger Mensch sich den Bl&#246;dsinn noch antut. Ergo Politiker werden schlechter. 

Die Web2.0 beschleunigte Verfall wird diesen Trend beschleunigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Ich denke Partein und Verb&#228;nde, Vereine haben ein Problem. Sie tauschen demokratische Prozesse und Strukturen gegen Parteidisziplin. </p>
<p>D.h. man w&#228;hlt Personen, Strategien und Ziel und danach setzt man das was da raus gekommen ist um. </p>
<p>Parteidisziplin schwindet nun ja schon seit Jahren, mit dem Ergebnis, dass kein vern&#252;nftiger Mensch sich den Bl&#246;dsinn noch antut. Ergo Politiker werden schlechter. </p>
<p>Die Web2.0 beschleunigte Verfall wird diesen Trend beschleunigen.</p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Sky</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/comment-page-1/#comment-830441</link>
		<dc:creator>Sky</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 17 Jul 2008 03:58:31 +0000</pubDate>
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		<description>Das stand nicht nur bei der BILD.   :)
Ich nehme es der SPD nicht &#252;bel den St&#246;rer zu kicken, selbst schuld, wer auf SPD-Platformen publiziert. Und Beck muss doch wenigstens in einem einzigen Inhaltsangebot sakrosankt sein, der Arme.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Das stand nicht nur bei der BILD.   :)<br />
Ich nehme es der SPD nicht &#252;bel den St&#246;rer zu kicken, selbst schuld, wer auf SPD-Platformen publiziert. Und Beck muss doch wenigstens in einem einzigen Inhaltsangebot sakrosankt sein, der Arme.</p>
</div>
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	</item>
	<item>
		<title>Von: Marco</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/comment-page-1/#comment-830433</link>
		<dc:creator>Marco</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 21:45:34 +0000</pubDate>
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		<description>&quot;Gemeint ist aber eine andere Partei mit einem N statt einem S.&quot;

Naja, so ein SPD-Verbot h&#228;tte ja auch was f&#252;r sich. Und wenn das sogar schon SPDlern rausrutscht ... Freud, ick h&#246;r Dir labern. ;-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>&#8220;Gemeint ist aber eine andere Partei mit einem N statt einem S.&#8221;</p>
<p>Naja, so ein SPD-Verbot h&#228;tte ja auch was f&#252;r sich. Und wenn das sogar schon SPDlern rausrutscht &#8230; Freud, ick h&#246;r Dir labern. ;-)</p>
</div>
]]></content:encoded>
	</item>
	<item>
		<title>Von: Robin</title>
		<link>http://www.basicthinking.de/blog/2008/07/16/spd-die-soldateska-und-das-netz/comment-page-1/#comment-830431</link>
		<dc:creator>Robin</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 16 Jul 2008 21:25:10 +0000</pubDate>
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		<description>Zu deinem Bild wie es in Parteien zugeht m&#246;chte ich eigentlich nichts gro&#223; sagen. Ich finde es nur schade, dass du offensichtlich wirklich glaubst, dass alle Menschen die in Partein aktiv sind, gelinde gesagt &quot;A........&quot; sind. Zumindest transportierst du es so.

Der Hinweis weiter oben, dass Parteien schon immer Social Networks waren, nur eben ohne Internet ist richtig. Sollte man mal dar&#252;ber nachdenken.

Mit meineSPD.net versucht die SPD ein Portal und SN aufzubauen um ihre Mitglieder besser zu vernetzen. Auch um besser Kampas zu fahren, logisch. Hubertus Heil d&#252;rfte da mit Blick auf die USA und die nahende Bundestagswahl so seine Hoffnungen haben.
MeineSPD.net ist auch f&#252;r Nichtmitglieder offen. Als Mitglied hat man nur zus&#228;tzlich Zugang zu einigen Dokumenten und FAQs (z.B. Der GEMA Vertrag der SPD usw.). Ansonsten wird alles br&#252;derlich geteilt. Die Forendiskussionen sind teilweise heftig. Die Blogs kontrovers. Das ist nichts neues f&#252;r die SPD - die SPD ist eine Programmpartei und das hei&#223;t &#252;bersetzte. Es wird dauernd gestritten *g* (Ich sehe das aber positiv).
Aber irgendwo muss man halt auch die Grenze setzen.  Wenn in MeineSPD.net ein Beitrag erscheint &quot;St&#252;rzt Beck&quot; (war ja quasi ein Forum in dieser Form) kann man das mit einem Artikel in der Parteizeitung Vorw&#228;rts vergleichen (Denn beides geh&#246;rt der Partei und untersteht ja dem Parteichef selbst.)
Bedenkt man die Hinweise weiter oben (Titel&#228;nderung h&#228;tte gereicht), dann sehe ich das ganze eher entspannt.

Einen Punkt m&#246;chte ich noch ansprechen. Oben wurde &#246;fters die Meinung ge&#228;u&#223;ert, dass das Internet keine Rolle f&#252;r Parteien spiele, nur alte Menschen die uns regieren und nichts davon verstehen usw. ect.

Die Parteien und ihre Strategen denken sicher intensiv &#252;ber das Medium Internet nach. Nur &#252;berlegt Euch mal selbst: Was macht ein Durchschnittsnutzer im Netz so. Die meisten hier sind ja starke Nutzer des Internets und Blogger dazu. Unser Onlineverhalten ist durchaus von Otto-Normal-User zu unterscheiden.

Parteien brauchen aber nicht nur grenzenlosen Cyberspace um Wahlen zu gewinnen. Wichtiger ist der Kontakt vor Ort!
Wenn ihr mich fragt, wer mich bei der letzten Gemeinderatswahl gew&#228;hlt hat, dann sicher kein Blogleser aus Hamburg. Die Blogleser aus dem Ort? Vielleicht, aber das sind dann 3-5 Personen... Ich denke ihr versteht worauf ich hinaus will.
Web 2.0 + Politik ist f&#252;r manche Kampas sicher sinnvoll. F&#252;r normale Parteiarbeit kann es aber nur eine Erg&#228;nzung sein. Lasst Euch auch nicht von Obama blenden. wir haben starke Parteien. Man kann sich leicht an eine Person anbinden, aber eine amorphe Masse namens Partei kann man schlechter als Profil im Netz verkaufen...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<div style="padding: 1em; background-color: #FFFABF;">
<p>Zu deinem Bild wie es in Parteien zugeht m&#246;chte ich eigentlich nichts gro&#223; sagen. Ich finde es nur schade, dass du offensichtlich wirklich glaubst, dass alle Menschen die in Partein aktiv sind, gelinde gesagt &#8220;A&#8230;&#8230;..&#8221; sind. Zumindest transportierst du es so.</p>
<p>Der Hinweis weiter oben, dass Parteien schon immer Social Networks waren, nur eben ohne Internet ist richtig. Sollte man mal dar&#252;ber nachdenken.</p>
<p>Mit meineSPD.net versucht die SPD ein Portal und SN aufzubauen um ihre Mitglieder besser zu vernetzen. Auch um besser Kampas zu fahren, logisch. Hubertus Heil d&#252;rfte da mit Blick auf die USA und die nahende Bundestagswahl so seine Hoffnungen haben.<br />
MeineSPD.net ist auch f&#252;r Nichtmitglieder offen. Als Mitglied hat man nur zus&#228;tzlich Zugang zu einigen Dokumenten und FAQs (z.B. Der GEMA Vertrag der SPD usw.). Ansonsten wird alles br&#252;derlich geteilt. Die Forendiskussionen sind teilweise heftig. Die Blogs kontrovers. Das ist nichts neues f&#252;r die SPD &#8211; die SPD ist eine Programmpartei und das hei&#223;t &#252;bersetzte. Es wird dauernd gestritten *g* (Ich sehe das aber positiv).<br />
Aber irgendwo muss man halt auch die Grenze setzen.  Wenn in MeineSPD.net ein Beitrag erscheint &#8220;St&#252;rzt Beck&#8221; (war ja quasi ein Forum in dieser Form) kann man das mit einem Artikel in der Parteizeitung Vorw&#228;rts vergleichen (Denn beides geh&#246;rt der Partei und untersteht ja dem Parteichef selbst.)<br />
Bedenkt man die Hinweise weiter oben (Titel&#228;nderung h&#228;tte gereicht), dann sehe ich das ganze eher entspannt.</p>
<p>Einen Punkt m&#246;chte ich noch ansprechen. Oben wurde &#246;fters die Meinung ge&#228;u&#223;ert, dass das Internet keine Rolle f&#252;r Parteien spiele, nur alte Menschen die uns regieren und nichts davon verstehen usw. ect.</p>
<p>Die Parteien und ihre Strategen denken sicher intensiv &#252;ber das Medium Internet nach. Nur &#252;berlegt Euch mal selbst: Was macht ein Durchschnittsnutzer im Netz so. Die meisten hier sind ja starke Nutzer des Internets und Blogger dazu. Unser Onlineverhalten ist durchaus von Otto-Normal-User zu unterscheiden.</p>
<p>Parteien brauchen aber nicht nur grenzenlosen Cyberspace um Wahlen zu gewinnen. Wichtiger ist der Kontakt vor Ort!<br />
Wenn ihr mich fragt, wer mich bei der letzten Gemeinderatswahl gew&#228;hlt hat, dann sicher kein Blogleser aus Hamburg. Die Blogleser aus dem Ort? Vielleicht, aber das sind dann 3-5 Personen&#8230; Ich denke ihr versteht worauf ich hinaus will.<br />
Web 2.0 + Politik ist f&#252;r manche Kampas sicher sinnvoll. F&#252;r normale Parteiarbeit kann es aber nur eine Erg&#228;nzung sein. Lasst Euch auch nicht von Obama blenden. wir haben starke Parteien. Man kann sich leicht an eine Person anbinden, aber eine amorphe Masse namens Partei kann man schlechter als Profil im Netz verkaufen&#8230;</p>
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