Disclaimer und Disclosure

Robert Basic

wohl eine der beliebtesten Verwechslungen schlechthin, die mir beim Lesen von Blogs immer wieder vor die Nase kommen:

„Irgendein Blogposting, ……..
….
….
Disclaimer: Ich arbeite im/für das Unternehmen XYZ
“
Um mitzuteilen, dass man persönlich involviert ist und demnach nicht 100% neutral sein kann.

Wieso steht da aber „Disclaimer“? Wikipedia:

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Der Begriff Disclaimer stammt ursprünglich vom englischen to disclaim „abstreiten“, „in Abrede stellen“ ab. Im Internet wird er als terminus technicus für einen Haftungsausschluss verwendet. Dabei kommen Disclaimer vorwiegend in E-Mails und auf Websites vor.

Der korrekte Ausdruck wäre: „Disclosure“

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Disclosure means the giving out of information, either voluntarily or to be in compliance with legal regulations or workplace rules

Noch besser wäre wohl ein disclaimendes Disclosure:) Ist letztlich nicht so wild, da man ja weiß, was gemeint ist. Viel eher kann man das Verhalten kritisieren, im Fall der Fälle gar kein Disclosure zu setzen. So meinte letztens ein Autoblogger zu mir, dass die nie und nimmer sowas ins Posting setzen, weil das niemand was angeht, ob man auf Kosten einer Firma eingeladen wurde oder mit denen wie auch immer verbandelt ist (zB Werbung). Damit stellt man sich allerdings auf die Sufe der Presse, ieeh:)

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.