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Warner Music gegen Streaming-Dienste: Drei mögliche Konsequenzen aus dieser Strategie

Marek Hoffmann
Aktualisiert: 11. Februar 2010
von Marek Hoffmann
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„Kostenlose Streaming-Dienste sind eindeutig nicht gut für die Branche“, hört man. Gemeint ist natürlich die Musik-Branche und die Beschwerde geht an die Adresse von Musikportalen wie Last.fm, Spotify, Grooveshark, Pandora oder We7. Den Satz hat nun jeder Musikinteressierte so oder so ähnlich schon tausende Male zuvor gehört und entweder vehement verteidigt oder bestritten. So weit wäre es also nichts Neues. Interessant wird es aber, wenn man sich auch noch den zweiten Teil des Zitats anschaut: „Und soweit es Warner Music betrifft, werden sie nicht lizenziert.“

Diese Worte stammen aus dem Mund von Edgar Bronfman Junior, CEO eines der vier größten Musik-Labels, und dürften wie eine Erdbeben durch die Musik-Industrie donnern. Denn eines steht fest: Sollte Warner Music mit seiner Ankündigung wirklich ernst machen – wovon zu diesem Zeitpunkt ausgegangen werden sollte – dann würde dies folgenschwere Konsequenzen für die Musiklandschaft nach sich ziehen. Man lausche nur Bronfmans Worten: „Die ‚Du bekommst die von dir gewünschte Musik umsonst und vielleicht können wir dich dann mit ein bißchen Schnickschnack zu einem Premium-Preis bewegen‘-Strategie ist nicht die Art von Herangehensweise ans Business, die wir in Zukunft unterstützen werden.“ Hier ist eindeutig Frust der Tonangeber.

Was will Warner denn jetzt aber eigentlich? Streaming sei für die Labels nicht profitabel, da über die von den Diensten gezahlten Lizengebühren/Pay-per-Download-Preise nicht genügend Geld in die Kassen gespült werde, so die Grundaussage. Daher richtet Warner den Fokus künftig auf kostenpflichtige Streaming-Angebote. Es werde laut Bronfman an Modelle gedacht, bei denen die Musikfans sich bei einem Dienst anmelden und dann eine monatliche Gebühr bezahlen müssen oder Zugang zu einem Dienst erhalten, der direkt in einen Mobiltelefon-Vertrag eingearbeitet ist und eine Breitbandverbindung enthält. Hierdurch könnten sich seiner Meinung nach „Hunderte Millionen wenn nicht gar Milliarden Menschen“ angesprochen fühlen und die Strategie wäre auf lange Sicht gesehen profitabler, als die Musikliebhaber für jeden heruntergeladenen Track zur Kasse zu bitten.

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Alles nichts Neues. Aber offenbar meinen die Verantwortlichen bei Warner es dieses Mal tatsächlich ernst und daher habe ich nachfolgend mal skizziert, was ich mir als Folge dieser Strategie denken könnte:

Szenario 1: Der Weg zum Guerilla-Krieg

Es steht noch nicht ganz fest, ob Warner Music „nur“ keine neuen Deals mehr mit den Streaming-Diensten eingehen wird oder sogar weit geht und auch die bereits bestehenden Verträge aufkündigt. Letzteres wäre natürlich schlimmer – sowohl für die Streaming-Dienste als auch für die Fans -, weil dann die Musik von Künstlern wie R.E.M, Red Hot Chili Peppers oder Michael Bublé innerhalb kürzester Zeit nicht mehr verfügbar wäre. In beiden Fällen wäre die Resultate aber die gleichen.

Die Streaming-Dienste werden finanzielle Einbußen erfahren, weil ihnen zuerst die Fans der nun nicht mehr verfügbaren Künstler und deren Musik die Freundschaft kündigen und zu anderen Anbietern wechseln (denn seien wir ehrlich: es ist ja nicht so, dass ein Musik-Liebhaber loyal einer Plattform gegenüber ist, sondern dorthin geht, wo er das, was er will, schneller und günstiger bekommt als anderswo). Und anschließend gehen die Werbeeinnahmen in den Keller, weil sich ja die Nutzerzahlen verringert haben. Der Gedankengang dürfte nicht allzu absurd sein, hat aber einen kleinen Fehler: Natürlich gibt es dann keine „anderen Anbieter“ mehr, zumindest keine, die die Musik kostenlos und legal anbieten. Die Wahrscheinlichkeit, dass die an kostenlose Streams gewöhnten „Kunden“ plötzlich in die eigene Tasche greifen und damit beginnen, die von Warner Music verlangten Preise zu bezahlen, ist mehr als unwahrscheinlich. Viel eher vorstellbar ist das genaue Gegenteil.

Es wird eine Art Guerilla-Krieg herrschen, in dem sich die User als Kollektiv begreifen und gegen einen gemeinsamen Gegner in den Krieg ziehen: die gesamte Musik-Branche. Es wird kopiert, gebrannt und getauscht, was das Zeug hält. Möglicherweise wird auf diese Weise sogar das P2P wieder von den Toten auferstehen… Das weitere Szenario kann sich jeder selbst ausmalen.

Szenario 2: Gemeinsam einsam

Die anderen Labels folgen dem Beispiel von Warner Music und kündigen die Zusammenarbeit mit den Streaming-Diensten. Damit hätten die Labels quasi das Standing, um die Streaming-Dienste dazu zu bewegen, von ihren Kunden Geld zu verlangen. Es wäre eine vergleichbare Situation zu jener, in der sich Amazon vor kurzem befand, als Macmillan dem Unternehmen – durch die Rückendeckung von Apple – die Pistole auf die Brust setze und höhere Preise durchgeboxte. Gleichzeitig wäre man damit aber wieder in der Steinzeit angelangt, denn dann hätte man immer noch kein funktionierendes Modell, sondern einfach gar keines mehr. 

Dieses Szenario ist aber eher unwahrscheinlich, denn offenbar möchte zu diesem Zeitpunkt keines der anderen großen Labels Warner Music auf dessen Weg in die Schlacht begleiten. BBCnews zitiert die Aussagen mehrerer Verantwortlicher, die ein klares Signal setzen: „Spotify ist ein sehr zukunftsfähiges Geschäftsmodell – Punkt“, meint beispielsweise Rob Wells, Vize-Präsident von Universal Music Group International. Es gebe in der Branche zwar einen weit verbreiteten Zweifel daran, dass kostenlose Streaming-Dienste jemals genug Geld erwirtschaften würden, aber Warner Music lehnt am stärksten ein werbe-finanziertes Modell ab, so die Einschätzung von Paul Brindley von Music Alley, der daher anzweifelt, dass andere Labels dem Beispiel von Warner Music folgen werden.

Und sollten sie es doch tun – so treffen sich eben alle Labels in der Steinzeit wieder, entzünden ein kleines Lagefeuer und denken davorsitzend darüber nach, wie sie am schnellsten aus einem Stein ein rollendes Rad meißeln können.  

Szenario 3: Die beste Lösung

Warner Music merkt hoffentlich früher als später, dass man sich verrannt hat, kommt wieder zur Besinnung und fängt an, die wahren Probleme für die Krise in der Musik-Industrie zu suchen: zuerst bei sich und dann in der Branche. Und nach einiger Zeit öffnen die Verantwortlichen die Ohren für die Klagen der Konsumenten und erarbeiten mit ihnen zusammen eine Lösung.

Das Leben könnte so einfach sein…

Eure eigenen Szenarien könnt ihr gerne in aller Ausführlichkeit als Kommentare posten.

(Marek Hoffmann)

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