Samsung präsentiert App-fähigen Kühlschrank mit 8-Zoll-Touchscreen

Auf der CES fiel mir auf, dass immer mehr Hersteller verschiedenen Haushaltsgeräten Leben einhauchen. General Electric (GE) etwa hat Nucleus vorgestellt, eine Steuerkonsole, die den Stromverbrauch verschiedener Geräte überwachen kann. Die unterschiedlichen Tagespreise des Stroms sollen dabei optimal ausgelastet werden. Samsung ging derweil noch einen Schritt weiter und hat den intelligenten Kühlschrank “RF4289 Wi-Fi Refrigerator” vorgestellt. Er ist App-fähig, geht über WLAN ins Netz und hat eingebaute Lautsprecher.
Über die eingebaute Konsole im Kühlschrank kann man tweeten, Webradio via Pandora abspielen, anderen Familienmitgliedern Nachrichten hinterlassen und, ach ja, auch noch ein paar Küchen-relevante Apps benutzen. So lässt sich zum Beispiel die Temperatur im Kühlschrank regulieren oder die Rezeptsuche Epicurious starten. Möglich macht es ein acht Zoll großer Touchscreen, der auch Handschriften erkennen kann. Ich frage mich gerade ernsthaft, welches Betriebssystem dahinter steckt, denn es macht einen durchaus guten Eindruck. Infos darüber sind spärlich zu bekommen. Den Schrank soll es ab April in den USA zu kaufen geben, und er soll rund 3.300 US-Dollar kosten. Wäre euch das der Spaß wert?
Ich habe eine Anfrage an Samsung gestellt und um weitere Infos gebeten. Die Kollegen von Mashable haben den Kühlschrank in einem Video kurz vorgestellt. Ich find’s interessant – und bin jetzt ein kleines bisschen verliebt auch in die Mitarbeiterin, die den Kühlschrank so schön vorstellt:
(Jürgen Vielmeier)
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· read: 6399 · today: 6 · last: 22. February 2012






3.000 ist schon happig.. Das Maximum der Kosten-Nutzen-Kurve unter Berücksichtigung der Variable “Firstmoverpflichten” dürfte so im März 2013 zu erwarten sein – aber ob es da Twitter noch gibt? :-))
Geiles Teil!
Und um weiter im Nörgelmodus zu bleiben: Waterdispenser? Was kommt da raus? Kaltes Wasser? Also so wie aus dem Wasserhahn? Oder ist das speziell für die Amis, die den Tank mit bottled Water auffüllen müssen, weil aus der Leitung nur Chlorwasser kommt?
Hat kein Mensch gekauft…
Wobei ich mich mit der Radiofunktion im Kühlschrank durchaus anfreunden kann, allerdings ist der Kühlschrank schon sehr oversized.
Was braucht der eigentlich an Strom? Ist der dauer-online? Hab da nirgendwo einen Power-off- Schalter für das Mediateil gesehen.
Die Lebensmittelhersteller und Krankenkassen müssen doch wissen was ihre Kunden zu Hause so Essen oder ?
fü viele wirklich sinnvolle sachen würde gsm vollkommen reichen, da braucht´s kein w-lan!
was ich mir wirklich wünsche ist eine “ist der herd aus kontroll-app” (irgendwie gibt´s die gsm relays nicht für starkstrom, oder?)
Viel zu teuer, viel zu anfällig, viel zu unausgereift und undurchdacht!
Der Wasserdispenser zieht übrigens das Leitungswasser durch einen speziellen Reinigungsfilter, ist also in unseren Breitengraden nicht wirklich nützlich – zumindest ist das bei meinem Side-by-Side so.
Ich sehe jetzt schon die die Schnittstelle zu Facebook und Co.! Demnächst weiß selbst der Nachbar mit dem man noch nie ein Wort gewechselt hat was bei einem im Kühlschrank liegt, was fehlt und was bei dem nächsten Einkauf in der undurchsichtigen Tüte liegt.
2. Es ist auch eine super Pr Kampange man siehe hier und es wird oft genug in Zeitungen darüber geschrieben.
Also wenn sie genug verkaufen um die Entwicklung raus zu bekommen, war es eine geile Werbekampange.
@Paule: Der war ohnehin wohl nur für den US-Markt gedacht. Zu pompös für europäische Haushalte.