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Google Earth Geovisualisierung: Where isthe beef?

anlässlich des Artikels über den georefenzierten Gastro-Guide in München habe ich mir in Ruhe die Daten reingezogen, in Google Earth herumgezoomed, hin- und hergeklickert. Diese Bilder sagen aber eigentlich mehr aus als tausend Worte:
Wo ist die Nadel?

Bild 2
(ca. 700 Meter Betrachterhöhe, Neigungswinkel eingestellt)

Infofenster, Beschreibung zur Kneipe
(irgendein Icon angeklickt = Infofenster mit Beschreibung zur Lokation popped auf)

Frage als Cafe/Restaurant/Kneipensuchender: Was habe ich davon, diese Symbole auf der Karte zu sehen? Um zu wissen, daß meine Stammkneipe immer noch exakt 234 Schritte zu Fuß erreichbar ist? Um zu wissen, daß es viele Cafes in München gibt? Ok, es mag bequem sein, daß man ein Icon anklicken kann. Dann poppen Infos in Fensterchen hoch, wenn man ein Icon anklickt = Beschreibungstext zum Gastrobetrieb. Cool, Bilder finde ich auch. Ist das neu? Gabs das vorher so noch nicht, Bilder im Web? Ok… hm.. aber was habe ich davon nun, daß diese Icons/Infofenster über einer Satellitenkarte liegen? Mehr Infos? Ein besseres Gefühl für meine möglichen Sauftouren, wie weit ich hin- und herschwanken werde? Nein, nix gegen die Idee der Macher, der prinzipielle Ansatz ist nur noch nicht ganz durchgedacht. Mir fehlt das Beef eben. Das ist es nicht allein, Icons auf eine Karte zu pinnen und darauf zu hoffen, daß der User die Applikation hip findet, weil die Icons in Google Earth herumschweben und Textblasen ausspucken. Irgendwie fehlt noch das Salz in der Suppe. Solche alten 1:1 Übersetzungen auf geobasierende Applikationen reichen nicht aus.

*brüt*


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

1 Kommentar

  • Also ich finds gut. Kenn mich nicht so aus in München und hab gleich einen Überblick gehabt.