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Corporate Blogging in the bubble

Beispiel „Ogilvy Blog Verge„:
Technorati Links: 14
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Am 20. September 2005 fand in Frankfurt „€œVerge“€? statt. Eine Veranstaltung, die Ogilvy mittlerweile in 16 Ländern durchgeführt hat. Verge, auf Deutsch „€žRand“€œ oder „€žGrenze“€œ ist ein Begriff für die gerade stattfindenden Veränderungen in der Medienlandschaft und im Nutzerverhalten. Denn die digitalen Medien sind inzwischen im Alltag fest verankert. Das ergibt für Werbetreibende neue Möglichkeiten, Zielgruppen zu erreichen und anzusprechen. Gleichzeitig ergeben sich neue Herausforderungen, denn die Zielgruppe kontrolliert immer stärker, mit wem sie reden und interagieren möchte und wem sie nicht zuhören wird. Im Rahmen der Veranstaltung wurden zwei große Themenblöcke diskutiert:
* „€œWie stellt sich die Kommunikation auf die Bedürfnisse der neuen Zielgruppen und Generationen ein?“€?
* „€œDigitalisierung der klassischen Medien. Wieviel Kreativität fordert die Kommunikation der Zukunft?“€?
Beispiele zu diesen beiden Fragen gibt es viele. Das Verge Blog berichtet sowohl über diese beiden Themenblöcke als auch über weitere interessante Bereiche und aus dem Netz gefischte Beispiele.

Ok, so what? Ogilvy hat das Blog im September 2005 gestartet und dafür, daß Ogilvy zu den größten Werbeagenturen der Welt gehört, ist das Ergebnis für mich als Leser enttäuschend. Die Postingfrequenz ist niedrig, obwohl es fünf Autoren sein sollen, die Verlinkungsstatistik ist für so ein Blog viel zu niedrig. Woran mag das liegen? Bei der Themenwahl hätte ich eher erwartet, daß Ogilvy gerade zu Digitalen Medien viel mehr eigene Gedanken und sogar auch Beispiele einbringt statt wie bisher im Großen und Ganzen auf Dritte verweist. Zudem, gaaanz wichtiger Punkt: Die Vollblutwerber bloggen im eigenen Saft, statt einen Dialog mit anderen Blogs zu führen. Eben Blogging in the Bubble.

Besseres Beispiel aus der Ecke Werbe/PR/E-Commerce-Agenturen? Fischmarkt von SinnerSchrader zeigt eine steigende Lernkurve. Gerade im neuesten Artikel sieht man aufgrund der gewählten Links und Zitate, daß Fischmarkt den Dialog aufgreift und weiterspinnt.

Also nochmals: Bloggen mit Vollblut, Bloggen mit Aussenwirkung und eigenen Content wo immer möglich.

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

1 Kommentar

  • […] Hört sich alles toll an, aber findet man mehr als Worthülsen? In der Tat. Ogilvy kocht nach seinem eigenen Rezept bereits, so daß wir mittlerweile auf zwei reale Beispiele aus dem Hause Ogilvy zurückgreifen können: Das Blog in the Bubble von Ogilvy selbst (bisher null Reaktion, ein Beweis, wie blind die sind) und das American Express Fiasko “Is Ogilvy & Mather testing Bullshit Marketing for American Express ?“. Der Geschmackstest war wohl nicht so erfolgreich. Warum man das Rezept nun den Kunden vorsetzt, weiss ich nicht. Man kann noch so tolle Kreise malen, aber man muss es auch unter Beweis stellen. […]