Sonstiges

Indirekte Einnahmeffekte durch Weblogs

Beispiele für Blogs, mit denen man indirekt Umsätze generieren kann, gibt es mittlerweile zu Genüge.

ITW hat sich – ohne genaue Zahlen zu kennen – eine Standbein mit Mac-Essentials aufgebaut. ITW schaufelt hierbei Leser vom ITW-Blog auf das „Shopblog“ mit Themenfokussierung. Zumindestens damals zum Start. Wie es heute aussieht, weiss ich nicht.

Der Shopblogger hat sich seinen Webshop nicht umsonst zugelegt. Ob sich das auch finanziell auszahlt, Food zu verschicken, muss sich noch zeigen.

Walthers Kelterei hat mit dem Saftblog spürbare Umsatzeffekte zu verzeichnen.

Bernd Röthlingshöfer
hat mit seinem Blog und seiner damaligen Blog-Buchtournee den verkauf seines Buchs „Werbung mit kleinem Budget“ gefördert.

Martin Röll ist dank seines Blogs zu einem – nehme ich mal an- gefragten Blogberater aufgestiegen. Ohne Blog wäre er heute wohl noch ein E-Business Berater von vielen, den kaum einer kennt.

Will damit sagen, dass man nicht immer daran denken muss, wie man mit seinem Blog direkte Umsätze generiert, sondern wie man es schafft, mit Hilfe des Blogs eigentliche Geschäftsfelder zu unterstützen und zu fördern.

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

5 Kommentare

  • Bin mal gespannt, wann das Thema „Linkeinkauf“ oder besser „Linkverkauf“ zur Sprache kommt 😉

  • Thementag

    OK. Da nimmt man sich wg. anhaltender Rotznase also die Arbeit mit nach Hause (ca. 100 Seiten PDF, vor dem morgigen Workshop mit heißem Tee mit Honig einzunehmen), und was liest der Mensch stattdessen vorher? Robert Basic veranstaltet einen Thementag…

  • Total spannend finde ich die Blogstrategie eines amerikanischen Software-Unternehmens, über das ich in der absatzwirtschaft gelesen habe:
    Zitat:
    „Dass man mit Blogs nicht nur PR-Punkte sammeln, sondern auch richtig Geld verdienen kann, zeigt das „PayBlogger“-Programm von Marqui. Das Konzept: Der Softwarehersteller ließ 20 Autoren aus den USA und Kanada für ein Grundgehalt von 800 Dollar plus minimaler Erfolgskommission drei Monate lang über das Unternehmen und seine Produkte bloggen. Den Autoren wurden keinerlei Restriktionen auferlegt. Sie mussten lediglich preisgeben, dass sie von Marqui bezahlt werden. Zudem sollten sie ab und an einen Link zur Website des Softwareherstellers setzen. Das Ergebnis: Marqui konnte mehr als 400 000 Google-Einträge, 43 Prozent mehr Kunden und zwölf neue Partnerschaften verbuchen. „Blogs müssen einen eindeutigen Mehrwert schaffen und weit über die üblichen Promotionsunterlagen wie Websites und Pressemitteilungen hinausgehen“, fasst Marqui-CEO Stephen King seine Erfahrungen zusammen.“

    Kompletter Artikel (absolut lesenswert) – hier

    Hoffentlich sagen jetzt nicht alle: *gääähhhnnn* Haben wir schon längst gelesen.

    Ich finde ihn Klasse, glaube aber manchmal, daß so ein Konzept in Deutschland eher nicht funktionieren würde. Hier muß man sich ja manchmal regelrecht dafür entschuldigen, wenn man im eigenen Firmenweblog über die eigenen Produkte schreibt, oder das Blog über andere Online-Medien bewirbt. Komisch!

  • „Einnahmeeffekte“ ist mir für mein Beispiel ein bisschen zu weit: Das Weblog hilft meinem Marketing. Es bringt mir Kontakte. Aber: Aus einem Kontakt muss erstmal ein Verkauf werden, aus einem Verkauf ein Projekt. Erst dann gibt es einen „Einnahmeeffekt“.