Sonstiges

Frosta-Blog in der Identitätskrise

Felix Ahlers im Frosta Blog:

Mehr Leser als Schreiber
Leider schreiben immer weniger Mitarbeiter hier im Blog – so langsam habe ich das Gefühl nur ich schreibe hier noch regelmässig. Und das war natürlich nicht die Idee vom FRoSTA Blog. Aber alle Mitarbeiter lesen das Blog sehr regelmässig, so wird es mir jedenfalls gesagt. Warum immer weniger schreiben weiss ich auch nicht. Morgen haben wir noch einmal ein „Blog – Meeting“ in Bremerhaven mit allen potentiellen Bloggern. Wenn es dann nicht klappt sollten wir unser Blog wohl lieber beenden

Hey, ich weiss zwar nicht, wie da Blog insgesamt ankommt, aber mir geht es sicherlich wie vielen anderen auch so, dass ich durch das Schmökern im Frosta-Blog vermehrt auf Frosta-Produkte in den Supermärkten achte und hin und wieder eine Packung mitnehme. Ohne das Blog würde keine Frosta-Kost in meiner Tüte landen. Erstaunlich, wenn man sich das überlegt, aber letztlich liegt das wohl daran, dass die Frosta-Blogger sympathisch rüberkommen, man merkt förmlich, dass sich da Menschen Gedanken machen und nicht einfach stur nach Schema-F vorgehen. Gut, ich hänge nicht jeden Tag an deren Lippen, aber das muss ich auch nicht. Insofern wirkt das Frosta-Blog imho fördernd für die Marke, langfristig gesehen, es sind keine Schnellschüsse bei einem Unternehmen dieser Branche zu erwarten. Meines Erachtens wäre es dumm, das Blog zu schließen, nur weil bei den Mitarbeitern eine Blogmüdigkeit eingesetzt hat. Solange man das Blog nicht in die Alltags-Prozesse einbettet, verkommt es mehr zu einem Randproblem („ich muss was bloggen, ach menno“) als ein verdammt nützliches Instrument. Und zugegeben, etwas mehr Content-Farbe schadet keinem Blog. Dazu muss aber auch der Verantwortliche etwas mehr Kreativität reinstecken (das war damals nicht ungeschickt und auch erfrischend neu, geht doch), damit es allen Beteiligten nicht langweilig wird. Was aber für ein Unternehmen völlig normal ist, sich ständig Stück für Stück zu verändern, um mit der Zeit mitzugehen.

Mein Vote: Frosta-Blog ist für alle da .-)

Jobs in der IT-Branche


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

5 Kommentare

  • Diese Effekte bestehen sicher und auch mir ist die Marke durch das Blog wieder verstärkt aufgefallen.

    Allerdings muß man auch so ehrlich sein zuzugeben, daß die Zahl der Blog-Leser in Deutschland insgesamt bisher noch recht klein ist. Der werbende Effekt eines Blogs dürfte sich also in Grenzen halten, wenn man nicht gerade Nerds als Zielgruppe hat.

  • FRoSTA Blog darf nicht sterben

    Auch wenn ich den FRoSTAstag nicht mehr zelebriere und das FRoSTA Blog nur noch sporadisch lese: Dieses leuchtende Beispiel für ein gelungenes Blog-Projekt in Unternehmen jetzt sterben zu lassen, wäre ein Fehler.
    Das Gegenteil ist angesagt: W…

  • Wenn ich mir die Lebenmittelbranche so ansehe… Skrupellose Abzocker in vielen Chefetagen mit den daraus resultierenden Lebensmittelskandalen und ähnlichen „Unappetitlichkeiten“.

    Vermutlich bin ich nicht der Einzige, der gerne mehr Geld für qualitativ hochwertigere Lebensmittel ausgeben würden. Nur bleibt oft das Gefühl, daß ich nur den gleichen Scheiß für einen höheren Preis einkaufe.

    Und genau da sind Blogs, speziell von Produzenten, für mich eine wertvolle Hilfe. Wenn sich jemand wirklich die Mühe macht, regelmäßig zu berichten, hat er einen enormen Vertrauensvorschuß verdient.

    Ein schöner Nebeneffekt der Blog-Vernetzung. Wenn einer der Business-Blogger Mist erzählt, wird das garantiert breitgetreten. Einen besseren Verbraucherschutz kann ich mir kaum vorstellen.

    Frische Grüße, Torsten