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Feedback zu den Linuxartikeln

So, nach eineinhalb Tagen “Urlaub zuhause” und dem Erreichen des Achtelsfinale wollen wir uns wieder dem Pinguin zuwenden.

Frank Hamm wollte wissen: “Ist Linux (auch) ein Desktop-OS? Benutzt er im hoteleigenen Netzwerk auch Linux für Desktops?”

In dem Artiel Rant: Is Linux ready for prime-time? auf meinem Blog habe mich das schon auf englisch genügend ausgelassen. Deshalb beantworte ich die Frage hier nur indem ich mein eigenes Büro beschreibe:

Zuhause habe ich auf dem PC Ubuntu paralell zu Windows XP installiert. Ich nutze dort Linux um im Web zu surfen und E-Mails zu schreiben. Meine Frau besteht noch auf Windows, um die Familienvideos zu schneiden. Die CD-Sammlung haben wir inzwischen fast komplett auf die Festplatte gerippt und in den Keller verbannt. Die Musik kommt jetzt aus dem Laptop, auf dem Ubuntu installiert ist.

Im Hotel benutze ich Suse, meist in der aktuellen Version. Damit erledige ich alles, außer die Hotelreservierungen. Hotelsoftware (wie wahrscheinlich auch die meiste andere “Branchensoftware”) ist einer der weißen Flecken auf der Software-Landkarte von Linux. Also muß da der Marktführer bei Hotelsoftware auf dem Marktführer bei Betriebssystemen ran. Wegen der einfacheren Wartung läuft auf dem “Rezeptions-PC” ein Suse-Linux, das Windows in einem virtuellen Maschiene ausführt, worin dann wiederum die Buchungssoftware Fidelio läuft.

Fileserver, Mailserver, Webserver, Surfstation für die Hotelgäste, Bilder von diversen Events verwalten und für Gäste aufbereiten, Speisekarten, Werbung, und all’ die täglichen Arbeiten erledige ich unter Linux.

In den Kommentaren fragte J: “Warum gerade Ubuntu?”
Die Gründe hierfür sind nicht so klar formuliebar wie ich es gerne hätte. Ich denke, hierin spiegelt sich meine eigene Entwicklung wieder. Auch wenn ich Suse seit der 5.3 (oder so) benutze, gibt es doch immer wieder Momente, in denen ich mit einem “debian-basierten” System geliebäugelt habe. Knoppix war mir aber immer ein wenig zu sehr auf Live-CD getrimmt, womit ich dann doch immer wieder bei Suse landete. Ubuntu “fühlt sich gut an”, läßt sich grafisch gut und im Textmodus standardgemäß konfigurieren. Dank dem Debian-Unterbau ist die Paketauswahl ist riesig und das Multimedia-System ist (zumindest nach der Installation diverser “unfreier” Formate) intakt. Ubuntu wird immer mehr zu “meiner Distro”, was ausschlaggebend für die Auswahl für diese Artikelserie war.

Linux im VMplayer
In seinem Artikel “Ubuntu mit VMware Player” erklärt Frank Hamm dann noch, wie man die Live-CD mit VMware in einem zusätzlichen Sicherheitsnetz ausprobieren kann. Also: Live-CD in einem virtuellen PC, wenn da was schief geht, dann weiß ich auch nicht mehr! Wer einen leeren virtuellen PC für den VMplayer benötigt, kann diesen unter LinuxBasics.org herunterladen.

Jetzt reicht es aber mit dem Gerede! Morgen geht’s dann aber wirklich los mit Linux. Egal was kommt, wir werden Ubuntu booten 🙂

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Über den Autor

Ehemalige BASIC thinking Autoren

Dieses Posting wurde von einem Blogger geschrieben, der nicht mehr für BASIC thinking aktiv ist.

2 Kommentare

  • Bernd Eckenfels machts mit Niagara

    Es juckte Bernd Eckenfels gehörig in den Fingern, und heute hat er sich bei Jonathan Schwartz (genauer: Bei Sun) einen kleinen Niagara(fall) bestellt:
    Nachdem Jonathan Schwartz (Sun CEO) in seinem Blog wieder einmal auf das Sun Try&Buy Programm h…

  • Interessanter „Hotel-Mix“ :-))

    Klappt auch mit LBox – allerdings ruckelt das „VMware Player“-Fenster öfters mal, wenn auf die CD zugegriffen wird. Flüssiger geht es mit der LiveCD-Box

    Freue mich auf das morgige Booten!