Sonstiges

Holla Back: Geschlechterkampf 2.0

taz:

Im US-Weblog „Holla back“ wehren sich Frauen gegen sexuelle Belästigung. Jetzt gibt es auch ein deutsches Pendant. Dort stellen Frauen Fotos der Männer ins Netz, die sie mit ihrem Handy gemacht haben

Laut Technorati kommt das Blog relativ gut an.

Das deutsche Pendant ließ nicht lange auf sich warten:

Auch der deutsche Ableger – http://germany.hollaback.eu – will einen Raum bieten, in dem Frauen in Wort und Bild über sexuelle Belästigung reden können. „Das Konzept ist einfach: Das vermeintliche Objekt der Begierde dreht mithilfe des Fotografierens die Situation um und macht den Täter zum Objekt“, sagt Sabine Roediger. Die Medienstudentin aus Zürich hatte im April von Holla back erfahren, war sofort begeistert und eröffnete Ende Mai das deutschsprachige Pendant. Noch kann man dort keine Fotos von belästigenden Männern angucken, aber was zählt, ist die Botschaft: „Die Seite soll klar machen, dass sich Frauen nicht mehr wie Freiwild behandeln lassen“, sagt Roediger.

Hm… die Seite ist aber völlig blank… was hat denn die taz da geschrieben? Oder hat die Macherin kalte Füße aufgrund der Rechtslage in D bekommen?

Mag ja sein, dass sich das schwache Geschlecht irgendwie anders wehren muss, aber Frau hin, Frau her, Privatpersonen wegen welchem Vergehen auch immer in die Öffentlichkeit zu zerren, ist menschlich gesehen imho eine ganz miese Sache. Auge um Auge, Zahn um Zahn war wohl nie ein gutes Lehrmeisterprinzip. Letztlich hört sich das für mich ganz nach Ami-Sexhysterie an.

Siehe dazu Unfehlbar: Holla Back: Selbstjustiz mit dem Fotohandy

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

6 Kommentare

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  • Naja die Amis haben ja auch das Prinzip der Erniedrigung als Strafe eingeführt. Ich denke da mal spontan an die Schilder in Vorgärten mit „Hier wohnt ein Sexualstraftäter“ als Slogan drauf. Insofern klare Sache dass so ein Blog gut läuft. Da kann man nur froh sein, dass sowas in Deutschland nicht erlaubt ist…

  • Das ist mal wieder pseudo-feministischer Schwachsinn erster Güte! Anscheinend ist den Macherinnen von „Holla Back“ zu heiß geworden im Oberstübchen.“Unfehlbar“ hat einen super Artikel dazu geschrieben, dem man wirklich nichts hinzufügen muß (unbedingt lesen!)
    Nur weil ich ein Mädchen, das mir gefällt, anspreche und ich einen Korb kriege, werde ich als aufdringlicher potentieller Sexualtäter hingestellt ohne die Chance mich zu wehren? Ja wo sammer denn?! (sagt man in Bayern 😉

    *satire*
    Ich hab ne Idee: Bauen wir doch einen Blog, in den man Videos von Mädels (in Großaufnahme) beim Rückwärtsparken einstellen kann mit vollem Namen und so, damit die ganze Welt weiß wie dämmlich sie sind! Dafür zahl ich gern mal nen 5er in die Macho-Kasse 🙂
    */satire*
    Also bleiben wir mal wieder am Boden, lassen frische Luft ins Oberstübchen und beruhigen wir uns wieder…

  • […] Bei BasicThinking und unfehlbar.net habe ich einen interessanten Beitrag zu “Holla Back” gefunden. Das ist eine Seite aus den USA, bei der Mädels Fotos u. Videos von Männern einsenden, von denen sie glauben sexuell belästgt worden zu sein. Inzwischen gibt es auch einen deutschen Ableger davon, der allerdings (im Moment) off-line ist. Tja, warum wohl? Das Wort Selbstjustiz ist hier gewiß nicht fehl am Platz, besonders, wenn man sieht daß die Kommentierungsfunktion abgeschaltet ist und es im Ermessen der “Genötigten” liegt, ob hier eine Belästigung stattgefunden hat und damit den Typen an den Pranger stellt oder nicht. Mann, Mann, Mann, daß auch JEDER Mist aus den USA hier Nachahmer findet! […]

  • Jaja, die Menschen und ihre Rachgier. Häten die das doch damals mit dem Auge und dem zahn einfach runtergeschluckt und nicht aufgeschrieben:-)

  • Kann Fozi nur beipflichten … ich glaube niemand heißt das „In-die-Ecke-drängen“ einer Frau gut aber scheinbar gehen die Ansichten was sexuelle Belästigung ist ja sehr weit und wenn für frau taxierende Blicke mal willkommender Flirt und mal strafbewehrte sexuelle Belästigung darstellt – je nachdem wessen Blick da taxiert- dann ist doch irgendwas faul im Staate Dänemark