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fischerAppelt kommunikation kurz vor der Pleite?

wenn ein Lars-Christian Cords sowas gesagt haben soll:

blogs und das was man da so sieht ist ist immer noch zu 99,9% egozentrischer, selbstreflektierter schrott auf dem niveau von teenager tagebüchern. […] was sie bei youtube, myspace und überall finden, das ist alles so unterirdisch, da möchte man sich gar nicht mit auseinandersetzen.

dann würde ich als Bänker ganz schnell die Finanzdaten von fischerAppelt kommunikation genauer checken, denn warum sonst sollte ein Partner dieses Unternehmens nun den Mundpropaganda-Eimer für Blogger anrührern sollen? Nun ja, ich habe diesen Herren vor ca. 2 Monaten live erleben dürfen, da war er noch nicht runtergekommen. Keine Ahnung, wie’s heute ausschaut. Traurig, sowas…


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

10 Kommentare

  • Seltsam, wo F-A mittlerweile auch Blogs ungefragt mit ihrem PMs beliefert. Sooo unrelevant sind wir alle dann doch nicht, oder was 😉

    Die egozentrische Wahrnehmung: ich bin Teil von 0,1 Prozent.

    *lol*

  • […] „blogs und das was man da so sieht ist ist immer noch zu 99,99 % egozentrischer, selbstreflektierter schrott auf dem niveau von teenager tagebüchern. […] was sie bei youtube, myspace und überall finden, das ist alles so unterirdisch, da möchte man sich gar nicht mit auseinandersetzen.“ (gefunden bei  wirres.net, basic thinking und Haltungsturner). […]

  • ob nun 90%, 99% oder 99,99% – bei der Veranstaltung ging es ja nicht um das Kultur-Phänomen der Weblogs (diesbezüglich sind sicherlich 100% der Blogs „relevant“) sondern um ihren Effekt auf Medien und PR. Und aus dem Blickwinkel der Unternehmenskommunikation sind nun einmal tatsächlich der Großteil der Blogger und der Content des Web 2.0 eher unwichtig. 

    Wichtig aus Sicht der PR ist es in meinen Augen, die Inhalte und Player in den Weblogs differenziert zu betrachten und genau zu anaylsieren, wo neue „Autoritäten“ der Meinungsbildung entstehen und deren Blogs regelmäßig zu beobachten.

    Um gleich noch ein weiteres Gerücht vom Dienstagabend zu begradigen: tatsächlich habeich gesagt, ich würde meinen Kunden die Einführung eines Corporate Blogs nicht PAUSCHAL empfehlen. Ob diese Form der Kommunikation für ein Unternehmen geeignet sei hänge vom Einzelfall ab und man dürfe z.B. den Aufwand nicht unterschätzen, der mit dem „Betrieb“ verbunden sei.

  • hey, Lars, das schöne an Weblogs ist, dass man auf gleicher Augenhöhe reden kann und nicht wie in einer Firma der MA den Mund hält, wenn der Chef wieder mal ins Fettnäpfchen getreten ist. Auch wenn das Leuten schwerfällt, ja fast unmöglich scheint, die im Alltag in oben-unten Hierarchien schon aus rein taktischen Gründen im Kundenverkehr und gegenüber den eigenen Mitarbeitern denken müssen. Da wird die Sprache schnell und gerne abfällig. Insofern: Wozu den Müllbegriff abschwächen? Er war so gemeint. Aus Wut über das eigene Unverständnis, aus Frust über die Unkontrollierbarkeit oder aus Kalkül über gewünschet Eigen-PR. So what? Wozu jetzt alles relativieren? Sätze textbausteinartig von Blog zu Blog in den Kommentaren hinterlassen. Wenigstens mit Stil den Kopf oben halten, so sinkt mein Respekt vor einem sonst klugen Kopf immer weiter.

  • Ich will das anarchische Element als wesentlichen Grundpfeiler der Blogospähre ja auch nicht missen – aber die Argumentation hinter einer These (von der ich in der Tat gar nichts zurücknehme), also eine anschließende inhaltliche Debatte sollte doch erlaubt sein. Sonst können wir uns ja auch zum Gröl-Contest an der nächsten Straßenecke treffen. Um im Bild zu bleiben: sich dieser Debatte zu entziehen würde dann an gleicher Stelle doch wahrscheinlich als „den Kopf zu hochtragen/es nicht nötig haben“ ausgelegt ;-))

  • es ist ja nicht mein Ansinnen, ob man sich nun als Auslöser einer Debatte im Hintergrund halten soll. Mir fällt die Diskrepanz zwischen dem vehement Gesagtem (via Audiokommentar kam das ganz schön frustig herüber.. siehe news aktuell Audioaufnahme 🙂 bzw. herabwürdigendem Inhalt und dem jetzigen Argumentieren und Relativieren auf. Daraus kann man nun schließen, dass es Dir letztlich eh völlig wurst ist, was Endkunden sagen, solange Dein Firmenkunde sein Ziel egal wie erreicht hat. You know what i mean? Meint man es instrumentarisch oder kulturell? Du stehst ziemlich klar auf der instrumentalisierenden Seite. Dadurch bedingt wirst Du kein Innovator in diesem Bereich sein, sondern eher ein Nachahmer, was das Business und diese komische, neue Welt angeht. Und auf der kulturellen Seite fehlt Dir scheinbar der notwendige Respekt vor den Interessen, Meinungen, Gefühlen und Diskussionen Deiner Mitmenschen. Ich persönlich käme nicht mal im Traum auf die Idee, die Gespräche/Inhalte von Dritten als Müll zu bezeichnen, nur weil mich das nicht interessiert oder aber ich dafür keinen geschäftlichen Nutzen, so wie Du es nun x-fach erneut via Kommentare heute und gestern bestätigt hast, erkennen kann. Sorry, das steht für eine ganz und gar fehlende Corporate Culture. Zumal, ich wäre nicht so „mutig“ gewesen, das muss man Dir aber lassen, potenzielle Kunde in den Mülleimer zu kicken. Eventuell hat ja eine Bloggerin um die Ecke das gelesen, was Du da gesagt hast. Eventuell ist diese Bloggerin mit einem wichtigen Entscheidungsträger verbandelt oder aber selbst ein ET. Du weisst doch besser als ich, wie das im Business auf der Bauchebene läuft. Bauchschmerzen sind was ganz Übles.

    Zu hochgestochen? Frag, wenn was unklar ist.

  • darf ich auch was sagen, auch wenn ich (bei diesem cords-auftritt) nicht dabei war? der herr cords redet eben lieber als daß er zuhört. beruflich, meine ich.