Sonstiges

Xing-Report

nein, das ist nicht der Folterbericht von Amnesty International, sondern der neue Name von OpenBC 😉 Dazu gibt es mittlerweile auch eine eigene Seite namens Xing.com. Dort wird kurz erklĂ€rt, was es mit Xing auf sich hat und man bekommt ein Preview ĂŒber 7 Screenshots zu sehen, wie OpenBC designtechnisch aussehen wird.

Wir waren am Montag von OpenBC zu einer Feedbackrunde eingeladen worden, um sich direkt austauschen und informieren zu können. Wir? Ich werde jetzt bestimmt einige Namen vergessen (hatte die Vorstellungsrunde verpasst): Nicole Simon und Alexander Wunschel (Schwerpunkt Podcasting), Nico Lumma, Andreas Dittes, Sven Lobo, Björn Ognibeni, Dieter Rappold, Mark Pohlmann und zwei weitere, mir unbekannte Herren.

Im ersten Teil hatten wir uns ĂŒber die Namensgebung und weitere Entwicklungsmöglichkeiten von OpenBC / Xing unterhalten. Da ich wie gesagt leider zwei Stunden zu spĂ€t kam, kann ich nicht viel dazu sagen. Nur einige, wenige Randdetails:
– bei den deutschen Usern scheint die Meinung zu dominieren, man wolle mit dem Namen Xing chinesischer werden. Lars meinte nur trocken, dass der Markt in China völlig ĂŒberschĂ€tzt wird, was die Interessen von Xing angeht. Wenn Chinesen so eine Plattform nutzen, dann nicht zwecks Networking untereinander, sondern zwecks Kontaktanbahnung mit den EuropĂ€ern. Da OpenBC als die Social Networking Anlaufstelle im Businessbereich fĂŒr Europa wahrgenommen wird
– ich konnte mich nachher mit Daniela / PR-Verantwortliche von OpenBC ĂŒber die verschiedenen Wortbedeutungen von Xing im Chinesischen unterhalten. Die chinesische Sprache scheint extrem auf Mehrfachnutzungen von Wörtern aufzubauen. Aber ein kluger Chinese weiß sich zu helfen: Man benutzt ein eigenes Zusatzzeichen (?), um die genaue Bedeutung des Wortes zu vermitteln. So auch bei Xing, damit das nicht etwa mit Folter oder Sex gleichgesetzt wird.
– was gabs neben dem Roten Reich noch? Ja, das neue Design wurde den Teilnehmern stolz prĂ€sentiert und funktionale Erweiterungsmöglichkeiten wurden angsprochen. Als ich ankam, diskutierte man sich ĂŒber die Digitale Reputation die Köpfe heiß (ok, ok, fĂŒr hanseatishe VerhĂ€ltnisse)
– aus Lars Hinrichs und Daniela – die wie ein Grab zu Intimfragen schweigen – konnte ich an Internas nur herausholen, dass die bestaussehenden, singlenden MĂ€dels im Forum [verrate ich nicht, Ă€tsch] zu finden sind. Nebenbei nutzen die allermeisten User die Kontaktseite, ich dachte stets, das Forensystem wĂ€re der trafficseitig aktivste Part von OpenBC. Wat noch? Meine Frage nach dem Anteil der deutschen User blieb unbeantwortet. HĂ€tte genauso gut nach dem Admin-Passwort fragen können 🙂

Im zweiten Part ging es um das Weblog von OpenBC. Frage war: wieso, weshalb, warum? Sozusagen. Oder genauer gesagt: Wie kann man es noch interessanter gestalten? Nico und ich waren die Einzigen, die der Meinung sind, dass das Blog noch uninteressant ist, also mĂŒsse man daran was drehen, statt es noch interessanter zu machen. So wie Nico, der mit seiner Döner-Spezialisierung dem Blog das Gewisse Etwas verleiht 🙂 Hey, Blogger sind offene, ehrliche Menschen 🙂 Alles Randmeinungen, ich weiß, ich weiß. Denn, wenn Du 20 Leute befragst, kommen 30 Meinungen raus. Summa summarum:
– Man mĂŒsste mehr Spezialblogs aufsetzen (eines fĂŒr IT-Fragen, eines ĂŒber Networking per se, eines ĂŒber Support, eines ĂŒber das Unternehmen, etcpp)
– Warum soll man ĂŒberhaupt bloggen, was nutzt das? Hat man dadurch jemals einen Kunden mehr gewonnen?
– Man solle unterscheiden zwischen Nichtkunden und Kunden, was die Ansprache und Grundorientierung des Blogs angeht
– Englisch wĂ€re wichtig. Deutsch ist wichtig. Deutsche wollen keinen english Text lesen. AuslĂ€nder beklagen sich ĂŒber deutsche Texte (nur mal so am Rande: Kunden sind wie Schwiegermamas, nix kann man ihnen jemals recht machen :)))
– Rock&Roll ist viel wichtiger als das Thema, immerhin kann man auch Rasierschaum mit Geschmack verkaufen
– Robert Scoble hat Microsoft nix gebracht, Robert Scoble hat Microsoft viel gebracht (die zweigeteilte Feststellung kam bei der Frage auf, wie wichtig die Einzelperson ist)
– OpenBC hat kein Kommunikationsproblem, also bloggt es dennoch (man beachte die versteckte Logik 😉
Und, wird man sich jetzt fragen, wo bleibt das Konzept? Der Clou? Der Geheimweg zum Blog-Erfolg (und wie macht man den fest, was soll das sein)? Das Geheimnis ist, dass es keins gibt. Ich sags mal wie Meister Yoda: Nein, nein, blog es, oder blog es nicht, es gibt kein Versuchen.

– Was aber höchst spannend war, ich nenne es das „Dimensionenproblem“: Ich hatte das GefĂŒhl, dass keinem so recht einfallen wollte, wozu ĂŒberhaupt ein Xing-Corporate Blog wirklich wirklich wirklich gut sein könnte. Muss das verwundern? Menschen neigen zu Vergleichen. Zu dominant fĂ€llt das Social Network-Paket von OpenBC ins Gewicht. Klar, es ist ein Social Network, das im Web existiert. Ein Blog, das auch nur im Web existiert, verblasst dagegen, wenn man es danebenstellt. Neben einem Konglomerat aus 1.5 Mio (?) Nutzerprofilen. Wie muss sich also intern das General Motors Fastlane Blog oder das Robert Scoble Blog angefĂŒhlt haben? Megakonzerne, mit hundertausenden von Mitarbeitern. Mit Millionen von Kunden. Und nun fragt der Marketingmanager die Berater nach dem ROI bzw. Nutzen des Blogs. Im VerhĂ€ltnis zum jetzigen Business. LOL… gedankliche Haken dran. Wird notiert und verarbeitet.

Laut nachgedacht zum Format dieser Runde:
Insgesamt muss ich sagen, dass OpenBC mit der externen „Feedbackrunde“ (salopp gesprochen) ein ausbaufĂ€higes und spannendes Instrument in der Hand hĂ€lt. Das sicherlich eingestimmt werden muss, um auf gute/bessere Ergebnisse zu kommen (kA, ob es Dani und Lars letzten Endes etwas gebracht hat). Es ist imho durchaus denkbar, dass eine gute Mischung der Teilnehmer und ihrer Wissensgebiete neue Sichtweisen eröffnet. Dazu muss man mit jeder neuen Workshop-Runde am Format feilen, um es zu perfektionieren (so wie bei guten Trainern erst mit der Zeit die „Show“ sitzt). Ich frage mich, ob man nicht einen Profimoderator hinzuziehen sollte, der nur im Hintergrund beobachtet. Um nachher mit dem Veranstalter die eckigen Ecken zu analysieren. Gerade fĂŒr Startups könnten solche Runde iA sehr interessant sein, ich beziehe das jetzt nicht auschließlich auf OpenBC. Das bedingt aber auch, dass man die Teilnehmer mit gezielten Infos fĂŒttert, um sich besser in die Grundthemen eindenken zu können. Oftmals hatte ich beim Meeting das GefĂŒhl, dass den TN wichtige Infos fehlen. Somit lĂ€uft man Gefahr, dass die Teilnehmer ins Blaue hineinraten. Klar, GeschĂ€ftsgeheimnisse sind das eine, aber man muss ja nicht gleich die Finanzdaten ausbreiten, um interessante Feedbacks zu bekommen.

Gedankt fĂŒr die Einladung, das interessante Format und das Side-Hotel zwecks Übernachtung, liebe OpenBCler! Zwei Bilder aus dem „5-Sterne Design-Hotel“ (kA warum das nicht sattdessen 5-Ecken Design-Hotel heißt, da wirklich alles, oder fast alles, eckig ist. Angefangen von der Toilette – selbst Gropius hĂ€tte dort nicht zu viel Zeit verbracht – bis hin zur Raumgestaltung, sogar die Pflanze in der eckigen Vase hatte kaum sichtbare KrĂŒmmungen. Es sei denn, mein Gehirn hatte verlernt, runde Formen zu sehen):

der exklusive Empfangsbereich fĂŒr Blogger
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das glĂ€serne Waschbecken, als Mahnmal fĂŒr die bloggende Transparenz
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Stichwort Transparenz: Reisekosten wurden von OpenBC getragen, Übernachtungskosten auch, keine weiteren Aufwandspauschalen oder Honorare, auch keine kostenlosen Premiumaccounts. Arbeite nicht fĂŒr OpenBC, berate OpenBC nicht und bin auch sonst mit keinem OpenBCler verwandt. Wenn Dani nicht bloggen wĂŒrde und keine „coole Socke“ wĂ€re, wĂ€re ich nicht nach HH gefahren. People is business 🙂

Folgetag war ich bei SinnerSchrader. Aber diese Geschichte soll ein anderes Mal erzÀhlt werden. Genug gelabert, Jesus, was ein langer Beitrag! Ich hÀtte doch nach einer Aufwandspauschale fragen sollen, ich Depp :))


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und GrĂŒnder von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er ĂŒber 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

36 Kommentare

  • bisher nix 🙂 Gehöre halt zu einem der ersten Mitglieder, so ist das halt, wenn man ĂŒberall early adaptor sein will (will ich das? hm..) Fairerweise sollte ich dazusagen, dass meine „kontaktplattform“ (eine Seite des Blogs) seit 02 Blogs sind. Perfekte Networking Tools, da kommt openbc nicht ran. fĂŒr mich.

  • die meisten fragen mĂŒssen se nach ihrem börsengang eh beantworten.

    viel interessanter wÀre aber zu erfahren, womit die jemals geld verdienen wollen. vertrieb externer produkte lehnt man ab, werbung an sich gibt es auch nicht. bleiben nur die premium-einnahmen und das ist mir der service nicht wert.

    ein blick in die meist brachliegenden foren, hĂ€tte dir aber auch schon greicht, um das zu erkennen. es gibt halt n paar grĂ¶ĂŸere und da ist die diskussion ĂŒberwiegend eher flach und uninteressant.

    is wie wie wallstreet-online frĂŒher. das eigene angebot wird niemals zum ĂŒberleben reichen.

  • Xing nur ein soziales Experiment?…

    Wenn Lars Hinrichs das wirklich so…
    “Lars meinte nur trocken, dass der Markt in China völlig überschätzt wird, was die Interessen von Xing angeht. Wenn Chinesen so eine Plattform nutzen, dann nicht zwecks Networking untereina…

  • Wo bitte sind die GeschĂ€ftsmodelle, wenn Firmen wie OpenBC nicht nur kostenlos beraten werden, sondern auch noch ihre Werbung kostenlos bekommen? Das war mir bei der WAZ schon nicht klar – zumal Du, Robert, eigentlich in einer Liga spielen könntest (oder sogar spielst), in der OpenBC Dich auf Knien anflehen mĂŒsste, Dich bezahlen zu dĂŒrfen. Aber Beratung und Werbung zu verschenken, nur weil man einen da kennt, verstehe ich nicht.

  • Ich sehe schon wie Millionen von Chinesen Dein Xing Postfach zuspamen mit Import-Angeboten von Plastikspielzeug bis Billig DVD Playern.

    Ich erkenne noch nicht einmal den Unterschied zwischen Xing und Neu.de

  • @Wirtschaftsweiser, woher weißt Du, wie viel Geld die einnehmen und dass es zB bisher nicht gereicht hat, um aus einer Klitsche ein ziemlich großes Webstartup werden zu lassen? WĂŒrde mich interessieren, weil diese Daten habe ich bisher auch nie bekommen 🙂

    @Thomas, GeschĂ€ftsmodell, um nach Hamburg zu fahren, um GeschĂ€fte zu machen und einen Tag vorher sich mit OpenBC zu treffen? Meine Texte sid idR nicht so lang, aber lies nochmal den Schluss 😉 Zumal ich tatsĂ€chlich wohl auch so hochgefahren wĂ€re. Denn nix ist imho wichtiger, als sich immer wieder mit Machern zu unterhalten und auszutauschen. Wer weiß, vielleicht wird mir das eines Tages mehr als nĂŒtzlich sein? In D herrscht ein gigantischer Mangel an solchen Meetings, PlĂ€tzen und regelmĂ€ĂŸigem Austausch. Mich persönlich interessiert das Werden von Startups aus vielfachen GrĂŒnden, insofern schreibe ich darĂŒber, was Dritte als Werbung wahrnehmen, so what :)))

  • Ich finde auch, dass du fĂŒr jede Diskussion die du fĂŒhrst, Geld nehmen solltest. Radikal. Und richte doch bitte ab jetzt eine Bezahlhotline ein, unter der man dich erreichen kann…. fleht knieend, Daniela

  • @Robert: Ich liebe Treffen, ZusammenkĂŒnfte, sogar Konferenzen. Aber ich sehe einen Unterschied, ob ein Unternehmen Beratung will und deshalb um Rat fragt oder ob man zwanglos sich ein wenig unterhĂ€lt. Dass fĂŒr den einzelnen dann ein Auftrag rauskommen kann, ist klar.

  • so ne 0900-5 fĂŒr 1.99 Eur/Min, Wrebung immer zur Mittagszeit in NTV und N24? „Ruf mich an, heisse Blogs, lass Dich verwöhnen“?

    *kringel*

  • @Thomas, „rtfm“, da steht was im Disclaimer, dass ich keine GeschĂ€fte mit OpenBC mache. Doch zum Konzept eines solchen Austausch-Meetings: Ein solches Treffen als Beratung anzusehen, das wĂ€re sinnlos. Niemand schießt aus der HĂŒfte Konzepte raus. Niemand ist so smart, mit neuen Ideen aufzuwarten in so einer Runde. DafĂŒr reicht die Gruppenintelligenz idR nicht aus. Aber kreative Feedbacks und anregende GesprĂ€che sind ĂŒberaus wertvoll mE. Mehr sollte man auch bei dieser Form der Feedbackschleife nicht erwarten.

  • @Robert: Genau wegen der Nicht-GeschĂ€fte hatte ich ja kommentiert 🙂 Es ist wohl schlicht eine Grundsatzfrage: Mach ich solche Treffen fĂŒr lau oder nicht. Du hast natĂŒrlich recht, dass das jeder fĂŒr sich selbst entscheiden muss und kann.

  • es wird immer die Frage des inneren Antriebs sein. FĂŒr mich ist so ein Austausch wie Sauerstoff, das kannst Du nicht mit Geld bezahlen. Es mag andere Motivationsstrukturen geben, die pekuniĂ€r getrieben sind 🙂 Doch ich konnte eh zwei Fliegen mit einer Klappe schlagen. Insofern stellte sich nicht mal das Problem dar.

  • @robert:

    – starke expansion
    – börsengang ( es gehen nur firmen an die börse, die geld brauchen)
    – analyse der möglichen einnahmemodelle auf basis der aktuell verfĂŒgbaren tools etc.
    – ungenannte quellen
    – userverhalten (viele tragen sich ein und nutzen es dann immer weniger, die wertschĂ€tzung sinkt zunehmend)
    – weitere netzwerke auf basis der technologie von openBC. die dinger liegen brach.. bestes bsp. ist das grandiose scheitern des handelsblatt netzwerks.
    – es bilden sich zur zeit eine menge social-networks. den grĂ¶ĂŸten zuspruch finden dabei mittlerweile jene, die sich spezialisieren. bspw. studivz.net.

    die marktstellung beginnt entsprechend zu brökeln und openBC setzt den entscheidenden ansatz falsch um… gute netzwerke, waren noch nie öffentlich zugĂ€nglich.

    der nĂ€chste trend wird sein, dass sich immer mehr user dieser social-networks ein immer höheres maß an privatsphĂ€re wĂŒnschen, denn immer öfter kommt es vor, dass diese plattformen zu recherchezwecken genutzt werden und die ergebnisse fĂŒr negative darstellungen dienen. das wird die sichtbarkeit der verbindungen zunehmend schmĂ€lern und die interaktionen mindern. aber das will mir eh noch keiner glauben. 😀

    wenn du dir openbc genau anschaust, wirst du eigentlich nix weiter als eine kleine community mit ein paar mehr funktionen als userprofilen entdecken können. es bietet dauerhaft nicht den mehrwert, um grĂ¶ĂŸere betrĂ€ge an premiumkunden zu gewinnen. sogar das gegenteil ist das fall… es kostet ne menge zeit, sich dort aktiv zu beteiligen und dadurch, dass teilweise eine gewisse masse an teilnehmenden (nicht premiumusern) vorhanden ist, wird das ergebnis von diskussionen und ausarbeitungen dort nie ein qualitativ sinnvolles maß erreichen, sondern meist nur mittelmaß.

  • Gestern gabs bei Flickr noch ein Foto mit einer Folie des Treffens „WorĂŒber wir heute (ausnahmensweise) nicht reden werden“ und Punkte wie Mitgliederzahlen, Umsatz usw. Heute ist sie weg!? Die fand ich ganz interessant ;-).

  • Sach mal, da reisen fast ein Dutzend Leute an, um diesen Dampfnasen von openBC consultingmĂ€ssig unter die Arme zu greifen. Und das fĂŒr Lau? Seid ihr denn wahnsinnig? Das hĂ€tte denen mindestens 1500 pro Person Wert sein mĂŒssen..
    Dass die das Geld nicht zahlen wollen ist klar: die haben keines und werden mit ihrer abhnehmendden Kontaktfrequenz auch nie etwas verdienen. Vielleicht schaffen die es beim Börsengang (giggel haha,) ja ein paar Leute ĂŒber den Tisch zu ziehen. Das ganze ist Schmuh und wer ohne Honorar berĂ€t ein Loser.

  • irgendwie ist das ja lustig… nimmt man geld, wird man als böser kommerzblogger gebrandmarkt, der auch seine mutter an opel verkaufen wĂŒrde.

    nimmt man kein geld, ist man n wahnsinniger und nemmer zu retten.

  • @Hano, Flickr-Group? Hast Du noch den Link?
    @Richard, eventuell rede ich kroatisch oder chinesisch. Dennoch, lies die Kommentare durch, auch wenn es schwerfallen mag. Ich habe keine Ahnung, was Du unter „Consulting“ verstehst, aber es scheint mir etwas realitĂ€tsfremd zu sein 🙂

    @Wirtschaftsweiser, tja, GeschmĂ€cker sind unterschiedlich 😉

  • ah, Nico Lummas Fotoset. Thx.. aber die Folie ist ja ziemlich unspektakulĂ€r… da steht alles nicht drauf, was mich interessieren wĂŒrde :))

  • Die WAZ hat es vorgemacht wie man kostenlos Consulting bekommt. Aber in Wirklichkeit ist es ein TauschgeschĂ€ft. DafĂŒr kann RB jetzt in seine Referenzliste openBC Xing schreiben.

  • Das erste haben sie getan bzw. sind dabei, beim zweiten habe ich meine Zweifel. 😉

  • Nee, das ist kein kroatisch. Nun was ist es denn sonst ausser Consulting wenn man sich mit diesen Leuten zusammensetzt. Meinst Du, die finden Dich so nett, dass sie mit Dir Kaffee trinken wollen. Nein, die haben Euer Know-how abgesaugt und Euch dann als ausgelutschte Zitronen entsorgt. Okay, dafĂŒr durftet ihr mal eine echtes fĂŒnf Sterne Hotel von innen sehen. Bei so einer GeschĂ€ftsauffassung fĂŒr nĂŒscht durch die Republik zu reisen, könnt ihr euch das privat eh nicht leisten. Es ist beschĂ€mend! Und ein TauschgeschĂ€ft ist ein schlechtes GeschĂ€ft wie sind hier nicht auf dem Glasperlenniveau.

  • woher kannst Du den Wert eines solchen Treffens fĂŒr mich bemessen? Ich sage: es bringt mir ungemein was. Du sagst: Subpareto-optimal. Ich sage: Zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen. Du sagst: Zitrone. Von mir wegen könnte es jede Woche solche Treffen geben, irgendwo, bei irgendwelchen Firmen. Wer Ohren und Augen aufsperrt lernt, beidseitig, voneinander und nicht gegeneinander. Und es kann mit hoher Wahrscheinlichkeit dazu beitragen, dass Leute ihre Projekte erfolgreicher betreiben, statt den Klumpatsch im Kuhkaff ohne Kontakte zur Ausswelt auszubrĂŒten 🙂 Aber es hat nicht umsonst seine GrĂŒnde, warum die deutsche Web-GrĂŒnderszene mehr als armselig ist.

  • Was es bringen muss ist Geld. Gewinn. Und zwar fĂŒr Dich. Die Hinrichs dieser Welt sehen schon zu, dass sie bei BörsengĂ€ngen ordentlich kassieren. Die Leute, die ihnen die Tips gegeben haben, sind dann schnell vergessen. Dein Idealismus in Ehren. Hier geht es ums GeschĂ€ft und nicht um eine GrĂŒnderszene, die man unterstĂŒtzen muss, wie Indio-Kinder in Guatemala. Du verschenkts Dich ohne Preis und gehst am Ende leer aus.

  • es geht immer ums GeschĂ€ft bei solchen Treffen, es ist wirklich mĂŒĂŸig das zu betonen. Der eine zieht möglicherweise wertvolles Feedback, der andere bezieht dafĂŒr „Informationen + Wissen“ iaS gesprochen. Das sind zwei Faktoren, die sind mehr als Gold in der heutigen Zeit wert. Was man damit letztlich anfĂ€ngt, das ist der dritte Faktor.

  • Das sind teilweise echt Kommentare, die unter die GĂŒrtellinie gehen. Als wĂŒsstest du nicht selbst, was gut fĂŒr dich wĂ€re. ErschĂŒtternd. Und zu der Hotelzimmer-Geschichte fĂ€llt einem gescheiten Menschen auch nichts mehr ein. Und ja, ich finde dich so nett, dass ich jederzeit gerne mit dir einen Kaffee trinke. Dass weißt du auch 😉

  • ach, lass mal, GĂŒrtellinie ist bei meinem Bauch ganz woanders :))) Es mag sein, dass man sich hin und wieder mit exaltierten Argumenten pointierter ausdrĂŒcken möchte, um seine Message verstanden zu wissen. Ich sehe das im Gegensatz zu Dir sehr entspannt. Mag aber ebenso daran liegen, dass ich so ne dicke GemĂŒtsruhe habe. Zudem, die Hinweise sind ja nicht verletzend gemeint, sondern auf ihre Art hilfreich.

  • „Es ist beschĂ€mend! Und ein TauschgeschĂ€ft ist ein schlechtes GeschĂ€ft wie sind hier nicht auf dem Glasperlenniveau.“

    Sondern Trollniveau? ;-))

  • […] OpenBC, Deutschlands erfolgreichste Business-Community und Web 2.0-Vorzeigeunternehmen (auch, wenn es eigentlich aus einer pre-Web 2.0-Zeit kommt) will gegen Ende des Jahres nicht nur sein altes Gewand sondern auch seinen angestammten Namen ablegen. Das hat Remo Uherek am Freitag erforscht und ist den OpenBClern mit ihrer Bekanntgabe damit einige Tage zuvor gekommen. Hat – um es richtig zu sagen – die Hamburger überrollt. XING soll der neue Name für das international ausgerichtete Netzwerk im Jahr 7 nach der Jahrtausendwende sein, und als Premium-Kunde hat man die frohe Nachricht vor allen Anderen Mitgliedern erfahren. Als Blog-Leser sogar bereits zwei Tage vorher. Der neue Name – der vor allem aufgrund der Internationalisierung des Service und seiner neuen Ausrichtung notwendig wurde – kommt bei den meisten Bloggern bis dato nicht gut an. Da hilft auch keine kleine Kuschelrunde von Bloggern, die man nach der Bekanntgabe zu OpenBC/Xing einlud um über neuen Namen und Konzept zu diskutieren. Aber wenigstens kann man mit dem neuen Namen lustige Domain-Spiele machen … […]

  • […] Ausführliches gibts bei Robert zu lesen, der am Montag von OpenBC zu einer Feedbackrunde eingeladen war. 27. September 2006, 13:11 Uhr Internet, Marketing, Internet Marketing, ExistenzgrĂŒnder Trackback […]

  • […] Vor zwei Wochen habe ich ihn erstmalig bei dem OpenBC/Xing-Treffen kennengelernt. Es handelt sich um Sascha Lobo, Betreiber von Riesenmaschine.de. Im Buch predigt er die Chance zur Selbständigkeit. Genauergesagt die Chance, über das Internet sich eine eigene Existenz aufzubauen. In Hamburg hatte er mich darauf hingewiesen, dass ich damals seinen an einige Blogger zugemailten Fragebogen abgelehnt hätte zu beantworten, weil die Fragen “so abgedroschen” waren. Konnte mich zwar nicht mehr erinnern, aber das könnte zu mir passen, dachte ich in dem Moment. Ich dachte schon, er sei sauer auf mich, aber np, er hatte es locker genommen. […]