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Ist die Zeit der Mischblogs vorbei?

Mischblogs? Blogs, die sich querbeet mit allen möglichen Themen auseinandersetzen. Vor 1-2 Jahren waren diese Blogs sehr beliebt. Und gehörten in der deutschsprachigen Blogosphere zu den meistbesuchten Blogs. Und heute? Betrachten wir rein die Trafficcharts, nicht die Verlinkungsdichte:
Blogscout Top10
Das ist die Top 10 laut Blogscout.de. Was fällt auf? 8 von 10 Blogs sind Special Interest Blogs. Deren Fokussierung liegt jeweils auf: Bild-Zeitung, TV, 2x Spiele, Webtechnik, Garten, Apple, Recht. Oder andersherum: 2x Medien, 2x Freizeit, 1x Hobby, 2x IT, 1x Job.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

13 Kommentare

  • Tja schlechte Karten wenn ich bald randgedanken.net weiterführe, wird auch ein absolutes Mischblog. Aber es ist ja auch klar das so fokussierte Blogs erfolgreicher sind, die erreichen möglicherweise eine kleinere Zielgruppe als Mischblogs, dafür ist die Leserbindung m.E. aber enger. Und bei solchen „specialinterest“ Blogs kann je nach Thema auch oftmals auch der non-Internetmensch an sich gebunden werden, während bei den generellen IT-Blogs ja doch eher die Internetpeople angesprochen werden.

  • Obwohl ich Mischblogs wie Basic Thinking oder Schockwellenreiter gerne lese, denke ich auch, dass der Trend in Richtung Special Interest geht. Aber es wird ähnlich wie im Printbereich sein: Für den allgemeinen Überblick die Tageszeitung oder Spiegel, Focus und Stern. Und für das jeweilige Hobby oder den Beruf die Fachzeitschrift. Die größten Chancen werden vielleicht Netzwerke wie http://www.creative-weblogging.de haben: Zahlreiche Blogs zu Specialthemen, die aber untereinander vernetzt sind und so den „Blick über den Tellerrand“ ermöglichen.

  • Mischblogs sind schon eine Krux, da man es nie allen Lesern recht machen kann. Ich überlege für den Fall Reboot 2006 auch, ob ich meine Blogs nicht splitte, um die Themen ein bisschen besser fokussieren zu können.

    Andererseits, Basic Thinking ist doch ein schöner Gegenbeweis: Es gibt mehr als genug Beiträge, die sich nicht mit Business, web 2.0 o.ä. beschäftigen – und trotzdem sind die Besucherzahlen gut.

  • @Wolfgang, ich hab Dich lieb, aber war das jetzt versteckte Werbung?

    @Jeriko, genau das war auch so mein Gedanke anzuregen, ob man seine Themen nicht aufsplitten soll.

  • Ich denke nicht, dass die Zeit der Mischblogs vorbei ist. Sie haben dann erfolg wenn sie durch andere Aspekzte den Leser binden. In erster Linie dürfte das am Autor liegen. Mischblogs haben meiner Meinung nach nur dann Aussicht auf „Erfolg“ (was ist in diesem Zusammenhang eigentlich Erfolg – Besucher? Geld?) wenn der Autor es schafft die Leser durch seine Persönlichkeit zu binden.

    Special Interest Blogs haben sicherlich die größeren Chancen wenn’s um’s Geld verdienen geht.

  • Ich stimme Frank zu. Mischblogs werden dauerhaft wohl vor allem wegen der persönlichen Bindung gelesen. Insbesondere wenn mit der Zeit neue Themen hinzukommen und/oder alte gehen.

  • es hörte sich irgendwie nach Schleichwerbung an, weil Du letzte Zeit etwas intensiver CW bewirbst (u.a auch bei OpenBC mit dem langen Sponsoring-Beitrag…), da wird man hellhöriger, wenn jemand pusht 🙂 Ich würde mir wünschen, dass Du bei solchen Kommentaren auch dazuschreibst, welche Rolle Du bei CW Germany spielst, damit Außenstehende sich ein Bild machen können. Ich kenn Dich ja, doch viele Leser kennen weder Dich noch Deine Tätigkeit für CW. Transparenz erachte ich für wichtig, wenn man solche Empfehlungen ausspricht.

  • Naja, zumindest tauchen die Mischblogs zunehmend weniger unter den Top-irgendwas auf. Geben wird es sie dennoch weiter.

  • Sogenannte Mischblogs (herrlicher Begriff, übrigens) haben dann ihre Berechtigung, wenn der Content stimmt und dem Blogcharakter insgesamt gerecht wird – wie bei Dir, Robert. Reine Linktipps mit Kurzstatements sind da eher nicht das Qualtitätsmerkmal.
    Vernetzte Blogs sind sicher eine interessante Option, weil sie dem Einsteiger eine Art „guided tour“ durch brauchbare Blogs ermöglichen. Erfahrene Blogger werde trotzdem eher selbst ihr Content-Netz und ihre Feeds zusammensetzen, was im übrigen ja auch genau der „Hinter“-Sinn von Blogs und der Feed-Technologie ist.
    Special-Interest Blogs wie meiner sind prinzipbedingt nur für eine kleinere Lesergruppe attraktiv, dafür aber mit einer höheren Bindung and den Blog.
    Entscheidend für den Erfolg bleibt bei allen aber der authentische Schreibstil und die unabhängige Meinungsäußerung…
    Gruß
    Roland

  • […] Außerdem habe ich lange über das nachgedacht, was Robert unter dem Titel Ist die Zeit der Mischblogs vorbei? geschrieben hat – auch im Verbund mit einem Redesign/-align. Das Design spiegelt zu einem großen Teil den Inhalt wieder – ist es zu komplex, inhaltsreich, können persönliche Anmerkungen (wie dieser Beitrag) fehl am Platze wirken. Ist es zu einfach, können andere Aspekte nicht gut in Geltung gesetzt werden. Die, die täglich mit Webdesign jonglieren, wissen sicher, was ich meine. […]

  • […] Bei meiner alltäglichen Tour durch das World Wide Web, wurde ich nun auf diesen kleinen Artikel von Robert Basic aufmerksam. Er besagt, dass sich Themen-Blogs, auch Special Interest Blogs genannt, zunehmend großer Beliebtheit erfreuen – das belegt er mit den damals aktuellen Blogcharts. Nun kann man sich fragen warum das so ist. Ein sogenannter Alles-Blog hat sicherlich Vorteile, wie z.b. das man an kein Thema gebunden ist. Auf der anderen Seite werden die Artikel zu viel, vorrausgesetzt man bloggt sehr fleißig. Ein Themen-Blog ist da sicherlich einfacher zu handhaben. Man hat sein Thema, fertig. Täglich ein paar Artikel. Bei letzterem wird man auch nicht mit zig Themenideen konfrontiert etc. Wenn ihr jetzt gar nicht verstanden habt, was ich euch damit sagen will, dann fragt nach – sorry […]