Sonstiges

Guide: Anonym mit WordPress bloggen

halte ich für sehr wichtig, dass man sich informiert, welche Möglichkeiten es gibt, anonym zu bloggen. Hierzu bitte in Ruhe das englischsprachige Tutorial durchlesen: Anonymous Blogging with WordPress and Tor

Liebe anonyme Mitarbeiter-Blogger: bloggt niemals, never ever vom Arbeitsplatz aus. Es ist für den Netzwerkadmin der Firma ein Leichtes, Euch herauszufischen. Solange Ihr nicht wisst, was Ihr tut. Daher, lieber von zu Hause aus bloggen. Oder umgekehrt: Ihr möchtet unbedingt der Firma via Firmenblog Eure Meinung in den Kommentaren kundtun? Dann macht es lieber aus dem Internetcafe, wenn Ihr ausfallend werdet – was ich persönlich nicht begrüße – denn da kann es Euch auf Basis einer Strafanzeige passieren, dass Euer Internetprovider (DSL, zB Arcor, Telekom, …) Eure Einwahldaten anhand der IP herausrückt, mit der Ihr im Web herumgesurft seid. Im Internetcafe loggt Ihr Euch dahingegen anonym ein und hinterlasst damit keine Spuren, die auf Eure Person zurückführen (solange der I-Cafe Besitzer auch die Klappe hält und vergisst, dass Ihr 12 Stunden am Platz 3 gesessen habt). Ihr möchtet eine nette E-Mail versenden? An Euren nervigen Chefe? Dann bitte nicht mit einer Web.de-Adresse, die wissen, wo Ihr wohnt. Nutzt Hotmail, Google Mail oder Yahoo Mail. Die wissen das nicht.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

9 Kommentare

  • Ja solche Dienste sind wirklich sehr toll -.- dank dieser Dienste kam jetzt schon eine Bestellung von Orion für 1000 Euro und gestern ein Schreiben vom anwalt das ich 165 Euro fürs anmeldend auf einer Pornoseite zahlen soll auf der ich nie gewesen bin. Hat sich natürlich jemand auf meine Adresse angemeldet. Das nochmal zum Thema Impressum. Zurückverfolgen ging bei Orion natürlich nicht, ich hoffe das ich diesmal mehr Glück habe. Ich hasse Anonymisierungsprogramme!

    Falls du mehr wissen willst kannste mir ne Mail schicken…

  • Kurz off topic. Der BT-Blog war am Donnerstag ab 11:20 nicht mehr erreichbar für mind. 30 Min.

  • Nutzt …, Google Mail …. Die wissen das nicht.

    Google weiß wo Du wohnst Robert – zumindest wenn’s nach den Datenschutzpanikern geht 😀

  • Du meinst, die wissen das, wenn sie meine AdSense-/Adwords-Daten nutzen würden? Sonst sehen die ja lediglich meinen Einwahlknoten… wo ich dann genau wohne, wissen die auch nit

  • Wie es hier schon mal geheißen hat; durch die „Inhaltsanalyse“ (ist eine Forschungsmethode seit den 30-er Jahren) kriegt man relativ genau heraus – indem man Texte analysiert – welche Merkmale die Person hat, die schreibt.
    Diese Methode wenden nicht nur Kriminalisten (Profiler) an, sondern werden auch automatisiert angewandt.
    Daher ist das IP-Verbergen oder das Eliminieren geschwätziger browser oder mail-clients nicht mal die halbe Miete.
    Ob Tor oder x andere „techn.“ Methoden — Dissidenten kreist man anders hervorragend ein. Da hilft Tor, nym (wenn regelmäßig geschrieben wird) kaum bis wenig.
    lg hanseu

  • @helmi
    der Begriff „Datenschutzpaniker“ ist wohl verfehlt; wenn ich mir Zeit nehmen würde, kriege ich von Dir so viel raus, dass Du blaß wirst;
    inklusive Deiner Schulnoten.
    lg hanseu