Germanblogs: Warum ich Spamblogger dagegen richtiggehend lieb habe

Robert Basic

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Spammer zählen weithin im Netz als Abschaum, Gewürm, niederes Gezücht. Doch im vergleich zu Germanblogs sind sie wenigstens ehrlich: Sie spammen, was das Zeugs hält und machen keinen Hehl daraus, um was es geht. Germanblogs dahingegen verdient noch nicht mal einen Link. Wenn das stimmt, was Don Alphonso behauptet – sag mal, kann es sein, dass der seine Saftausdrücke letzte Zeit stark zurückgenommen hat und auf seine alten Tage ziviler wird? – würde ich mich fragen, ob ich weiterhin bei Germanblogs mitschreiben würde, liebe ProBlogger und Möchtegern-ProBlogger, die da bisher mitmachen.

Holtzbrinck als verantwortlicher Verlag hinter dem Germanblogs-Gebilde sollte sich dazu äußern, wie dieser Blog-Schrott überhaupt bewilligt werden konnte. Ach, warte, Thomas Knüwer ist doch auch ein entfernter Verwandter von denen? Mal gespannt, was der dazu meint, ob er die Klappe halten muss oder frei Schnauze drauf losschreibt (würde gerne mal wissen, ob er Eier mehr im Robert Scoble-Format oder doch mehr im Steve Rubel-Format hat)?

Warum so wild? Wild ist das falsche Wort. Es ist eine klare Ansage, dass ich persönlich mit Fake-Blogs nix anzufangen weiß. Sie sind in vielerlei Hinsicht Schwachsinn. In der Sprache des Geldes und der PR sind sie vollkommen idiotisch, weil sie gegenüber einem ernst gemeinten Blog viel weniger Wirkung zeigen und höchst ineffizient sind. Ich ärgere mich darüber, wie viel Dummheit es da draußen gibt,… da labern sich hunderte von Bloggern weltweit die Seele aus dem Leib, wie es wunderbar gehen könnte. Dann kommen am Ende des Tages Nullchecker und PR-Fuzzis an, die es einfach nicht kapieren wollen und machen uns das Leben schwer. Schwarze Schafe? Das sind nicht Schwarze Schafe, das sind Eiterpickel, die man ausdrücken muss! Germanblogs gehört bei der Kategorie dieser Fake-Blogs zu den kleinsten Unfällen nehme ich mal an. Das war schon in sich so Panne, dass es einem fast schon wieder leid tun müsste. Aber, es ist gut, dass man den Herren den Kampf ansagt, die ein größeres Rad mit Fake-Blogs drehen wollen und das noch viel geschickter anstellen werden als diese Anfänger.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.