sind Blogs Online-Tamagotchis?

Robert Basic

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TamagotchiTama was? Tamagotchi… ein Mega-Hype Ende der 90er Jahre. Man kaufte sich ein Elektrospielzeug und musste dann sein Tamagotchi, ein digitales Miniwesen, mittels Zuspruch, Futter und was weiß ich pflegen und hegen. Wikipedia:

Das Tamagotchi stellt ein virtuelles Küken dar, um das man sich vom Zeitpunkt des Schlüpfens an wie um ein echtes Haustier kümmern muss. Es hat Bedürfnisse wie Schlafen, Essen, Trinken, Zuneigung und entwickelt auch eine eigene Persönlichkeit. Zu unterschiedlichen Zeitpunkten meldet sich das Tamagotchi und verlangt nach der Zuneigung des Herrchens. Sollte man es vernachlässigen, stirbt es, kann jedoch durch Drücken eines Reset-Schalters wiederbelebt werden, und das Spiel geht von vorne los. Dies ist in allen Versionen möglich, auch wenn es Gerüchte gab, dass die japanische Version des Tamagotchi nur einen einzigen Lebenszyklus zulassen würde. Immer wenn das Tamagotchi ein Baby bekommt, stirbt es. Dies geschieht allerdings erst zwei Nächte später. Nachdem der Vater oder die Mutter gestorben ist, gibt man dem Baby einen Namen mit max. fünf Stellen. Irgendwann kehrt das Tamagotchi zu seinem Heimatplaneten zurück (daher auch das Ufo auf den original Bandai-Verpackungen).

Erik Range überträgt das Tamagotchi-Beispiel auf Blogs:

Eigentlich sind da tausend Dinge zu tun, tausend kleine Baustellen, tausend Ideen, tausend Inspirationen von anderen Seiten – und habe ich eigentlich zu diesem und jenem Thema schon was geschrieben? Und eine möglichst gründliche Recherche ist – fällt man nicht dem oben genannten, ersteren Syndrom zum Opfer – natürlich absolute Pflicht. Ehrensache. Schnell stellt man also fest, dass so ein harmloses, eigentlich nur spaßeshalber aufgesetztes Blog recht schnell sehr zeit intensiv wird. Und es ist fast schon egal, wie viel Freizeit man sein Eigen nennt – sie reicht nie vollständig für die regelmäßige Pflege des Blogs. Zumindest nicht für die, die man ihm eigentlich am liebsten angedeihen lassen möchte. Füttern, pflegen, großziehen und liebevoll umsorgen. Fast wie ein Online-Tamagotchi, nur ohne das nervige Piepsen, welches sich aber sicher per Plugin nachrüsten ließe.

btw, Erik Ranges Blog würde ich mir näher anschauen, kann sein, dass Ihr es gerne im RSS Reader abonnieren möchtet 😉

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.