der erste Lawbloggende Videoblogger (Blavg statt Blawg?)

Robert Basic

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RA Bahr lässt nunmehr Videocasts produzieren (siehe sein bisheriges Podcasting-Blog). Alle anderthalb Monate soll ein neues Video erscheinen. Das hängt wohl damit zusammen, dass die Videos professionell produziert werden, wie Ihr gleich sehen werdet, wenn Ihr da reinschaut. Würde mich interessieren, wie hoch wohl die Produktionskosten sind. Wenn ich mal einen Tipp abgeben darf: 2.500 Euro pro Film? Finde ich nicht unspannend. Nein, nicht weil ich zu neugierig bin, sondern mE andere Firmen sich durchaus für sowas begeistern könnten, wenn sie eine ungefähre Vorstellung bekommen.

Meine Kritikpunkte (na ja, Kritik ist zu viel gesagt, eher kritische Würdigung)
– bitte ein Podcast dazustellen
– mehr Bahr-real, weniger Frauenstimme, damit man den RA auch mal live sehen kann (ich weiß, dass er nicht so schlimm aussieht, also zeig Dich ruhig:), so schaut das ganze halt nach einem netten Video-Imagefilmchen mit interessanten Infobruchstücken aus und birgt weniger die Power eines „echten“ Videoblogs. Damit meine ich den Aufbau einer möglichen Kundenbeziehung. Und bei Anwälten ist das nicht wild, wenn die möglicherweise im Film etwas unsympathisch (was ich bei Bahr nicht glaube) rüberkämen. Sie sollen mehr oder minder imho herüberbringen, dass sie der kompetente Anwalt zum Fachthema XYZ sind, mit dem ich aber nicht unbedingt ein Bier trinken gehen muss. Das Bier trinken ist kein wesentlicher Entscheidungsfaktor für mich, wenn es um die Suche nach einem guten Anwalt geht.
– Einbinden der Videos über YouTube und Co. erlauben (siehe elektr. Reporter von Sixtus/Handelsblatt, vorbildlich!), schafft viel mehr Awareness-Chancen

Also: Potenzial ja, Riesenlob für die Ausnutzung neuer Medien, aber lieber weniger professionell, dafür mehr „Vloggig-Bahrig“. Und ich warte, bis Udo Vetter nachzieht. Oder ich sollte meiner Cousine den Tipp geben, die sieht nicht nur verdammt gut aus, sie hat auch was auf dem Anwaltskasten und braucht als frische Anwältin eh Kunden:) Das wäre oberklasse! Mal btw, ist es nicht klasse, dass ausgerechnet eine stockerzkonservative Branche, wie die der Anwälte, so innovativ ist? Zuerst erobern sie mit als erste den Raum der Business-Bloggeria, nun sowas. Kompliment!

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.