Sonstiges

Apotheken-Discounter Apo.take

cool, prima Sache, bewegt sich also doch was, bei der Zunft. FTD:

Kunden können in dem Discounter die 200 gängigsten rezeptfreien Arzneimittel mindestens 30 Prozent billiger einkaufen, als es die Preisempfehlung des Herstellers vorsieht. Die 20-Milliliter-Packung Umckaloabo-Tropfen kostet beispielsweise 6,49 Euro. An der Kasse von Richters konventioneller Apotheke werden dagegen 9,30 Euro fällig. „Wir sind die deutsche Antwort auf DocMorris“, sagt der Apotheker. Die wachsende Konkurrenz, unter anderem durch Online-Versandhändler, habe ihn auf die Idee gebracht, neue Einnahmequellen zu suchen. In das Konzept habe er eine „deutliche sechsstellige Summe“ investiert. „Seit dem ersten Tag schreiben wir schwarze Zahlen, die Kundenfrequenz hat sich verfünffacht.“ Von den Herstellern habe er trotz Abnahme großer Mengen keine speziellen Rabatte bekommen. „Aber darauf arbeite ich hin.“ Ab Januar 2007 will der Apotheker sein Billigsortiment, für das er nach Franchise-Nehmern sucht, auf 400 Produkte verdoppeln

Hier gehts zu seiner Homepage und sein Konzept als PDF

Ob sich was dazu auf dem DocMorris-Blog finden wird?

via best practice

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

6 Kommentare

  • Ich sehe den neuesten Entwicklungen mit gemischten Gefühlen entgegen. Sicherlich ist es eine wunderbare Sache, wenn man Geld sparen kann und seine Medikamente da kauft, wo sie am billigsten sind. Da ich selbst im Apothekenbereich arbeite und quasi vieles hinter den Kulissen mitbekomme, was man als Verbraucher nicht wahrnimmt, weiß ich, dass es mehr als eine Apotheke gibt, die mittlerweile um ihre Existenz kämpfen muss.mag sein, dass das vielen egal ist, denn man kann ja auch einfach im Internet bestellen. Aber was ist, wenn es mal mitten in der Nacht brennt und man unbedingt dieses oder jenes Medikamnet braucht? Was ist, wenn man nicht so einfach mal in die Apotheke gehen und sich beraten lassen kann? Für viele Menschen ist nicht der Arzt, sondern das Apothekenpersonal der erste Ansprechpartner. Für diese Dienstleistung am Kunden bilden wir uns regelmäßig fort, um mit Rat und Tat zur Seite zu stehen. (Dass es leider auch schwarze Schafe gibt, ist mir bekannt. Aber die gibt es wohl überall.)
    Wenn all dies früher oder später wegfällt, was gschieht dann mit der Versorgung des Patienten?
    Alles hat seinen Preis, nicht wahr?

  • ..der Preiskampf geht dauerhaft auf die Beratungskompetenz! Dies ist in den Drogerien so passiert und bei allen anderen Produkten im Einzelhandel nun auch! Wenn wir dies wissen und wollen ist es o.k. Wir sollten uns aber cniht wundern, wenn die Beratung irgendwann schlechter wird!

    Wollen wir dies?