Sonstiges

Sakku Ideengewinner steht fest

hatte doch am 03.01. über Sakku berichtet, eine schweizer Firma, die Solartaschen herstellt und anbietet. Im Rahmen eines Ideenwettbwerbs, was man noch alles mit diesem Produkt anfangen könnte, durfte ich als Jurymitglied die Einreichungen bewerten. Und der Winner steht nun fest. Es ist Michael Kiy (CH) mit seiner Idee: „Oben in der Tasche sollte es ein Fach geben, wo man ein blutooth GPS einbauen kann. Das wird dann von sakku-akku versorgt und man kann auf dem Handy oder PDA ständig schauen, wo man gerade ist. Ist auch für Fussgänger in fremden Städten sehr nützlich.“ Glückwunsch! Ja, einen Preis gabs auch, es ist eine Sakkutasche im Wert von 230 Euro.

Prinzipiell finde ich das Produkt sehr ökologisch, da man u.a. damit von unterwegs sein Handy, PDA oder MP3 Player aufladen kann (siehe Produktliste). Für ein Notebook reicht es leider anscheinend noch nicht aus, wäre supergeil, wenn das auch eines Tages geht. Ich hoffe nur, dass auch die Herstellung und die verwendeten Rohstoffe einigermaßen ökologisch sind, auch die Entsorgung der Tasche?

Sakku Solartasche


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

10 Kommentare

  • Klasse Idee. Vor allem praktisch wenn man mal n paar Tage unterwegs ist, beim Trekking oder so. Ich denke das wird sicher noch weiterentwickelt und wird dann noch leistungsfähiger.

  • Wenn du Kontakt zu den Jungs hast kannst du ja mal vorschlagen, dass Sie Solarzellen nur auf eine aufrollbare Plane bringen, die man zusammen gerollt mitnehmen kann. Die Tasche ist nicht unbedingt jedermanns Geschmack, aber ein Stück Plane im Gepäck ermöglicht grössere Flächen bei geringeren Packmaßen und somit mehre Kapazitäten …
    Falls die Jungs die Idee umsetzen bitte ich um ein paar Musterexemplare …

  • Was soll daran ökologisch sein? Das bischen Ladestrom, was ein Handyakku zieht, dürfte wohl nicht im Gleichgewicht stehen mit den Ressourcen die für die Produktion der Panels verbraucht werden.
    Selbst Solarzellen auf dem Dach, die den ganzen Tag produzieren (und zwar ordentlich Strom) überschreiten erst nach Jahren diesen Punkt.
    Ich stelle mal die These auf, dass dieses Produkt das Stadium des ökologischen Vorteils nie erreichen wird.

    Weiss ja nicht, vielleicht bin ich ja ne Schlampe, aber bei mir würde so eine Tasche keine 4 Wochen halten, weil ich meine Taschen immer in die Ecke schleuder. Somit für mich „Another useless IPod Gadget“.

  • @jan: deine meinung entspricht leider nicht mehr dem aktuellen wissenstand der technik. heute brauchen solarzellen auf dächern auch in europa max. 3 jahre, bis sie die energie, welche zur herstellung benötigt wurde wieder generiert haben. Bei einer durchschnittlichen lebensdauer von mind. 20 jahren ist die ökobilanz doch ziemlich gut…

    @robert basic: die ökobilanz der tasche ist natürlich insgesamt weniger gut wie ein solarpanel auf dem dach. wir haben aber ein lösung: http://www.sakku.ch/technik/nachhaltigkeit.html

    Grüsse, andi

  • Das ist mir bewusst, aber eine Zelle zum aufladen von elektronischen Geräten ist wohl genau wie mein Handyladegerät maximal 5% der Zeit überhaupt im Betrieb (wenn ein Gerät dran hängt), womit sich der Öko-Breakeven wohl eher auf 60 Jahre verschiebt.

    Ich halte ja die Tasche für nützlich für bestimmte Zwecke, aber mit Ökobilanz kann man mich da nicht überzeugen.

  • Okay, Denkfehler, Dach-Solarzellen sind auch keine 24 Stunden produktiv. Schätze trotzdem, dass eine mobile Solarzelle frühestens nach 20 Jahren ne positive Bilanz hat.

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