Hitflip: Blog-Marketing

Robert Basic

beim ersten Anlauf, via Trigami (bezahlte Blogpostings), konnte man bei Hitflip keinen Erfolg verbuchen, via Blogs für sich Werbung zu machen. Es hat so gut wie niemanden interessiert. Siehe Resumee.

Offensichtlich hat Hitflip daraus gelernt und mit de neuen Aktion namens Blogitzeljagd wesentlich mehr Erfolg.

Grundelemente:
– interessante Preise ausloben, aber mit ca. 1000 Euro noch recht kostengünstig
– muliplikatorische Effekte durch Spielregel, auf das Blog zu verweisen, von dem man über dieses Game erfahren hat und auf ein weiteres Blog zu verlinken, das bereits irgendwann einmal über Hitflip was geschrieben hat (aber nicht über das Game selbst)
– zudem soll der Blogger im Posting angeben, welchen Preis man sich wünscht = Ziel ist, andere Blogger damit zu ködern

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Insgesamt ein sehr simples, einfaches Game. Da man mit Speck Mäuse fängt, ist das Element mittels der Preisauslobung abgedeckt. Und für eine Verbreitung sorgt auch die Verlinkungsregel. Gut, das ist jetzt nicht die Klasse eines Schlämmer-Blogs, aber immerhin ein Wegweiser für KMUs, die es nicht so dicke wie ein VW Konzern haben, sich einen Superstar leisten zu können.

Wie, keinen Ton über evil und good Marketing? Wieso? Jeder Blogger muss doch selbst wissen, was ihm gefällt, wo er bei was mitmacht, worüber er schreibt, etcpp. Viele Menschen lassen sich nun einmal lieber extrinsisch aktivieren statt intrinsisch. Die Frage, die sich mir eher stellt, ob Blog-Marketing überhaupt die notwendige Flächendeckung erreichen kann, um eine adäquate Anzahl neuer Kunden auf sich aufmerksam zu machen im Verhältnis zur Größe der Firma? Sprich: geht man den Weg der kleinen Schritte und fängt mit geringen Marketingkosten wenig Kunden ein oder ballert man mit viel Geld auf klassischen Wegen, hat dann aber immense Streuverluste zu verzeichnen? So hat zB Spreadshirt eine Größenordnung erreicht, wo es langsam schwer fällt, via Webmarketing noch weiter im gleichen Tempo zu wachsen. Ich weiß nicht, ob Hitflip diese Schwelle langsam auch erreicht hat. Hat überhaupt Webmarketing eine Ineffizien-Schwelle, um dann auf TV/Tageszeitungen/Radiowerbung switchen zu müssen?

btw, das am Rande: in den USA hat man im Web aufgrund der Plattformen wie MySpace, YouTube und Digg.com wesentlich mehr junge, unverbrauchte Kanäle, die User mittels Werbung zu erreichen. Wie schnell das aber geht, dass eine Übersättigung eintritt bzw. immer brachialere Methoden schon nach kürzester Zeit angewendet werden müssen (!), zeigt der jüngste Schritt von Digg: man lässt die Top-Digger Liste verschwinden. Da eben diese User zunehmen mit viel Geld gelockt wurden, Topstories zu posten. Ebenso sehe ich ein zunehmendes Problem bei den ganzen Social Networks. Sobald die Unternehmen gelernt haben, die kommunikativen Netzwerke für ihre Zwecke zu incentivieren, werden auch da die User zunehmend abwinken. Was wiederum dem Social Network schaden wird. Es ist ja kein Zufall, dass zB McDonalds ein Profil bei MySpace hat, das zahlreiche „Friends“ aufweist, sozusagen als Indikator, wie Unternehmen diese Netze zu durchdringen versuchen. Oder noch viel schlimmer: die ätzende Spammerei der Musikgruppen auf MySpace. Kaum ein Tag, dass man nicht irgendeinen Scheiß im internen Postfach erblickt. Seitdem nutze ich MySpace auch nicht mehr.

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Das ist aber insgesamt eine ganz andere Story, wie intelligent die Firmen gemeinschaftlich sein müssen, um einen Kanal nicht erneut so zuzuballern, das die Konsumenten keinen Bock mehr haben. Und von gemeinschaftlicher Intelligenz bei Firmen zu sprechen ist ja fast schon ein Oxymoron.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.