Sonstiges

Web-Kontinentaldrift II.

Thomas Vehmeier greift meinen Artikel zur möglicherweise künftigen Dominanz des asiatischen Webs (als Inkubator für die neuen Googles) auf und nennt weitere, wichtige Faktoren.

Exzellent gedacht imho: Die Chance liegt darin, daß in den weniger entwickelten Regionen der Welt, die Mediennutzung nicht so ausgeprägt sein dürfte wie bei uns. Im Falle des schnell wachsenden Chinas bedeuter das, daß die Internet-Angebote von Anfang an eine bedeutende Stellung in der Medienlandschaft einnehmen werden und sich [nicht] so sehr wie bei uns gegen bereits etablierte Medien wie Zeitungen und Fernsehen erkämpfen müssen und erwähnt als Beispiel Estland. Können das China-Kenner so bestätigen?


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

5 Kommentare

  • Genau, eine Rückschrittlichkeit bezüglich Internet gibt es in Asien ganz und gar nicht. Im Gegenteil 96% der thailändischen Jugendlichen sind in Myspace – Weltmeister! Gegen die in vielen asiatischen Ländern flächenddeckend vorhandenen Bandbreitnetze ist DSL 16000 old fashion. Aber wo bekommt in D schon DSL 16000? Ich sitze mitten im Rhein-Main-Gebiet und muss mit DSL 3000 auskommen.

    Jepp, losgehen und Sprachlernprogramm kaufen…

  • Cy-world in Korea ist die dominierende Internet-Community. Und sie wird benutzt für das nicht endende Kommunikationsbedürfnis, und zwar vor allem zwischen Bekannten und Freunden (Familie). Genauso, wie das Mobiltelefon benutzt wird, womit man ständig in Verbindung bleibt. Leute die aufs geratewohl ins Internet posten sind mir bislang unbekannt unter Koreanern, obwohl es sie auch gibt. Ähnliche Erfahrung habe ich mit chinesischen Bloggern: Sie posten generell sehr Persönliches, und es macht ihnen nichts, wenn zufällig andere dazu stoßen. Besonders denke ich an die Myspace-Benutzer, wo es einige englischsprachige Blogs gibt. Allerdings scheint es, dass die chinesischen Internet-Nutzer ungerne auf internationale Plattformen wie flickr wechseln, das ist dann doch zu fremd. Explizit chinesische Gruppen findet man dort kaum. Und alles geschieht dort, zumindest in den Großstädten auf schnellstem Breitband. Andauernd werden Filme und Musik geladen, die Webseiten quellen über.
    In Deutschland sind wir viel zu kopflastig was die Internetnutzung angeht und damit langsam, in Asien wird eher alles auf seine Möglichkeiten ausgetestet. Gnadenlos, und wieder verworfen, wenn nicht ansprechend genug.

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