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Facebook: der Dornblödchenschlaf der deutschen Webszene

ok, Updates zur Facebook-Mania:

1. Jeff Jarvis, Buzzmachine: Amazing Facebook

2. Washington Post und Slate.com betreten die Facebook-Arena

3. RockYou wird zum Photobucket von Facebook (Photobucket war der bevorzugte Dienst für MySpace User und gehört nun auch zu MySpace)

4. iLike wird zum Last.fm for Facebook

5. Weitere Applikation für Facebook

6. der erste deutsche Webunternehmer rockt mit seiner Facebook-Idee: geht nicht, da es keinen gibt. Dummheit, Schlafdösigkeit, Unsicherheit, geogelocktes Denken, wazzup???? Das Land der Erfinder, Macher und Denker, kann nicht sein, glaub ich nicht. Read that fucking manuals. Gibt es eine Garantie, dass es klappt? Nö. Es gibt aber eine, wenn man es nicht probiert. Hätte ich einen besonders guten E-Commerce Shop oder tolle Angebote/Services, würde ich meine Sachen packen und mein Glück in Facebook auch probieren. Dornblödchen, ihr:)) Kiss you all!

U dont have 2 be beautiful 2 turn me on…
U dont have 2 be rich 2 be my girl
U dont have 2 be cool 2 rule my world
Aint no particular sign Im more compatible with
I just want your extra time and your


Kiss – Prince
Hochgeladen von fragua73

Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

16 Kommentare

  • Hätte, würde, könnte…mach doch mal!
    Du gehörst doch auch zur „deutschen Webszene“, oder? Ich bin’s echt leid wenn ein neunmalkluger Blogger nach dem anderen sich darüber aufregt das in D nix passiert. Aber beim Beschweren bleibt es halt auch, wenigsten das können wir Deutschen gut. Und zum Thema „Facebook“: Wieviel % der Leute hier hat einen Facebook-Account? Nicht viele, was daran liegen mag das Facebook seine Ursprünge in U.S. Highschools und Colleges hat. Da würd ich eher darauf hoffen wollen das die Xing API bald vollständig ist oder Xing eine ähnliche Plattform anbietet. Also, das ganze hat wohl wenig mit Dummheit zu tun.

  • Ja, den Punkt wollte ich auch gerade anführen… die Frage ist schon, wie interessant das Netzwerk bei Facebook für die deutsche Szene ist. In Amerika, ganz klar, sehr stark, aber hier… wer nutzt und kennt Facebook? Wie hätte StudiVZ dann Erfolg haben können, wenn nicht alleine durch „geogelocktes“ Denken 😉

  • Bei sozialen Netzwerken geht’s um menschliche Interaktion und die kann auch interkulturell ganz interessant sein, aber trotzdem finden die meisten Menschen es wohl interessanter den Studenten aus der Stadt ein paar hundert Kilometer zu klicken, als den College-Studenten aus Übersee. Zu dem Menschen hierzulande besteht einfach schon eine Verbindung; der Kontakt zu einem englischsprachigen College-Boy kann ja mal ganz interessant sein, aber dort sein ganzes Netzwerk aufbauen?
    Englischsprachige Dienste funktionieren wunderbar bei sprachunlastigen Diensten (flickr, youtube), aber Social Networks kommen nicht an so richtig rübergeschwappt und ich denke, dass wird auch so bleiben (oder doch nicht?)

    Finde, das ist eine spannende Frage :)

  • Robert geht es um die grundsätzliche Denke, um die sogenannte Gründermentalität. Ich denke, daß sich dieser Gedanke hinter seinen emotional gefärbten Worten verbirgt.

    Seitdem ich selbst die Fronten hin zur Selbständigkeit gewechselt habe, merke ich persönlich häufiger, daß in Deutschland immer noch so ziemlich alles, was mit dem Internet und neuen Medien zu tun hat stark belächelt und bewitzelt wird.

    Ernstgenommen wird man von solchen Leuten erst, wenn man sich in weiten Kreisen etabliert hat. Gerade Schreibtisch-Weltverbesserer sind immer mit klugen Ratschlägen bei der Hand. Macher sind sehr selten.

    Insofern nehme ich Roberts Posting auch als Motivationsposting, denn als Schmähkritik war.

    Viele Grüße,

    René

  • Ich finde den Facebookvorstoss gut, jedoch ist dies auch ein typisch amerikanischer Hype. Mark Zuckerberg ist u. war eben schon immer die inoffizielle Paris Hilton der Web 2.0 Welt.
    Die meisten Myspace Tools/Extensions werden jetzt eben kurzfristig fuer Facebook „angepasst“ u. gegen diese finanziell gut ausgestatteten startups muss man erstmal aus D aus ankommen.

    Was man jedoch erwarten kann ist das deutsche Marken mit int. Kundschaft (wie z.B. Adidas, T-Mobile) kurzfristig einen ordentlichen Laden/Tools… mit Facebook (u. Second Life!) aufmachen/entwickeln.

  • Sehe ich das richtig, dass mit diesem Schritt verschiedene Dienste auf einer Plattform genutzt werden können? Ich muss mich also nur noch einmal einloggen, nämlich bei Facebook, und höre dann meine Songs via lastfm und kaufe Bücher bei Amazon – ganz so wie ich mir mein Profil zusammengestellt habe (natürlich in Abhängigkeit der angebotenen Dienste). Die „Datenkäfige“ wären damit überwunden – ein Riesenfortschritt, oder nicht?

  • […] Besonders interessant wird der Einsatz von Widgets im Bereich der Social Shopping-Communities werden. Hier seien beispielsweise die Plattformen edelight und shoppero genannt, die beide bereits eigene Widgets anbieten. Bloggerin paulinepauline schildert hier ihre ersten Erfahrungen mit Shop-Widgets. Hinzu kommen Social-Networks wie z.B. Facebook, das sich jetzt komplett externen Inhalten geöffnet hat (hier und hier nachzulesen). Der Kampf um den Space auf Blogs, Homepages und Profilen ist längst eröffnet. […]

  • […] Dazu muss die Qype Application einfach nur dem eigenen Profil hinzugefügt und der Username bei Qype angegeben werden, und schon kann man wahlweise seine letzten Beiträge und/oder Lieblingsplätze anzeigen lassen. Damit ist Qype einer der ersten deutschen Startups, welche eine Facebook Application am Start haben. Diese werden wir natürlich nach und nach weiter ausbauen. Um in den Genuss der jeweils neusten Features zu kommen, empfiehlt es sich die Application ab und zu einfach neu zu konfigurieren. Weitere Infos über Updates werden sich in Zukunft dann auf der Facebook-Seite für die Qype-Application finden lassen. […]

  • ich denke facebook wird seinen weg nach deutschland machen. und die bereits zahlreichen apps werden das nur verstärken.
    hab mich jetzt einen tag intensiv mit fb beschäftigt und sehe da einen riesenvorsprung für fb, wenn sie nach de aufbrechen.
    die frage ist viel mehr:
    warum sollten sich die vielen guten apps anbieter die mühe machen und eine version für xing oder studivz schreiben, wenn sie bei fb 100 mal soviele user haben wie in den beiden deutschen diensten?
    ich denke die user werden dahin strömen wo die besten apps sind und das wird facebook sein.
    ich denke user wechseln schnell zu einem anderen netzwerk, wenn auch erstmal parallel.
    dnn kommen die freunde nach und schon ist alles wieder in butter!

  • Auch DNnetz, einen Nachrichten-Aggregator, gibt es jetzt auf Facebook. Mittlerweile findet man auf Facebook ja schon sehr viele deutsche Anwendungen, was man z.B. am German App Contest sehen kann. Das Ergebnis vom App Contest kommt ja auch in den nächsten Tagen.

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