Blog-Einnahmen : offene Fragen bzw. Hinweise

Robert Basic

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zur Auswertung haben die Kommentierenden mehrere Punkte angemerkt

1. Die Nullmeldungen sollten mit in die Auswertung: kann man selbstverständlich tun. Dazu sind ja die Dateien angehangen;) Ich hoffe, es finden sich noch Freiwillige, die mit den Daten spielen möchten. Ich selbst habe mich dagegen entschieden, da es um eine Analyse der Einnahmen und weniger um eine Analyse der Werbebereitschaft ging. Sprich: rein mathematisch ist es nahezu ausgeschlossen, dass ein Blog trotz Werbemitteleinsatz nicht mal 1 Cent verdient. So hat auch der überwiegende Teil der „Nullmelder“ angegeben, dass man auf Werbung verzichtet. Keiner war dabei, der kommentiert hätte, dass man Werbung einsetzt, aber nix verdient. Schon ein Klick auf das typischerweise eingesetzte AdSense (mehr als 3/4 setzen AdSense ein!) führt zu einer Einnahme von mindestens 5 Cent. Und es ist selten, dass Blogs zB nur auf Sales/Lead basierende Affiliatemittel setzen, die nur dann Cash bringen, wenn der Leser zB etwas ordert auf der beworbenen Seite. Da kann es durchaus sein, dass man trotz Werbemitteln 0 Euro verdient. Bei der Umfrage haben 7 von 30 0-Blogs keine Besucherzahlen eingegeben, 23 von 30 0-Blogs haben hingegen einen Traffic, der eine Nulleinnahme sehr unwahrscheinlich macht. Daher der Ausschluß unter der Annahme, dass die 30 Blogs keine Werbung einsetzen wollen. Nimmt man die typische 10% Fehlertoleranz, müsste man 3 Blogs eigens in die Auswertung aufnehmen, doch werden sich dadurch die Daten nur marginal verändern, so dass sich bei den Trends keine Verschiebungen ergeben würden. Mir gings nicht um punktgenaue Daten, da das ausgeschlossen ist, sondern eben um Trends. Zumal auch die Losgröße keine exakten Datenauswertungen zulässt imho, hier hätte man schon mit einer erheblich größeren Probe aufwarten müssen.

2. Die 10.000er reizen natürlich viele, wer das ist und um was es geht. Die Umfrage war anonym, ich habe also von keinem einzigen Umfrageteilnehmer irgendwelche Personendaten. So kann ich nicht sagen, ob die Angaben valide sind. Der 13.000er gibt zB an, dass er über 100.000 RSS Leser habe, das halte ich für ausgeschlossen. Solche Zahlen weisen nur international bekannte Top-Blogs auf. Die Ratio PIs zu Besucher (21.6 Mio zu 1.36 Mio) ist für ein Blog sehr untypisch, da selbst die besten Blogs in diesem Bereich nur auf ein Ratio von 5:1 kommen. Wobei es Blogs gibt, wie etwa Spaß/Fun/Erotik-Blogs, die aufgrund ihrer Bauweise den Leser sehr lange verweilen lassen, um sich zahlreiche Seiten anzuschauen. So wiederum ist es logisch, wenn auch die Zahl der RSS Abonnenten strange ist. Die Google-Quote beträgt 13%, also ist es ein Blog, das von Google als Pornoseite nicht gekickt wurde. Wie Ihr seht, ich kann auch nur spekulieren, ob die Blogs mit den höchsten Einnahmen wahre Angaben gemacht haben. Das war aber schon vorher klar, insofern hatte ich darauf hingewiesen, die Daten in Einnahmegruppen zu unterteilen. Wie gesagt, ich erachte Einnahmen bis 5.000 Euro für kein Problem mehr (im Sinne von erreichbar). Die Auswertung hat auch gezeigt, dass einige Blogs im Range zwischen 500-2500 Euro super dabei sind. Das Schielen auf die Monstereinnahmen +10.000 Euro ist imho wenig sinnvoll, da das eh nur den Allerwenigsten vorbehalten bleiben wird. Darüber hinaus neige ich bei den jetzigen Blog-Marktverhältnissen dazu, von Erotikblogs zu sprechen, die auf extrem hohe Einnahmen kommen. In D. Nicht im internationalen Bereich, da sind noch ganz andere Einnahmenmonster mit dabei.

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3. Es wird eine neue Umfrage geben, doch das wird dauern. Wohl Januar 2008, wenn das Weihnachtsgeschäft vorbei ist:) Und, ich werde dann erstmalig abfragen, ob manch ein Blog Umsätze aus eigenem E-Commerce macht, zB durch Integration eines Shops und auch nach den iindirekten Einnahmen fragen (Auftragsvermittlung via Blog), die ein Vielfaches der Werbeeeinnahmen betragen können.

4. Die Charts wurden mit OpenOffice 2.x erstellt, ist zwar nicht so dolle wie das neueste Excel (ein Schmankerl), aber ich hatte eigens OO genommen, damit ich es in alle Richtungen exportieren kann und nicht alle Excel haben.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.