Internet Tablet

Robert Basic

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wieso habe ich das Gefühl, dass ich fast alleine dastehe mit einem Wunsch nach einem Device, das ausschließlich für das mobile Browsen im Netz gebaut wurde? Viel schlanker als diese fetten Notebooks, selbst Subnotebooks sind zu groß. Ich will keine ewig große Rechenleistung bis zum Anschlag, keine fette Festplatte, keinen gigantischen Monitor, ja, ich will nicht mal ne Tastatur, keine Telefonie, noch MS Office drauf. Just the Web und ein Interface. Und wieso habe ich das Feeling, dass ein Produkt mit einem schlanken Preis um die 100 Euro der Hammer wäre und weitaus mehr Käufer finden würde als zB das ansprechend und ergonomisch wirkende Nokia 770 Internet-Tablet:
nokia 770 internet tablet

Soll 449 Euro mit Navikit und 349 ohne Navikit kosten. Zu teuer. Preiswerter, runter, aber genau so was. Bestückt mit Services wie Staumeldern / Google Maps etcpp und das Ding läuft. Hat das Teil von Nokia bereits jemand? Wie ist es? Update: Siehe positiven Erfahrungsbericht von Mario.
Update 2: das Gerät kann man scheinbar nicht mehr erstehen, findet man also nur noch gebraucht, zB auf Amazon so ab 150 Euronen. Das Nachfolgegerät nennt sich Nokia 800 und kostet um die 350 Euro.

Was haben wir noch? Den Palm Foleo. Schickes Teil. Tick zu groß und dummerweise auf Palm Treo User ausgerichtet. Wozu die Tastatur? Platzverschwendung für den Monitor. Viel zu teuer mit 500-600 USD. Und wenn man nur den Monitor nimmt von der Größe her, wär das mein Teil.
palm foleo

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Dann noch ein weiteres Gerät, via discobeats, der UMPC Vaio (ultra mobile…) von Sony:
sonyvaioumpc
Preis ist auch Ultra, 2.769 Euro. Oh,menno, Sony, Ihr Erfinder des Walkmans, dat wird so nix.

Und hier der HTC Shift, der im 3.Q in den USA rauskommt:HTC Shift
Preis unbekannt. Engagdet meint aber was um die 2.000 USD. Ok, versenkt, aufwiedersehen! Zudem, da baut man nen Mini-PC (UMPC eben), nicht aber ein Internet Tablet. Just that nothing else please!
via Tipp von Andreas

Asus hat scheinbar den richtigen Riecher, hab schon mehrfach andere darüber reden gehört. Es handelt sich dabei um den ASUS EEE 701, der bald rauskommt und einen goldrichtigen Preis hat: 199-299 USD. Ein Gerät der Klasse UMPC, also auch hier kein pures Internet Tablet. Ist auch mit 4GB bzw. 8GB HD ausgestattet, kommt also wie ein Subnotebook daher. Sorry, zu groß, Akkulaufzeit zu gering, Schnickschnack. Runter mit dem Preis, weniger Schnickschnack, keine HD. Wie man an den Größenrelationen auf dem Bild erkennen kann, ist das Teil viel zu sperrig, um es mal locker mitzutragen. Ich wette, dass das Teil knapp 1.000 Gramm wiegt, too much.
asus eee pc 701
Siehe Testbericht. Warum so kritisch gegenüber? Neues Produkt = klare Abgrenzung gegenüber anderen Produkten. Die User wollen nicht noch ein Notebook. Sie wollen surfen. Dennoch, preislich gesehen ist das bis dato wohl die second best Alternative zu einem nicht vorhandenen, preiswerten just internet tablet. Aber, man muss das Produkt von Asus wohl eher als Antwort auf den OLPC verstehen, der in der IT Industrie für Furore sorgt und wohl als das bahnbrechendste PC-Produkt der letzte Jahre anzusehen ist. Aber, auch der OLPC ist kein Teil im Sinne eines just Internet Tablet.
via Tipp von Andreas und Tipp von Joachim.

Pennen die ISPs, pennt eine gesamte Industrie oder sehe ich den Markt falsch, dass die User eben nicht ein Handy mit Webbrowser haben wollen stattdessen einen Webbrowser zum Herumtragen? Wir wollen auch keine Mini-PCs im UMPC-Format. Just browsen von unterwegs. Sehe ich was falsch oder wird die mobile Nutzung ein Nischenthema bleiben? Beim Fernsehen habe ich ja verstanden, dass die Ergonomie eine natürliche Barriere bildet, dass sich mobile TV-Geräte nie durchgesetzt haben. Beim Radio kommt es nur auf den Lautsprecher an, also ist das heute überhaupt kein Thema mehr. Doch Radio hat bei Weitem nicht diese Bedeutung heute wie zunehmend das Netz. Das gesprochene Wort sehr wohl, also gibt es die Handies. Klein, günstig, mobil bis zum Anschlag. Warum fighten also einige Mobilfunkanbieter auf den hinteren Rängen gegen die fetten wie Nokia statt in dieses Segment zu gehen? Die Anbindung ans Netz ist zB in D wegen UMTS und zunehmender WLAN-Dichte immer besser.

Also nochmals die Anforderungen:
– leicht, klein so weit es wegen Ergonomie geht (800px oder besser 1.024px)
– tageslichtauglich
– robust, stabil, wasserunempfindlich
– UMTS, WLAN
– Browser wie Opera oder FF
– keine HD, Flashdisk reicht, gibt genügend Angebote am Markt
– Lautsprecher, Mikro (webtelefonie zB via Skype)
– keine Programme, alles online?
– schlankes mobile OS, updatebar
– USB, Firewire nötig? Wohl ja, logisch. Bluetooth auch?
– externe oder eingebaute Tastatur?
– Touchpad-Funktion, aktivierbar auf Knopfdruck (Tastaturersatz)
– ggbfl. biegsame Tastatur mit Bluetooth/USB Connect?
– Preis um die 100-200 Euro
– Kamera? Optional
– GPS? Optional
– minimale Rechenleistung? Maßstab: Flashvideos ohne ruckeln
– Akkulaufzeit? Minimal 4 Stunden, aufladbar, logisch
– unique ID zwecks Social Connect zu anderen Usern
– RFID-Scanner? Preisvergleiche zB
– ggbfl. Barcode-Scanner am Gehäuse
– modulartige Hardware? So dass Bastler neue Elemente implementieren können? Also Case, Tastatur, „Monitor“, Platine, etcpp

Frage ist: baut man ein Teil so günstig wie nur möglich und lässt brutal alles weg, was den Preis hochtreibt und fürs Browsen nicht essentiell wichtig ist oder macht man so eine Modeteil draus, das etwas mehr kosten kann, Schnickschnack hat. Letztlich ist es rein die Frage, worauf die verschiedenen User mehrheitlich stehen und womit man den besten Buzz erzeugen kann. Verdammkte Hacke, wäre ich dazu in der Lage, würde ich so ein Teil versuchen zu bauen. Immerhin dürften sich die Investitionen im Millionenbereich bewegen und ohne Ingenieure wie auch gewiefte Hardware/Softwarespezialisten wird man nicht weit kommen. So bleibt mir nur der laute Wunsch, nach einem solchen Gerät anzufragen. Hallo, Business? Aufwachen:) Wo sind die mobilen Wozniaks dieser Welt? Die werden doch wohl nicht Negroponte heißen (OLPC)?

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.