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Internet Tablet

wieso habe ich das Gefühl, dass ich fast alleine dastehe mit einem Wunsch nach einem Device, das ausschließlich für das mobile Browsen im Netz gebaut wurde? Viel schlanker als diese fetten Notebooks, selbst Subnotebooks sind zu groß. Ich will keine ewig große Rechenleistung bis zum Anschlag, keine fette Festplatte, keinen gigantischen Monitor, ja, ich will nicht mal ne Tastatur, keine Telefonie, noch MS Office drauf. Just the Web und ein Interface. Und wieso habe ich das Feeling, dass ein Produkt mit einem schlanken Preis um die 100 Euro der Hammer wäre und weitaus mehr Käufer finden würde als zB das ansprechend und ergonomisch wirkende Nokia 770 Internet-Tablet:
nokia 770 internet tablet

Soll 449 Euro mit Navikit und 349 ohne Navikit kosten. Zu teuer. Preiswerter, runter, aber genau so was. Bestückt mit Services wie Staumeldern / Google Maps etcpp und das Ding läuft. Hat das Teil von Nokia bereits jemand? Wie ist es? Update: Siehe positiven Erfahrungsbericht von Mario.
Update 2: das Gerät kann man scheinbar nicht mehr erstehen, findet man also nur noch gebraucht, zB auf Amazon so ab 150 Euronen. Das Nachfolgegerät nennt sich Nokia 800 und kostet um die 350 Euro.

Was haben wir noch? Den Palm Foleo. Schickes Teil. Tick zu groß und dummerweise auf Palm Treo User ausgerichtet. Wozu die Tastatur? Platzverschwendung für den Monitor. Viel zu teuer mit 500-600 USD. Und wenn man nur den Monitor nimmt von der Größe her, wär das mein Teil.
palm foleo

Dann noch ein weiteres Gerät, via discobeats, der UMPC Vaio (ultra mobile…) von Sony:
sonyvaioumpc
Preis ist auch Ultra, 2.769 Euro. Oh,menno, Sony, Ihr Erfinder des Walkmans, dat wird so nix.

Und hier der HTC Shift, der im 3.Q in den USA rauskommt:HTC Shift
Preis unbekannt. Engagdet meint aber was um die 2.000 USD. Ok, versenkt, aufwiedersehen! Zudem, da baut man nen Mini-PC (UMPC eben), nicht aber ein Internet Tablet. Just that nothing else please!
via Tipp von Andreas

Asus hat scheinbar den richtigen Riecher, hab schon mehrfach andere darüber reden gehört. Es handelt sich dabei um den ASUS EEE 701, der bald rauskommt und einen goldrichtigen Preis hat: 199-299 USD. Ein Gerät der Klasse UMPC, also auch hier kein pures Internet Tablet. Ist auch mit 4GB bzw. 8GB HD ausgestattet, kommt also wie ein Subnotebook daher. Sorry, zu groß, Akkulaufzeit zu gering, Schnickschnack. Runter mit dem Preis, weniger Schnickschnack, keine HD. Wie man an den Größenrelationen auf dem Bild erkennen kann, ist das Teil viel zu sperrig, um es mal locker mitzutragen. Ich wette, dass das Teil knapp 1.000 Gramm wiegt, too much.
asus eee pc 701
Siehe Testbericht. Warum so kritisch gegenüber? Neues Produkt = klare Abgrenzung gegenüber anderen Produkten. Die User wollen nicht noch ein Notebook. Sie wollen surfen. Dennoch, preislich gesehen ist das bis dato wohl die second best Alternative zu einem nicht vorhandenen, preiswerten just internet tablet. Aber, man muss das Produkt von Asus wohl eher als Antwort auf den OLPC verstehen, der in der IT Industrie für Furore sorgt und wohl als das bahnbrechendste PC-Produkt der letzte Jahre anzusehen ist. Aber, auch der OLPC ist kein Teil im Sinne eines just Internet Tablet.
via Tipp von Andreas und Tipp von Joachim.

Pennen die ISPs, pennt eine gesamte Industrie oder sehe ich den Markt falsch, dass die User eben nicht ein Handy mit Webbrowser haben wollen stattdessen einen Webbrowser zum Herumtragen? Wir wollen auch keine Mini-PCs im UMPC-Format. Just browsen von unterwegs. Sehe ich was falsch oder wird die mobile Nutzung ein Nischenthema bleiben? Beim Fernsehen habe ich ja verstanden, dass die Ergonomie eine natürliche Barriere bildet, dass sich mobile TV-Geräte nie durchgesetzt haben. Beim Radio kommt es nur auf den Lautsprecher an, also ist das heute überhaupt kein Thema mehr. Doch Radio hat bei Weitem nicht diese Bedeutung heute wie zunehmend das Netz. Das gesprochene Wort sehr wohl, also gibt es die Handies. Klein, günstig, mobil bis zum Anschlag. Warum fighten also einige Mobilfunkanbieter auf den hinteren Rängen gegen die fetten wie Nokia statt in dieses Segment zu gehen? Die Anbindung ans Netz ist zB in D wegen UMTS und zunehmender WLAN-Dichte immer besser.

Also nochmals die Anforderungen:
– leicht, klein so weit es wegen Ergonomie geht (800px oder besser 1.024px)
– tageslichtauglich
– robust, stabil, wasserunempfindlich
– UMTS, WLAN
– Browser wie Opera oder FF
– keine HD, Flashdisk reicht, gibt genügend Angebote am Markt
– Lautsprecher, Mikro (webtelefonie zB via Skype)
– keine Programme, alles online?
– schlankes mobile OS, updatebar
– USB, Firewire nötig? Wohl ja, logisch. Bluetooth auch?
– externe oder eingebaute Tastatur?
– Touchpad-Funktion, aktivierbar auf Knopfdruck (Tastaturersatz)
– ggbfl. biegsame Tastatur mit Bluetooth/USB Connect?
– Preis um die 100-200 Euro
– Kamera? Optional
– GPS? Optional
– minimale Rechenleistung? Maßstab: Flashvideos ohne ruckeln
– Akkulaufzeit? Minimal 4 Stunden, aufladbar, logisch
– unique ID zwecks Social Connect zu anderen Usern
– RFID-Scanner? Preisvergleiche zB
– ggbfl. Barcode-Scanner am Gehäuse
– modulartige Hardware? So dass Bastler neue Elemente implementieren können? Also Case, Tastatur, „Monitor“, Platine, etcpp

Frage ist: baut man ein Teil so günstig wie nur möglich und lässt brutal alles weg, was den Preis hochtreibt und fürs Browsen nicht essentiell wichtig ist oder macht man so eine Modeteil draus, das etwas mehr kosten kann, Schnickschnack hat. Letztlich ist es rein die Frage, worauf die verschiedenen User mehrheitlich stehen und womit man den besten Buzz erzeugen kann. Verdammkte Hacke, wäre ich dazu in der Lage, würde ich so ein Teil versuchen zu bauen. Immerhin dürften sich die Investitionen im Millionenbereich bewegen und ohne Ingenieure wie auch gewiefte Hardware/Softwarespezialisten wird man nicht weit kommen. So bleibt mir nur der laute Wunsch, nach einem solchen Gerät anzufragen. Hallo, Business? Aufwachen:) Wo sind die mobilen Wozniaks dieser Welt? Die werden doch wohl nicht Negroponte heißen (OLPC)?

Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

61 Kommentare

  • Nischenthema nein! Braucht der Mensch.
    keine Tastatur? Finde ich doof, weil emailen will man dann doch, oder? was mit dem Nokia E90 800px in der Breite, alle Seiten laufen (ausser Videos) – ansonsten noch das iPhone, oder?

  • Genau darüber denke ich schon eine Weile nach. Ich nenne es Handpad und vom Innenleben könnte man sicher vieles dem Handy abkupfern.
    Es soll maximal so dick wie ne Zigarettenschachtel sein, aber der Bildschirm so groß wie ein A5-Blatt. Damit darf sich aber der Rahmen nicht wesentlich vergrößern. Eingaben über eine hoch sensitive Bildschirmtatstur in vernünftiger Fingerbreite oder Stift.
    Und nur fürs Internet (Wlan). Applikationen, die man auf heimischen Rechnern ausführen wollte (Texte schreiben) werden auch ins Web ausgelagert…

    Das wär meine Vision. Dann könnte ich endlich auch in der Wanne lesen

    Ach so, dafür würde ich sogar bis zu 300-350 Euro ausgeben.

  • Nein Du stehst absolut nicht alleine mit solch einem Wunsch da.
    Mit so einem Teil liebäugle ich auch schon die ganze Zeit.
    Habe mir aber gerade ein E61i fürs „mobile Vergnügen“ bestellt, nachdem aufm Barcamp soviele damit rumrannten und super zufrieden waren.
    Was auch nett sind, sind diese UMPCs. Ich meine einer hatte so eins mit.
    Sind aber recht teuer.
    http://www.discobeats.de/2007/06/12/sind-umpcs-sexy/

    Aber etwas wirklich praktisches für unterwegs (UMTS) zu einem ädequaten Preis ist leider nicht in Sicht.
    Auch schmeissen die Provider mit ihren Datentarifen uns Knüppel zwischen die Beine.
    Wenn ich lese das jedes MB mehr DREI Euro kostet wird mir schwindelig

  • das Thema sehe ich dann bereinigt, wenn die Provider eigene Tarife für solche Geräte anbieten würden. Henne Ei. Wenn genug Geräte, dann Bedarf. Wenn nicht genug Geräte, dann keine Tarife.

  • Das stimmt schon, die Geräteanzahl ist recht mager, aber wenn man mal über das Angebot der 4 Hauptprovider hinausschau was es alles an Geräten gibt die nicht vertrieben wird, dann ist doch klar, die wollen die Kunden in die Kiste drücke in die sie wollen.

  • Du stehts definitiv nicht alleine da mit deinem Wunsch.
    Sowas such ich schon länger. „Wir“ haben in dieser Woche ein Produktmeeting. Nein, jetzt kommt kein Werbelink 🙂 Mittlerweile darf ich das eine oder andere „anmerken“. ( Fast ) Genau so ein Gerät brauch ich, und hatte soetwas schonmal zur Sprache gebracht. Mal sehen, evtl. lässt sich soetwas relativ schnell realisieren. „Der Markt ist da“, sagte ich damals schon… Naja. Mal sehen was rumkommt. Eine Preisspanne von 100-200€ sollte machbar sein… Das es sowas noch nicht gibt, ist tatsächlich bemerkenswert.

    Edit: Habe mir gerade nochmal deine Anforderungen angesehen:

    Barcode-Scanner, W-Lan, und GPS: Das wirst du in näherer Zukunft nicht für 200€ bekommen können, denk ich. Kamera, Touchscreen,Mikro, etc ist in der Produktion kein hoher Kostenfaktor. Aber zb. ein GPS Modul haut dann richtig rein..

  • Ich hab das N770 und werde es nie wieder hergeben!

    Gestern, Fussball, meine Frau: „Wo spielt der Hitzelsberger?“
    Von sowas hab ich keine Ahnung, aber dafür das N770 und schon wusste ich es: Beim VFB. E-Mails checken, Filme anschauen, im Web surfen. Alles ohne Probleme. Akku hebt ewig.

    Skype gibt es seit einigen Wochen für das N800 (Nachfolger). Für das N770 nur dieses Google-Talk.
    Tageslichtfähg ist es auch (Film aufgenommen, umkodiert, auf die 1GB SD kopiert und im Freibad angeschaut…)

    Ne Opera Version ist drauf, nicht sooo das Highlight, der Minimozilla läuft bei mir nicht soo stabil und mit Flash gibt es das ein oder andere Problem (Youtube läuft bei mir nicht). Wobei das mit Flash und Youtube möglicherweise behoben ist, allerdings juckt es mich nicht, da es nicht meine Hauptanwendung ist.

    Schön ist es auch, das Teil online zu lassen und so über einkommende eMails mit nem sanften Ping informiert zu werden…

  • Das Nokia 770 gibts übrigens bei eBay schon für ca. 160 Euro (neu). Von daher finde ich es nicht mehr zu teuer… Online kommst Du über WLAN oder via Bluetooth und einem UMTS-Handy.

  • Die Tastatur blendet sich unten ein, es gibt aber auch die Möglichkeit der Handschrifterkennung.

    Online via Wlan oder über BT an einem Handy. Ne eigene UMTS/GMS Einheit hat das Teil nicht.

    Der Wlan Empfang ist sehr gut, im Vergleich zu meinem N80, das bei 3m neben dem Wlan-Router hier schon schlapp macht. Also im Garten, so gut 50 bis 80m weg vom Zugangspunkt, keine Probleme…

  • Auch ich, wünsche mir das schon seit langem. Hatte auch mal das Sony Teil im Auge, zur Zeit benütze ich den HTC Advantage, ist aber blos ein schlechter kompromis, vor allem nur 640×480 Screen. Zur Zeit warte ich auf den HTC Shift, der ja im Oktober, mindestens in den USA erhätlich sein soll. Wird sicher auch nicht günstig und läuft halt mit Windows, aber die Funktionaliten und Features scheinen zu stimmen. Hoffnung habe ich, dass wir bald von Apple was cooles zu sehen bekommen.

  • @Nico, war klar, eBay:)) Ist aber lediglich ein Sekundärmarkt;)
    @Mario, hört sich wirklich gut. Zeigt auch, dass man damit heute bereits technisch im Machbaren liegt, was den Konsumenten zufriedenstellt.

  • „Wir“ das ist die Firma Easypix. ( Wieder ohne Werbelink 🙂 Innovationen, da stehen wir drauf:

    Haben gerade nen digital-picture-frame gelauchnt: Ansich nix tolles. Aber: Mit DVB-T Empfänger. Dies soll nun wirklich keine Werbung sein, sondern nur aufzeigen, das Wir schnell auf Kundenwünsche reagieren. ( In diesem Falle, wäre der Kunde dann ich selber :))

  • Der Vorteil liegt in der Software: Die hat Nokia gleich als OpenSource rausgebracht und einigen fähigen Entwicklern mit nem Gerät zur Verfügung gestellt. Dadurch gibt es für jedes Problem und jede Idee ne Lösung: http://maemo.org/

  • hatte mich schon öfter über die unfähigkeit der hersteller in diesem bereich ausgelassen.

    das n80 soll aber nun wirklich viele wünsche erfüllen. sogar flashvideo ist für das gerät kein problem. dumm nur, dass man es über bluetooth mit einem handy verbinden muss, um dann ins web zu gelangen… das hätte man doch auch einfacher haben können. kostet mittlerweile nur noch 349€

  • das ist doch Quatsch diese Lösung von Nokia. Was ein Unsinn.

    @Mario, genau da sehe ich auch die Vorteile, wenn man Systeme offener baut. Krasser Gegensatz zum iPhone, das man erst auf Druck geöffnet hat und siehe da was passiert, iPhone Devcamps, eins nach dem anderen. Was besseres kann dir als Hersteller nicht mehr passieren, und da es nicht um Phone bei einem Internet Tablet geht, ist das Sicherheitsrisiko kalkulierbarer.

    @Chris, viel Erfolg! Wenn Updates, melden!

  • Bei Rob Vegas! Er meint das N800 und nicht das N80 (Welches eins der schlechtesten Handies ist, das ich je hatte)

    Mit Unsinn meinst Du, dass keine Telefonfunktionalität on Board ist?

  • ne, denn ollen Connect zum Handy, totaler Bullshit, die Empfangsfunktion auf eine so große „Antenne“ auszulagern. Der Palm Foleo machts besser: wenn kein WLAN, dann eben mit Palm Treo koppeln und so ins Netz gehen, zwar langsamer, aber immerhin. Aber das auch nur, weil man wohl Daten ablegen will oder vom Foleo ins Netz jagen möchte. Klar, ist mehr oder minder ein mobiles E-Mail Geärt.

  • Asus bringt nächsten Monat den Eee PC raus. Ist ein Laptop mit 7″ bzw. 10″ Display, kostet zwischen 199 und 350 $. Hat WLAN, Webcam, Lautsprecher. Keine Festplatte sondern Flash-Speicher bis 16GB, das BS soll in 15 Sekunden gebootet haben. Immerhin ein erster Ansatz in die richtige Richtung wie ich finde…
    Hier schlau gucken oder hier ein erstes Review

  • Ich denk mal, dass ist eine Preisfrage gewesen! As cheap as possible oder vollgepackt bis obenhin? Und wie es dann mit den teuren Zulassungen aussieht… Ich denke, dann wäre der Preis beim N95-Segment rausgekommen. Und ein entsprechendes Handy hat ja eh jeder dabei, oder etwa nicht?

    Und da das N770/N800 von Nokia als Nischenprodukt ausgelegt war, finde ich das ganz okay so (Das N770 hat recht heftige Wartezeiten, weil Nokia vom Erfolg überrannt wurde)

  • Hmm, nicht ganz 100% passend auf deine Anforderungen, aber was ncht ist kann vlt. noch werden?! Der „OGO“ oder auch pocketWeb finde ich bewegt sich zumindest in die richtige Richtung …

    Leider wird das Gerät in Deutschland von 1&1 vertrieben .-/

  • Der „OGO“ taug mal garnichts.
    Dann doch eher der Sidekick, aber der wird vermutlich bald in Deutschland nicht mehr existent sein, im Gegensatz zu den USA. Da ists ein renner.
    T-Mobile hat in den Deutschland den Softwarekatalog arg beschnitten, und zuletzt auch den SSH-Client rausgenommen, weswegen ich meinen SK3 zurückgeschickt habe.
    Aber der OGO kann ja noch weniger 🙂

  • ne, denn ollen Connect zum Handy, totaler Bullshit, die Empfangsfunktion auf eine so große „€œAntenne“€? auszulagern. Der Palm Foleo machts besser: wenn kein WLAN, dann eben mit Palm Treo koppeln und so ins Netz gehen, zwar langsamer, aber immerhin. Aber das auch nur, weil man wohl Daten ablegen will oder vom Foleo ins Netz jagen möchte. Klar, ist mehr oder minder ein mobiles E-Mail Geärt.

    Was meinst du damit Robert? Erst findest du die Verwendung des Handies für UMTS bullshittig und dann findest du es gut, dass der Foleo es genau so macht? Häh?

    Ich finde den Asus EEE PC ziemlich gelungen. Wiegt nicht viel, hat eine Tastatur, ist billig und es läuft normale PC Software darauf (900 MHz Pentium). Sonst habe ich z.Z. einen HTC Athena … zwar teuer und nur VGA Display, aber das Ding rockt, weil ALLES integriert, sogar eine brauchbare Tastatur 😉

  • es geht um die Lösung, ein Gerät mit einem Handy zu verbinden. Nicht um Internet-Tablets. Ich habe das nicht auf Internet Tablets übertragen, sondern auf die Sonderlösung von Nokia eingegangen.

  • Das Teil von Nokia gibt es wirklich schon neu für unter 200 €. So richtig teuer finde ich das auch nicht. Guck z.B. mal bei Amazon.

  • […] Gerade lese ich bei Robert Basic, wie er sich sein ultimatives Surf-Terminal für unterwegs vorstellt. Seine Anforderungen sind naturgemäß sehr technischer Natur. Dennoch ist es ein Beispiel, wie man zuerst seinen Bedarf definiert und sich erst danach am Markt umsieht. Leider zeigt das bekannte Angebot hier noch große Lücken. Hoffentlich sieht die namenlose chinesische Firma das, die sein Gerät schon längst produziert. […]

  • habt ihr schon an die dualsims smartphones aus china gedacht…mit einer 2ten karte z.B Alditalk kann man sehr guenstig surfen und meit der 2ten Simm tel usw…leider habe ich das ding noch nicht in der hand gehabt soll aber sehr gut sein…einfach dualsim cect googlen…(und die haben Windows mobile 6.0 als OS) nur so eine idee 🙂

  • Ich benutze das 770 seit die ersten Entwicklergeräte verfügbar waren und das N800 seit dieses auf dem Markt ist. Das 770 ist etwas robuster verarbeitet, aber das N800 das deutlich modernere Gerät (schneller, im Detail bessere Nutzerführung), recht passabler Sound. Detailänderungen wie den ausklappbaren Ständer (super, wenn man mit BT-Tastatur arbeitet) oder die zwei SD-Slots in voller Größe möchte ich auch nicht mehr missen.

    Zum Surfen und Emails abrufen sind die N-Serie-Geräte wirklich prima, auch wenn die eine oder andere Feinheit den Griff zum Editor erfordert (IMAP/SSL geht nur, wenn man Konfigurationsdateien von Hand anpasst, IMAP/TLS dürfte aber eh häufiger sein). Gelegentliche Youtube-Probleme sind in der Tat vorhanden (ruckelt), aber da arbeiten wohl Google und Nokia dran. 800×480 reicht meistens, zudem es einen sehr Platz sparenden Fullscreenmodus gibt. Akkulaufzeit sehr lange (fast ne Woche Standby, drei bis fünf Stunden Nutzung), wenn man nicht vergisst, in den Offlinemodus zu wechseln.

    Ich halte 350€ für OK (unsubventioniert), zumal ich das 800er eigentlich immer dabei habe. Wer mit dem Teil überall ins Netz will, sollte ein Bluetooth-Handy einpacken, ein UMTS- oder GSM-Modul fehlt den Tablets. Sinnvolle Ergänzung: BT-Tastatur. Ich hab die von Nokia, es sollte aber jede gehen, die das HID-Profil unterstützt (also auch die neue Apple).

    Wie sich das Foleo entwickelt, kann ich nicht sagen, da eine ganz andere Linux-Distribution zum Einsatz kommt. Maemo, OpenMoko und PokyLinux teilen sich viele Komponenten und Konzepte, hier scheint sich also eine Art gemeinsamer Standard herauszubilden. Das sollte in den nächsten Monaten auch positive Auswirkungen auf die Verfügbarkeit von Software haben. Die Firma OpenedHand, welche große Teile von Maemo mitentwickelt, sowie letztens PokyLinux vorgestellt hat, wächst derzeit rasant. Das deutet auf einen neuen Investor hin. Ich tippe auch ein GooglePhone mit Poky-Oberfläche oder künftige Nokia-Smartphones auf Linux-Basis…

    Der EEE-PC sieht mit dem 7-Zoll-Display übrigends ziemlich doof aus. Der 10er ist attraktiver. Die vorinstallierte Linux-Distri nutzt wohl auch den Matchbox-Desktop aber ansonsten viele KDE-Applikationen . Die Vorseriengeräte haben einen etwas kruden Eindruck hinterlassen, ich hoffe, dass die endgültigen Geräte auch softwareseitig eine etwas bessere Feinabstimmung bieten. Ca. 300€ für ein Subnotebook mit Flash-Speicher ist natürlkich attraktiv…

  • wir haben und das N8oo im chicago flagship- store vorbestellt, um uber einen blog / GPS – reisebelgieter fuer die tour auf der route 66 zu verfuegen . uhrmacherarbeit, sich das wordpie- blogprogramm aus dem netz zu laden, 100 jahre fuers uploading von fotos, das GPS aber unerlaesslich beim durchqueren von unwettern , aufsuchen von hotspots (die’s in smalltown america nicht eben haufig gibt ) – der detailierte pruef- und erfahrungsbericht erscheint dieser tage .

  • Sehr gute Zusammenstellung. Momentan sieht es so aus, dass sich für diese Geräte zwischen Smartphone und Notebook der Name Mobile Internet Device (MID) durchsetzen wird.

    Die Unternehmen experimentieren schon einige Zeit mit solchen Geräten. Und dass Nokia Nachfolger des 770 herausgebracht hat und dafür die Linux-Plattform weiterentwickeln lässt, zeigt mir, dass auch bei den Kunden die Nachfrage da ist.

    Überhaupt scheint Linux das Betriebssytem für diese Zwischenform zu werden. Der Palm Foleo wird damit beworben, dass er auf Knopfdruck an ist. Aufklappen, ins WLAN oder Mobilfunknetz einbuchen, E-Mail schreiben, abschicken – das ist was ganz anderes, als auf einem UMPC Windows hochzufahren. Und der Standby wird es dort nicht tun.

    Der Foleo wird sich übrigens nicht nur mit Palm Treos koppeln lassen. Palm bewirbt das zwar so, das ist aber quatsch. Es macht sogar mehr Sinn, den Foleo mit einem kleinen Handy zu kombinieren. Ist man mit einer Tasche in der Stadt unterwegs, dann ist der Foleo dabei. Geht es abends zum Tanzen, bleibt er zuhause. Dann reicht das Handy. Der Foleo belässt die Daten (Adressbuch, E-Mails) auch gleich auf dem Handy und synchronisiert die ständig.

    Der Foleo wurde auch von Anfang an als Surfmaschine konzipiert, denn für Multimedia ist der Prozessor zu schwach. Ansonsten wäre das Gerät zu teuer geworden und hätte zu geringe Akkulaufzeiten. Die Tastatur macht das Gerät natürlich größer, aber andererseits will man auch vernünftig mit zehn Fingern tippen. Ein großes Display wollen alle, aber wie man Texte eingibt, da hat jeder seine eigenen Vorlieben.

    Das wir meiner Ansicht nach der springende Punkt werden: Jedes Gerät, mit dem sich die Texte nicht komfortabel eingeben lassen, werden irgendwann in der Ecke landen. Du hast zwar recht, erst einmal will man nur surfen, aber dann möchte man irgendwann doch auch bloggen, kommentieren oder einfach nur lange E-Mails schreiben.

  • […] Renderer » iPhone-Klon von Nokia? Donnerstag, 30. August 2007  /  Posted in Blog Unter den Most Viewed beiYouTube findet sich gerade ein Werbevideo, das einen Nokia-Klon des iPhones von Apple zeigt. Ob nun fake oder Designstudie: Es war doch eigentlich klar, dass das Konzept des iPhones früher oder später seine Nachahmer finden würde. Das hat man schon beim iPod gesehen. Und vermutlich werden einige Apple-Geeks auf die Ideen-Diebe schimpfen. Ich meine allerdings, dass im Gegensatz zum iPod die anderen Hersteller gute Chancen haben, vieles besser zu machen. Das reicht von der Ausstattung bis zur Vertragsknebelung – und natürlich dem viel zu hohem Preis, den Apple für sein Wundertelefon verlangt. Vielleicht fallen dann auch endlich die Datentarife für mobiles Surfen. Da fällt mir ein: Robert Basic (Basic Thinking Blog) hat mal in einem Post seine Anforderungen an ein PDA/Smartphone/Handy/was-auch-immer formuliert. Warum das bisher noch niemand umgesetzt hat, keine Ahnung. IMHO hätte man dann endlich die Killerapplikation für UMTS: Simples Surfen im Internet. […]

  • […] Und nun zu anderen Dingen außerhalb von München: Meine Vision eines Internet Tablets scheint Apple -ausgerechnet- mit dem neuen iPod Touch ein gutes Stück nach vorne gebracht zu haben. Ist sowas wie eine Kreuzung aus iPod und iPhone. Schickes Teils, etwas zu teuer, zu viel iPod, statt iSurf, aber immerhin, die an iPhone angelehnte Bedienung ist mal wohl unschlagbar. WiFi hats, ok, für euorpäische Verhältnisse muss ein UMTS Modul her. Safari hats drauf als Browser. Siehe dazu den ausführlichen Bericht auf Engadget (via elektrischau) So, Wettbewerber, genau so was, von mir wegen nicht 8mm hauchdünn, ich brauch auch keine fette Platte wegen Musik und anderem Kram. Touchscreen, vertikale, horizontale Bildschirmumschaltung, Fingersurfen. Just surfen und me:) Und preiswerter! Nix 300 USD. 100-200 Euro. Fertig. Gekauft. Füße Geküsst. […]

  • Sorry,

    bin spät eingestiegen und der thread scheint tot zu sein. Gab´s ma nich so ne Kiste mit Windows CE, ISDN oder WLAN Anbindung von Siemens?

  • Digital billed fremkaldelse…

    Die andere Kamera war eine Panasonic mit irgendwas unter 1 Megapixel, die damals schon ein Auslaufmodell war und die ich deshalb zum- für damalige Verhältnisse- Schleuderpreis bekommen habe, gelegentlich benutzt und dann mal an ein Kind als Spielzeug…

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