Sonstiges

Spreadshirt sucht neues Logo

und einen neuen Slogan:

The decision for a new logo follows a recent branding project. You might have heard that we now primarily focus on apparel and our current mission is to become „€œthe world“€™s creative apparel platform“€?. In the past six months we“€™ve completed extensive research both internally with staff, but also externally with shop-partners and potential customers. We learnt that the old tagline „€œYou think it, we print it“€? no longer accurately describes Spreadshirt“€™s business, for the following reasons…

zur OLP Seite

Hoffe, dass die Punkt No. 9 nicht befolgen:))

via Fischmarkt

Update: Ami informiert mich gerade, dass der Slogan schon roger sei
„your own label“
hm.. sehr labbrig, gefällt nicht.


Vernetze dich mit uns!

Like uns auf Facebook oder folge uns bei Twitter


Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

27 Kommentare

  • ja, wilogo ist cool. und die template anbieter kennen wir auch – ich hoffe wir kriegen trotzdem auch so was passendes und nicht alle sind mit mister wong und dem berlin wettbewerb beschäftigt 😉
    einen neuen slogan haben wir allerdings schon, und zwar: „your own label“.

  • Hä? Ein Logo für „Your Own Label“??? Will Spreadshirt jetzt eine Textilfabrik eröffnen oder wie?

    Der alte Slogan ein bisschen verkürzt und „aktiv“ formuliert: „Print Your Favourites!“ oder so ähnlich… und die Leute hätten schon kapiert, was zu tun ist. Sehr strange… Wie soll man nun ein passendes Logo finden? Nette Herausforderung. 😉

  • ich gebe zu, „im deutschen“ bzw. für den deutschen ist die assoziation anders als für englische native speaker. hab das auch schon mit anderen diskutiert. von daher müssen wir mal gucken, ob man den slogan vbielleicht noch übersetzt. @oliver: so weit ist das, was wir machen ja nun nicht weg von (eigenen) textilien – wir haben seit einiger zeit eigene t-shirts im sortiment. alle umfragen unter leuten, die uns nicht kannten zeigten aber sehr eindeutig: print=poster=copyshop. die meisten leute verbinden „printen“ nun mal nicht mit t-shirt. :/

  • @ami: Nun ja, gerade letzte Woche erhielt ich einen Anruf aus der Türkei. Am anderen Ende war die Geschäftsführerin einer Textilfabrik mit einigen hundert Mitarbeitern. Es ging um Produktion und Vertrieb von Marken-Mode für Leute mit eigenem Label. Labels (Brands), die dort bereits produziert werden, kann ich hier natürlich nicht nennen. Es wird sie aber mit Sicherheit jeder kennen. Zum Label gehören: eigenes Schnittmuster, eigenes Design, eigener Qualitätsstandard, ggf. eigene Kollektion, natürlich ein eigenes Etikett usw… Für sie und auch für mich war es normal, hier von einem „Label“ zu sprechen…

    Ich finde die Assoziation zum Copy-Shop übrigens eigentlich gar nicht so schlecht. Klingt irgendwie einfach, praktisch und schnell. Für den deutschen Otto-Normal-Bedrucker auch ohne Englischkenntnisse prima verständlich. 😉

    Mein Vorschlag (oben) ließ es offen, ob man die Motive auf T-Shirts oder „Werbemittel aller Art“ bedrucken möchte. Wenn man sich auf T-Shirts beschränkt, würde ein Sprüchlein wie „design your shirt“ aus meiner Sicht völlig ausreichen, sofern man das heute noch problemlos schreiben darf. „Design“ klingt allerdings auch schon wieder ein bisschen komplizierter. Ist ja nicht jeder ein geborener Designer. 😉 Mag zudem sein, dass der Spruch ein bisschen langweilig und abgedroschen klingt, dafür vermittelt er aber exakt, was man mit dem Shop machen kann.

    Alternativen? Mit ein bisschen Zeit zum Nachdenken wird sich gewiss was Nettes finden – ansonsten ist eine deutsche Übersetzung für deutsches Publikum vielleicht wirklich nicht die schlechteste Idee.

  • Tja, das is wohl in die Hose gegangen mit dem Fingerprint Siegerlogo seinerzeit. Ich habe mich immer gewundert, weshalb niemand die unübersehbare Ähnlichkeit mit http://www.messe-stuttgart.de/ sehen wollte!

    Nun, S.S soll nun unter neuer Führung ein Label werden mit neuem Logo. Ist dieser neue Anspruch nicht etwas weit gegriffen? Die Gesetze sind da etwas anders. Alle 15 monate das Logo ändern is auch nich gerade ein genialer Schachzug.

  • oliver – t-shirts sind zwar nach wie vor unser steckenpferd, aber wir sind ja gerade auf dem weg zwischen t-shirts und mehr (bekleidung), daher wollen wir nicht mehr nur auf „design your shirt“ gehen. was dein beispiel angeht: „label“ weckt sicher verschiedene assoziationen, je nachdem wie sehr man damit zu tun hat. daher mag es wie robert sagt „labbrig“ sein, bietet aber genügend spielraum für uns, und für die zukunft. vielleicht kommen wir ja irgendwann wirklich zum persönlichen schnitt.

    yassi – burton hat ne zeitlang jährlich sein logo geändert. fand ich cool.
    und auch wenn die messe stuttgart sicher international ein begriff ist – unser logo wurde von einem südfranzosen entworfen, der grade mal ein paar worte englisch radebricht. darüber hinaus sind beide konzepte ziemlich verschieden: das logo der messe symbolisiert eine drehscheibe (würde ich jetzt mal intepretieren), unser entwurf ist ein stilisierter fingerabdruck und steht für individualität. ich finde das messe logo schon ganz gut gelungen, sehe daher aber nicht wirklich viel ähnlichkeit .. und dass wir da was abgekupfert haben, nee sorry — da hab ich schon skandalösere agenturstories gehört … zum beispiel .. äh .. mist – jetzt fällt mir natürlich grad keine ein 😉

  • […] Auf der Suche nach neuen Logos sind derzeit einige Internetdienste. Mister Wong sucht nach dem Pseudoskandal um Diskriminierung in den USA einen neuen visuellen Anker und auch Spreadshirt hat sich für ein neues Logo entschieden. Die Nachrichten sind ja von gestern, interessant ist aber der Trend zum Logowettbewerb. Von Pseudo-Trend-Anglizisten crowdsourcing genannt aber eigentlich nichts anderes als ein riesiger öffentlicher Pitch. […]

  • Habe eben das hier gelesen:

    http://www.emar.de/emar/NL/news/mdt/index.html

    Der AGD regt sich ziemlich über die Aktion auf, im Sinne von „für nur 3.000 EUR + Notebook“ Designer ausbeuten und dann auch noch die Nutzungsrechte kassieren wollen.

    Die Templates von http://www.scovilla.com und http://www.button5.com haben zusammen inkl. Umsetzung weniger als 2.000 EUR gekostet und ich habe alle Nutzungsrechte. Musste noch nicht mal ein Notebook für opfern.

    In welcher Welt lebt der Typ? Kann doch jeder Designer selbst entscheiden, ob er da mitmacht oder nicht.

    Oder hat die Branche vielleicht Angst, dass „quasi“ CrowdSourcing-Projekte das Geschäft kaputt machen?

    In diesem Sinne – noch ein schönes Wochenende

    Andreas

  • Das Problem ist, daß es nicht um ein Logo für „Willy Pimpelhubers Selbstgebackenen Käsekuchen Online Shop“ geht.;)

    *Spreadshirt* ist eines der bekanntesten deutschen „Internet“-Unternehmen und Gadowski einer der profiliersten Gründer. Die können sich aus Gründen der PR, der „credibility“ eigentlich nicht erlauben, mit Spar-Preisen einen Wettbewerb auzuloben.

    Schon gibt es schlechte Presse – keine gute Idee. 🙁

  • naja, albern – und schön mein zitat aus dem zusammenhang genommen.
    insgesamt sind 15.000 euro im pool, was denke ich okay ist (leute, wir sind mittelstand und nicht sony oder berlin!) – und natürlich hätten wir davon 12.000 an den gewinner ausloben können, wollen wir aber bewusst nicht, weil wir halt mehr leute prämieren wollen. es hat meiner meinung nach nichts mit designer-ausbeutung zu tun, wenn man keine agentur overhead kosten zahlt.

  • Nette Kommentare, ami. Kompliment! 😉

    Es gibt durchaus Agenturen ohne Overhead. Ich spreche da aus Erfahrung. 😉 Aber Spaß bei Seite. Ich denke, die Zeiten des „richtigen“ Overheads sind auch bei den Kollegen längst Geschichte. Wenn sie können, kassieren manche natürlich auch heute noch dicke Agentur-Provisionen. Sofern der Kunde es bezahlen möchte – warum nicht? Aber mal ehrlich: Wo gibt`s denn sowas heute noch? (Auf diese Frage lieber nicht antworten, falls bekannt. Fällt unter das „Internet-Schweige-Gelübde“…)

    Die Ausschreibung eines Designer-Wettbewerbs finde ich persönlich völlig in Ordnung. Das Internet ändert eben auch hier die Möglichkeiten, Regeln und Marktgesetze. Ich glaube, die Deutsche Bahn musste mal 250.000 DM (oder „nur“ 200.000?) für das DB-Logo inkl. Nutzungsrechten hinblättern. So etwas wird es wohl nicht mehr lange geben.

  • @derhold

    Mag ja sein, aber Logo ist Logo und auch „Willy Pimpelhuber“ kann ein durchaus schönes Logo von einem Hobby-Designer gestalten lassen bzw. erhalten, das durchaus die Botschaft rüberbringt, die unser „Willy“ kommunizieren möchte.

    Hier liegt der Geschmack ja bekanntlich immer im Auge des Betrachters und den Erfolg bzw. die Akzeptanz kann man nicht immer zwingend durch Manpower und Preis garantieren.

  • @Andreas, Du hast natürlich VÖLLIG Recht !

    Natürlich muß ein Logo für 500,00 nicht „schlechter“ sein als eines für eine erheblich größere Summe.

    Aber WIR WILLYS stehen nicht so in der Öffentlichkeit wie spreadshirt/Gadowski. WIR können jeden Spartarif nutzen … 🙂

  • @derhold

    Stimmt, hier hast Du Recht.

    Ist immer eine Sache der Argumentation. Ich persönlich bspw. würde es gut finden, wenn Spreadshirt/ Gadowski auch kleine, unbekannte Grafiker unterstützt und nicht wie jeder andere zu den großen, etablierten rennt. Auf mich macht es wirklich den Eindruck, als das die großen etablierten in der Branche, analog der Gewerkschaften, einfach ihren Status wahren wollen.

    BTW, der Artikel gestern in der Welt hat ja gezeigt, dass bspw. Galeria Kaufhof mit den „Golanhöhen“, über seine Agentur auch nicht unbedingt besser gefahren ist 😉 Wobei ich das wohl nicht gemerkt hätte…

    Ciao & noch ein schönes Wochenende

    Andreas

  • Ist immer gut, wenn man eine konkrete Preisvorstellung hat. Auch Agenturen liefern Logos für 500,- Euro, stecken dann allerdings wesentlich weniger Arbeit rein. Designer machen es nicht anders.

    Wenn sich der Auftraggeber eine Woche Kopfzerbrechen, zig Entwürfe, Design-Vorschläge, Abschlussbewertung und Logo-Auswahl nicht leisten kann oder möchte, bekommte er eben einen „Schnellschuss“. Dieser muss natürlich nicht schlecht sein, es gibt dann nur fast keine Alternativen.

    Designer, die es sich leisten können, fassen solche Logos gar nicht erst an, weil sie normalerweise nicht als „Referenz“ verwendet werden können. Ein Kreativer liefert gerne das Optimum, kann es für 500 Euro allerdings kaum produzieren.

    Ist natürlich alles „relativ“. Der Bäcker von nebenan kann sich als „Bäckerbude“ oder als „wachstumsorientiertes Unternehmen mit Filialstrategie“ aufstellen. Für ersteren reicht wahrscheinlich ein „Billig-Logo“, letzterer wird sich ein solches eher „nicht leisten können“.

  • @Oliver B.: Man kann sich doch an den „5 Fingern einer Hand“ abzählen, daß niemand für die von mir genannten 500 Öre wirklich „arbeiten“ kann – und keiner mit einem Funken Renommee wird darauf anspringen.

    Wie gesagt, *spreadshirt* ist eines der bekanntesten startupUnternehmen (bezeichnet man die noch so ?) und werden natürlich anders gewogen als irgendein Newcomer, der nicht damit rechnen muß, daß sein Logo demnächst von irgendeinem designBlog auseinandergenommen wird – und für den Logo/CI für den Marketing- Erfolg (noch) weitestgehend unwichtig sind.

  • Ist doch klar, dass ein Verband die Interessen seiner Mitglieder vertritt. Eine Ausschreibung jedoch ist ein Wettbewerb, an dem man teilnehmen kann oder auch nicht. Wer mit seiner Zeit etwas besseres anzufangen weiß oder keine Lust hat, einen „Schnellschuss“ abzugeben, ist doch nicht dazu gezwungen, mitzumachen?

    Ich würde einen Design-Wettbewerb eher als Chance für Newcomer betrachten, denn als Bedrohung für etablierte Designer. Da bei einem Wettbewerb nicht jeder „gewinnen“ kann, muss man sich seine „Investitionsbereitschaft“ eben gut überlegen. Ich würde es fair finden, wenn nach Abschluss des Wettbewerbs noch einmal alle Teilnehmer (samt Logo-Vorschlag) vorgestellt und auch verlinkt werden würden. Geschmäcker sind bekanntlich verschieden – und wer weiß, vielleicht findet der eine oder andere ja über diesen Weg ein lukratives Anschlussgeschäft.

  • oliver: das haben wir letztes mal gemacht, und auch dieses mal kann man nach dem wettbewerb alle einträge sehen. übrigens hab ich nach dem ersten OLP ungefähr 7-8 logos nach dem wettbewerb auf wunsch der designer rausgenommen, weil sie es eben nicht als referenz nutzen wollten (bzw. über google gefunden werden – s.a. OLP archiv). auch dieses mal behält jeder designer alle rechte – jeder kann seinen entwurf in den neuen marktplatz packen, in den eigenen shop etc. pp.
    der gewinner bekommt, ebenfalls wie beim letzten mal, eine eigene seite und wird uns auf der website und in anderen magazinen gefeatured. ich denke, hier können wir durchaus einen benefit geben, im vergleich zu einem „normalen“ vorgehen. und klaro, ich weiss, dass nicht jeder mitmachen wird & will, dass die w&v seeehr agentur nahe berichten muss, aber uns ausbeutung vorzuwerfen .. darüber bin ich *echt* sauer weil wir uns schon eine birne gemacht haben.

    btw. warum wir alle nutzungsrechte wollen, hat auch einen ganz pragmatischen grund: wir wollen das logo nach dem wettbewerb wieder „frei geben“, wie die fingerprints, die im designer und im marktplatz sind und von allen nutzern verwendet werdne können, derzeit auch.

    grz,

    ami.)

  • Ich weiß, ob Ihr es schon wußtet …
    … ich bin über die Seite von *wilogo* darüber gestolpert – es liegen Entwürfe für das *spreadshirt-Logo* vor. Mal anschauen ?

Kommentieren