wie war das Mediacamp

Robert Basic

da ich nicht da war, kann ich mich lediglich aufs Zuhören beschränken. Allgemein liest man aber folgende Kernpunkte heraus (nicht nur dort in den Kommentaren, auch in anderen Blogs):

– die Sessions waren vorgegeben, keine Abstimmung vor Ort: damit fällt der Unkonferenz-Charakter weg, der ein wesentlicher Faktor ist, das etwas Spannendes entsteht. Denn, die Leute -zumindest die Vortragenden- werden damit zum Mitdenken und Mitmachen angeregt. Wer eine Session halten will, aber nicht weiß, ob sie ankommt (keine/sehr wenige Handzeichen = keine Session), macht sich im Vorfeld mehr Gedanken. Zudem, die Passiven verspüren bei der Sessionplannung vor Ort am eigenen Leib, dass es sich um keine Zuhörerkonferenz handelt. Diese offene Sessionplanung erhöht die Dramaturgie wesentlich. Unabhängig davon imho, dass es sich um mit dem Barcamp völlig unbeleckte Teilnehmer handelt. Fällt diese Art von Sessionsetting weg, bleibt das Barcamp imho schon auf halber Strecke im Schlamm stecken.

– die Länge der Sessions war mit 1.5 Stunden zu hemmend für ein Miteinander zwischendurch, also zwischen den Sessions. Je kürzer die Sessions, desto mehr Pausen, desto mehr Gelegenheiten für ein Miteinander im kleinsten Kreis.

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– die Länge der Sessions ist ebenso wichtig für das Aufkommen einer bunten Mixtur aus einer Vielzahl von Themen. Auch das erhöht mE den Spannungsbogen eines Barcamps. Hier gilt erneut: eine Stunde ist schon fast zuviel. 45 oder 30 Minuten sollte ein Limit sein.

Diese beiden Grundprinzipien der offenen Sessionplanung wie auch Kürze der Sessions sind mit entscheidend, dass man auch themenfremde Barcamps veranstalten kann, Teilnehmer infizieren und mitnehmen kann. Und nicht nur wie bisher die „Geeks“ begeistert.

Eine weitere Feinheit, die aber nicht kriegsentscheidend ist, stellt die Vorstellungsrunde dar. Wir nenne das Selftagging, was aber Außenstehenden nix bedeutet, da Tagging ja lediglich eine Art von Statement ist „ich gehöre dazu zum digitalen Frontrunner-Völkchen“. Aber auch ohne diesen Common Sense kann man so eine Vorstellungsrunde fahren, denn wo stellt man sich schon mal mit drei Stichworten vor? Ungewöhnlich ist das, schadet nicht, also ist es einen Versuch wert.

Eine Besonderheit wies das Mediamcamp allerdings auf: es war gekoppelt an die Jonet-Tage, damit wurden die Teilnehmer wohl eher in den klassischen Konferenzmodus des Zurücklehnens und Einschlafen versetzt. Oder?

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Warum ich versuche, mir die wichtigen Eckpunkte eines Barcamps bewußt zu machen? Ganz einfach, wir planen -wie manch einer gelesen hat- ein Barcamp ~Intranet/Enterprise2.0. Da stehen wir vor ähnlichen Herausforderungen, außerhalb der Szene Mitmenschen zu begeistern und zusammenzubringen.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.