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Google bestraft pöse Linkverkäufer

Gulli.com:

Linkverkaufende Seiten wurden massiv abgestraft – in der Regel mit einem um zwei oder mehr Punkte verringerten PR. Golem.de stürzte von sechs auf vier, eTracker.de von 8 auf 5. Da der PR natürlich auch den Wert eines Linkverkaufs mitbestimmt, dürfte das für die betroffenen Sites etwas mehr als nur ärgerlich sein.

(via Kommentarhinweis von paddy)
U.a. hats selbst so renommierte Seiten wie Engadget.com, Golem.de, Heise Telepolis, Forbes.com und gar die Washington Post erwischt.

Siehe auch Search Engine Land: Official: Selling Paid Links Can Hurt Your PageRank Or Rankings On Google. Und auf Fixmbr gibts ne prima Übersicht zu Reaktionen inkl. einer Liste von trigami-bloggenden Sites, die es anscheinend ebenso erwischt hat. Techcrunch flennt dabei am besten: Google Declares Jihad On Blog Link Farms:))

Mein Blog wurde anscheinend auch abgewertet, von PageRank 6 auf PageRank 4. So what, geschissen drauf, dass ich mich danach richte, was Google mag oder nicht. Meine Meinung dazu war schon immer, dass Blogs mit brutal vielen ausgehenden Links glänzen und einige Bezahllinks null jucken sollten, die nicht mal 0.1% aller Links ausmachen. Google profitiert ohne Ende von der „Arbeit“ der Millionen von Websites, die untereinander milliardenfach verweisen. Und nun mag Google genau all diesen Seiten vorschreiben, von denen es sich ernährt, wie sie zu verlinken haben? Zudem, wer es mit Bezahllinks nicht übertreibt, den braucht Google nicht zu jagen, völlig übertrieben imho. Netter Nebeneffekt: Google nutzt seine Marktmacht brutal aus, entledigt sich mit dieser Maßnahme einem Haufen von Werbevermarktern (Anbieter wie Textlinkads) und heimst damit noch ein Stück mehr vom Werbekuchen für sich ein.

Anyway, rationaler Rat: wer auf seinen PageRank wert legt, soll die Finger vom Linkverkauf lassen.

Mein simpler Rat: es gibt andere Suchmaschinen, die nicht viel schlechter als Google sind. Man muss Google nicht nutzen. Eine Woche lang ohne Google auskommen und voila, man merkt nicht mal, dass einem wirklich was fehlt.

Also, meine paid links bleiben drin, Google kann mich mal:) Btw, wie Thomas in den Kommentaren richtigerweise meint, dass sich nun weniger Interessenten finden werden, deucht mich nicht, ich würde sie sogar platzieren, wenn sie nur 1 Euro bringen würden;)

Und Sebbi meint zurecht, dass es natürlich auch an einer Änderung des allgemeinen Berechnungssystems von Google liegen kann, also nicht unbedingt was mit paid links zu tun haben muss. Ergo, Tee trinken, Spaß haben, Theorien aufstellen:)


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

157 Kommentare

  • Die eigentlich spannende Frage ist doch: Hat es sich auch irgendwie auf den Google-Traffic ausgewirkt, oder steht da jetzt einfach nur eine andere Zahl in der Toolbar?

  • wenn die Theorie des PageRanks stimmt, muss mit niedrigerem PR tendentiell auch der Googletraffic abnehmen, da die eigene Seite bei den Keywords mehr in den Untiefen als ganz oben in den Trefferlisten auftaucht

  • Eigentlich hat Google Recht!…

    Ich versuche jetzt mal noch die Pagerankabstrafung durch Google für Linkverkauf ein wenig überlegter zu durchdenken, als ich es in meinen vorherigen Beitrag getan habe. Denn ersteinmal muss man Google das Recht zugestehen mit ihrem Index tun …

  • @Robert: Die Theorie ist klar, aber Du kannst ja nun (unfreiwilligerweise) prima überprüfen, ob sie auch der Praxis entspricht.

    Hältst Du uns über die Traffic-Entwicklung auf dem Laufenden?

  • Also Robert, dein Wort in Googles Ohr!

    Habe heute ernsthaft überlegt das große G. nicht mehr als primäre Suchmaschine zu verwenden. Aber das ist gar nicht so einfach. Mein erster Gedanke: metager und dort Google abschalten. Dort habe ich gemerkt, Metager uterstützt Google gar nicht 🙂
    Klasse! Leider waren die ergebnisse nicht sooo toll. Prinzipell wären die OK, aber die Suche dauert echt lange (liegt wohl am prinzip). Ergo, für den Alltag nicht so geeignet. Idee 2: Ich mag die Suchmaschine wirklich, nur die Ergebnisse waren auch nicht so überzeugend.
    Was bleibt noch: Yahoo und MSN. Dummerweise traue ich denen nicht wirklich zu sich „Kundenfreundlicher“ zu verhalten als Google. Immerhin, Yahoos Suchergebnisse sind echt gut und aktuell. Etwas den Marktanteil von Yahoo zu stärken ist vielleicht nicht schlecht. Schließlich belebt Konkurrenz das Geschäft. Werde also vorläufig mal Yahoo als primäre Suchmaschine verwenden. Auch nicht ideal, aber mal schauen…

    PS: Du hast da noch so einen unschönen „Add to Google“ Button 😉

  • @Flo, lass mal nen Monat laufen, dann kann ich wohl was zu sagen, wenn sich auch die Suchindizes angepasst haben, denn jetzt haben die vielen Googlemaschinchen ja was zum rechnen:)

    @Jürgen, keine Ahnung
    @Norbert, yep, das ist der Google Reader, wieso soll ich den rausnehmen? Viele nutzen den gerne, die meisten brauchen den Button wohl aber eh nicht wegen dem FF2-System (die meisten lesen via FF hier). Aber wenns einigen hilft, schadet der nicht

  • Jürgen:
    Kann Google nicht. Deswegen werden ja die Verkäufer bestraft, nicht die Käufer. Was Google kann: Nach dem Code oder den Dateien suchen die Linklift oder Textlinkads nutzen 😉

    Robert:
    Klar, die Textanzeigen bleiben drin, wird sich halt zeigen wer die zumindest aus SEO-Gründen demnächst noch kaufen mag bei PR4; wahrscheinlich wird es da einige Umbuchungen geben 😉

  • Es ist halt, wie es immer in unserer globalen Welt ist: Wer ein Quasi-Monopol besitzt, macht, was er will. Wenn da dann auch noch die Großen wie Heise einknicken, dann haben wir den Salat.

    Wenn man Google irgendwo kriegen kann, dann beim Geld. Wenn alle betroffenen Webseiten Adsense rausschmeißen, dann wird sich Google das noch mal überlegen müssen. Denn viele der abgestraften Seiten haben (oder hatten zumindest bis Gestern) für Google Werbung verkauft. Das sind ja auch bezahlte Links. Und die würde ich mal als erste löschen.

  • Für meinen Geschmack ist G**gle damit endgültig einen Schritt zu weit gegangen. Zudem stellen sie ihr eigenes System ad absurdum, was für mich der Anfang vom Ende ist.
    Da der Index von Yahoo in keinster Weise schlechter ist, werde ich halt ab sofort deren Suchschlitz nutzen.

  • Hallo,

    google kann mach was sie wollen, es ist deren Suchmaschine und wenn denen was nicht passt, dann ändert man es als anbieter halt.

    auf die Trafficauswirkung bin ich auch mal gespannt, aber lustig heute morgern hatte robert noch einen PR von 6.

  • Merde! Mich hat’s auch erwischt…

    böses google.

    Aber die Links bleiben drin – was scheert mich eine Suchmaschine?

    btw: Ist dieser Abzug eigentlich „für immer“ oder nur, solange die Links drin sind? Ich denke mal, das hat google gar nicht kommuniziert, oder?

  • Warum soviel Aufregung? Wer die Links verkauft musste damit rechnen und die Abstrafung ist schon länger im walde.
    Verstehe die Aufregung nicht, einerseits ist der PR egal. Jetzt will man zu Yahoo wechseln, weil der eigene PR absinkt.
    Gekaufte Backlinks manipulieren Google und diese Seiten werten sie ab. Wo ist das Problem?
    Wenn euch ein Fachverkäufer von Miele seine Produkte anbietet, dann schenkt ihr dem auch weniger Vetrauen als einem unabhängigen Verkäufer.

  • schlechtes Beispiel, da ich einem Fachverkäufer stets vertraue, wenn er vom Fach ist:) aber das nur am Rande. Und klar kann Google machen was die wollen, mache ich doch genauso.

  • @Christian

    Das Problem besteht aus meiner Sicht darin, daß google dadurch die eigenen Ergebnisse entwertet. Bloß weil heise einen Link verkauft, werden doch deren Artikel nicht schlechter.

  • Also ich kann Google verstehen: Das „eigentliche“ Ziel von Google ist es ein optimales Suchergebnis zu liefern. Durch gekaufte Links wird ein Suchergebnis verfälscht und Seiten aufgewertet, die Du eigentlich nicht verlinken würdest. Dadurch wird der Index verfälscht da die entsprechend verlinkten Seiten „wichtiger“ erscheinen als sie sind.

    Also ist es doch nur konsequent die falschen Links abzuwerten.

    Klar das es Google auch rein wirtschaftlich in die Karten spielt ist schon klar aber man kann ja davon ausgehen das Google die Links in ihrer Werbung nicht auf den Suchindex anrechnet. Zumindest wäre das konsequent.

    Jetzt wegen solchem Kinderkram eine neue Suchmachiene zu suchen (was ein Wortspiel) finde ich übertrieben.

  • Ich schliesse mich Jürgens Frage an: Wie erkennt Google bezahlte Links? Ich setze auf einer meiner Seiten Linklift ein und kann im Quellcode der Seite beim besten Willen keinen einzigen Hinweis darauf finden. Die Links selbst sind genau so einfache Links wie meine Navigationspunkte. Da gibts keinen Unterschied.

  • Ich finde das gut, Links zu verkaufen ist ein Unding und ich freue mich, dass Linkverkäufer bestraft werden. Werden Linkkäufer auch bestraft? Das wäre ja genau so wichtig.

    Aber, zum Thema PageRank allgemein – Robert Scoble hat dazu einen recht intelligenten Beitrag geschrieben:
    http://scobleizer.com/2007/10/24/google-page-rank-is-dead-and-has-been-for-quite-some-time/

    (Reißerische Überschrift, aber im Artikel stehen ein paar wichtige und richtige Dinge drin.)

    Btw: Die Rechen-Spam-Abwehr hat einen Fehler. Oder sind drei + acht etwa nicht elf?!?

  • @Jan
    Google überprüft, ob die Links auf andere Seiten thematisch zu deiner Seite passen. Wenn nicht, dann wird bestraft.
    Es gibt aber übrigens rel=nofollow – für alle, die Links auf Themenfremde Websites setzen wollen!

  • Danke Daniel. Sehe es wie du. Ja sind es aber in zahlen… 🙂 Also bitte 11!

    Klar werden die heise artikel nicht schlechter. Aber Google sieht sein Prinzip gefährdet. Man verlinkt doch, weil es gut ist und nicht weil man bezahlt wird.
    @Jan:
    auf http://www.website-boosting.de wurde schon vor einem Monat davor gewarnt. Irgendeinen guten Algorithmus wird google haben. Wird wohl merken, wann, was (wie themenbezogen) und wie oft dazukommt bzw. wechselt und somit die verkäufer erkennen können.

  • @sebastian:
    Das ist quatsch. Ich kann auch themenunrelevante links setzen, das bestraft google nicht. Sonst hätten wahrscheinlich alles blogs PR0.

  • Automatisiert erkennt Google m.E. nicht einen einzigen gekauften Link. Sehr wahrscheinlich ist aber eine Art Mustererkennung anhand wiederkehrender Footprints und das manuelle Selektieren von Webseiten. Zudem wird der ein oder andere Hiwi von denen auf den einschlägigen Textlinkmarktplätzen sein Unwesen treiben. Hätten sie hierfür tatsächlich einen halbwegs zuverlässigen Algo, der wahrscheinlich in den nächsten Jahren nicht kommen wird, dann wären sie an die Thematik sicherlich anders rangegangen. Aber glaubt ruhig was ihr glauben sollt…

    @Daniel
    Ich bin der Meinung das sich G**gle absolut neutral verhalten sollte. Immerhin sind von Inhalten anderer abhängig. Und genau diesen vorzuschreiben wie sie ihr Geld verdienen sollen halte ich für inakzeptabel. Zudem nutzen sie ihre Marktposition aus. Was mir im Sinne des fairen Wettbewerbs auch missfällt.
    Klar können sie machen was sie wollen. Ich empfinde es aber als unsportlich und ziehe deshalb für mich die rote Karte.

    @Robert
    Ask ist übrigens auch nicht schlecht, aber die Aktualität des deutschen Indexes ist nicht vergleichbar mit dem von Yahoo. MSN ist zwar auch recht aktuell, aber bei denen mangelt es für meinen Geschmack noch oftmals an der Relevanz.

  • Die Suchmaschine von Google nicht mehr zu nutzen ist eine Sache. Aber Webmaster, die mir Google’s wettbewerbsfeindlichen Methoden nicht glücklich sind, können dem Webgigant ihre eigene Macht viel besser demonstrieren, wenn sie AdSense von ihren Sites nehmen und keine AdWords mehr kaufen. Das ist schließlich nichts anderes als Link(ver)kauf.

  • @Robert, das mit dem falsch Rechnen in den Kommentaren hatte ich eben auch. Hatte den Kommentar geschrieben und Sohnemann hat im Schlaf geweint. Als ich wiederkam und den Kommentar abschicken wollte war sechs + zwei nicht 8. Nach nem Reload der Seite kam ne andere Aufgabe und die funktionierte normal.

  • Scheint mir eher keine Linkverkaufsabstrafe zu sein. Es wurde auch viele Blogs und Webseiten ohne solche Linkblöcke herabgestuft. Ich glaube vielmehr, dass sie den Algorithmus geändert haben … ich mein … wir alle auf der Stufe von Golem? Engadget auch nur noch 5? … Komisch … komisch …

  • Also davon ausgehend das Google nur an einer Verbesserung des Suchergebnisses interessiert ist:

    Wenn gekaufte Links wie normale Links gehandhabt werden dann heisst das, das das Suchergebnis verfälscht wird. Ich finde also nicht den kleinen Shop in Buxtehude der super Service hat und geniale Preise und auf den viele Blogs so verlinken sondern ich lande bei der Firma XY auf die kein Blog so verlinken würde aber die bezahlten Links.

    Klar ist etwas übertrieben aber finde ich mit dieser Manipulation des Index noch was ich wirklich suche?

    Wie gesagt, davon ausgehend das Google den Index verbessern will um das Suchergebnis zu verbessern war der Schritt mehr als überfällig. Je mehr ich darüber nachdenke ist es eigentlich fast ein Argument mehr für Google.

    PS: Ich glaube nicht, das sie den Aufwand betreiben nur weil sie den Index verbessern wollen. Eher den eigenen Umsatz. Ich gehe aber mal davon aus das Google-Werbung den PageRank nicht positiv ebeinflusst. Hat mal jemand einen netten größeren Betrag zur Verfügung um das zu testen? 😉

  • @Sebbi, auch das kann selbstverständlich sein, lets wait, tee trinken, zurücklehnen und Spaß haben. Meine Annahme ist: zu 50% liegts an Paid Links, aber da kann man dann auch würfeln:)

  • Dann werde ich hier in Zukunft ohne Link posten. Bad Neighbourhood, wie der SEO sagt. Nicht dass es mich auch noch runterzieht. 😉

  • @Robert und Jan: Zu den Captchas. Oft funktioniert das so, dass das richtige Ergebnis in einer Sessionvariablen gespeichert wird. Wenn zwischen dem Laden der Seite und dem versenden des Kommentars mehr Zeit vergeht als die Lebensdauer der Session beträgt, funktioniert das ganze natürlich nicht, da kein Wert zum Vergleichen da ist.

  • Von 4 auf 3 gefallen. Ob’s allerdings mit Linkverkäufen zusammenhängt..? Ich habs Thema bei mir auch mal kurz aufgegriffen und festgestellt, dass sich an den Serps nichts geändert hat. Wer weiß was da los ist.

    Und letztendlich ist es egal, wie du schon sagst.

  • […] Robert Basic wrote an interesting post today on Google bestraft pöse LinkverkäuferHere’s a quick excerptGoogle bestraft pöse Linkverkäufer Gulli.com: Linkverkaufende Seiten wurden massiv abgestraft – in der Regel mit einem um zwei oder mehr Punkte verringerten PR. Golem.de stürzte von sechs auf vier, eTracker.de von 8 auf 5. Da der PR natürlich auch den Wert eines Linkverkaufs mitbestimmt, dürfte das für die betroff… Read the full post from Basic Thinking Blog Tags: Marketing PR via Blogdigger blog search for search engine marketing. […]

  • Die Frage ist ja, wo fängt Google an und wo hört Google auf. Wenn z.B. ein Betreiber eines spezialisierten Linkkataloges für Philatelie für die Refinanzierung seiner für den Nutzer kostenlosen Dienstleistung keine hervorgehobenen, kostenpflichtigen „Premium-Einträge“ für kommerzielle Anbieter mehr anbieten darf, ohne bei Google abgestraft zu werden, läuft doch einiges in die falsche Richtung…

  • […] Google mag dem Mammon sich zwar unternehmensintern vollkommen zugewandt haben, in punkto Sucheregebnis stellt man sich aber nach außen als die Vertreter der Tugend. Werbung ja, Manipulation des Rankings nein. Und wer dem sich zuwieder verhält, der muss eben erzogen werden. Wie schön, wenn man dazu die absolute Macht gleich in den Händen hält. Wer sich auf der einen Seite beim wahren und guten nicht wahr und gut verhält, wird auf der anderen Seite eben bestraft. Denn: Weniger Besucher durch eine Abstrafung im Ranking schmerzen nicht nur das Ego und können Mitmach-Projekte, die auch auf externen Zulauf angewiesen sind nachhaltig gefährden, sie bedrohen eben auch die finanzielle Existenz. Wer auf Zulauf angewiesen ist, weil er Kunden so zu sich zieht wird ebenso die Strafe spüren, wie auch mit den bordeigenen Mitteln Google AdSense, denn weniger Besucher sind statistisch auch weniger Klicks. Zudem untergräbt man das Linkverkauf-Problem so auch an der Wurzel. Das Kapital, dass man als Website-Betreiber ja verkaufte, war ja Beteiligung an der Verbesserung der Google-Position des Kunden. Ein schlechter PageRank – einem Messinstrument, den viele schon viel zu früh beerdigt sahen – ist wenig wert, ja kann sogar dem Kunden schaden. Denn nur wenn wichtige auf wichtige verlinken, honoriert das Google. Linkverkaufende Seiten wurden massiv abgestraft – in der Regel mit einem um zwei oder mehr Punkte verringerten PR. Golem.de stürzte von sechs auf vier, eTracker.de von 8 auf 5. Da der PR natürlich auch den Wert eines Linkverkaufs mitbestimmt, dürfte das für die betroffenen Sites etwas mehr als nur ärgerlich sein. gulli.com via Basic Thinking […]

  • Naja, wen interessierts? Linkverkäufer 😉

    Google will ja schon länger etwas gegen die PR-Verkaufsunart tun, damit haben sie jetzt angefangen…. Wenn man nach US schaut nimmt auch die themenrelevanz imme rmehr zu…..
    Zur automatichen Erkennung lässt sich so einiges erkennen, footer, sponsored, die codes von LL, TLA, Trigami, etc…
    Wie heisst es so schön – under the radar, die Wichtigkeit nimmt wieder zu…

  • Ich bin dafür kein Geld mehr für Textlinkkäufe zu bekommen, sondern dafür eine andere Suchmaschine zu nutzen. 30 Tage MSN LIvesearch –> 50$ etc., aber dann müßten die schon ordentlich ihre Ergebnisse verbessern (jeder zwischenzeitliche Versuch mit anderen Such. war eine Katastrophe).

    Oder, wie wäre es statt einem Pluginkarneval oder Backupday mit einem „HeuteNutzeIchEineAndereSuchmaschinenTag“ für Blogger?

  • Die Arbeit eines SEOs, der was von seinem Handwerk versteht, besteht aus organischem Linkbuilding mit thematisch passenden Links. Durch diese Abstrafungen dürfte ein guter SEO sogar noch mehr Arbeit bekommen, weil die ganzen möchtegern SEOs die sich in 1000e Webkataloge eintragen und ihre Links zusammenkaufen oder nur aus ihrem eigenen Linknetzwerk draufschießen, nicht mehr viel bringen.

    Übrigens: Der PageRank ist eins der unwichtigsten Kriterien für das Ranking von Websites. Besuchereinbrüche sind daher kaum zu erwarten.
    Wenn doch, dann müssten es die Seiten schon längst gemerkt haben, denn Google rechnet intern immer mit genauen Werten und nicht mit den Werten die alle paar Monate für die Toolbar aktualisiert werden.
    Das heißt: die Updates die jetzt bemerkt wurden, wurden schon vor Wochen durchgeführt.

  • Hab‘ das jetzt nicht auf die Schnelle gefunden – aber gilt das auch für verkaufte Links mit rel=“nofollow“? Falls ja, fehlt mir in der Tat jedes Verständnis, denn diesen Tag hat doch Google selbst eingeführt, um eben genau solche für den PageRank irrelevanten (weile verkaufte) Links identifizieren zu können. Sollen sie meinetwegen abstrafen, wer seine Paid Links nicht entsprechend kennzeichnet. Aber generelle Sanktionen gegen das Verkaufen von Text-Werbung würde ich als Eingriff in den Geschäftsbetrieb empfinden.

    @#24:

    Google überprüft, ob die Links auf andere Seiten thematisch zu deiner Seite passen. Wenn nicht, dann wird bestraft.

    Auch das sehe ich kritisch – unzählige Blogs haben sich keinem festen Thema verschrieben, sondern bloggen über alles, was ihnen auffällt. Dass man mit dieser „Strategie“ nicht auf den vordersten Plätzen zu einem Suchbegriff landen kann, ist klar – aber dafür abstrafen? Ganz zu schweigen davon, dass ich an der Kompetenz jedes noch so ausgeklügelten Algorithmus zweifle, über Relevanz und Irrelevanz zu richten.

  • Naja, das Problem ist i.d.R. dass niemand nofollow Links kauft, die meisten kaufen Links aufgrund des PR oder serps. Trafficbuyer eher selten…
    Das Problem ist halt, die Links so gut zu tarnen dass diese nicht automatisch als verkauft auffallen 😉

  • Linklift hat übrigens jetzt nen PR1 bekommen… Wie viel ist denn jetzt ein Link bei Dir „wert“, Robert? Laut Linklift wohl nur noch 20 Euro, oder so??

    Kann man eigentlich wieder hochgestuft werden, wenn man bezahlte Links nicht mehr anbietet??

  • @ Robert… haha *g* Die Frage ging auch nicht nur an Dich, sondern eher an die gesamte Runde…

    Was ist eigentlich dran an der Geschichte mit Trigami? Es soll auch Blogs getroffen haben, die keine Links verkaufen, aber über Trigami Artikel geschrieben haben…

    Grrr! Ich hasse dieses Orakeln.

  • Also das mit trigami kann ich mir beim Besten Willen nicht vorstellen. Hier wird doch reichlich Content fabriziert, womit dann der Link ja auch automatisch themenrelevant sein sollte. Wir selbst haben ja eine trigami-Kampagne gebucht und waren mit dem Ergebnis sehr zufrieden. Wäre jetzt echt schade, wenn die Blogger die das System nutzen deshalb abbestraft werden sollten.

    Ich persönlich glaube, dass die aktuelle Abwertung nicht NUR wegen Linkverkäufen zustande kam – ich denke Google hat allgemein ein wenig am PR rumgeschraubt und Blogs, aufgrund der mittlerweilen großen Masse und extrem guten Verlinkung, insgesamt als „weniger“ PR-wichtig eingestuft.

  • Bei trigami wird zwar Content fabriziert, aber vielen die dort Aufträge vergeben, geht es nur um einige Backlinks. Da steckt doch im Prinzip genau dasselbe dahinter wie bei diesen Amazon Gutschein Aktionen, wo jeder Blogger einen 10 € Amazon Gutschein bekommt, wenn er einen Artikel über eine bestimmte Seite schreibt. Alles billige und teilweise themenrelevante Backlinks.

  • @Konrad – weiss nicht genau ob das so stimmt. Da gibt es günstigere Alternativen. Ich denke man darf das nicht pauschalisieren. In unserem Fall waren uns die Backlinks nicht so wichtig. Natürlich nehmen wir das als netten Nebeneffekt mit – alles andere wäre geloben 🙂 – allerdings war es für uns wichtiger a) erwähnt und b) objektiv bewertet bewertet zu werden.
    Egal wie – bei trigami finde ich ist es durchaus gerechtfertigt wenn dann noch ein Link gesetzt wird. Der Blogger setzt sich thematisch mit der Kampagne auseinander und berichtet darüber – wieso sollte da dann kein Link dabei sein?
    Anders ist es bei Systemen wie LinkLift – da ist der Link die einzige Absicht. Der Linkverkauf-/Kauf ist da das Kerngeschäft.

  • „Ich denke Google hat allgemein ein wenig am PR rumgeschraubt und Blogs, aufgrund der mittlerweilen großen Masse und extrem guten Verlinkung, insgesamt als „€œweniger“€? PR-wichtig eingestuft.“

    Gegen die These spricht, das z.B. Spreeblick (PR6) nix abbekommen hat. Hätte dann ja auch runtergestuft werden müssen, oder?

  • Weil Google das Geldverdienen mittels Linkmanipulation erschwert, „missbraucht es seine Marktmacht“ ? Ich halte diese Sichtweise für ziemlich unplausibel, wenn man bedenkt, dass die Stellung von Google schon immer auch darauf beruhte, Rankingmanipulationen und gekauftes Sich-nach-vorne-spielen zu hemmen.

    Ich halte das für eine Kundenorientierung.

    Man kann dieses Vorgehen auch als Qualität ansehen. Oder, wie Robert Basic, für einen empfindlichen Qualitätsverlust halten. Wobei ich mich dann allerdings frage, ob man dann nicht gleich das alte Prinzip kommerzieller Suchmaschinen bevorzugen sollte (wie früher z.B. Yahoo), die Ergebnisse der Suchmaschine und die Platzierung direkt an die Firmen zu verkaufen.

    Die Frage also ist: Wenn Manipulaton von Suchmaschinenranking gut und unterstützenswert ist bzw. von Google nicht bestraft werden dürte (Roberts Idee), wäre dann nicht – konsequent weitergedacht – eine völlig vergurkte und kommerzialisierte Suchmaschine ideal?

  • Was redet Ihr immer über bezahlte Links? Es hat scheinbar alle erwischt, die ganz offensichtlich Links mit dem Hintergedanken setzen, Pagerank bzw. Suchergebnisse zu beeinflussen. Ob bezahlt oder nicht, ist eigentlich egal.

  • Naja, das ist das Problem der „Transparenz“…
    Viele Blogs die mit Trigami – oder besser für- Trigami gearbeitet haben sind jetzt am Ar….
    Naja, ist jua auch klar, besser einen Linkverkauf kennzeichnen als mit diesem abstrusen trigami-Satz ist scwerlich möglich….
    Habe es ja selber mal aus probiert, ein Blog hat es unbeschadet überstanden, ein anderer ( der mit mehr Trigami-Anteilen *g*) hat auch ein minus bekommen.
    Seltsamerweise ist die bl-anzahl für eben diesen deutlich gestiegen, nicht nur die anzahl auch die pop, von daher ist es etwas verwunderlich….

  • Das Einzige was zur Zeit klar ist, ist das es viele Spekulationen gibt, aber keine wirklich verlässliche Aussage.

    Aber wie wird Linklift & Co ihre Preisstruktur gestalten, wenn alle guten Linkpromoter nun einen geringeren PR haben und somit sich im PR-Mittelfeld nun eine viel größere Masse tummelt?

    Steigen nun die Preise im PR-Mittelfeld, da die oberen PR-Anbieter abgesunken sind, es kaum genügend oder gar keine hohe PR-Linkanbieter gibt? Das freut den normalen und ehemaligen PR-Mittelfeldler, der nun zu höheren Linkpreisen und wohl auch zu mehr Linkangeboten kommt. QUasi auf gleicher Augenhöhe, wie die ehemaligen Big-PR-er.

    Oder sinken die Preise in PR-Mittelfeld und für die paar, die den PR-Downgrade überlebt haben, werden nun (noch) absurde(re) Linkpreise gezahlt?

    Mal schauen, wie sich hier der Markt reguliert 🙂

  • Google hat schon recht selektiv die Sites zurückgestuft, die Links verkauft haben – so hat es bei Heise genau den Channel Telepolis erwischt, die anderen Heise-Channels sind ja diesbezüglich „sauber“.

    Ich hatte auch testweise eine einzige URL „aufgestellt“ und entsprechend genutzt, genau die eine ist zurückgestuft, ca. 700.000 andere nicht. Wer so ein „Experiment“ mit seiner Homepage durchgeführt hat, steht jetzt ziemlich blamiert da.

    Was jetzt noch passieren wird:

    nach dem Tritt ans Schienbein werden nun massenhaft dieser Links entfernt, die Linkkäufer werden dadurch dramatisch Backlinks verlieren, das merkt Google automatisch auch und weiss dann, was gekauft war und was „echt“.

    Ergo kommt die nächste Welle, die Kunden werden abgestraft.

    In ca. 2 Wochen wirds nochmal richtig lustig. V.a. für die Q4-Businesspläne einiger eCommerce-Sites, Finanzdienstleister, Reiseanbieter und wer sonst noch im Linkkauf die aller erste Geige spielt.

    Ob die dann alle Google Adwords buchen ? Um ihren Q4-Umsatz (und damit Ihr Budget für 2008) zu retten ?

    We will see !

  • @Joaquin, wingthom, finde ich ebenso sehr spannend: mein Tipp ist, dass sich das Angebot etwas verknappen dürfte, somit die Preise nicht linear sondern eher degressiv fallen werden. Zudem werden Links zwischen themennahen Seiten noch teurer als zuvor werden, hier wird es wohl zu einer Preissteigerung kommen. Obs nun Google insgesamt zuträglich oder abträglich sein wird? Meine Annahme: AdWords wird einen kleinen Sondereffekt positiv nutzen könne, wir werden aber nie erfahren, wie groß der Effekt sein wird. Imagetechnisch hat Google dafür langfristig bezahlt, denn sie werden es so oder so nie packen, supernatürliche Ergebnisse zu produzieren, sie haben lediglich mehr „Gegner“. Wenn Google automatisch paid links erkennen könnte, hätten sie längst andere Mechanismen genutzt, haben sie aber nicht, weil sie es schlichtweg nicht können. Wie Gerald/SOS SEO schon sagte, es ist ein PR-Gag mit großer Wirkung:) Was ja wohl das eigentliche Ziel der Abwertung zahlreicher Seiten war, natürlichere Ergebnisse zu erzwingen, da muss man aber rätseln, was genau der Anlass letztich war. Links sind sicher ein Faktor, aber der einzige?

  • Ich vermute auch nicht, dass das wirklich gegen selektive Netzwerke wie Linklift geht. Es ist doch in Ordnung, wenn von einer speziellen Seite zu einer anderen speziellen Seite zum gleichen Thema verlinkt wird. Die Themenrelevanz ist ja dann gegeben. Solche Modelle fördert Linklift oder einfach auch ein Webmaster, der sich mit anderen kurz schließt.

    Nicht in Ordnung ist es, wenn eine sehr sehr starke Site, die sich über lange ZEIT zu Recht eine Reputation aufgebaut hat oder die ganz viele CHIPs verwendet, sich alson in der PC WELT ganz gut auskennen sollte, gänzlich unpassende Footerlinks verkauft.

    Da möchte man dann gleich den GOLEM rufen.

  • Ich sage es nochmal: Keine Seite wird jetzt etwas vom sinkenden PR merken. Wenn ihr euch die Konsequenzen dafür anschauen wollt, müsstest ihr den Zeitraum vor bis zu 6 Monaten betrachten. Wenn es da große Besuchereinbrüche, unter denen die über Suchmaschienen kommen, gab dann hatte vielleicht der Linkverkauf Auswirkungen. Wenn nicht wird auch nichts mehr passieren. Wie schon gesagt: Die Werte in der Toolbar sind nicht gerade aktuell und Updates gibt es nur alle paar Monate.
    Generell ist der PageRank sowieso egal und das PageRank Downgrade sollte nur für PR gegen Linkverkäufe sorgen um eventuell einige Leute davon abzuschrecken. Eine weitere Theorie hat ja der seoblogger aufgestellt.
    Solange Google nicht konkret die Quality von Seiten abstuft dürfte aber nichts passieren.

  • Omg, Google hat sie ja nicht mehr alle. Ist das nicht ein Fall fürs Kartellamt? Dass sich Google so unliebsamer Konkurenz entledigen versucht.
    Ich denke schon darüber nach den Google Bot komplett für meine Seite zu sperren. Eigentlich eine verlockende Idee …

  • Naja, ich glaube schon Google den eigenen Algorithmus ändern darf 😉
    Und wieso Kartellamt? Kann doch jeder Exalead, Yahoo oder Live benutzen…. 😉
    btw, Live kommt sogar etwas…
    Und in USA hat Google längt nicht die Marktanteile wie in D…

  • 104 kommentare bezüglich googles abstrafung!!

    es ist ja schon interessant, wie sich bei vielen, sogar etablierten bloggern das bloggerleben scheints nur um verlinkungs-verbesserungen drehte: via blogparaden-itis, via stöckchen-itis, via linktausch-itis, via technorati-friend-itis, via linklift-itis, via trigami-itis, via linkkauf-itis, usw.

    Und dann diese kollektive aufregung der abgestraften. so völlig unvorbereitet, so völlig überrascht.

    wenn es euch ernst wäre, so zieht doch die konsequenzen bezüglich google, ruft zum google-boykott auf, A-Blogger könnten hierbei eine grosse wirkung erzielen, … oder regt euch nicht mehr weiter auf.

  • Hallo Robert,

    Google hat ja nichts dagegen, dass du Links verkaufst. Solange diese um der Werbung willen veräußert werden und nicht wegen dem Pagerank. Ein einfaches rel=nofollow genügt und Google liebt dich wieder. 🙂

  • Was mich hier etwas verwundert: Alle die meinen „Ihr Linkkäufter seit selber schuld“ oder so ähnlich, ja klar, verstehe ich, nur leider triffts auch unschuldige, bei welchen Google _vermutet_ dass da linkselling betrieben wurde. Nur weil ein Blogger viele bekannte Bloggs und noch ein paar private Sites verlinkt, heisst das noch lange nicht das die Links gekauft wurden. Google sieht das jedoch in anscheinend vielen Fällen anders, teils nicht zusammenhängende Links (SEO-Blogg und die Familien-HP) und schon ist der Rank weg. Fairness gegenüber den Ehrlichen? Von wegen…

  • […] Kommentar von Konrad bei Robert Basic. Ich sage es nochmal: Keine Seite wird jetzt etwas vom sinkenden PR merken. Wenn ihr euch die Konsequenzen dafür anschauen wollt, müsstest ihr den Zeitraum vor bis zu 6 Monaten betrachten. Wenn es da große Besuchereinbrüche, unter denen die über Suchmaschienen kommen, gab dann hatte vielleicht der Linkverkauf Auswirkungen. Wenn nicht wird auch nichts mehr passieren. Wie schon gesagt: Die Werte in der Toolbar sind nicht gerade aktuell und Updates gibt es nur alle paar Monate. […]

  • ok – jetzt bin ich mit PR 4 genau so gut wie Golem und…. diese PR Geschichte traue ich sowieso nicht… Ich will lieber den Traffic von golem haben als das Gleiche PRanking :)))) basta

  • Die Maßnahmen finde ich absolut korrekt, da man sich ansonsten eine bessere Positionierung erkaufen kann. Immerhin bietet eine sog. SEO Optimierungsfirma das Einkaufen dieser Links professionell an….und Firmen wie AKAD, SGD, etc. (ILS Gruppe- Riesenmoloch für Weiterbildungen), Tui, etc….schon darauf setzen…Bei aller Liebe…wer Geld für Verlinkungen nimmt und es nicht als Werbung deklariert muss nunmal damit rechnen, abgewatscht zu werden….

    weiter so!

  • Google muss seine Denkrichtung ändern. Nicht aufhören den Algorithmus zu verbessern, nur weil es schwierig wird sondern mal die Brain Power im eigenen Unternehmen nutzen. Die Linkabstrafung kam ja eher von den Leuten bei Google die nicht mit Brain gesegnet sind.

    Bestes Beispiel:
    Bei der Suche nach „robert basic“ bei google.com kommt derzeit an sechster Stelle der Treffer basicthinking.com. Diese Seite sollte wollte von Google als Spam erkannt werden. Soviel Brain haben die doch, oder?

    PS: Ich habe den Link jetzt ohne http geschrieben, sonst würde google noch falscher in die richtung der spam seite rennen 😉

  • Was ist bitte gerecht daran, dass nur g**gle seine Werbelinks verkaufen darf? Die meisten User merken ja noch nicht mal, dass sie auf eine Werbung klicken, für die g**gle Geld bekommt. Früher fanden wir es gut, dass sich g**gle durchgesetzt hat, weil es einfacher ist für nur eine Suchmaschine zu optimieren – jetzt werden wir für unsere Faulheit bestraft. Dadurch haben wir yahoo, fireball, excite, netscape, altavista etc das Geld entzogen, um an den Algorhitmen zu arbeiten…

  • ich denke, der Einkauf ist jetzt wichtiger, dass ich die für meinen Sohn heißgeliebten Zwiebeln finde (wie heißen die, Frühlingszwiebeln?), als dass der Balken 0 oder 10 ist:))

  • […] ich nicht. Einfach ein allgemeines Zurückstufen des PR/Blogs? Roberts BasicThinkingBlog, diese Woche schon von 6 auf 4 bestraft aufgrund von Linkverkäufen, wurde noch eins auf PR3 abgestuft. Oha, […]

  • @Sebastian (#24)

    Google überprüft, ob die Links auf andere Seiten thematisch zu deiner Seite passen. Wenn nicht, dann wird bestraft.
    Es gibt aber übrigens rel=nofollow – für alle, die Links auf Themenfremde Websites setzen wollen!

    So so, also fördert Google die Monokultur, zwingt zur Einschränkung der Inhalte und schreibt vor, unsinnige Linkattribute zu verwenden. Geht“€™s noch? Für wen stellt man denn Inhalte ins Netz, für die ach so arme, bemitleidenswerte Google Inc.?

    Und werden Verweise schlechter, wenn man sich dafür vergüten lässt? Ich kann beispielsweise von einem Produkt überzeugt sein und möchte es anderen empfehlen. Darf ich dann dafür kein Geld nehmen? Es ist doch fair, wenn mich der Empfohlene an den durch mich erreichten Mehreinnahmen teilhaben lässt. Mit welcher Legitimation bezahlt Google denn Leute dafür, dass andere den empfohlenen Firefox runterladen? (Gut, Firefox würde ich nur ohne die Google-Leiste empfehlen.)

    Zur Suche kann ich übrigens Clusty empfehlen, nutze ich seit über zwei Jahren fast ausschließlich.

    @Tim (#56)

    Oder, wie wäre es statt einem Pluginkarneval oder Backupday mit einem „€œHeuteNutzeIchEineAndereSuchmaschinenTag“€? für Blogger?

    Interessante Idee, aber einen Tag finde ich etwas wenig. Eher eine Woche und dann vergisst man, es zurückzustellen 😉 Oder man schreibt sich einen kleinen Zufallsgenerator, der immer zwischen der derzeit präferierten und einer (!) anderen umschaltet. Aber wirklich nur eine einzige andere einbauen, damit nicht eine eher schlechte den Eindruck der Gesamtheit der alternativen Suchmaschinen runterzieht.

    @Claus (#116)

    PS: Ich habe den Link jetzt ohne http geschrieben, sonst würde google noch falscher in die richtung der spam seite rennen 😉

    Ich finde es erschreckend, wie allgegenwärtig diese eine Firma ist und wie stark bei einigen der Einfluss ist. Nicht nur bei der Wahl eines Dienstes, sondern auch und gerade bei solchen Kleinigkeiten.

    Ich bin übrigens vollkommen unschuldig (ich hab ja keine Inhalte und selbst wenn, dürfte sich Google die nicht anschauen) und mein PR ist dennoch von 5 auf 4 gesunken.

  • @Martin
    Wenn Du es nicht für Google tust, ist doch alles wunderbar.

    Dann kann Dir Google nämlich völlig egal sein – und Du könntest (weil es Dir herzlich egal ist!) sogar behaupten, dass Du kein Googlespamming vornimmst. Bzw. versuchst, ein Suchmaschinenranking zu manipulieren.

    Dass hier aber zirka 80 Prozent der Kommentatoren behaupten, dass die Manipulation von Googlerankings eine Art Grundrecht sei, dass der Kauf von Suchmaschinenmanipulation ein wichtiger Zweck im Internet sei, dass zeigt nur deutlich, a) dass der Schritt von Google überfällig war und b), dass die Lust am Geldverdienen die Gehirne lahm gelegt hat.

    Denn: Worin besteht wohl die Qualität einer Suchmaschine? Aus Kundensicht (und nicht: aus Sicht kranker Werber). Darin, dass jeder Kommerztrottel sich die Suchergebnisse bzw. sein Ranking kaufen kann? Darin, dass trickreiche und intelligente SEOs für Geld jeden Müll nach vorne puschen?

    Wohl kaum. Echt jezz.

    Wenn in Zukunft die SEO-Branche etwas lahmt – und stattdessen ein klein wenig stärker gefragt wird, wie ein interessanter Inhalt aussehen könnte: Dann wäre das kein Grund zur Trauer.

  • all diese aufgeregten diskussionen sind so überflüssig. wurde von google doch bereits im august angekündigt linkkauf und reziproke verlinkung zu bestrafen (webmaster richtlinien-ergänzung!). und jetzt sind alle überrascht und spinnen sich ganze verschwörungstheorien zurecht…
    fakt: linkkauf verfälscht den wert des pageranks, pagerank = qualitätskriterium von webseiten, googles pagerank-update = qualitätskontrolle…das ist schlicht und einfaches qualitäts-management

  • [Google] Mein Lolli wurde geklaut!…

    Eigentlich habe ich gedacht das letzte Google-PR-Update, bzw. die Abstrafung der Link-Verkäufer wäre an discobeats.de vorbeigezogen und der PR-Rank würde mir eh am Popo vorbeigehen.
    Leider nein, wie ich eben festellen musste. Ich bin v…

  • […] Nachdem im Oktober 2007 bereits zahlreiche Blogs wegen Linkverkauf von Google abgestraft wurden, hat es nun auch diesen Blog getroffen. Ich hab tapfer absolut seriöse Anfragen abgelehnt, um nur Werbelinks (siehe ganz oben auf der Startseite) zu haben, die auch zu den Themen hier auf dieser Seite passen. […]

  • Das schlimme ist doch, dass diese Textlinkmarktplätze auch im Jahr 2010 noch benutzt werden. Ist ja längst kein Geheimnis mehr, dass auch Google-Mitarbeiter sich in diesen tümmeln…

  • wenn es denn so wäre hielte ich das auch nicht für ganz falsch. Gekauften Links möchte ich als Leser eigentlich normalerweise nicht folgen. Es wäre auch schade, wenn sich ein Betreiber einer Seite mit Geld mehr PR kaufen kann. Besser ist es doch mit Qualität zu punkten.

  • Wenn ihr mich fragt, ist doch PR eh überbewertet. Ich meine in einer Zeit in der Google täglich etwas ändert kann jemand mit PR 6 sich schon lange nicht mehr sicher sein, ob er diesen PR auch in Zukunft weiter halten kann. Also warum sich verrückt machen? Brenzlich wirds erst, wenn man von Google abgestraft wird und ganz aus dem Ranking verschwindet. Bis dahin denke ich ist gegen Linkkauf nichts einzuwenden. Wer es nicht übertreibt mit den Backlinks von nicht themenrelevanten Seiten und seine Webseite nicht mit Ausgehenden Links vollkleistert, muss sich meiner Meinung nach keinen Kopf machen….

  • ch denke, der Einkauf ist jetzt wichtiger, dass ich die für meinen Sohn heißgeliebten Zwiebeln finde (wie heißen die, Frühlingszwiebeln?), als dass der Balken 0 oder 10 ist:))

  • Linkkauf entspricht halt nicht wirklich den Google Richtlininen zur organischen Verbreitung einer Webseite. Generell sollte man mit Bad-Neighbourhood vorsichtig sein, die Qualität der auf einen zeigenden Links wird immer wichtiger. Viele Grüße, Mike

  • bin ich runtergestuft worden, weil zahlreiche Seiten, die mich verlinken (und sei es nur im Kommentarbereich, weil ich dort kommentiere), runtergestuft

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