Sonstiges

Zuckr: statt MyMüsli MyKaffee

MyMüsli kennt jeder mittlerweile? Ok. Und Zuckr will das MyMüsli für Kaffee werden. Kaffeesorten mixen, bestellen, trinken, fertig. Till Achinger schreibt: Wir werden Kaffee herstellen und vertreiben. Richtig guten, frischen Kaffee. Mit ziemlich ausgefallenen Aromen. Mass customized vom Flavour über die Bohnensorten bis zum Label. Also gute alte Schule mit Produkt und so.

Till Achinger? Ja, der mit der Papiertastatur, Flippress.

Update: Nein, nicht der Till. Ich lach mich scheppich:)) Till & Till. Den Rest lassen wir mal dennoch stehen und tun mal so als ob.. (roflmao…)

Ich schätze Tills sehr breite Fähigkeiten ungemein. Doch genau an dieser Stelle muss ich dennoch was anmerken: Till ist ein junger Hüpfer, vollgepowert mit Talenten und Tatendrang. Die Gefahr ist, dass man sich verzettelt. Am Ende macht man nix richtig, wenn man zig Sachen parallel angeht. Es gab schon andere, die gedacht hätten, dass die Welt zu klein ist für sie:) Nein, hab kein Problem damit, man muss sich halt die Hörner in jungen Jahren abstoßen sozusagen, es ist der Lauf der Dinge, ein Automatismus. Also lassen wir ihn hüpfen, bestaunen seine Vielfalt und ich warte währenddessen gemütlich ab, mit welchem Projekt er sich dauerhaft erfolgreich befassen wird:) Sobald er sich einmal eine Finanzierungsbasis und personelle Ressourcen geschaffen hat, wird er mit Sicherheit dann erneut mit parallelen Baustellen loslegen. Ja, ich denke, wir werden viel Spaß mit ihm noch haben, da bin ich guter Dinge. Oder anders: gut Ding will Weile haben.

(kacke, ich höre mich so verdammt altklug an, aber es sind nun mal meine Erfahrungen mit Simultantalentierten)

via Exciting Commerce und Notizen für Genießer


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

17 Kommentare

  • Lieber Robert, bei all den Tills im Web 2.0 kommt man durcheinander: Der Tausendsassa mit der Flippress-Tastatur ist Till HAUNSCHILD. Der Münsteraner mit dem Kaffee ist Till ACHINGER. Zuletzt gesehen beim Barcamp Berlin 2. Ansonsten stimme ich allem zu, was Du so schreibst.

  • Klingt spannend, wobei der Name „zuckr“ für den individuellen Kaffeebohnenmix nicht 100% einleuchten will. Aber evtl. ist das ja das Geheimnis…

    Allerdings bin ich im Ggs. zu MyMuesli (die eben wirklich ne Nische besetzen), der Ansicht, daß es in der Kaffeenische schon jede Menge Angebote gibt; will sagen: gerade im Internet gibt es erfahrene Kaffeeröstereien- und versender, die locker 80-120 verschiedene Kaffeesorten anbieten. Von einzelnen Anbaugebieten (a la „Hawaii, 2006, Südhang“) bis hin zu flavoured-Mix mit Chili, Ingwer & Co.-Aromen gibt es da alles. Wo soll dann ggf. der zuckr-Mehrwert liegen? Bei Müslis habe ich bei mir im Supermarkt wirklich nur 8-10 Sorten…, aber bei Kaffee?

  • Hat jemand nicht ne bessere Idee?

    Was passiert eigentlich, wenn jemand MyMuesli nachprogrammiert (ist in 2 Wochen locker machbar) und guenstigere Preise mit kreativeren Zutaten anbietet?

  • Im Gegensatz zu myMüsli halte ich diese Idee für einen klassischen Übernahmekandidaten eines grossen Kaffeerösters. Kaffee passt nicht wirklich in die Fitness, Gesundheits und Öko-Welle.

    Schöne Idee und dennoch meiner Meinung nach nicht der richtige Markt um ähnlich durchzustarten wie myMüsli. Aber man kann ja noch mehr selbst zusammenmixen…

  • Ach, man muss das sehen wie im traditionellen Verlagsgeschäft: von 10 Büchern ist eines ein großer Erfolg, zwei spielen die Kosten wieder ein und die restlichen sieben werden vom ersten finanziert. Warum macht keiner Startups die mehr als eine Website raushauen? Software sollte man schließlich flexibel genug programmieren.

  • Mal ehrlich, die Idee mit dem Müsli war klasse – was Neues – was Lustiges verbunden mit peppigem E-Commerce-Flair. Eine Kombi aus Online und tagtäglichem Offline (ich zumindest esse regelmäßig Müsli). Und genau deswegen hat mymuesli.com soviel Erfolg.

    Das läßt sich nicht einfach so auf andere Produkte transferieren. Und ich glaube auch, dass Kaffee eines der schlechteren Beispiele dafür ist. Mir fällt aber auch kein müsli-adequates ein.

    Just my 2 cents,
    Sven

  • der Ansatz ist gut, es wird auf Dauer aber, schon aufgrund der Transaktionskosten, auf eine Version von „your own food“ hinauslaufen, also keiner kauft müsli da und kaffee dort usw., sondern viele individuelle Produkte bei einem Anbieter, Anbieter heißt dann nicht mehr Hersteller, sondern Handel, Wiederverkäufer, Partnershop…

    Ist ja nicht neu und offline auch so, also mass customisation ja, aber eben mehrere Produkte aus einem Hause und da steht die Entwicklung im Netz noch ganz am Anfang, spreadshirt macht da jetzt den ersten Schritt weg von den T-Shirt`s hin zum „own label“…

  • MyMüsli hat es meiner Meinung nach geschafft, durch Innovation gehörigen Buzz zu erzeugen und das hat ihnen zu einem fulminanten Start verholfen. (Hab gestern auch mein Müsli gekauft 🙂 ) ZuckR wird es da wesentlich schwieriger haben, da das Konzept nun nicht mehr wirklich „innovativ“ ist. Trotzdem, es gibt genügend Kaffeesüchtige und ich glaube, auch zuckR wird Erfolg haben können! Till, ich drücke die Daumen 🙂

  • Interessante Idee! Ich kann mir allerdings nur schwer vorstellen, dass diese Idee auch vom Preis her interessant/realisierbar wird. Um als Anbieter in diesem Segment halbwegs anständige Preise zu erhalten (und auch solche zu bieten), sind in dem Produktbereich schon relativ große Mengen notwendig. Will man viele Varianten (Mischmöglichkeiten) anbieten, muss man schon eine riesige Menge an Kaffee auf Lager haben. Das dürften schon extreme Einstandskosten sein. Soll der Kaffe wirklich frisch sein, darf die Ware auch nicht lange im Lager herumliegen. Also benötigt man sehr schnell viele/große Bestellungen.
    Bei der harten Konkurrenz auf dem Kaffee-Markt dürfte es sehr schwer sein bei konkurrenzfähigen Preisen noch vernünftige Gewinne zu machen.
    In Deutschland haben wir zudem auch noch die Kaffee-Steuer (derzeit 2,19 Euro für Röstkaffee), die einen in Deutschland ansässigen Versender sicher belasten können, wenn ausländische Versender entsprechend günstiger anbieten.
    Ich wünsche dennoch viel Erfolg.

  • Robert, wir haben hier in München gerade eine heisse Teamdiskussion bei 7evendays…. habe Till (Haunschild) Deinen Blog (v.a. das Kleingedruckte) laut vorgelesen… wir lachen uns alle schlapp… Du trägst dazu ja auch Deinen Teil bei nächste Woche 🙂

  • Was für Kaffeliebhaber…

    Bald erscheint der neue Internetdienst zuckr.com. Auf der Webseite könnt Ihr Euch individuell Kaffee mit verschiedensten Aromastoffen mischen und zuschicken lassen. Also MyMüsli für Kaffee.
    (via)
    ……

  • Was sagt ihr eigentlich zu dem Design der zuckr.com-Seite? Also wenn da zum Launch nicht etwas professioneller gestaltet wird, würde es mich wundern.
    Aktuell spricht mich das Design ÜBERHAUPT nicht an, im Gegenteil, es bewegt mich eher zum Wegklicken…

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