Mozilla Weave

Robert Basic

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anscheinend erweitert das Mozilla-Team seine Produkte um social-sharing Komponenten, obwohl ich im Interview mit Tristan Nitot damals die Auskunft bekam, dass man sich eben nicht in „fremden“ Gefilden herumtreiben möchte. Klar, kann auch sein, dass wir mangels Zeit nicht die Gelegenheit hatten, stärker auf das Thema einzugehen, ob sich Mozilla nicht doch eines Tages zum „Windows for Internet all inclusive“ aufschwingen möchte, zu reizvoll sind die Möglichkeiten auch hinsichtlich Monetizing angesichts der immensen Masse an über 150 Mio geschätzten FF-Nutzern. Mit Hilfe der Plattform Weave werden folgende Möglichkeiten angeboten:

* provide a basic set of optional Mozilla-hosted online services
* ensure that it is easy for people to set up their own services with freely available open standards-based tools
* provide users with the ability to fully control and customize their online experience, including whether and how their data should be shared with their family, their friends, and third-parties
* respect individual privacy (e.g. client-side encryption by default with the ability to delegate access rights)
* leverage existing open standards and propose new ones as needed
* build a extensible architecture like Firefox

mozillae weave
Wie man sieht, wird man Informationen nicht nur online speichern, sondern auch untereinander sharen können. Weave ist zwar eine eigenständige Plattform, die als Daten-, Austausch- und Synchronisationsspeicherplatz dient (gespeist aus den Surf-, Bookmarking- und Profildaten des Nutzers), die man jedoch mit Sicherheit eng mit Firefox 3 koppeln werden kann. Dabei wird es ganz drauf ankommen, ob sich Weave wie ein Plugin (opt-in) verhalten wird oder aber komplett im Browser integriert sein wird. Das habe ich noch nicht rauslesen können, wie es sich konkret verhält. Klar ist, je enger das unmittelbar in FF integriert wird, desto höher die Commodity, also die Absenkung der Hürden für den User, Weave auch zu nutzen. Weitere Gedanken dazu auf Read Write Web. Auch Techcrunch denkt in eine ähnliche Richtung wie ich: Mozilla’s vision is clearly to become the operating system of the Internet, much as Windows is the OS for most desktops. Web applications already run through the browser, and now some of the user data will be stored on servers connected to the browser, too. While Google and Microsoft fire away at each other in the battle for users’ online life, they just may want to keep an eye on Mozilla, too. Its a non-profit, but it’s brand is solid gold and they just might do an end around and grab all the users.

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Hm… weiß noch nicht, was ich davon halten soll, muss ich produktiv sehen. Ein sehr smarter Schachzug ist es auf alle Fälle, misstrauisch bin ich dennoch. Die Grundbedenken äußern sich dergestalt, dass ich auf der einen Seite die zahlreichen, helfenden Hände sehe, wenn sich Mozilla uU vermehrt wie ein normales Unternehmen, getrieben von Umsatzgier, verhält (wie gesagt, Mozilla hat unmittelbar die Hand am User drauf, IE ist da nicht anders, was angesichts der wachsenden Bedeutung des Webs Browseranbieter auf den Plan rufen könnte, bekannte Service im Browser zu imitieren und zu integrieren) und auf der anderen Seite ist Datenschutz ja nicht gerade ein Thema von gestern. Wer hätte nicht gerne die Surfprofile und Surfdaten der User, alleine für die Werbebranche eine grandiose Story. Na ja, alles noch sehr roh, erstmal abwarten, Tee trinken, schauen, wie sich die Dinge entwickeln und ob Browseranbieter überhaupt jemals anders über den Browser denken werden.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.