Sonstiges

UMPC-Gerät für knapp über 100 Euro?

einer meiner Wünsche, dass mobile Geräte (Internet Tablets) um die 100 Euro kosten müssen, damit mehr Menschen zuschlagen, scheint sich langsam zu erfüllen. Das britische Unternehmen Elonex will Ende Februar ein gerät namens One in England herausbringen. Das in ungefähr die gleichen Eigenschaften wie der Asus EEE aufweist, nur mit dem Unterschied, dass der Prozessor mit 300 Mhz ne lahme Ente nach heutigen Verhältnissen ist. Irgendwie musste man ja sparen.

Aber, und das ist sehr spannend, man kann die Tastatur vom Screen trennen! Und bedient den Screen über eine Art Touchpad auf der Rückseite (erinnert leicht an den Ansatz von Noah, doch da geht es um die Emulation einer Tastatur, sobald man das Keyboard komplett umklappt, aber Abnehmen geht auf keinen Fall). Also noch eine sehr unglückliche Lösung. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass wir eines Tages ultraflache Internettablets mit iPhone ähnlicher Bedienung für rund 100 Euro auf dem Markt sehen werden. Aber schön zu sehen, wie wohl das OLPC den Markt inspiriert hat. Oder war das OLPC nur ein kleines Puzzle-Teil?

One
ach ja, und es sieht potthässlich aus:)

Alles Weitere dazu auf Einfach EEE: England: Sieben Zoll für EUR 130,- (oder auch Times Online)


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

8 Kommentare

  • Also ich fand ja schon die Optik des EEE-PC misslungen, aber dieser Klotz?!? Hat Apple inzwischen alle fähigen Designer aufgekauft, oder ist es wirklich nicht möglich, zu diesem Preis ein gut aussehendes Gerät zu produzieren?

  • Von meiner ueblichen Meckerei dass es Grossbritannien und nicht England heissen muss (Elonex wird sich nicht auf den Englischen Markt beschraenken wollen, auch in Wales, Schottland und NI sollte es Abnehmer geben), ich glaube nicht dass das Ding ein grosser Erfolg wird.

    Ich kenne eine Schule in Schottland wo jeder Schueler mit einem Samsung Q1 ausgestattet worden ist. Die versuchen dort den Schulalltag komplett auf digital umzustellen, was von den Schuelern begeistert angenommen wird. Das rechnet sich zumindest teilweise sogar finanziell, z.B. haben die ihr Budget fuer Photokopien von einigen 10,000 (soweit ich mich erinnern kann) auf praktisch null runtergeschraubt und das Geld umgeschichtet fuer die IT Ausstattung. Die Schueler machen ihre Hausaufgaben auf dem Ding, die research fuer ihre Assignments usw. Dafuer braucht man eine vernuenftige Ausstattung und Rechenpower, etwas dass dieses Ding mit sehr grosser Wahrscheinlichkeit nicht liefern kann.

    Der Lehrer der das ganze koordiniert wird inzwischen auf verschiedene Konferenzen eingeladen um zu erklaeren wie das Modell funktioniert und welche Erfolge sie damit erzielen. Das wird auch sehr engagiert in den diversen Lehrer und Edublogs diskutiert.

    Ich vermute stark dass ist die Zukunft, nicht ein mit Gewalt auf billig getrimmtes Geraet.

  • So im Detail leider nicht, da bin ich ueberfragt. Die Schule ist Islay High (nein, was fuer eine Ueberraschung ;-)), das Blog des Lehrers der das ganze koordiniert ist unter Islay ICT zu finden. Kann sein dass das dort irgendwo steht, kann ich mich aber auf Anhieb nicht dran erinnern.

  • für den 100$ nicht mal 100€ iPhone kann man lange warten Robert:) Das was du in China siehst ist nicht mal annähernd mit dem original IPhone- was auch in China gebaut wird aber nicht als billig Kopie 🙂

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