Sonstiges

paid links vs Google II.

so wie es aussieht, hat Googles Kampagne gegen bezahlte Links nicht dazu geführt, dass der Markt für paid Links besonders stark beeinflusst worden ist. Nicht so, dass weniger Links verkauft und gekauft werden. Was ja eigentlich Googles Absicht war. Die Linktrader agieren lediglich etwas verdeckter. Früher wurden Links zB in der Sidebar oder aber im Footer ganz offen platziert. Heute erhalten Webmaster vermehrt inhaltsorientierte Angebote. Die zudem teurer sind. Inhaltsorientierte Angebote? Man platziert einen Link mitten im Content. Da steht dann auch nicht „Achtung, gekaufter Link“, sondern einfach nur der Text + irgendein verlinktes Keyword. Auch zentrale Linktrader wie Linklift oder Teliad haben ähnlich gelagerte Handlungsempfehlungen verfasst. Man möge als Webpusbisher nicht mehr so deutlich von „Achtung, hier kommen gekaufte Links“ sprechen. Um es Google aber auch den Verpetzern (die Seiten melden, die gekaufte Links platzieren) etwas schwerer zu machen. Im Großen und Ganzen ist also das eingetreten, was damals im Oktober viele prophezeit haben. Dass sich nicht viel ändern wird, außer dass man eben verdeckter vorgehen wird.


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

8 Kommentare

  • Richtig so! Zumal das Gemelde und Gepetze von gekauften Links schon fast an die alten Stasi-Taktiken erinnert haben… Letztendlich ist und bleibt es eine Form der Onlinewerbung…

  • Gekaufte Links sind völlig OK imho. Sie nerven um einiges weniger als Banner oder Adsense und benötigen weniger Platz, werden nicht innerhalb von Sekundenbruchteilen als störend empfunden und haben noch viele weitere Vorteile. (Nein, dieser Kommentar ist nicht paid :D)

  • Verdeckte gekaufte Links dürften dann aber bestimmt gegen irgendein Wettbewerbsrecht verstoßen. Soweit ich weiß muss man Werbung immer als solche Kennzeichnen.

  • @Flo,

    die Werbung muss man auf jeden Fall als solche kennzeichnen, da gibt es von der gesetzlichen Seite keine Diskussion.

    Aber man muss es nachweisen. Wenn Blogger A und Kunde B sich z. B. treffen und etwas unter vier Augen vereinbaren und der Kunde für eine gewisse „Beratung“ zahlt, wie willst du dann nachweisen, dass der Link im Beitrag von Blogger A gekauft ist. Das wird leider so kommen. Dir gefällt es nicht und mir auch nicht… und wem haben wir das zu verdanken? … Tante Guugel.

  • Nachzuweisen ist das wohl in der Tat nur schwer. Zu verdanken haben wir es dann aber nur denen, die gegen diese Gesetze verstoßen.

    Übrigens denke ich, dass Googles Aktion deswegen zumindest ein wenig was bringt. Seiten, die etwas auf ihre Seriösität geben, werden solche verdeckte Werbung nicht akzeptieren. Damit wird es schwieriger, Links von hochrangigen Seiten zu kaufen, denn die sind (vermute ich) tendenziell eher seriös.

  • Mit nicht gekennzeichneter Werbung verliert man wahrscheinlich viel an Glaubwürdigkeit und das ist für einen Berater/Verkäufer/Informationsvermittler denke ich sehr nachteilig – neben den gesetzlichen Problemen.

    Muss sich jeder überlegen was er macht, vielleicht kommt es irgendwann raus. Wenn eine Zeitung Textlinks platziert, und ich merk das, was das letzte Mal dass ich diese las. Zeitung und Blog kann man schlecht vergleichen, aber ich denke so wird klar, dass meiner Meinung nach Inhalte und nicht gekennzeichnete Werbung auseinander gehört.

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