Dig-to-Print II.

Robert Basic

Tratsch verweist anlässlich der Idee, Regionalblogs mit Prints zu koppeln, auf das Reisemagazin Everywhere. Siehe auch tourismus:markt. Schauen wir uns das mal näher an.

Offensichtlich handelt es sich um ein AAL-Modell: User erstellen Beiträge, laden Fotos hoch und Everywhere behält sich das Recht vor, ausgewählte Beiträge drucken zu können. Das ausgedruckte Everywhere Magazin erscheint 6x im Jahr und das Abo kostet 25 USD:
Subscribe to Everywhere Magazine to get the best places, photos, features, and trips delivered right to your doorstep six times a year. Everywhere is the ultimate magazine for travel inspiration. Plus it looks great on a coffee table. You’ll pay nothing now—If you like Everywhere (and we think you will) you can pay later—subscriptions start at just $24.99 for six issues including your trial issue.

Wie werden die Autoren belohnt? Auf der Seite How it Works steht: Published contributors get paid and receive a free subscription.

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Es ist zwar nicht ganz das Modell Regionalblog, aber vom Prinzip her passt es schon ganz gut: Es wird zuerst digital produziert, dann werden über ein eigenes Bewertungssystem (we’ve got an algorithm that takes many factors into account: visits to the page, rating, time range, and more) und sicher auch eine redaktionelle Auswahl ein Set von Artikeln ausgewählt und das Magazin in den Druck aufgegeben. Der Vorteil an dem System von Everywhere liegt natürlich auch darin, dass die User für die Seite trommeln (einfach mal anschauen) könnten, was jeder Community eigen ist, wenn die Mitglieder von ihrer Seite angetan sind. Explizite Invitation-Mechanismen gibt es allerdings nicht (keins gefunden auf die Schnelle, so wie es etwa moderne Social Networks etabliert haben („schau nach, ob Deine Freunde Mitglied sind oder lass uns für Dich auf Digg, Twitter, …. nachschauen, wen wir von Deinen Freunden einladen können“). Ebensowenig „Tell a Friend“. Nun denn. Das aber nur am Rande zur Seite selbst und wie sie versucht, Marketing über die User anzuregen.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.