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Startups im Gespräch II

Möchte gerne die Story um die Startups im Gespräch/WiWo um eine Komponente erweitern. WiWo hatte untersuchen lassen, über welche Web-Startups man im Netz spricht, wie die abschneiden und wo die Gespräche stattfinden.

Was mich interessieren würde, ist im Grunde das exakte Gegenteil davon. Die Fragen richten an die Gründer selbst:
– Berichtet man im Netz über Euch genug oder immer noch viel zu wenig?
– Wünscht Ihr Euch mehr Feedback und weniger reine Kritiken der Kritiken wegen? Das Feedback ist bereits klasse?
– Feedback per se ist eigentlich egal, das bekommt Ihr unmittelbar über Eure Kunden. Feedback ist sowieso eine doofe Sache, da man nie was Neues erfährt?
– Lohnt es sich überhaupt nicht, da Webseiten -die klassischen Pressemedien jetzt mal ausgegrenzt- eh nicht den für Euch so spannenden „Reach“ haben?
– Schauen sich die Schreiber Eure Angebote überhaupt ausführlich genug an?
– Interessiert Ihr Euch überhaupt für die Netzgespräche? Monitored Ihr oder gar nicht?
– Fehlt Euch eine Art Techcrunch in D?
Das sollen keine Suggestivfragen sein, sondern lediglich einige wenige Denkanregungen, um Euren Standpunkt in Erfahrung zu bringen. Der sich um ganz andere Dinge drehen kann als die beispielhaften Fragen.

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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

18 Kommentare

  • gute Fragen, sicherlich sinnvoller wenn die in der Liste genannten Startups gleich die Möglichkeit erhalten die Fragen zu beantworten in einer Art Interview?

  • Berichtet man im Netz über Euch genug oder immer noch viel zu wenig? … viel zu wenig

    Wünscht Ihr Euch mehr Feedback und weniger reine Kritiken der Kritiken wegen? Das Feedback ist bereits klasse? … Mehr Feedback und auch Kritik wäre sehr gut, denn nur so kann man seine Arbeit optimieren.

    Schauen sich die Schreiber Eure Angebote überhaupt ausführlich genug an? … ich hoffe es aber ohne ausreichend Feedback schwer zu beurteilen.

    Interessiert Ihr Euch überhaupt für die Netzgespräche? … eindeutig JA

    Fehlt Euch eine Art Techcrunch in D? …. JA

  • „- Berichtet man im Netz über Euch genug oder immer noch viel zu wenig?“
    ich denke, dass die zahl der berichterstattungen im vergangenen jahr deutlich zugenommen hat – die qualität bis auf wenige ausnahmen aber immer mehr ab.

    „- Wünscht Ihr Euch mehr Feedback und weniger reine Kritiken der Kritiken wegen? “
    mehr feedback wäre wunderbar. wir erhalten zwar super viel feedback von unseren usern, meistens auch sehr konstruktiv. aber gerade bei uns, als kleine seite, wäre mehr feedback von „außen“ noch hilfreicher.
    die reine kritik der kritik wegen, halte ich für ein sehr deutsches problem und geht hand in hand mit meiner ersten antwort: viel berichterstattung, weniger qualität und viel kritik, der kritik wegen!

    „- Feedback per se ist eigentlich egal, das bekommt Ihr unmittelbar über Eure Kunden. Feedback ist sowieso eine doofe Sache, da man nie was Neues erfährt?“
    vieles wiederholt sich, was nicht unbedingt schlecht ist – ab und zu sind dann wirklich knaller ideen, verbesserungen dabei

    „- Lohnt es sich überhaupt nicht, da Webseiten -die klassischen Pressemedien jetzt mal ausgegrenzt- eh nicht den für Euch so spannenden „€œReach“€? haben?“
    jeder beitrag, jedes feedback, jede erwähnung hilft!

    „- Schauen sich die Schreiber Eure Angebote überhaupt ausführlich genug an?“
    externe schreiber meistens nicht!

    „- Interessiert Ihr Euch überhaupt für die Netzgespräche? Monitored Ihr oder gar nicht?“
    sehr sogar. nicht nur über uns, sondern allgemein die szene (sei es startups, oder speziell bei uns musik/kunst).

    „- Fehlt Euch eine Art Techcrunch in D?“
    schwer zu sagen. eine zentrale, qualitativ-hochwertige, anlaufstelle wie techcrunch wäre zwar gut, aber vielleicht sind die verschiedenen infos/meinungen, die man sich gezwungener maßen bei vielen unterschiedlichen blogs holt, sogar besser.

  • Aufmerksamkeit kann man ja fast nie genug haben. Und natürlich wünscht man sich, dass der der Kritiker sich zumindest versucht hat das Produkt zu verstehen. Das wird nicht immer gelingen, aber das sollte einem die Berufsehre schon wert sein.
    Techcrunch ist eine Institution und wer es da auf die Seite schafft wird dann brav und meist unreflektiert durch alle Medien getragen. Abhängig vom Meinungsbild kann das Fluch oder Segen sein.
    Anderseits beobachte ich, dass es derzeit immer schwerer wird einen Artikel in deutschen Zeitungen zu bekommen, da jede Nachricht über kleine Unternehmen direkte Konkurrenz zur Anzeigenabteilung darstellt. Blogs scheinen mir da redaktioneller unabhängiger.

  • – Berichtet man im Netz über Euch genug oder immer noch viel zu wenig?
    Insgesamt nimmt die Berichterstattung seit letztem Jahr immer weiter zu. Ich denke, dass viele Presseleute einfach erst mal schauen, welche StartUps sich über das erste Jahr halten können. Wenn die Journalisten o.ä. dann merken, dass wir sie immer noch mit Pressemeldungen versorgen, werden sie so langsam aufmerksam.

    – Wünscht Ihr Euch mehr Feedback und weniger reine Kritiken der Kritiken wegen?
    Über Feedback unserer Geschäftskunden können wir uns nicht beklagen. Die schlagen immer mal wieder neue Ideen und Erweiterungen vor. Feedback vom normalen User gibt ´s momentan bei uns im Blog, aber auch hier noch sehr verhalten. Ich denke, dass es schwierig ist die User zu aktiven, kommentierenden Usern zu machen. Insbesondere wenn ich an unsere Zielgruppe denke, da wir auch viele Herrschaften über 40, die halt genügend Geld für Einrichtung, Hausbau, etc. haben, ansprechen. Jüngere User kommentieren meines Erachtens viel mehr und geben häufiger Feedback.

    – Lohnt es sich überhaupt nicht, da Webseiten -die klassischen Pressemedien jetzt mal ausgegrenzt- eh nicht den für Euch so spannenden „€œReach“€? haben?
    Hier schließe ich mich Max eindeutig an: „jeder beitrag, jedes feedback, jede erwähnung hilft!“

    – Schauen sich die Schreiber Eure Angebote überhaupt ausführlich genug an?
    Wie gesagt: Wenn die Schreiber sich mit unserer Seite beschäftigen, dann schon. Dennoch wird häufig auch nur die Pressemeldung kopiert und veröffentlicht, wenn sie denn überhaupt auffällt.

    – Interessiert Ihr Euch überhaupt für die Netzgespräche? Monitored Ihr oder gar nicht?
    Monitoring ist immens wichtig. Das merke ich gerade, wenn ich mir die Google Alerts anschaue 😉

  • – Berichtet man im Netz über Euch genug oder immer noch viel zu wenig?

    Ein „genug“ gibt es nicht. Gerade in der Startphase ist jede Erwähnung wichtig, weil jedes Medium – ob es sich dabei um ein klassisches Print- bzw. Online-Medium oder um Blogs, Podcasts u.s.w. handelt – eine andere Zielgruppe anspricht, die sich nicht zwangsläufig überschneiden müssen.

    – Wünscht Ihr Euch mehr Feedback und weniger reine Kritiken der Kritiken wegen? Das Feedback ist bereits klasse?

    Wer nicht bereit ist, Kritik einzustecken, lebt in der falschen Zeit. Man muss wissen, wie man mit der Kritik umgeht. Dein Posting über uns etwa, als wir gerade in die offene Beta gegangen sind, hat uns natürlich gewurmt. Aber: Du hast uns viele Probleme offenbart, die wir lösen mussten und gelöst haben. Insofern waren wir für die Kritik dankbar. Sie ist wichtig, weil sie das Produkt besser macht. Da darf man einfach nicht eitel sein.

    – Feedback per se ist eigentlich egal, das bekommt Ihr unmittelbar über Eure Kunden. Feedback ist sowieso eine doofe Sache, da man nie was Neues erfährt?

    Blödsinn. Jedes Feedback ist wichtig, weil jeder Mensch anders tickt. Wenn Einer Probleme mit der Bedienung hat, dann müssen wir nachbessern. So einfach ist das.

    – Lohnt es sich überhaupt nicht, da Webseiten -die klassischen Pressemedien jetzt mal ausgegrenzt- eh nicht den für Euch so spannenden „€œReach“€? haben?

    Ebenfalls Blödsinn. Natürlich war der Besucheransturm stärker, als z.b. Spiegel Online, die Süddeutsche Zeitung, n-tv oder andere klassische Medien über uns berichtet haben. Trotzdem ist uns jeder einzelne Blogger sehr wichtig, weil er in der Regel umfassender berichtet und auch viele andere Blogger erreicht, so dass das Gerede vom „Long Tail“ keine Legende ist.

    – Schauen sich die Schreiber Eure Angebote überhaupt ausführlich genug an?

    Manchmal stellen wir uns diese Frage auch. 🙂
    Sagen wir es so: Wir hätten nichts dagegen, wenn sich manche Schreiberlinge – und da meine ich sowohl Journalisten als auch Blogger – noch mehr Zeit für roccatune nehmen würden.

    – Interessiert Ihr Euch überhaupt für die Netzgespräche? Monitored Ihr oder gar nicht?

    Selbstverständlich beobachten wir, was über uns gesagt wird. Und wir reden auch mit. Nicht nur, wenn wir meinen, dass die Berichterstattung falsch oder unfair ist, sondern auch um Fragen zu beantworten, Hilfestellungen zu leisten oder auch um einfach „Danke“ für das Posting / den Artikel zu sagen.

    – Fehlt Euch eine Art Techcrunch in D?

    Nicht unbedingt. Es gibt so viele gute Blogger und Blogs in Deutschland, dass wir nicht unbedingt ein Pendant brauchen. Was sicherlich schön wäre: Wenn es ein Blog mit der Reichweite von Techcrunch in Deutschland gäbe. Dann könnten Blogger vielleicht auch mit mehr Selbstbewusstsein auftreten. Aber letztendlich haben wir eine sehr vielschichtige und interessante Blogosphäre.

  • Okay, dann wollen wir mal:

    – Berichtet man im Netz über Euch genug oder immer noch viel zu wenig?

    Der Großteil der Branchenblogs hat zum Launch über uns berichtet und auch einige allgemeinere Medien wie beispielsweise haz.de oder 1live.
    Betracht man rein den Traffic, der bisher über die Links in den Berichten kam, ist es insgesamt zu wenig.

    – Wünscht Ihr Euch mehr Feedback und weniger reine Kritiken der Kritiken wegen? Das Feedback ist bereits klasse?
    – Feedback per se ist eigentlich egal, das bekommt Ihr unmittelbar über Eure Kunden. Feedback ist sowieso eine doofe Sache, da man nie was Neues erfährt?

    Das Feedback war insgesamt (fast schon überraschend) positiv. Was über uns geschrieben wurde, hat uns auf jeden Fall neue Denkanstöße gegeben. Jetzt weniger konkret für irgendwelche Features auf der Seite, als für neue Arten want2do zu sehen und zu interpretieren.
    Anregungen von den Usern sind natürlich immer gemischt zu sehen. Wir hatten aber auch schon ein paar gute Ideen, die wir auch direkt umgesetzt haben…

    – Lohnt es sich überhaupt nicht, da Webseiten -die klassischen Pressemedien jetzt mal ausgegrenzt- eh nicht den für Euch so spannenden „€œReach“€? haben?

    Aus Gründersicht: ja – aus Businesssicht: eher weniger.
    Als neues Unternehmen ist es allerdings auch innerhalb der Branche erstmal wichtig bekannter zu werden

    – Schauen sich die Schreiber Eure Angebote überhaupt ausführlich genug an?

    Die meisten haben sich ausführlicher mit der Materie beschäftigt, die PM wurde in den seltensten Fällen ohne Recherche einfach übernommen.

    – Interessiert Ihr Euch überhaupt für die Netzgespräche? Monitored Ihr oder gar nicht?

    Ich verbring eher zuviel Zeit auf Blogs, bin eine kleine Newshure. ;o) Wir monitoren das aber auch nochmal extra mit diversen Blog/Search/Tag-Feeds.

    – Fehlt Euch eine Art Techcrunch in D?

    Definitiv. Dabei denke ich eigentlich weniger an einen Branchenblog, das macht DS schon ganz gut. Mir fehlen eher die starken Charaktere in D, die auch mal kontroverse Meinungen vertreten und die Branche durchrütteln können. Mir alles zu brav…

  • – Berichtet man im Netz über Euch genug oder immer noch viel zu wenig?
    * Es kann nie genug Berichte geben; schon gar nicht im Netz wenn man selbst dort stattfindet. Aber insgesamt sind wir mit den ersten Monaten bisher sehr zufrieden.

    – Wünscht Ihr Euch mehr Feedback und weniger reine Kritiken der Kritiken wegen? Das Feedback ist bereits klasse?
    – Feedback per se ist eigentlich egal, das bekommt Ihr unmittelbar über Eure Kunden. Feedback ist sowieso eine doofe Sache, da man nie was Neues erfährt?
    * Ja! Wir wünschen uns mehr Feedback! Können gar nicht genug davon kriegen 😉 Feedback ist immens wichtig. Vor allem wenn es sich hierbei um kritische (konstruktive) Anregungen handelt. Der direkte Austausch mit der Umwelt aber vor allem den Benutzern/Kunden im Sinne eines permanenten Dialogs ist aus meiner Sicht überlebensnotwendig.

    – Lohnt es sich überhaupt nicht, da Webseiten -die klassischen Pressemedien jetzt mal ausgegrenzt- eh nicht den für Euch so spannenden „€œReach“€? haben?
    Tue gutes und berichte darüber bzw. lass darüber berichten. Egal wo und wie.

    – Schauen sich die Schreiber Eure Angebote überhaupt ausführlich genug an?
    * Nicht immer. Auf jeden Fall würden wir uns auch hier einen direkten Austausch insbesondere Rückfragen im Vorfeld wünschen. Manches wird falsch verstanden/aufgefasst. Aber das ist dann nur Motivation weiter Komplexität zu reduzieren und sein Angebot verständlicher zu gestalten, noch besser zu werden.

    – Interessiert Ihr Euch überhaupt für die Netzgespräche? Monitored Ihr oder gar nicht?
    * Ja, regelmäßig.

    – Fehlt Euch eine Art Techcrunch in D?
    Nein. Abwechslung, Heterogenität, Wettbewerb find ich gut. Spezialisten, Nischen und Innvoation. Keine zentrale Anlaufstelle. Wird irgendwann zu kommerziell und der Diskurs geht verloren.

  • Hi Robert,

    richtig: Auch wenn die Blog-Leser nicht die Zielgruppe sind, ist das Feedback wichtig. Allerdings wollen die Blogger ja auch nicht kostenlos für das Webangebot arbeiten, und so wird bei Feedback in Blogs oftmals nur ein Ausschnitt des besprochenen Angebotes behandelt. Das ist zwar verständlich, aber für die Gründer oftmals nur begrenzt hilfreich.

    Deine Frage, ob sich die Schreiber die Angebote ausführlich genug anschauen? Leider nicht immer. Ziel eines Webangebotes sollte es sein, dass es so schnell verständlich ist, dass der Schreiber es eben auch in 30 sek. versteht. Aber wenn das nicht der Fall ist – dann manchmal gerne etwas mehr recherchieren.

    Herzliche Grüße
    Philipp
    Co-Gründer von http://www.allyve.com

  • Ich denke, dass ein Techcrunch in Deutschland absolut fehlt. Ich hätte eigentlich erwartet, dass deutsche-startups.de dieses Feld besetzen würde, tun sie leider nicht (oder in meinen Augen nicht ausreichend). Grüße, Andreas

  • Hi Robert,

    wir haben bei woobby in den letzten Monaten rel. viel Lehrgeld bezahlt, was (online und offline) PR angeht. V.a. nach Launch haben wir einiges probiert und auch 2mal den Anlauf genommen, echte „PR-Profis“ für teuer Geld (also zumindest für ein Startup Budget) zu engagieren. Diese hatten laut Referenzen auch durchaus Erfahrung im Online-Bereich. Leider haben auch diese Profis es nicht geschafft, uns mehr „online publicity“ zu verschaffen als wir das als Laien schon selbst hinbekommen haben (z.B. Artikel bei SpOn). Diese Erkenntnis hat uns leider einen insgesamt mehr als vierstelligen Betrag gekostet.

    Was die Wirkung (Klicks/Visits) von Online PR angeht, haben wir eher gemischte Erfahrungen gemacht – die großen Blogs und Seiten (z.B. FTD) bringen nicht notwendigerweise die meisten Klicks und schon gar nicht die beste Conversion Rate (im Sinne von Registrierungen, Rankings etc.).

    Was die Qualität des Feedbacks via Web angeht – das ist sehr gemischt.
    Die öffentlichen Kommentare in Blogs sind sehr oft leider ziemlich oberflächlich und „bashen“ z.T. einfach rum, ohne dass die Person sich selber detailliert Gedanken gemacht hat oder eine Ahnung von der Situation in einem Startup hat und weiss, dass es oft eben nicht so leicht ist, Dinge „einfach mal besser zu machen“. Wir versuchen, darauf einzugehen, aber wirklich hilfreich für uns ist da i.d.R. wenig bei. Hier würde ich mir viel mehr brauchbare Anregungen wünschen – Feedback vom Markt kann man nie genug bekommen.

    Sehr gutes und konstruktives Feedback bekommen wir hauptsächlich von unseren Stammusern (die auch auf anderen Webseiten „woobby-affin“ sind) und von anderen Startuppern – v.a. wenn wir so über die üblichen Herausforderungen im Markting und IT-Bereich eines Startups bloggen etc. Dieses Feedback wird zwar durch Berichte im Web ausgelöst, findet dann aber meist gar nicht mehr öffentlich statt sondern läuft über Mails, Telefon, Xing, Treffen etc.

    Fehlt mir ein TechCrunch?
    Hm eigentlich bin ich ganz zufrieden mit der Lage in D. Allerdings würde es manchen der größeren Blogs hierzulande nicht schaden, sich wieder ein wenig mehr in Richtung qualitativer Berichterstattung zu bewegen. Dann würden vielleicht auch die Kommentare/Feedbacks wieder ein wenig ‚brauchbarer‘.

    cornelia,
    de.woobby.com Mitgründerin

  • Hi robert,
    bei den Fragen fällt mir so ein wie wir uns kennen gelernt haben. Hätte ich dich nicht persönlich noch mal drauf angesprochen, wären sicher auch nie Anregungen gekommen von dir und ich denke das es den Startups nicht viel besser ergeht. Wobei die natürlich noch weniger Zeit haben jeden persönlich anzusprechen.

    Ich muß sagen wenn man wirklich gute Kritik mit Anregungen haben möchte, muß man die Menschen persönlich ansprechen und wie man an meiner Seite sieht die sich nicht mit dem Netz und Elektronik beschäftigt wird es dann noch mal schwerer, den so Webworker und Blogger interessiert so ein Thema einfach nicht, das wird sich auch so schnell nicht ändern. Aber genau von denen bräuchte man sicher das ein oder andere mal hinweiße und Anregungen, den die wissen schon was gefällt und was nicht. Aber ob sich das jemals ändern wird zweifle ich an, das selbst so große Seiten wie wkw, ja kaum von den Webleuten beachtet werden, wenn man sich so die Statistik anschaut von der Wirtschaftswoche. Man schreibt und arbeitet eben mehr über Themen die einen Interessieren und nicht über eine Webseite die Interessant sein könnte, aber der Inhalt interessiert einen nicht.

    MfG

    Michael Finger
    Holztechniker

  • Hi Robert,
    dem Grundtenor meiner Vorkommentaroren, dass man als Startup (mit einem entsprechenden Unbekanntheitsgrad) nicht genug Aufmerksamkeit erhalten kann, schließe ich mich auf jeden Fall an.

    Dasselbe gilt für Feedback. Konstruktive Kritik jenseits des eigenen Tellers ist unglaublich wichtig; hier ist es nur manchmal schade, wenn man nicht genug Zeit hat, um all die Verbesserungsvorschläge auch gleich umzusetzen. Da hoffen wir dann immer auf das Verständnis der jeweiligen Feedbacker (es geht aber nichts verloren).

    Zur Frage, ob eine Website – vor allem im Vergleich zu klassischen Medien – als Kommunikationsplattform zu klein ist, kann ich nur sagen, dass sie eigentlich höchstens die falsche Zielgruppe haben kann.
    Zudem bleibt es ja gerade im Web möglichst nicht bei nur einer Website, da eine Meldung oder ein Produkt idealer Weise weitergetragen werden soll.

    Da es bereits diverse Szene-Sprachrohre gibt, fehlt mir ein deutsches Techcrunch höchstens insofern, dass zuweilen ein zentrales Organ als Multiplikator nützlich wäre, bei dem dann auch die Redakteure aus anderen Bereichen zumindest gelegentlich mal vorbeischauen, damit die Startup-Szene nicht zu sehr im eigenen Saft schmort. Andererseits wäre eine Art Info-Monopol vermutlich auch wieder nicht recht, da es am weisen, objektiven Redakteur ebenso wie an einem solchen Diktator mangelt.

    Viele Grüße von Marcus
    Mitgründer von http://www.ChannelQ.de

  • Dieser Kommentar ist ein Auszug aus einem Blog-Beitrag:

    Beim Lesen der Einträge – und vor allem bei einigen Kommentaren – fällt auf, dass ein paar Gründer nicht wissen, wie sie Journalisten ansprechen sollen und dass sie oftmals glauben, dass man sowieso nicht über sie und ihre Ideen berichten will. Beides ist Blödsinn. Man muss nur den passenden Titel und den richtigen Redakteur ansprechen. Ich – zum Beispiel – betreue bei MEEDIA unter anderem die Rubrik Neue Sites. Im Laufe der letzten Monate haben wir Hunderte von deutschen und internationalen Start-ups vorgestellt. Jeden Werktag präsentieren wir mindestens eine neue Seite, ein Start-up oder eine frische Web-Idee. Selbst für einen erfahrenen Redakteur ist es eine Herausforderung, jeden Tag ein neues Projekt zu finden, das – im Guten wie im Schlechten – lohnt, vorgestellt zu werden.

    Schon deshalb bin ich, wie viele andere Kollegen auch, darauf angewiesen, dass sich Firmen, PR-Agenturen oder Gründer bei mir melden und von sich und ihren Unternehmungen erzählen. Das kann eine Pressemitteilung, ein Brief oder eine kurze persönliche Mail sein. Am besten ist es jedoch, wenn Sie mich einfach anrufen. Jeder Journalist hat immer eine Minute, hört immer kurz zu und ist es gewohnt, innerhalb von 30 Sekunden zu entscheiden, ob man das Start-up interessant findet, ob die Idee Potential hat oder ob die Story den Leser interessieren könnte.

    Also, liebe Gründer: sprecht mit uns.

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