Web-Developer vs Web-Phone-Developer

Robert Basic

Web-Entwickler gibt es wie Sand am Meer. Die meisten rackern für ein fixes oder freies Gehalt für Dritte. Seltener bieten sie selbst etwas an, da bis dato die Einnahmestruktur über Webservices meistens Richtung Traffic = Werbung hinausläuft. Ein kein besonders erfreuliches Terrain, denn der Wettbewerb ist knochenhart und die Kunden kennen bereits abertausende von Webseiten. Bis man so eine Webseite überhaupt trafficmäßig aufgepeppelt hat, verliert man bereits im Vorfeld die Lust darauf.

Jetzt aber können sich Entwickler mit einem neuem Segment befassen, das Apple angestoßen hat: Kleine Applikationen, die man sich aufs iPhone installieren kann. Dabei wird es aber nicht bleiben. Wenn
– man nur ein klein wenig an das neue Ecosystem der Webphones glaubt (Gerät + Downloadplattform),
– sich die Zahlen der Mobilgerätekunden vor Augen hält (rund 1/3-1/2 aller Geräte werden jedes Jahr gegen neue Geräte ausgetauscht, was an den subventionierten Gerätepreisen über die Vetragsbindung von 24 Monaten liegt),
– die Abflachung der Datentarifpreise beobachtet und
– und an die Verfügbarkeit von UMTS/HSDPA/EDGE wie auch an die zunehmende WLAN-Abdeckung denkt,
so könnte man durchaus auf die Idee kommen, sich mit dem Gedanken zu befassen, sein KnowHow und seine Power vielleicht doch lieber auf diesen Markt zu lenken?

Das Schöne ist, dass möglicherweise die Abrechnungssysteme ähnlich wie beim iTunes AppStore geschickt umgesetzt sein werden. Was steht dann noch im Weg? Eine Webseite für 08/15 Euro bauen oder eine Applikation fürs iPhone und die kommenden Android-Geräte, die man für bis zu 10 Euro als ein No-Brainer zur Verfügung stellt? Risiko? Wie immer: Man hat umsonst entwickelt, denn kein Mensch interessiert sich für die Anwendung. Wenn man es aber nicht versucht und auf die anderen wartet, wird man womöglich zu lange warten. Ich persönlich sehe für junge Firmen großartige Chancen, sich in diesem Segment zu versuchen. Noch ist die Konkurrenzlage ok. Noch ist der Markt jung. Es gibt wenig Anbieter. Im Gegensatz zum überschwemmten Markt der Webseiten/service-Entwickler. Man wird Chancen entdecken, Lücken entdecken, Partnerschaften eingehen, man wird lernen und beser werden, und das alles weit vorher als andere. Und niemand verbietet es einem, heute schon Apps fürs iPhone zu entwickeln. Man muss nicht auf die Kohle warten. Denn der Markt ist ja bereits schon da.

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Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.