Sonstiges

BVG und Fahrplan-Info (iphone App) II

Die Geschichte mit dem BVG und der iphone App geht weiter. Zunächst ein Hinweis von Oliver:

Der Bericht von Robert ist grob falsch. Wie auch im verlinkten Taz-Artikel steht: „€œWitt musste den Streckenplan also entfernen.“€? Das Programm wurde nicht eingestampft, das Programm wird weiterhin im AppStore angeboten, sogar mit mehr Haltestellen als zuvor.

Was dagegen nicht mehr im Programm enthalten ist ist der grafischen Strecken/Zonenplan der BVG. Hier bot das Programm das Feature an, das iPhone zu lokalisieren und den Streckenplan grob in das Segment zu schieben, in dem man war. Weder wurde die eigene Station hervorgehoben, noch gab es mehr Features. Zusätzlich entfallen die Detailpläne, die für einige Stationen vorgehalten wurden und die nähere Umgebung der Station anzeigen. Es entfallen also alle Features, die direkt Grafiken der BVG anzeigen. Das Verhalten kann ich verstehen, wenn auch die Begründungen herrliches Unverständnis vom iPhone und dem AppStore zeigen und Fremdschämen in mir erzeugen – ein Gefühl, was man bei der BVG allerdings häufiger hat.

Die Haltestellenauskunft und Lokalisierung bleiben erhalten und funktionieren so wie zuvor. Für diese wird übrigens auch nur im Hintergrund irgendein Formular ausgeführt und das Ergebnis geparst. Das werden sie ihm nicht so einfach verbieten können.

Daraus abgeleitet ergibt sich nun eine weitere Story, „Neue Aufgabe für Fahr-Info Berlin“ (Bräkling.de):

Aus diesem Grund bietet Jonas Witt nun eine weitere Applikation an, die es den iPhone-Usern erlauben soll, alle 3000 Bushaltestellen in Berlin dank GPS nach und nach zu vermessen. Das Tool ist jedoch nicht über den AppStore verfügbar, sondern muss beim Entwickler angefordert werden. Aber nicht nur Fahr-Info Berlin soll von den gesammelten Daten profitieren, sondern auch OpenStreetMap, ein frei editierbares Kartenprojekt nach dem Wiki-Prinzip.

Update 3:

Auch das crowdgesourcte Mapping ist schon wieder Geschichte. Jonas hat die GPS-Daten aller Bushaltestellen jetzt vorliegen und baut sie in das Programm ein. Siehe http://twitter.com/jonaswitt/status/988179754 (Kommentar von Ole)


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Über den Autor

Robert Basic

Robert Basic ist Namensgeber und Gründer von BASIC thinking und hat die Seite 2009 abgegeben. Von 2004 bis 2009 hat er über 12.000 Artikel hier veröffentlicht.

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