Die CeBIT im Wandel der Zeit – mein ganz persönliches Fazit

Michael Friedrichs

cebit-arnie-und-ichIch persönlich kann das euphorische Fazit der CeBIT-Macher nicht nachvollziehen. Enttäuscht würde mein Eindruck wohl eher beschreiben. Gründe dafür gibt es reichlich. Viele Aussteller haben bereits im Vorfeld der IT-Messe ihre Produkt-Neuheiten verraten und konnten auf der CeBIT nichts anderes mehr machen, also zu sagen, „hier ist es, mehr haben wir nicht“. Zudem konnte ich zu den meisten Highlights bereits ausführliche Testberichte und Details im Internet nach lesen. Gut gefallen haben mir dagegen das Programm von Webciety und der Global Conferences. Persönliche Gespräche zu interessanten Themen mit hochkarätigen Unternehmensvertretern (siehe auch mein Interview mit LinkedIn-Chef Reid Hoffman) erlebt man halt nicht alle Tage. Zudem habe ich Gelegenheit genutzt, ein paar Gesichter der Blogosphäre (Robert, Caschy, Meetinx, …) einmal persönlich kennen zu lernen. Vielen Dank nochmal an dieser Stelle für euer Feedback.

Meine erste CeBIT habe ich 1998 besucht und seit dem hat sich viel verändert. Unternehmen kamen hinzu, andere Unternehmen blieben der Messe fern. An nahezu jeder Ecke gab es damals interessante Dinge zu entdecken, die ich noch nicht kannte und von denen ich noch nicht einmal etwas gehört habe. Heute habe ich das Gefühl, dass es aufgrund von dank Internet und der damit einhergehenden Vernetzung von Medien und Unternehmen nur noch wenige echte Messe-Highlights zu bestaunen gibt. Im Laufe der Jahre wurden es für mich jedenfalls immer weniger. Im Grunde könnte ich mir den mehrtägigen Besuch sparen, wenn es da nicht die persönlichen Kontakte zu Unternehmen, Kollegen und alten Bekannten gebe, die immer wieder für eine Überraschung gut sind. Auf diesem Weg habe ich glücklicherweise noch ein paar spannende Themen entdecken können, die ich euch in den nächsten Tagen gerne vorstellen möchte.

Und wie hat es Ex-Terminator Arnie auf der CeBIT gleich mehrmals formuliert: „I’ll be back, CeBIT“ – wenn auch mit gemischten Erwartungen.

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Michael Friedrichs hat als Redakteur für BASIC thinking im Jahr 2009 fast 400 Artikel veröffentlicht.